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Kein Thema


24.05.2012 19:31 - Gestartet von florian29
Wenn ihr alle CDU-SPD-FDP-Grüne wählt, braucht ihr euch nicht zu wundern. Hättet ihr mal die Linke oder die Piraten gewählt! Es reicht allerdings nicht, wenn Linke und Piraten nur so um die 5% erreichen, beide zusammen müssten mindestens 66% erreichen! Dann erst können wir die dringend notwendige Aufgabe angehen, nicht nur Gesetze zu ändern/erlassen, sondern auch das Grundgesetz zu ändern. Straft endlich mal die Ehrensold-Eurorettungskoalition ab! Die haben uns wirklich genug in die Sch... reingeritten.
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[1] Alles OT
Telly antwortet auf florian29
24.05.2012 19:47
Oh nein! Bitte keine neue politische Diskussion an dieser Stelle!

Telly
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[2] Robophone antwortet auf florian29
25.05.2012 02:21
Benutzer florian29 schrieb:
Wenn ihr alle CDU-SPD-FDP-Grüne wählt, braucht ihr euch nicht zu wundern. Hättet ihr mal die Linke oder die Piraten gewählt! Es reicht allerdings nicht, wenn Linke und Piraten nur so um die 5% erreichen, beide zusammen müssten mindestens 66% erreichen! Dann erst können wir die dringend notwendige Aufgabe angehen, nicht nur Gesetze zu ändern/erlassen, sondern auch das Grundgesetz zu ändern. Straft endlich mal die Ehrensold-Eurorettungskoalition ab! Die haben uns wirklich genug in die Sch... reingeritten.


Die Linke ist die einzige Kraft, die Veränderung will. Allerdings ist sie durch Machtkämpfe und marxistische Auffasungen des Sozialismus unglaubwürgig.
In derzeitigen Form ist sie reine Protestparttei Ohne Vision einer funktionierenden sozialistischen Marktwirtschaft.

Die Sahra Wagenknecht ist moderne Verfächterin der sozialistischen Marktwirtschaft, hat aber in der Partei nichts zu sagen. Spielt eine untergeordnete Rolle auch wegen dem jüngen Alter und der fehlender Erfahrung einer SED-Funktionärin.

Sie war keine SED-Funktionärin. Deshalb wird sie als Führerin der Bewegung nicht akzeptiert.Aber dafür ist sie unbelastet und offen für moderne Formen einer Mischwirtschaft.

Frankreichs Sozialisten sind wesentlich besser aufgestellt, als Linke in Deutschland.

66% ist unrealistisch hoher Wert. Ohne eines aussagekräftigen Konzepts der " sozialistischen Marktwirtschaft" wird es keine 66 % geben.

66% heisst CDU,CSU,SPD und FDP sind übeflüssig. CDU und CSU werden zu einer Einheitspartei fusionieren. SPD wird noch linker, als sie ist. FDP wird weniger neoloberal.FDP und Linke werden in Richtung sozialistischen Marktwirtschaft stärker zusammenarbeiten.

Derzeitige Linke will ich nicht. Ich will eine Linke mit modernen Sinn und Verstand.Marxismus ist eine falsche Utopie.

Die Teile des Marxismus sind auch heute anwendbar und nützlich.

Aber den Marxismus als Grundgerüst ist ein Humbuck.

Auch gefällt mir nicht die Beziehung zwischen Wagenknecht und Lafontaine. Lafontaine kämpft mit anderen Mitschtreitern um die Macht und Wagenknecht spielt eine Aussenseiterrolle und glaubt, dass es so weitergehen soll.

Für mich ist es ein spätsozialistisches Theater mit schwachen Akteueren.


Die Frage nach Grundgesetzänderung ist eine provokante Frage.

Die Änderung des Grundgesetzes ist immer weitreichende Angelegenheit. Nur, wenn die Bürger mehr Selbstentfaltung, mehr Wohlstand, mehr Bürgerrechte durch die GG-Änderung bekommen können, dann ist sie sinnvoll und kann durch Bürgerentscheid veranlasst werden.

Aber ich möchte noch weiter denken. Wozu brauchen wir noch im 21 Jahrhundert das Grundgesetz?

Grundgesetz war immer ein Provisorium, ein Vorläufer zur Verfassung.

Deutschland braucht endlich eine gute bürgerfreundliche Verfassung, die nicht nur primäres Recht auf Arbeit und würdevolles Leben gibt, sondern ein materielles Recht auf die volkswirtschaftliche Güter gibt.

Ich finde, dass die sozialistischen Verfassungen fortschrittlicher als das Grundgesetz waren, weil sie direkt materielles Recht ohne Einschaltung der Gerichte in der Verfassung garantierten und bei ein wenig Sachverstand auch in der sozialistischen Marktwirtschaft eingeführt werden können.

Wenn man die sowjetische modernisierte Stalinverfassung von 1977 liest, so glaubt man, man lebt in einem Zukunftsschlaraffenland!

-Du hast im Artikel (das und das) das Recht auf Arbeit, auf Urlaub, auf Erholung, auf gerechte Entlohnung, auf ein Kindergartenplatz(Vollkindergartentagestätte bis 20 Uhr!), auf eine öffentlich geförderte Wohnung, auf einen Universitätsplatz mit gutem Nivau, auf Altersrente ohne Manipulation und Gesetzesänderungen zuungunsten der Rentner, auf eine freie Meinungsäusserung, u.s.w

Eventuell kann diskutiert werden, inwieweit man auch ein Stück Land vom Staat als Pacht zur Verfügung bekommen kann, da durch die Lebensmittelskandale die Tendenz zur Selbstversorgung der Bevölkerung auf einem eigenem gepachteten Landstück eine wichtigere Rolle in nahen Zukunft spielen wird und besonders bei den Ausländern gefordert wird.

Dass sie Verfassung auch die andere seite hat, nämlich Pflichten, kann auch nicht verkannt werden.

Pflicht zur Arbeit(die jederzeit garantiert und fast nicht besteuert wird), zur Verteidigung des Vaterlandes, u.s.w

Also kurz gesagt, wir brauchen eine vernünftige Verfassung in Deutschland. Die EU-Verfassung kann in keinster weise ein Ersatz für die richtige deutsche Verfassung sein.

Die Linken sollen, wenn sie alle Tassen im Schrank haben, endlich eine moderne deutsche Verfassung herausarbeiten, die materielle Rechte direkt ohne Einschaltung des BGH oder BVG garantieren wird.


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[3] Piraten
sabeck antwortet auf florian29
25.05.2012 10:28
Also, so sehr es zu begrüßen ist, dass es die Piarten gibt (und damit endlich auch mal eine Partei, die die Interessen der Internetnutzergemeinde vertritt), so muss man leider sagen, dass die Partei erst mal erwachsen werden muss. Was sich die Piraten stellenweise leisten, wirkt doch noch sehr unreif.
Aber Du hast in einem Recht: Die Internetpolitik der beiden großen sogenannten Volksparteien (ist halt die Frage, was für ein Volk damit gemeint ist!) ist ziemlich einseitig auf die Interessen der Content-Industrie ausgerichtet, was der Entwicklung des Internets nicht gerade zuträglich ist. Wir haben es mit einer Idustrie zu tun, die im Grunde an völlig überkommenen Geschäftsmodellen festhält und den Kunden nicht als Partner sieht, den man mit attraktiven Angeboten umwerben muss, sondern als Gegner, den man präventiv bekämpfen muss. Und solch eine Lobby lenkt de facto die Netzpolitik.