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Legal? Und Registrierungsadresse?


27.12.2011 16:29 - Gestartet von Melvis
Wie kann es dann legal sein, sich als "US-Amerikaner" oder was auch immer auszugeben? Bei einigen Diensten muß man zudem noch die eigene Anschrift oder mindestens Postleitzahl angeben. Also bereits ein Vertragsbruch, da man ja dort nicht wohnt.
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[1] Zündi antwortet auf Melvis
27.12.2011 19:00
Benutzer Melvis schrieb:
Wie kann es dann legal sein, sich als "US-Amerikaner" oder was auch immer auszugeben? Bei einigen Diensten muß man zudem noch die eigene Anschrift oder mindestens Postleitzahl angeben. Also bereits ein Vertragsbruch, da man ja dort nicht wohnt.

Was bei einem kostenlosen Dienst aber ziemlich egal sein dürfte. Falsche Angaben im Internet zu machen schützt schließlich auch vor unberechtigten Rechnungen und unerwünschter Werbung. Ich gebe bei kostenlosen Diensten nie meine echten Daten an und bisher bin ich auch gut damit gefahren. Datenschutz muss man schließlich auch selbst betreiben und nicht immer nur nach dem Staat rufen, der alles regeln soll.
Wer immer brav alle Daten angibt, nach denen er gefragt wird, braucht sich nicht wundern, wenn er mit Briefen und E-Mails zugemüllt wird.
Das verwenden erfundener Daten und die zumindest gelegentliche Nutzung von Proxys sollte so selbstverständlich sein, wie das regelmäßige löschen von Cookies und die Verwendung mehrerer E-Mail Adressen (2-3 wichtige und der Rest sind virtuelle Mülleimer, in den die ganze Spam Schrott kommt).

Wenn man anonym surfen will, kann man auch noch einen Schritt weitergehen und sich eine Prepaidkarte beim Discounter holen und diese auf einen erfundenen Namen und falsche Adresse registrieren. Geht man damit online, ist man auch vor teuren Abmahnungen einigermaßen sicher, da die IP keiner echten Person zugeordnet werden kann.