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verrückt


07.07.2012 15:18 - Gestartet von regn
Das gibt ja allen Spaßbietern Auftrieb. Ich habe inzwsichen über 70% Nichtzahler. Seit man die nicht mehr negativ bewerten kann, ufert das aus. Zumal offenbar immer mehr zu ebay kommen, die des Lesens (Auktionstext) nicht mächtig sind (oft mit türkischem Namen) , oder glauben, man könne alles stornieren.
ebay macht inzwischen keinen Sinn mehr.
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[1] syndikus_R antwortet auf regn
07.07.2012 16:00
Ich habe inzwsichen über 70% Nichtzahler.
da frage ich besser nicht in welcher Rubrik das passiert sein soll...

Bis auf Einzelfälle 1-2/100 kann habe ich mit fröhlichen Zahlern zu tun.

oft mit türkischem Namen
abgesehen dass das leicht rassistisch ist, habe ich gerade einen NICHT-LESEN-KÖNNEN-FALL mit einem deutsch-klingenden Namen, der im Haus (!) seiner Eltern wohnt:
"Kamera verkaufe ich als defekt", Beschwerde: "das Bild hat Fehler..." )
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[1.1] olim78 antwortet auf syndikus_R
08.07.2012 10:56
Benutzer syndikus_R schrieb:
oft mit türkischem Namen
abgesehen dass das leicht rassistisch ist, habe ich gerade einen NICHT-LESEN-KÖNNEN-FALL mit einem deutsch-klingenden Namen, der im Haus (!) seiner Eltern wohnt:
"Kamera verkaufe ich als defekt", Beschwerde: "das Bild hat Fehler..." )

Ich wußte gar nicht, dass es eine türkische Rasse gibt...!?
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[1.1.1] syndikus_R antwortet auf olim78
08.07.2012 14:15

3x geändert, zuletzt am 08.07.2012 14:18
Ich wußte gar nicht, dass es eine türkische Rasse gibt...!?
PISA hat leider bestätigt, was sich kaum glauben läßt:

Für alle ohne Wissen hilft wiki ein Stück weiter:
===================­==========­===================
Rassismus ist eine Ideologie, die „Rasse“ in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlichen bestimmenden Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften deutet. Der Begriff Rassismus entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der kritischen Auseinandersetzung mit auf Rassentheorien basierenden politischen Konzepten. In anthropologischen Theorien über den Zusammenhang von Kultur und rassischer Beschaffenheit wurde der biologische Begriff der Rasse mit dem ethnisch-soziologischen Begriff „Volk“ vermengt.

Rassismus zielt dabei nicht auf subjektiv wahrgenommene Eigenschaften einer Gruppe, sondern stellt deren Gleichrangigkeit und im Extremfall die Existenz der anderen in Frage. Rassische Diskriminierung versucht typischerweise, auf (projizierte) phänotypische und davon abgeleitete persönliche Unterschiede zu verweisen.

(C) http://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus
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[1.1.1.1] olim78 antwortet auf syndikus_R
08.07.2012 23:21
Einfach nur lächerlich dieser linke Unsinn...

Benutzer syndikus_R schrieb:
Für alle ohne Wissen hilft wiki ein Stück weiter: Rassismus ist eine Ideologie, die „Rasse“ in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlichen bestimmenden Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften deutet...

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[2] Telly antwortet auf regn
07.07.2012 16:34
Das gibt ja allen Spaßbietern Auftrieb. Ich habe inzwsichen über 70% Nichtzahler.

Und mir gehts immer mehr auf den Sack, dass die eBay-Shops 10 von 50 verfügbar anzeigen - ich kaufe - und dann bekomme ich ne Lieferzeit von 4-6 Wochen.

Und dann wundern die sich auch noch, dass ich widerrufe und umgehend mein Geld zurückhaben will.

Verfügbar hat gefälligst auch verfügbar zu sein - und nicht - ich bestelle jetzt selbst mal - ups - mein Lieferant hat ja Schwierigkeiten. GRRRR!

Telly
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[2.1] GrößterNehmer antwortet auf Telly
10.07.2012 01:11
Benutzer Telly schrieb:
Und mir gehts immer mehr auf den Sack, dass die eBay-Shops 10 von 50 verfügbar anzeigen - ich kaufe - und dann bekomme ich ne Lieferzeit von 4-6 Wochen.

