Diskussionsforum
  • 06.08.2012 13:26
    einmal geändert am 06.08.2012 13:26
    garfield schreibt

    Noch eine Idee

    Zum Schein darauf eingehen: "Ich muss noch schnell Geld holen. Kommen Sie um 15 Uhr."
    und beim Klingeln zu diesem Zeitpunkt dann die Polizei die Haustür öffnen lassen. Die sorgt dann für die "Reinigung". Ist alles ein Abwasch.
  • 07.08.2012 00:57
    GrößterNehmer antwortet auf garfield
    Benutzer garfield schrieb:
    > Zum Schein darauf eingehen: "Ich muss noch schnell Geld holen.
    >
    Kommen Sie um 15 Uhr."
    >
    und beim Klingeln zu diesem Zeitpunkt dann die Polizei die
    >
    Haustür öffnen lassen. Die sorgt dann für die "Reinigung". Ist
    >
    alles ein Abwasch.

    Gute Idee, aber so geistesgegenwärtig sind wahrscheinlich die meisten der "Zielgruppe" nicht. Man weiß ja auch nicht, wen die vorbei schicken. Könnte ja auch ein Kurierdienst sein, der überhaupt nicht weiß, was in dem Umschlag/Paket ist.

    Das Problem ist, dass die Leute überrumpelt werden. Sicher sagen die meisten im Nachhinein "wie konnte ich auf sowas reinfallen?!" Man muss schon in gewisser Weise abgebrüht sein, um die Situation rational zu bewerten, wenn einem unvorbereitet mitgeteilt wird, dass das Kind oder der Enkel in den Knast kommt, falls man nicht sofort handelt.

    Aber dein Ansatz ist schon richtig: wer auflegt, weil er merkt, dass etwas nicht stimmt, riskiert natürlich dass der nächste Angerufene um ein paar tausend Euro erleichtert wird. Deswegen würde ich auch sagen, bei Betrugsversuchen zum Schein darauf eingehen und sofort die Polizei verständigen.
  • 09.08.2012 08:02
    mikiscom antwortet auf garfield
    Benutzer garfield schrieb:
    > Zum Schein darauf eingehen: "Ich muss noch schnell Geld holen.
    >
    Kommen Sie um 15 Uhr."
    >
    und beim Klingeln zu diesem Zeitpunkt dann die Polizei die
    >
    Haustür öffnen lassen. Die sorgt dann für die "Reinigung". Ist
    >
    alles ein Abwasch.


    Das hat schon mal ne Rentnerin erfolgreich gemacht. Leider wurden die Typen bald darauf nach Personalkontrolle wieder laufen gelassen. :-(
  • 13.08.2012 20:08
    c.ba antwortet auf mikiscom
    Benutzer mikiscom schrieb:
    > Benutzer garfield schrieb:
    > > Zum Schein darauf eingehen: "Ich muss noch schnell Geld holen.
    > >
    Kommen Sie um 15 Uhr."
    > >
    und beim Klingeln zu diesem Zeitpunkt dann die Polizei die
    > >
    Haustür öffnen lassen. Die sorgt dann für die "Reinigung". Ist
    > >
    alles ein Abwasch.
    >
    >
    > Das hat schon mal ne Rentnerin erfolgreich gemacht. Leider
    >
    wurden die Typen bald darauf nach Personalkontrolle wieder
    >
    laufen gelassen. :-(

    Genau deshalb ist zum "Schein darauf eingehen" auch nicht die ultimative Lösung.
    Sofort auflegen ist immernoch die Beste Lösung!
    Leider machen das viele nicht sonst hätte diese Masche schon längst ein Ende gefunden.

    Bei mir war irgendwann Ruhe mit den Anrufen (hatte nach dem Tod meiner Oma deren Wohnung und Telefonanschluss übernommen) und da kamen eben auch eine Zeit lang noch Solche Anrufe die ich immer durch auflegen beendet habe. -> seit über zwei Jahren ist schon Ruhe ;-)
  • 14.08.2012 07:48
    mikiscom antwortet auf c.ba
    Benutzer c.ba schrieb:

    > Bei mir war irgendwann Ruhe mit den Anrufen (hatte nach dem Tod
    >
    meiner Oma deren Wohnung und Telefonanschluss übernommen) und
    >
    da kamen eben auch eine Zeit lang noch Solche Anrufe die ich
    >
    immer durch auflegen beendet habe. -> seit über zwei Jahren
    >
    ist schon Ruhe ;-)

    Standest Du denn noch (als Deine Oma) im Telefonbuch oder hast Du den Eintrag sofort rausnehmen lassen als Du die Wohnung übernommen hast?

    Ich meine die Rentner(innen) sollten sich aus den Telefonbüchern austragen lassen. Schon haben die mehr Ruhe von ungebetenen Anrufern. Neben Enkeltricksern wären da auch noch die "herkömmlichen" Telefonverkäufern, die betagten Leuten nen DSL-Anschluss verkaufen auch wenn die noch nie vor dem Computer gesessen haben.

    Und wegen zu viel Einsamkeit sollten die ihre Nummer dann lieber an seriöse Seniorentreffs geben, wo die sich dann im Ort auch mal persönlich treffen nicht nur telefonieren. Die Rentner haben doch meist auch noch alte Telefone wo die gar keine Nummer sehen können. Und schon ist der Betrüger oder Verkäufer eine "vertraute Person."
  • 14.08.2012 12:33
    c.ba antwortet auf mikiscom
    Benutzer mikiscom schrieb:
    > Standest Du denn noch (als Deine Oma) im Telefonbuch oder hast
    >
    Du den Eintrag sofort rausnehmen lassen als Du die Wohnung
    >
    übernommen hast?
    >
    > Ich meine die Rentner(innen) sollten sich aus den
    >
    Telefonbüchern austragen lassen. Schon haben die mehr Ruhe von
    >
    ungebetenen Anrufern. Neben Enkeltricksern wären da auch noch
    >
    die "herkömmlichen" Telefonverkäufern, die betagten Leuten nen
    >
    DSL-Anschluss verkaufen auch wenn die noch nie vor dem Computer
    >
    gesessen haben.
    >
    > Und wegen zu viel Einsamkeit sollten die ihre Nummer dann
    >
    lieber an seriöse Seniorentreffs geben, wo die sich dann im Ort
    >
    auch mal persönlich treffen nicht nur telefonieren. Die Rentner
    >
    haben doch meist auch noch alte Telefone wo die gar keine
    >
    Nummer sehen können. Und schon ist der Betrüger oder Verkäufer
    >
    eine "vertraute Person."

    Sie stand nie im Telefonbuch und ich auch nicht hat aber oft bei Versandhäusern Telefonisch bestellt so ist die Nummer leider auch durch Datenhandel bekannt geworden.
    Ansonsten war sie nur Mitglied in seriösen und regionalen Treffs/Vereinen und hat ihre Daten nie an Fremde / Unbekannte (Telefonverkäufer u.a.) rausgegeben.