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Nach Tauschbörsen-Urteil: Mustervertrag für Eltern & Kinder


23.11.2012 23:29 - Gestartet von Orikalkos
Was so ein Vertrag bringen soll ist mir schleierhaft bis 14 sind Kinder weder Strafrechlich belangbar noch Geschäftfähig und können eigenständig kein Vertäge abschließen auch nicht mit den Eltern.

Um Übrigen zeigt so ein Vorgehen gegen Kindern, das es der Musikindustrie und Filmindustrie nur um Geld geht und um nix anderes. Wenn davon dann wenigstens die Künstler dafür bekommen würden wäre es eventuell noch Vertretbar, aber die Einnahmen solcher Klagen gegen einzig nur an den Rechteinhaber.

Die Musikindustrie und Filmindustrie gehören als Kriminelle Vereinigung verboten, zumal Sie oft das Kopus Delikti Schuldig bleibt bei Gericht.
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[1] Robophone antwortet auf Orikalkos
24.11.2012 02:31
In der Tat hätte ich nicht erwartet, dass die Rechtssprechung in deutschland so einen wirkungslosen Vertragszwang für die minderjährige Kinder schafft.

Mein kurzer Fazit ist folgende:

1)Dem Staat ist das Schicksal der halbkriminellen Jugendlichen ganz egal.

2)Statt das Bildungsniveau der Realschulen zu erhöhen und den Bildungsauftrag weder unter eigenen Obhut zu bringen, wird hier einfach durch albernes rechtliches Konstrukt gezeigt, dass der Staat keine Hilfe für die gefährdete Jugendliche und deren Familie leisten will.

3) Die westeuropäische Praxis des Entzugs des Aufsichtsrechtes der gefährdeten Eltern über ihre nicht volljährige Kinder ein Schritt zum totalitären Unrechtsstaat sei.


Zu 3: Warum ist es so? Weil der Staat durch seine Passivität und repressives Verhalten die Kinder wegnimmt, ohne dabei den Eltern zu helfen, aus ihren Nöten sech herauszuholen, um das Kind dann nach der Therapie,Aufklärung etc wieder den Eltern uberzugeben, damit die Familie sich weiterentwickeln kann.


Die deutsche Negativ-Praxis zeigt, dass das Kind in Stich gelassen wird und willkürlich einer Pflegefamilie übergeben wird, deren Eignung ich persönlich bezweifle.

Weiterhin birgt diese unrechtmässige Behandlung des Kindes zu keiner psychischen Entlastung des Kindes, sondern zur zusätzlichen Belastung, da das Kind unter Umständen in der neuen Pflegefamilie noch schlechter, als in der eigenen behandelt wird.


4) Ich habe grosse Zweifel, dass dieser heimlicher Versuch der totalitären Beeinflussung der halbkriminellen Jugendlichen auf breites Einklang stossen wird. Schon auf Grund des Verstosses gegen die freie Entscheidung jedes einzelnen in der Familie, die im Grundgesetz garantiert wird und unantastbar sei.

Zusätzlich wird diese Art von Verträgen niemand abschliessen, weil die Jugendlichen kaum in der Lage sind, diese Verträge zu verstehen und das ganze als einen Zwang gegen ihre Betätigung im Internet ansehen werden.

Die Eltern werden sich auch weigern, da sie nach Grundgesetz das Recht haben, ihrem Kind zu vermitteln, ob er was im Internet machen kann, oder nicht.


Hier liegt eine klare Kompetenzüberschreitung des Staates vor.

Die Betroffenen können, falls sie dazu rechtlich aufgefordert werden. eine Feststellungsklage vor dem Bundesverfassungsgericht erheben.

Es ist klar, dass hier die persönlichen Freiheiten in der Familie durch Kompetenzüberschreitung der Privatwirtschaft sehr stark beschnitten werden.

Oder zumindestens wird versucht, die Freiheiten rechtswidrig zu beschneiden.