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es wäre ehrlicher wenn man eine bestimmte Technologie verkauft


01.08.2014 18:45 - Gestartet von krassDigger
Es wäre ehrlicher wenn man eine bestimmte Technologie verkauft als eine "bis zu" Bandbreite. Schließlich ist es die Technologie zusammen mit der (nicht änderbaren) Leitungslänge die am Ende die Geschwindigkeit ergibt.
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[1] blubbla antwortet auf krassDigger
02.08.2014 03:00
Benutzer krassDigger schrieb:
Es wäre ehrlicher wenn man eine bestimmte Technologie verkauft als eine "bis zu" Bandbreite. Schließlich ist es die Technologie zusammen mit der (nicht änderbaren) Leitungslänge die am Ende die Geschwindigkeit ergibt.

der normale bürger interessiert sich nicht ob er adsl, adsl2+, vdsl, vdsl2, ftth oder vectoring bestellt. er interessiert sich für die geschwindigkeit. und ggf noch ob es über "kabel" oder "funk" klappt. das ist zumindest das was ich in meinem täglichen arbeitsumfeld feststelle. fängt man mit den technischen ausdrücken an, sieht man nur lauter fragezeichen im gesicht des gesprächspartners und dann die aussage: "das muss ich jetzt erstmal mit familie/freunden besprechen".
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[2] für_Dagegen antwortet auf krassDigger
03.08.2014 06:54
Benutzer krassDigger schrieb:
Es wäre ehrlicher wenn man eine bestimmte Technologie verkauft als eine "bis zu" Bandbreite. Schließlich ist es die Technologie zusammen mit der (nicht änderbaren) Leitungslänge die am Ende die Geschwindigkeit ergibt.

srry
Die bis zu können sie dir einen VDSL-Vec Anschluss (bis zu 100Mbit/s!) verkaufen: wenn du 5km Leitung hast gibs max 500kbit/s auf dem Anschluss,. da nützt VDSL-Vec nix!
Also sind biszu Tarifklassen sinnvoll, denn niemand will für 500 kbit/s die gleichen Preise zahlen wie für 100Mbit/s , obwohl das eigentl Sinn -macht den die H/W für den Anschluss kostet den selben Preise, unabhängig von Bandbreite und transferiertem Volumen -ist nur dem Kunden nicht zu vermitteln!
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[2.1] krassDigger antwortet auf für_Dagegen
03.08.2014 09:46

einmal geändert am 03.08.2014 09:51
Weniger zahlen für weniger Bandbreite?
Der Kunde soll mal froh sein das er nicht noch mehr zahlen muss, weil er so eine lange Leitung nutzt, die gewartet und im Schadenfall repariert werden muss. Die Wahrscheinlichkeit für solche Vorfälle steigt mit der Leitungslänge. Aber hat die Bundesnetzagentur ja pauschaliert für alle, wäre wohl zu kompliziert das umzulegen.
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[2.1.1] Kumpane antwortet auf krassDigger
07.08.2014 08:25
Benutzer krassDigger schrieb:
Weniger zahlen für weniger Bandbreite? Der Kunde soll mal froh sein das er nicht noch mehr zahlen muss, weil er so eine lange Leitung nutzt, die gewartet und im Schadenfall repariert werden muss. Die Wahrscheinlichkeit für solche Vorfälle steigt mit der Leitungslänge. Aber hat die Bundesnetzagentur ja pauschaliert für alle, wäre wohl zu kompliziert das umzulegen.


Was kann denn der Kunde für seine lange Leitung?
10m an meinem grundstück verläuft eine neue Glasfaserleitung.
Der DSLAM ist 500m Luftlinie und das kupferkabel ist deutlich über
1Km lang. Daher bekomme ich nur 3.5Mbit.
Verctoring würde mir sicher auch schon etwas helfen.
Aber in so kleinststätten wird nur an sehr wenigen Knotenpunkten ausgebaut.
(PS ich wohne im Zentrum)
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[2.1.1.1] marius1977 antwortet auf Kumpane
08.08.2014 13:05
Benutzer Kumpane schrieb:
Was kann denn der Kunde für seine lange Leitung? 10m an meinem grundstück verläuft eine neue Glasfaserleitung. Der DSLAM ist 500m Luftlinie und das kupferkabel ist deutlich über
1Km lang. Daher bekomme ich nur 3.5Mbit.
Verctoring würde mir sicher auch schon etwas helfen. Aber in so kleinststätten wird nur an sehr wenigen Knotenpunkten ausgebaut.
(PS ich wohne im Zentrum)
3,5 MBit bei 1 km Leitungslänge. Was um Himmels Willen hast Du denn für eine Dämpfung? Bei dieser Länge sollten doch locker 16 MBit ADSL2+ gehen!
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[2.1.1.1.1] Kumpane antwortet auf marius1977
09.08.2014 13:06
Benutzer marius1977 schrieb:
Benutzer Kumpane schrieb:
Was kann denn der Kunde für seine lange Leitung? 10m an meinem grundstück verläuft eine neue Glasfaserleitung. Der DSLAM ist 500m Luftlinie und das kupferkabel ist deutlich über
1Km lang. Daher bekomme ich nur 3.5Mbit.
Verctoring würde mir sicher auch schon etwas helfen. Aber in so kleinststätten wird nur an sehr wenigen Knotenpunkten ausgebaut.
(PS ich wohne im Zentrum)
3,5 MBit bei 1 km Leitungslänge. Was um Himmels Willen hast Du denn für eine Dämpfung? Bei dieser Länge sollten doch locker 16 MBit ADSL2+ gehen!

Ich bin mir nicht sicher, die Dämpfungswerte meiner EasyBox lassen auf die ausgehandelte Geschwindigkeit schlussfolgern. Warum die dämpfung bei der Leitung so hoch ist, weiß ich aber nicht. Evtl, weil die leitung vor 1990 gezogen wurde (oberirdisch) un dnoch recht viele EFH daran hängen...?
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[2.1.1.2] für_Dagegen antwortet auf Kumpane
09.08.2014 09:19
Benutzer Kumpane schrieb:
Was kann denn der Kunde für seine lange Leitung?
nix! aber was dagegen tun: umziehen oder Fiber auf eigene Kosten legen lassen!

nochmal: die Leitungslänge ist für die kosten der eingesetzen Technik egal, was zu gleichen kosten führt! lange Leitungen haben ein erhöhtes Störpotenzial was die Kosten leicht erhöht.
Die Preise in DE sind Mischkalkulationen: kurze Leitungen/ hohe Datenraten querfinanizieren die langen leitungen /niederen Datenraten
genauso sowie über die Datenflat UND die Festnetzflat/ Mobilfunkentgelte die "poweruser" !!

wäre das nicht so:

alle DSL-Anschlüsse würden den selben Preis haben, ca 15 EUR eventl. einen Aufschlag für die Leitungslänge , Daten würden für ca 5 Cent/ GB abgerechnet und FN für ca 0,5 Cent/ min und MFN: für ca 5 Cent/min

Den die TAL-miete ist ca 11EUR, TB im Grosshandel ca 5EUR, Interconncet min FN ca 0,3 Cent und MFN ca 3,5 Cent