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Kabelg*ngster


18.12.2012 19:19 - Gestartet von Clasta
Man muss sich das mal vorstellen: Angenommen die Feuerwehr veranstaltet am Wochenende ein Fest und holt dafür beim Metzger 500 Würste. Sie bezahlt dafür aber nicht. Nein, im Gegenteil, sie verlangt vom Metzger noch 500 Euro obendrauf. Die Würste verkauft die Feuerwehr schließlich für 3 Euro pro Stück an ihre Festbesucher. Das ist das Geschäftsmodell der Kabelgesellschaften!

Klagt ruhig weiter. Solange die Medien objektiv darüber berichten, werden immer mehr Leute darauf aufmerksam, was für Abzocker ihr seid.


An die DVB-T-Kritiker: Ich bin beruflich viel unterwegs und will das digitale Antennenfernsehen nicht mehr missen. Die Hardware ist sehr günstig, der Empfang gerade auf dem Land viel zuverlässiger als beim bandbreiten- und volumenbeschränkten mobilen Internet. Abgesehen davon, dass über die Mediatheken aus lizenzrechtlichen Gründen nur ein Bruchteil des ÖR-Programms abgerufen werden kann.

Der Netzbetrieb kostet nur noch ein Bruchteil der früheren analogen Fernsehausstrahlung. Es ist außerdem wichtig, ein autarkes eigenes Netz, unabhängig von Astra und den Kabelunternehmen zu haben, sei es nur als kurzfristige Ausweichmöglichkeit bei Störungen.
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[1] ippel antwortet auf Clasta
18.12.2012 22:13
Hast du dir schon einmal überlegt, was mit deinen Kabelgebühren passiert, würden die Kabelanbieter nicht von beiden Seiten Gelder kassieren? Falls nicht, solltest du das vielleicht mal tun. Übrigens zu deinem Beispiel: Das nennt man Sponsoring. Der Metzger stellt die Würstchen plus noch einen Geldspende und die Feuerwehr verkauft sie weiter. Dafür erscheint überall der Name des Metzgers. Würde die Feuerwehr das nicht tun, würden beim nächsten Fest die Würstchen gleich mal das Doppelte kosten.
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[1.1] tokiox antwortet auf ippel
05.03.2015 13:23
Benutzer ippel schrieb:
Hast du dir schon einmal überlegt, was mit deinen Kabelgebühren passiert, würden die Kabelanbieter nicht von beiden Seiten Gelder kassieren? Falls nicht, solltest du das vielleicht mal tun. Übrigens zu deinem Beispiel: Das nennt man Sponsoring. Der Metzger stellt die Würstchen plus noch einen Geldspende und die Feuerwehr verkauft sie weiter. Dafür erscheint überall der Name des Metzgers. Würde die Feuerwehr das nicht tun, würden beim nächsten Fest die Würstchen gleich mal das Doppelte kosten.

Also sollen alle Sender das Kabel sponsorn, auch der ÖR?

Wo sind denn dann die ganzen Sponsoren in der KD/VF-Werbung?

Irgendwo fehlt hier die Verbindung.

Ach ja zu den Preisen: Die werden realistisch.
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[1.2] Superkolbi antwortet auf ippel
11.03.2016 16:12
Benutzer ippel schrieb:
Hast du dir schon einmal überlegt, was mit deinen Kabelgebühren passiert, würden die Kabelanbieter nicht von beiden Seiten Gelder kassieren?

Ja, die Kabelnetzbetreiber müssten Konkurrenzfähige Preise machen. Kabelfernsehen ist nicht mehr zeitgerecht, ich denke in 5 Jahren wird sich IP-TV durchsetzen und in 10 Jahren das herkömmliche TV über Kabel, DVB-T und Satellit weitgehend ersetzen.
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[2] P0T3WD antwortet auf Clasta
20.01.2016 12:05
Es ist außerdem wichtig, ein autarkes eigenes Netz, unabhängig von Astra und den Kabelunternehmen zu haben, sei es nur als kurzfristige Ausweichmöglichkeit bei Störungen.
Darfur ist es abhängig von MEDIA BROADCAST...
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[3] marcometer antwortet auf Clasta
20.07.2017 11:49
Benutzer Clasta schrieb:
Man muss sich das mal vorstellen: Angenommen die Feuerwehr veranstaltet am Wochenende ein Fest und holt dafür beim Metzger 500 Würste. Sie bezahlt dafür aber nicht. Nein, im Gegenteil, sie verlangt vom Metzger noch 500 Euro obendrauf. Die Würste verkauft die Feuerwehr schließlich für 3 Euro pro Stück an ihre Festbesucher. Das ist das Geschäftsmodell der
Kabelgesellschaften!

Klagt ruhig weiter. Solange die Medien objektiv darüber berichten, werden immer mehr Leute darauf aufmerksam, was für Abzocker ihr seid.


An die DVB-T-Kritiker: Ich bin beruflich viel unterwegs und will das digitale Antennenfernsehen nicht mehr missen. Die Hardware ist sehr günstig, der Empfang gerade auf dem Land viel zuverlässiger als beim bandbreiten- und volumenbeschränkten mobilen Internet. Abgesehen davon, dass über die Mediatheken aus lizenzrechtlichen Gründen nur ein Bruchteil des ÖR-Programms abgerufen werden kann.

