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unschöne Entwicklung


23.04.2012 08:13 - Gestartet von cdg
2x geändert, zuletzt am 23.04.2012 08:18
die Entwicklungen auf dem Telefonmarkt werden immer unsympatischer. Aber gut, ist wohl ein Zeitphänomen.
Geradezu gut zu wissen, dass Apple derartiges scheinbar nicht macht :)
Von mir aus kann der ganze Dr.ck gerne wie angekündigt in die sozialen Netze verschwinden, dann bekomme ich davon nichts mit.
Ps: es gibt übrigens durchaus eine Methode, wie man Usermeinungen bei Amazon & co lesen kann, um halbwegs relevante infos zu bekommen. Leider kann man die hier nicht verraten, sonst war es das.

EDIT: danke für den Bericht übrigens, Ihr seid ja eines der ersten Magazine, die das Kind so deutlich benennen.
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[1] stefan0124 antwortet auf cdg
23.04.2012 08:52
Also ich finde an einem solchen Marketing Instrument nichts schlimmes. Vorraussetzung dafür sollte aber schon sein dass das betreffende Gerät von den "Testern" auch wirklich so beschrieben wird wie es wirklich empfunden wurde.
Wenn ein Gerät Mängel hat sollten diese auch dokumentiert werden, statt das Gerät in den Himmel zu loben, nur damit vielleicht ein gratis Smartphone für einen bei heraus springt.

Wenn diese Plattform trnd der gleichen Meinung ist sollten sie die Kommentare Ihrer User überwachen und die "unglaubwürdigen" wieder rauswerfen.
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[1.1] cdg antwortet auf stefan0124
23.04.2012 13:44
ich halte es für bedenklich, wenn jemand Kritiken schreibt, die vorgeben von Privatleuten zu sein und zudem noch eine Form der Entlohnung erhält.
Ich hätte nichts dagegen, wenn diese Leute z:b. auf Amazon schreiben würden, dass sie ein Gerät dafür umsonst erhalten haben.

Ansonsten geht es in D auch los mit schmieren und schieren lassen.
Wie das Ende dann aussieht, kann man ja in Griechenland bewundern.
Ok, wenn man das will?
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[1.1.1] EnnoH antwortet auf cdg
30.04.2012 15:03
Ich habe schon mehrmals an solchen Marktstudien teilgenommen. Aktuell bin ich auch an einer Studie eines Smartphones beteiligt.

Den Ausführungen des Artikels kann ich leider nicht uneingeschränkt zustimmen. Sicherlich ist es mittlerweile so, dass viele Usermeinungen "geschmiert" sind. Eine unschöne Entwicklung.
Ich bezeichne mich als einen durchaus kritischen Konsumenten und ich befürworte diese Form der Marktforschung. Es gibt leider sehr viele Produkte, die oft am Kunden vorbei entwickelt werden. Darum halte ich es für legitim, dem Endkunden die Chance zu einem Test zu geben.

Was die aktuelle Studie betrifft kann ich für mich sagen, dass ich das Produkt intensiv und ungeschönt unter die Lupe nehme. Entsprechend den Bedingungen gehe ich davon aus, dass das Gerät nach dem Testende an den Hersteller zurück gegeben werden muss. Das heißt, dass ich mit einer wie im Bericht genannten "Entlohnung" nicht rechne. Im Gegenteil - für den Test musste ich mir eine neue SIM-Karte kaufen und habe Kosten für die Nutzung durch Telefonate, SMS und Internet.
Außerdem besitze ich ein Smartphone eines anderen Herstellers, dem ich seit knapp fünfzehn Jahre die Treue halte, auch wenn dieser zur Zeit leider auf dem absteigenden Ast sitzt.

In meinen Testberichten nenne ich die Vorzüge der Produkte natürlich - das ist Sinn und Zweck von Werbung. Aber ich verschweige auch die negativen Eigenschaften und Fehler der Produkte nicht. Dazu bin ich wie gesagt zu sehr ein kritischer Endverbraucher und durch meine bisherigen Erfahrungen im Bereich Marktforschung und Mystery-Shopping vielleicht zu sehr Profi.
Auch wenn ich das aktuelle Produkt gerne mein eigen nennen würde - ich muss es nicht. Ich besitze ein Gerät, mit dem ich zur Zeit mehr als zufrieden bin und im direkten Vergleich findet sich auch für die Marktstudie der eine oder andere dunkle Fleck in der Beurteilung.

Wenn ich mich für den Kauf eines neuen Produktes entscheiden soll, möchte ich mich nicht nur auf die Beschreibung des Herstellers verlassen. Deswegen halte ich solche Testberichte (egal wie sie entstanden sind) durchaus für wichtig.

Von daher sollte Teltarif solche Tester nicht alle über einen Kamm scheren. Ich möchte nicht wissen, wie manche Gerätetests in der Redaktion ablaufen ... (ohne jetzt etwas unterstellen zu wollen).