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normales Vorgehen der Telekom


30.03.2001 12:16 - Gestartet von koelli
Gestern wurde ein Brief der Telekom an die Bundesregierung bekannt. In diesem bittet die Telekom den Staat als größten Aktionär den schädlichen Vorhaben der Regulierungsbehörde Einhalt zu gebieten. Auf diesen Brief angesprochen, sagte ein Telekomsprecher: "Solch ein Schreiben ist einer der normalsten Vorgänge".
Kommt die Telekom sich selbst eigentlich nicht schäbig vor? Wie ein kleines Kind, daß zur Mama rennt und von ihr verlangt, daß sie sie vor der bösen Schule schützen soll.
Hätte die Telekom attraktive Tarife, bräuchte sie sich nicht so vor ihren Mitbewerbern und der Regulierungsbehörde zu fürchten. Aber dieses anbiedernde Verhalten spricht ja Bände.
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[1] chefe antwortet auf koelli
30.03.2001 12:54
Hätte die Telekom attraktive Tarife, bräuchte sie sich nicht so vor ihren Mitbewerbern und der Regulierungsbehörde zu fürchten. Aber dieses anbiedernde Verhalten spricht ja Bände.

Ist es aber im Gegnzug nicht auch so, daß die Mitbewerber immer nur heulen und nach der RegTp schreien und sich nicht selber was einfallen lassen ? Irgendwelche Innovationen oder Versuche im Ortsnetz gibts ja keine - alle wollen nur irgendetwas von der Telekom nutzen, möglichst wenig dafür bezahlen und dann noch die ganze darüber meckern und alle Probs auf die DTAG schieben.
Hab mich auch schon oft genug über die Telekom geärgert - aber von den Anderen halt ich noch weniger...
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[1.1] mobydick antwortet auf chefe
30.03.2001 14:10
Benutzer chefe schrieb:

Hätte die Telekom attraktive Tarife, bräuchte sie sich nicht so vor ihren Mitbewerbern und der Regulierungsbehörde zu fürchten. Aber dieses anbiedernde Verhalten spricht ja Bände.

Ist es aber im Gegnzug nicht auch so, daß die Mitbewerber

immer nur heulen und nach der RegTp schreien und sich nicht selber was einfallen lassen ? Irgendwelche Innovationen oder Versuche im Ortsnetz gibts ja keine - alle wollen nur irgendetwas von der Telekom nutzen, möglichst wenig dafür bezahlen und dann noch die ganze darüber meckern und alle Probs auf die DTAG schieben.
Hab mich auch schon oft genug über die Telekom geärgert - aber von den Anderen halt ich noch weniger...

Wenn die "anderen" nicht währen, würdest Du heute noch 60Pf für ein Ferngespräch bezahlen!!

Gruss
mobydick

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[1.1.1] chefe antwortet auf mobydick
30.03.2001 14:46
Wenn die "anderen" nicht währen, würdest Du heute noch 60Pf für ein Ferngespräch bezahlen!!

Das sind Verdienste die ich auch durchaus anerkenne - und froh drumm bin. Nutze Call-by-call auch oft, wobei ich jetzt ISDN XXL habe, damit auch Aktiv Plus, und damit die Telekom Tarife durchaus Wettbewerbsfähig werden. (Soviel zum Thema unattraktive Preise und Produkte)
ABER:
- Diese Preissenkungen kamen nur dadurch zustande, daß diese Firmen Telekom-Leistungen weiterverkauft haben, d.h. irgendwohin einen Vermittlungsrechner, ein paar Leitungen gemietet und diese Leitungen zu 100% ausgelastet - fertig war das billige Konkurrenzangebot. Und heute ist halt in meinen Augen etwas mehr gefordert als diese Mietleitungen durch eigene zu ersetzen....

- So was nützliches wie Call-by call ist nur noch sehr sehr eingeschränkt bei alternativen Netzbetreibern möglich - warum also z.B. zu Mobilcom wechseln, wenn ich dann mehr für Gespräche zahle als bei der Telekom. Da müssten diese Firmen auch mehr tun.

- Wenn es nach dem Willen dieser Firmen gehen würde, müßte ich plötzlich ein vielfaches für meinen DSL Anschluß zahlen...

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