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IE10 ohne Plugins


14.11.2011 02:33 - Gestartet von Keks
Microsoft wird nicht auf Flash setzen, da der IE 10 keine(!) Plugins mehr unterstützen wird -- und damit auch kein Flash. Wohlgemerkt auch am PC!

Liebe Grüße, Keks
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[1] Kai Petzke antwortet auf Keks
14.11.2011 14:46
Benutzer Keks schrieb:
Microsoft wird nicht auf Flash setzen, da der IE 10 keine(!) Plugins mehr unterstützen wird -- und damit auch kein Flash. Wohlgemerkt auch am PC!

Das klingt in folgendem Artikel von chip.de etwas anders:
http://www.chip.de/news/Windows-8-Metro-Internet-Explorer-10-ohne-Flash_51689715.html

Zitat: "Startet man den Browser aus der Metro-Oberfläche, dann kriegt man die Plug-in-freie Version, wirft man den Internet Explorer via Desktop an, dann hat man den klassischen IE [mit Plugins] vor sich."

Also wird "nur" der IE für die Metro-Oberfläche von Windows 8, die sich stark an die Oberfläche von Windows Phone 7 anlehnt und die auf Touch-Bedienung optimiert ist, Plug-In-frei sein. Bei dieser Entscheidung spielen sicher die Tablets, die Microsoft mit dem "vollen" Windows 8 und nicht mit dem "abgespeckten" Windows Phone 7 (oder künftig dann 8) bestücken will, sicher eine wichtige Rolle.

Auf dem Desktop-Windows bleiben uns die Plugins samt Flash-Player aber wohl noch eine Zeit lang erhalten.


Kai
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[1.1] Keks antwortet auf Kai Petzke
15.11.2011 00:39
Hallo Kai! :-)

Stimmt, danke für die Korrektur! Jetzt bzw. in Kürze bereits Plugins komplett am PC abzuschaffen, wäre wohl etwas früh, denn in Unternehmen setzt man teilweise noch auf Flash- oder Java-Applet-Lösungen.

Aber es zeigt, wo die Reise hingeht. Bei Mozilla heißt es jetzt (zumindest von einer Person), dass man den ganzen Plugin-Mechanismus (NPAPI) bald evtl. entsorgen könne.

Liebe Grüße, Keks
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[1.1.1] Kai Petzke antwortet auf Keks
15.11.2011 19:16
Benutzer Keks schrieb:
Bei Mozilla heißt es jetzt (zumindest von einer Person), dass man den ganzen Plugin-Mechanismus (NPAPI) bald evtl. entsorgen könne.

Na ja, Mozilla Firefox bietet ja Add-Ons noch und nöcher, vom Firebug über TabKit hin zu bei mir weniger beliebten Erweiterungen ;-) Jetzt da ausgerechnet den Plug-In-Mechanismus, also die älteste Version aller Browser-Erweiterungen abzuschalten, scheint mir wenig zielführend. Gut, wenn man Flash-Player und Java-Plugin nicht mag, aber dann kommen die doch nur als Add-On und noch buggier wieder ...

Persönlich wäre es mir am liebsten, man würde das Entwicklertempo sowohl bei den Plugins, Add-Ons als auch bei den core-Features (HTML5, CSS3) drosseln, und stattdessen mehr aus saubere, widerspruchsfreie Standardisierung und Umsetzung achten. Aber das wird wahrscheinlich nicht passieren, es geht ja um Features und Marktanteile.


Kai
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[1.1.1.1] Keks antwortet auf Kai Petzke
20.11.2011 17:46
Benutzer Kai Petzke schrieb:
Na ja, Mozilla Firefox bietet ja Add-Ons noch und nöcher, vom Firebug über TabKit hin zu bei mir weniger beliebten Erweiterungen ;-)

Ich weiß, welche du meinst... die ich übrigens nicht nutze. Wobei ich hier teilweise dazu verleitet werde, wenn sich was über den Text legt oder diesen zu schmal zum Lesen macht -- trotz breitem Monitor, der ja "dank" fester Seiten(inhalts)breite nicht ausgenutzt wird. Vor allem in letzter Zeit, wo ich teltarif.de (wie auch andere Websites) meist auf meinem Tab (Acer Iconia A500) lese, wo ich Plugins auf "bei Bedarf" eingestellt habe, so dass Flash-Bereiche angezeigt, aber die Flashes selbst erst beim Anklicken geladen werden, sehe ich vor lauter Overlay nichts mehr von dem Inhalt und Wegklicken bzw. -touchen geht da nicht so einfach. D.h. ich muss die Seite reloaden, manchmal mehrfach. golem liest sich da deutlich angenehmer. (Bei heise nutze ich die App.)

Persönlich wäre es mir am liebsten, man würde das Entwicklertempo sowohl bei den Plugins, Add-Ons als auch bei den core-Features (HTML5, CSS3) drosseln, und stattdessen mehr aus saubere, widerspruchsfreie Standardisierung und Umsetzung achten.

Da bin ich voll bei dir -- da ich ja auch beruflich mit Webseitenentwicklung zu tun habe. ;) Mir scheint aber, dass bei HTML5 der Weg bereits dorthin geht, hier wurde im Standard sogar das Verhalten bei fehlerhaftem Code definiert (auch wenn man sich darüber streiten mag, ob das sinnvoll ist) und es wurde auch festgelegt, wie der Code zu parsen und in einen DOM-Baum zu wandeln ist, damit dieser dann bei allen Browser gleich strukturiert ist, was ja für die anschließende Nutzung via JS wichtig ist.

Liebe Grüße, Keks