Der Netzbetrieb kostet nur noch ein Bruchteil der früheren analogen Fernsehausstrahlung. Es ist außerdem wichtig, ein autarkes eigenes Netz, unabhängig von Astra und den Kabelunternehmen zu haben, sei es nur als kurzfristige Ausweichmöglichkeit bei Störungen.

Also nee, dieses Beispiel passt überhaupt nicht.

Die Sender müssen natürlich für ihre Verbreitung etwas bezahlen, schließlich entstehen dem Kabelnetzbetreiber, ebenso wie dem DVB-T Antennennetzbetreiber und dem Satellitenbetreiber, Kosten dadurch, dass er das Programm an den Endkunden bringt.

Der Metzger kann seine Würste auch überall anders verkaufen, der Sender will jedoch sehr gerne via Kabel verbreitet werden.
Abgesehen davon, dass viele Metzger die Würste da sogar wirklich spenden würden, um ihren Namen überall platzieren zu dürfen...

Wo kämen wir denn da hin, wenn gerade die ÖR noch aus dieser Quelle ebenfalls Geld ziehen könnten?
Sie finanzieren sich via der unsäglichen Zwangs-Pay-TV Haushaltsabgabe, ebenso wie aus der von ihnen gezeigten Werbung.

Wenn ich morgen ein bundesweites Glasfasernetz aufbauen, betreiben und stetig modernisieren würde, dann würde ich sicher auch von Unternehmen, die es für die Verbreitung ihrer Inhalte nutzen wollen, Gebühren verlangen.
Du nicht?
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[4] Mayian antwortet auf Clasta
20.07.2017 12:41
Benutzer Clasta schrieb:
Man muss sich das mal vorstellen: Angenommen die Feuerwehr veranstaltet am Wochenende ein Fest und holt dafür beim Metzger 500 Würste. Sie bezahlt dafür aber nicht. Nein, im Gegenteil, sie verlangt vom Metzger noch 500 Euro obendrauf. Die Würste verkauft die Feuerwehr schließlich für 3 Euro pro Stück an ihre Festbesucher. Das ist das Geschäftsmodell der Kabelgesellschaften!

Da stimme ich zu. Doppelt bezahlen ist eine Frechheit. Dann sollte der Kabelanschluss auch kostenlos werden!

An die DVB-T-Kritiker: Ich bin beruflich viel unterwegs und will das digitale Antennenfernsehen nicht mehr missen. Die Hardware ist sehr günstig, der Empfang gerade auf dem Land viel

Diese ganzen Sendemasten kosten nicht wenig. Gibt auch nur noch wenige Nutzer. Wer dieses Netz nutzt, sollte auch dafür einzeln bezahlen.

Leider werde ich auch gezwungen meinen Kabelanschluss über die Miete mitzubezahlen, obwohl ich KEINEN FERNSEHR oder sonst einen Tuner hierfür besitze.

Nicht böse sein, aber ich möchte dein DVB-T(2) deshalb nicht auch noch mitbezahlen. Ich bin gegen diesen überholten Verbreitungsweg aus der Nachkriegszeit, der nur inzwischen Digitalisiert wurde.

Ich Zahle so gesehen für Astra, an den Kabelanbieter quasi doppelt (der das Signal auch nur von Astra holt) für terrestrisch und noch für das Streaming und unnötigen gefühlten 100 Mediatheken. Irgendwo ist die Grenze.

Und ich glaube nicht das du auf dem Zeltplatz übernachtest. TV gibt es in jedem Hotel/Motel/Ferienwohnung. Und falls du doch auf dem Zeltplatz übernachtest: gibt es es für diesen Zweck auch Mini-SAT-Schüsseln, die sich sogar automatisch ausrichten können. In der Gesamtkostenrechnung ist das deutlich günstiger.

Der Netzbetrieb kostet nur noch ein Bruchteil der früheren analogen Fernsehausstrahlung. Es ist außerdem wichtig, ein autarkes eigenes Netz, unabhängig von Astra und den Kabelunternehmen zu haben, sei es nur als kurzfristige Ausweichmöglichkeit bei Störungen.

Nein das ist absolut unwichtig. Es ist nur Fernsehen. Das heutige "autarke" hat der Internetanschluss übernommen. Für Notfälle reicht hier auch etwas Text. Es müssen nicht immer (HD-)Bewegtbilder sein. Außerdem haben wir auch noch Radio.

Abgesehen davon, dass über die Mediatheken aus lizenzrechtlichen Gründen nur ein Bruchteil des ÖR-Programms abgerufen werden kann

Zustimmt. Hier "versagt" ARD/ZDF leider immer noch. Aber meist ist das nur Sport. Hierfür kann man aber auch Zattoo und Co. kostenlos nutzen. Zumal beim Sport zuschauen, naja. Ich lauf lieber selbst um den Park. Außerdem finde ich das kein überbezahlter Multimillionen-Profil-Sportler nur einen Cent aus den TV-Gebühren bekommen erhalten sollte. Das sollte absolut nicht mehr mit öffentlichen Geldern unterstützt werden.