Diskussionsforum
  • 29.05.2015 12:06
    radneuerfinder schreibt

    Kein Thema

    Mobiles Internet ist bei einem Unwetter oder Stromausfall eines der Dinge, die als erstes ausfallen können. (Nur) darüber vor Katastrophen warnen zu wollen ist schon vom Ansatz her eine weniger gute Idee.

    In meinen Tests der App, kamen außerdem Meldungen Stunden zu spät oder gar nicht. SMS funktionierte (und braucht auch kein mobiles Internet, lediglich GSM).

    Wers ernst meint mit den Warnungen, sollte sich da umsehen wo es gut funktioniert:
    - Japan
    - USA (Amber Alert)
    - Österreich (flächendeckender Sirenenalarm.)
  • 29.05.2015 12:12
    radneuerfinder antwortet auf radneuerfinder
    Zur Frage was bringt das? gehört auch wo bringts das?

    Die Katastrophenwarnung von Katwarn funktioniert lediglich für Rheinland-Pfalz und 37 weiteren Landkkreisen und Städten, also nicht mal für 20 % der Bevölkerung.
  • 29.05.2015 12:19
    radneuerfinder antwortet auf radneuerfinder
    Und hier ein Bericht aus der deutschen Praxis:

    Benutzer Beesdo77 schrieb auf http://www.teltarif.de/forum/s47141/funkruf/... :

    "Anfang 2000/2001 wurden hier in Sachsen viele Sirenen
    demontiert und der damalige Innenminister Schily hat mit viel
    tamtam ein "Alarm- und Meldesystem" über Handynetze propagiert
    und eingeweiht.
    Als im August 2002 das Jahrhunderthochwasser in Sachsen kam
    (Sachschaden ca. 6 Milliarden Euro), funktionierte dieses
    "Alarm- und Meldesystem" überhauptnicht, da alle Handynetze zum
    großteil ausfielen. Nur die teilweise noch nicht demontierten
    Sirenen bewahrten uns vor noch schlimmeren.
    Als folge wurde im nachhinein mit Fördermitteln in
    Millionenhöhe alle Sirenen wieder aufgebaut.

    Was sagt uns das?
    Bei richtigen Katastrophen fällt zuerst die sensible Technik
    aus."
  • 30.05.2015 00:06
    chrisild antwortet auf radneuerfinder
    Katwarn und NINA
    Benutzer radneuerfinder schrieb:

    > Die Katastrophenwarnung von Katwarn funktioniert lediglich für
    >
    Rheinland-Pfalz und 37 weiteren Landkkreisen und Städten, also
    >
    nicht mal für 20 % der Bevölkerung.

    Hinzu kommt, dass es künftig neben "Katwarn" ein weiteres Warnsystem geben wird: "NINA" vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Da die beiden im Wesentlichen die gleiche Funktion erfüllen, und in beiden Fällen die "Warn-Infrastruktur" nicht umsonst zu haben ist, wird wohl kaum ein Land/eine Gemeinde beide gleichzeitig installieren ...