Und dann wundern die sich auch noch, dass ich widerrufe und umgehend mein Geld zurückhaben will.

Verfügbar hat gefälligst auch verfügbar zu sein - und nicht - ich bestelle jetzt selbst mal - ups - mein Lieferant hat ja Schwierigkeiten. GRRRR!
Ja, sehe ich auch genauso. Bin auch schon vom Vertrag zurück getreten, als ich dann nach fast einem Monat immer noch die Auskunft "im Zulauf" bekommen habe. Da versuchen Leute ein Gewinn ohne Risiko zu erwirtschaften. Ich bezahle aber für ein Produkt, was mir angeboten wird und rechne dann mit einer Lieferzeit von Postweg plus der angegebenen Bearbeitungszeit. Nicht für die Dienstleistung mir das Produkt nach Bezahlung erst zu besorgen.

Zum Glück kann man sich bei ebay über den Käuferschutz bei Bezahlung über Paypal das Geld zurück erstatten lassen, wenn der Verkäufer sich nicht rührt. Erwarte ich ehrlich gesagt auch bei der Höhe der Gebühren, die die kassieren. Hab vor einiger Zeit eine Sonnenbrille bei ebay gekauft. Die Form der Gläser entsprach überhaupt nicht den Abbildungen. Ich hab den Verkäufer über ebay kontaktiert: nichts. Dann habe ich angerufen: "wir benutzen Afterbuy, da kommen viele Mails von ebay nicht an, es wird sich aber jemand telefonisch bei Ihnen melden". Ist natürlich nicht passiert. Dann habe ich einen Fall bei ebay geöffnet, aber auch dann hat der Verkäufer einfach nicht reagiert. Nach der Wartezeit von (ich glaube) drei Wochen hat mir ebay das Geld einfach erstattet. Jetzt habe ich das Geld zurück und die Brille liegt hier rum. Eigentlich habe ich keinen Bock die zwei Jahre aufzubewahren, falls sich der Verkäufer doch noch meldet. Muss ich das oder kann ich die einfach wegschmeissen?

Zum Bewertungssystem:
Einerseits ist es für Verkäufer und auch für das Bewertungssystem an sich natürlich Mist, dass ein Verkäufer den Käufer nur positiv oder gar nicht bewerten kann. Wer nur als Käufer unterwegs ist, kann nicht unter 100 Prozent positive Bewertungen haben, auch wenn er selbst schlecht bewertet und vielleicht auch öfter mal gar nicht bezahlt. Andererseits ist gerade bei gewerblichen Verkäufern ja ein gewisses Ungleichgewicht gegenüber Käufern gegeben. Verkäufer mit hoher Transaktionszahl pro Monat sammeln zwangsläufig viele gute Bewertungen, weil Käufer häufig immer noch mit "gut" bewerten, auch wenn so ziemlich alles schief gegangen ist, einfach weil man früher vom Verkäufer auch eine schlechte Bewertung als "Retourekutsche" auf eine schlechte Bewertung erhalten konnte. Als Powerseller ist man dann immer noch bei 99,9%, der Käufer (der vielleicht ab und zu auch mal privat was verkauft) ist dann ganz schnell bei 80% und kriegt deutlich weniger für seine Artikel.

Ich denke, diese Maßnahme (Verkäufer können nur positiv bewerten) hat ebay eingeführt, da bei Verkäufern die Unsitte existierte (und noch existiert), dass die Bewertung erst nach der Bewertung durch den Käufer abgegeben wird/wurde. Das hat die großen Verkäufer praktisch in die Machtposition versetzt, eine gute Bewertung erwarten zu können, da sie sich sonst mit einer schlechten "rächen" könnten.

Allerdings fällt mir auch keine bessere Lösung ein, die sicher stellt, dass beide Parteien positives Verhalten wahrheitsgemäß belohnen und negatives Verhalten abstrafen, ohne dass ein ungleiches Machtverhältnis entsteht. Vielleicht könnte man die abgegebene Bewertung mit dem Verhältnis der insgesamt von einer Partei abgegebenen Bewertungen gewichten. Gibt eine Partei häufiger schlechte Bewertungen, zählt das nicht so negativ, als wenn jemand immer positiv bewertet und dann einen anderen Vertragspartner schlecht bewertet. Dabei wäre es allerdings recht schwierig ein richtiges Gewicht für die Bewertungen zu bestimmen und noch viel schwieriger die transparent zu kommunizieren.

