Diskussionsforum
  • 13.05.2015 10:37
    LtotheH schreibt

    lächerlich...

    das einzige was die GEMA erreicht ist das sie den unabhängigen (YouTube) Künstlern mehr Marktanteile einräumen, und diese finanzieren sich dann meist schon eh über z.b. Patreon. Zeiten wo große Firmen die Musik und Entertainment Welt fest im Griff halten sind halt vorbei, da heute jeder Mensch aus seinem Wohnzimmer heraus Millionen von Menschen erreichen; und damit schon sogar gut Geld verdient.
  • 13.05.2015 10:59
    einmal geändert am 13.05.2015 11:00
    AzureBlue antwortet auf LtotheH
    Benutzer LtotheH schrieb:
    > das einzige was die GEMA erreicht ist das sie den unabhängigen
    >
    (YouTube) Künstlern mehr Marktanteile einräumen, und diese
    >
    finanzieren sich dann meist schon eh über z.b. Patreon. Zeiten
    >
    wo große Firmen die Musik und Entertainment Welt fest im Griff
    >
    halten sind halt vorbei, da heute jeder Mensch aus seinem
    >
    Wohnzimmer heraus Millionen von Menschen erreichen; und damit
    >
    schon sogar gut Geld verdient.

    Ich weiß nichtmal ob Patreon dafür überhaupt erforderlich ist. Erfolgreichere Musiker werden sich über YouTube-Videos vermutlich teils besser finanzieren als über CD-Verkäufe, so wie ich das System erfasse. Neulinge sowieso, wenn ihre Musik taugt. Die Ironie ist ja, das sowohl die GEMA als auch Sony damals es immer so hinstellen als würde es ihnen um die armen Künstler gehen, währendm an sich tatsächlich eher um den eigenen Hals sorgt und vor allem um die Beteiligung, die YouTube ja nicht auszahlt. Das YouTube-System zahlt danach aus wieviel Prozent des Videos von wievielen Nutzern geschaut werden und berechnet so den Wert. Musik-Videos werden meistens zuende geschaut. Ein guter Song hat sicher auch wesentlich mehr und längerfristiges Potential als LetsPlays und deren Ersteller verdienen sich schon seit einer ewigkeit eine recht goldene Nase oder decken zumindest gut den eigenen Haushalt ab einer gewissen Menge an Abonnenten.

    Mir kann wirklich niemand sagen das es hier in irgend einer form um die Künstler geht. Scheint eher wieder so ein wenig vom Überlebenskampf der industrialisierten Musik her zu rühren. Wenn Musiker aufhören bei Plattenfirmen anzutraben weil sie auch so Geld machen ohne sich all den Vorgaben anzupassen (und keine Platform macht das einfacher als YouTube, die eben nichts erwartet) hat Sony sicher was zu verlieren und die GEMA wird jetzt schon nur noch von der eigenen Selbstüberschätzung und uralten Regelungen zusammengehalten.
  • 13.05.2015 11:48
    LtotheH antwortet auf AzureBlue
    Benutzer AzureBlue schrieb:
    > eine recht goldene
    >
    Nase oder decken zumindest gut den eigenen Haushalt ab einer
    >
    gewissen Menge an Abonnenten.

    das ist das wichtige Stichwort hier. Menge an Abos. Gut bei Musik Videos sind Abos nicht unbedingt ein Indikator für Klicks und somit Umsatz Generierung. Aber solange die eigene Präsenz auf Youtube im Embryo Status ist kann man ohne Crowdfunding eher schlecht als recht das ganze als neben oder full time Job machen.
  • 13.05.2015 11:57
    AzureBlue antwortet auf LtotheH
    Benutzer LtotheH schrieb:
    > Benutzer AzureBlue schrieb:
    > > eine recht goldene
    > >
    Nase oder decken zumindest gut den eigenen Haushalt ab einer
    > >
    gewissen Menge an Abonnenten.
    >
    > das ist das wichtige Stichwort hier. Menge an Abos. Gut bei
    >
    Musik Videos sind Abos nicht unbedingt ein Indikator für Klicks
    >
    und somit Umsatz Generierung. Aber solange die eigene Präsenz
    >
    auf Youtube im Embryo Status ist kann man ohne Crowdfunding
    >
    eher schlecht als recht das ganze als neben oder full time Job
    >
    machen.

    Sicher, aber das ist ja nun bei Patreon nicht anders. Ich weiß auch persönlich nicht ob sich Patreon für Musiker eignet. Es ist immerhin eine Art monatliches Abonnement und es ist nicht gegeben das dass was der Musiker da produziert jeden Monat auch gefällt. Da ist vielleicht "gewöhnliches" Crowdfunding oder Online-Portale die Free-Lance-Artikel dieser Art anbieten attraktiver oder passender. Wenn die Mundpropaganda aber erstmal läuft sollte YouTube aber wohl der einfachste weg sein. Das hat ja schon öfter funktioniert... ...auch wenn ich das Ergebnis der größten Erfolgsgeschichte dieser Art... jetzt eher... ...nicht so toll finde.