Diskussionsforum
  • 20.12.2011 21:37
    einmal geändert am 20.12.2011 21:39
    Jan0815 schreibt

    Amtsgericht!

    Ruhig bleiben! Wenn Richter an Amtsgerichten intellektuell im Stande wären, im Dunkeln ihren eigenen Hintern zu finden, wären sie nicht am Amtsgericht. Also warten wir mal die nächste Instanz (Landgericht) ab, vor die es doch wohl gehen wird!?
  • 20.12.2011 23:14
    rainbow antwortet auf Jan0815
    Benutzer Jan0815 schrieb:
    > Ruhig bleiben! Wenn Richter an Amtsgerichten intellektuell im
    >
    Stande wären, im Dunkeln ihren eigenen Hintern zu finden, wären
    >
    sie nicht am Amtsgericht. Also warten wir mal die nächste
    >
    Instanz (Landgericht) ab, vor die es doch wohl gehen wird!?

    Hoffentlich kann sich das die alte Dame leisten (finanziell und nervlich).
  • 21.12.2011 09:49
    Moneysac antwortet auf rainbow
    Ein Witz! Da könnte ja jeder einfach x-beliebige IP adressen zur anzeige bringen und geld dafür kassieren. neues geschäftsmodell, nach 0190 und verteckte kosten in AGB. die sachlage hätte auch dazu ermutigen können, weitere nachforschungen anzustellen und vermeintliche beweise in frage zu stellen. lobbyismus ist alles in d.
  • 21.12.2011 10:01
    Jan0815 antwortet auf Moneysac
    Irgendwie ist die Meldung sowieso seltsam. Es wird nicht klar, ob überhaupt ein eingeschalteter Router am Anschluss hing. Ohne den gibt es gar keine IP Adresse, da diese dynamisch vergeben werden. Die Rentnerin hatte wohl kaum eine statische IP. Oder war das ein Kabelanschluss? Da mag das was Anderes sein.
  • 21.12.2011 15:13
    ToWo antwortet auf Jan0815
    Hi,

    ist doch egal!
    Der Richter hat eh überhaupt nix verstanden, die beiden Gutachter müssen auch Volldeppen gewesen sein, wenn man zur Bestätigung der Gutachten noch die Aussage der Tochter (die sich *sorry* selten dämlich verhalten haben muss), die auch keine Ahnung hat, dazunimmt und auf Grund dieses Gewusels dann ein Urteil fällt.
    Das ist fast wie bei der GEZ. Man könnte ja die ÖR empfangen und muss dafür bezahlen.
    Ich beantrage demnächst mal Kindergeld für 5 Kinder. Die habe ich nicht, aber ich könnte sie ja Zeugen...... ;-)

    kopfschüttelnde Grüße
    ToWo
  • 22.12.2011 11:08
    3x geändert, zuletzt am 22.12.2011 11:17
    ray81 antwortet auf Jan0815
    "Laut Urteilsbegründung habe die Beklagte nicht zweifelsfrei nachweisen können, dass sie zum Tatzeitpunkt nicht doch etwa unwissentlich - über einen WLAN-Router verfügte."

    Quelle: onlinekosten.de Newsmeldung "Urteil: Rentnerin muss für illegales Filesharing zahlen"


    Das ist wahrscheinlich wohl der Grund zu diesem Urteil.
  • 22.12.2011 14:26
    Jan0815 antwortet auf ray81
    Benutzer ray81 schrieb:
    > "Laut Urteilsbegründung habe die Beklagte nicht zweifelsfrei
    >
    nachweisen können, dass sie zum Tatzeitpunkt nicht doch etwa
    >
    unwissentlich - über einen WLAN-Router verfügte."
    >
    > Quelle: onlinekosten.de Newsmeldung "Urteil: Rentnerin muss für
    >
    illegales Filesharing zahlen"
    >
    >
    > Das ist wahrscheinlich wohl der Grund zu diesem Urteil.


    Nun, wie könnte denn so ein Nachweis aussehen? Im Allgemeinen ist es recht schwierig nachzuweisen, etwas NICHT zu besitzen. Wobei es dem Gericht aber eindrucksvoll gelungen ist, den "Nichtbesitz" von Verstand nachzuweisen.
  • 23.12.2011 00:27
    six..pack antwortet auf Jan0815
    Das ist für mich sowieso ein Unding, dass Gerichte nicht merken, dass sie in den Sumpf mit hinein gezogen werden und damit Beihilfe zum Betrug leisten.
  • 23.12.2011 02:49
    Schugy antwortet auf six..pack
    Das AG München hat eine lange Geschichte in "rechteinhaberfreundlichen" Urteilen. Dem Apparat gehört wegen der gezielten Realitätsverweigerung das Handwerk gelegt. Sogar Beamte kann man los werden, wenn man will.
    Andere Gerichte können aber auch fachgerecht fehlurteilen und Begriffe wie "Buskeismus" oder "Richter gnadenlos" kommen nicht von irgendwoher,
  • 15.02.2012 11:52
    Moneysac antwortet auf six..pack
    Was ist denn schon ein amtsgericht? da arbeiten nicht wenige leute, die es in den letzten 30 jahren auf der karriereleiter nicht weiter gebracht haben.
  • 15.02.2012 12:09
    peso antwortet auf Moneysac
    Benutzer Moneysac schrieb:
    > Was ist denn schon ein amtsgericht? da arbeiten nicht wenige
    >
    leute, die es in den letzten 30 jahren auf der karriereleiter
    >
    nicht weiter gebracht haben.

    1. Ist das eine Beleidigung gegenüber der Richterschaft.
    2. Hast Du keine Ahnung von den Beförderungsmöglichkeiten bei der Justiz.
    3. Bedeutet Fachkenntnis nicht automatisch bessere Karriere.

    Amtsgerichte sind unverzichtbar, da Sie als erste Hürde zu höheren Gerichten aufgestellt sind.

    Im Übrigen sind meistens nicht die Urteile interessant, sondern die Begründungen. Und ich glaube einem Amtsrichter mehr, wie hier den Hobbyjuristen.

    peso