Gruß
GrößterNehmer
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[2.1.1] Telly antwortet auf GrößterNehmer
10.07.2012 04:34
Ich denke, diese Maßnahme (Verkäufer können nur positiv bewerten) hat ebay eingeführt, da bei Verkäufern die Unsitte existierte (und noch existiert), dass die Bewertung erst nach der Bewertung durch den Käufer abgegeben wird/wurde.

Dass ebay das eingeführt hatte, war nur zu begrüßen! Denn genau die von Dir beschriebene Unsitte ist einfach ne Frechheit. Als Käufer habe ich als erstes meinen Teil des Kaufvertrages erfüllt. Warum also nicht gleich dafür positiv bewertet werden?

Es hatte eben genau den von Dir beschriebenen Machtcharakter.

Gute Ebayhändler bewerten übrigens sofort. Für mich immer wieder ein Zeichen - wenn auch im nachhinein - für einen seriösen Verkäufer.

Telly
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[2.1.2] tosho antwortet auf GrößterNehmer
12.07.2012 11:17
Benutzer GrößterNehmer schrieb:

Ich denke, diese Maßnahme (Verkäufer können nur positiv bewerten) hat ebay eingeführt, da bei Verkäufern die Unsitte existierte (und noch existiert), dass die Bewertung erst nach der Bewertung durch den Käufer abgegeben wird/wurde. Das hat die großen Verkäufer praktisch in die Machtposition versetzt, eine gute Bewertung erwarten zu können, da sie sich sonst mit einer schlechten "rächen" könnten.

Allerdings fällt mir auch keine bessere Lösung ein.

Mir schon.
Ebay könnte einfach die Bewertungen vom Käufer bzw. Verkäufer so lange zurück halten, bis auch der jeweils Andere bewertet hat. Das würde mich sogar zur Bewertung motivieren, weil ich selbst ja sonst auch keine Bewertung bekomme.
Alternativ könnte man auch "ungepaarte" Bewertungen nach sagen wir 4 Wochen veröffentlichen. Damit könnte jemand, der schon mit einer schlechten Bewertung rechnet diese nicht unterdrücken.

Ich denke aber, das dies gar nicht im Sinne von ebay ist. Wenn immer alles nur gut bewertet wird belebt das sicher das Geschäft, und darauf komt's ebay ja letzten Endes an. Die Handelspartner sind denen doch vollkommen egal.
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[2.1.2.1] topifun antwortet auf tosho
12.07.2012 12:38
und was haben diese Aussagen mit dem Urteil zu tun?
Für mich ist das Urteil ein skandal.
Damit kann jeder der lange weile hat, einen Verkauf oder kauf zu nichte machen.
Ich habe gerade auch eine Klage gegen einen Spaßbieter laufen, allerdings wegen der 30 Prozent entschädigung für das Spaßgebot.
Nach diesem Urteil braucht sich Spaßbieter nur noch zu behaupten erhättw garnicht geboten, sondern irgendjemand .
Da kann ich nur sagen armes Deutschland bei solchen Urteilen.

Gruß
topifun
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[2.1.2.1.1] tosho antwortet auf topifun
12.07.2012 13:24
Benutzer topifun schrieb:
und was haben diese Aussagen mit dem Urteil zu tun?

Mit dem Urteil haben sie nichts zu tun. Immerhin könntest Du dem Kunden in so einem Fall eine schlechte Bewertung verpassen, wenn das nicht von ebay abgestellt wäre.


P.S. Wenn DEIN Konto gehackt würde und jemand für dich bietet, würdest Du dieses Urteil natürlich ganz anders bewerten.
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[2.1.2.1.1.1] topifun antwortet auf tosho
12.07.2012 13:47
wenn jemand mein Konto missbrauchen würde, dann wäre das Urteil richtig. Kann man dem Spaßbieter nachweisen anhand der IP, das Gebot von seinem Computer abgegeben zu haben, dann wäre zu Verurteilen. Alles andere ist Weltfremd.

