Diskussionsforum
  • 16.11.2012 15:57
    talk schreibt

    Worauf bezieht sich die Drohung? Was ist zu kritisieren und was nicht?

    Hallo zusammen,

    die Frage ist: Worauf bezieht sich die Drohung genau? Wenn
    ich den Teltarif-Artikel und die Pressemeldung der VZ-NRW
    richtig verstehe, geht es hier um den Vorwurf einer nicht
    korrekten Preisansage?

    Man kann bei 01010 und 010040 (die beiden Anbieter haben ja
    ein ähnliches Geschäftsmodell mit jeweils teils sehr hohen und
    teils sehr schwankenden Tarifen und scheinen auch miteinander
    "verwandt" zu sein) vieles kritisieren, aber bei meinen eigenen
    Tests sind mir keine falschen Preisangaben aufgefallen. Es gab
    da meines Wissens keine Differenzen zwischen den Tarifen in der
    Tarifansage und denen auf der jeweiligen Anbieterhomepage oder
    dergleichen.

    Meiner Ansicht nach sollten Nutzer und Verbraucherschützer
    sich eher mit der Frage beschäftigen, ob bzw. inwiefern
    Rechnungen mit Tarifen von bis zu 1,99 EUR/ Minute für normale
    Fern- und Auslandsgespräche zu gängigen Zielen anfechtbar sind
    (falls ja: Wegen Irrtum? Wegen Arglistiger Täuschung?) und
    ob bzw. inwiefern ein eher marktunüblicher Preis von z.B.
    1,99 EUR/Minute für ein normales innerdeutsches Ferngespräch
    (wie er von wenigen meist nicht sonderlich aktiv vermarketen
    CbC-Vorwahlen berechnet wird) als sittenwidrig oder gar Wucher
    eingestuft werden könnte.

    Oder auch mit der Frage, ob eine Preisansage formal den an sie
    gestellten Anforderungen genügt (zeitweise wurde bei 010040
    eine Ansage nach dem Motto "1,99 pro Minute. Preisangabe in
    Euro..." verwendet).

    Daher meine Bitte an Teltarif, hier mal bei BNetzA, VZ NRW und
    vor allem dem Anbieter genauer nachzufragen. Wurden auch
    Nutzer angeschrieben, die in ihrer Beschwerde bei der BNetzA
    sich auf andere Dinge bezogen als eine angebliche falsche
    Preisansage? Leitet eigentlich die BNetzA Nutzerbeschwerden mit
    persönlichen Daten an die jeweiligen Anbieter weiter? Ist das
    ohne Rückfrage mit dem Nutzer o.ä. überhaupt zulässig?

    Und mein Aufruf an Nutzer, die die fragliche e-mail erhalten
    haben, sich hier zu melden! Was wird Euch genau vorgeworfen?
    Und was hattet Ihr 010040 vorgeworfen?

    Zur Info hier noch der Link zur Pressemeldung der VZ NRW:

    http://www.vz-nrw.de/hohe-telefonrechnungen-von-010040-gmbh--bei-reklamation-drohung-von-rechtsamwalt

    cu talk
  • 16.11.2012 16:55
    Karl_Heinz antwortet auf talk
    Hallo,

    > die Frage ist: Worauf bezieht sich die Drohung genau? Wenn
    >
    ich den Teltarif-Artikel und die Pressemeldung der VZ-NRW
    >
    richtig verstehe, geht es hier um den Vorwurf einer nicht
    >
    korrekten Preisansage?

    Ich glaube das ging um Telefonate als noch keine Preisansage Pflicht war und es wurde glaube auch kein Preis angesagt.

    http://www.teltarif.de/010040-rechnung-a...
  • 16.11.2012 17:38
    getodavid antwortet auf talk
    Benutzer talk schrieb:

    > Daher meine Bitte an Teltarif, hier mal bei BNetzA, VZ NRW und
    >
    vor allem dem Anbieter genauer nachzufragen. Wurden auch
    >
    Nutzer angeschrieben, die in ihrer Beschwerde bei der BNetzA
    >
    sich auf andere Dinge bezogen als eine angebliche falsche
    >
    Preisansage? Leitet eigentlich die BNetzA Nutzerbeschwerden mit
    >
    persönlichen Daten an die jeweiligen Anbieter weiter? Ist das
    >
    ohne Rückfrage mit dem Nutzer o.ä. überhaupt zulässig?

    Ich denke kaum, dass die NetzBA das gemacht haben wird. Man müsste mal das Schreiben genau kennen. Möglicherweise sind einfach alle Kunden angeschrieben haben die mit Verweis auf die aus ihrer Sicht überhöhten Rechnungen bislang die Zahlung verweigert haben - und das dürften dann wohl zum Großteil auch jene sein, die eine Beschwerde an die NetzBA gerichtet haben. Würde mich daher nicht wundern wenn in dem Schreiben an die Kunden dann mehr so ein "Sie haben doch nicht etwa, falls sie aber doch haben dann..." stehen würde.
  • 16.11.2012 17:48
    ebay_daten antwortet auf getodavid
    > > Preisansage? Leitet eigentlich die BNetzA Nutzerbeschwerden mit
    > >
    persönlichen Daten an die jeweiligen Anbieter weiter? Ist das
    > >
    ohne Rückfrage mit dem Nutzer o.ä. überhaupt zulässig?
    >
    > Ich denke kaum, dass die NetzBA das gemacht haben wird. Man

    Im Lebensmittelumfeld ist das bei Verbraucherbeschwerden so üblich. Hier ist es sogar gesetzlich vorgeschrieben.