Gruß
topifun
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[2.1.3] klappehalten antwortet auf GrößterNehmer
12.07.2012 12:16
Benutzer GrößterNehmer schrieb:
Allerdings fällt mir auch keine bessere Lösung ein, die sicher stellt, dass beide Parteien positives Verhalten wahrheitsgemäß belohnen und negatives Verhalten abstrafen, ohne dass ein ungleiches Machtverhältnis entsteht.

Das wäre ganz einfach. Ebay veröffentlicht die Bewertungen erst, wenn beide (Verkäufer und Käufer) diese abgegeben haben.

Grüße
kh
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[2.1.3.1] GrößterNehmer antwortet auf klappehalten
12.07.2012 15:43
Das wäre ganz einfach. Ebay veröffentlicht die Bewertungen erst, wenn beide (Verkäufer und Käufer) diese abgegeben haben.

Wieso sollte das sicher stellen, dass beide ehrlich bewerten? Es gibt bei diesem System keinen Anreiz ehrlich zu bewerten, da es keine Sanktionen gibt, wenn einer z.B. "nur so aus Spaß" negativ bewertet.
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[2.1.4] brusch antwortet auf GrößterNehmer
12.12.2013 08:29
Benutzer GrößterNehmer schrieb:
>...
Ich denke, diese Maßnahme (Verkäufer können nur positiv bewerten) hat ebay eingeführt, da bei Verkäufern die Unsitte existierte (und noch existiert), dass die Bewertung erst nach der Bewertung durch den Käufer abgegeben wird/wurde. Das hat die großen Verkäufer praktisch in die Machtposition versetzt, eine gute Bewertung erwarten zu können, da sie sich sonst mit einer schlechten "rächen" könnten.

Allerdings fällt mir auch keine bessere Lösung ein, ...

Die Lösung hast Du gerade selbst formuliert:
Einfach die Berwertungen erst anzeigen, wenn beide Seiten ihre Bewertung abgegeben haben, oder spätestens nach einer Woche.
Verkäufer kann keine Bewertung mehr abgeben, wenn die Bewertung des Käufers schon sichtbar ist.
Ausnahme: Käufer/Verkäufer schaltet explizit Bewertung sofort frei. Damit können Käufer vor andere vor unehrlichen Verkäufern schützen. Und umgekehrt.

Wenn ich irgendwelchen Dreck von offensichtlichen Betrügern geschickt bekomme (mehrere Bsp. vorrätig), dann ist es mir völlig egal, ob der Verkäufer mich negativ bewertet. Ich muss nur meine Bewertung sauber formulieren. Wer sich wirklich dafür interessiert, wird auch meine Bewertung lesen und evtl. negative Bewertungen von Seiten des Verkäufers entsprechend bewerten.

... die sicher stellt, dass beide Parteien positives Verhalten wahrheitsgemäß belohnen und negatives Verhalten abstrafen, ohne dass ein ungleiches Machtverhältnis entsteht. Vielleicht könnte man die abgegebene Bewertung mit dem Verhältnis der insgesamt von einer Partei abgegebenen Bewertungen gewichten.

Kann man das nicht mehr? Früher konnte man sich doch alle (einigermassen aktuellen) abgegebenen Bewertungen von/zu einem Account ansehen.

Gibt eine Partei häufiger schlechte Bewertungen, zählt das nicht so negativ, als wenn jemand immer positiv bewertet und dann einen anderen Vertragspartner schlecht bewertet. Dabei wäre es allerdings recht schwierig ein richtiges Gewicht für die Bewertungen zu bestimmen und noch viel schwieriger die transparent zu kommunizieren.

Ernsthafte Betrüger können auch ausreichend falsche positive Bewertungen produzieren. Eine Datenreduktion auf die Sternchenebene (oder meinetwegen auch Ampeln) wird nie zu 100% funktionieren.

Zur Transparenz gehört die effektive Einsehbarkeit aller Bewertungen (ein- und ausgehend) zu jedem Account. Hier muss nur der Datenschutz beachtet werden.

Für Problemfälle gibt es die Rückerstattung oder die Polizei.
(Wenn man sich den Aufwand machen will.)

Viele Grüße,
Michael B.