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Frustrierende Updates


07.11.2011 20:17 - Gestartet von hrgajek
Hallo,

eines der Haupt-Gegen-Argumente gegen Android ist die selbst für Experten kaum noch verständliche Update-Politik der Android-Geräte-Hersteller.

Wenn ich mir einenMS- Windows PC mit Windows kaufe, bekomme ich jederzeit Updates - vollautomatisch - solange das Produkt "lebt".

Bei Android ist es mehr oder weniger "Zufall", ob ich ein Update bekomme. Mein Desire S wurde jetzt auf 2.3.5 aktualisiert. Beim Bekannten habe ich schon die Version 2.3.7 gesehen, der aber hat sein Gerät "gerooted". Wenn ich meine Garantie nicht aufs Spiel setzen will, muß ich mich mit dem begnügen, was der Hersteller mir anbietet.
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[1] dereinehalt antwortet auf hrgajek
08.11.2011 09:34
Als Besitzer eines HTC Desire HD mit o2-Branding werde ich wohl noch ewig auf Android 4 warten dürfen.

Derzeit muss ich mich noch mit 2.3.3 und dem uralten Android Market begnügen, denn auch dieses Update ist noch nicht da.
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[1.1] telefonlaie antwortet auf dereinehalt
08.11.2011 10:38
Benutzer dereinehalt schrieb:
Als Besitzer eines HTC Desire HD mit o2-Branding werde ich wohl noch ewig auf Android 4 warten dürfen.

Man kauft halt keine gebrandeten Phones wenn man sie nicht rooten möchte. Mein Desire HD stammt ursprünglich von Vodafone, günstig über ebay gekauft.
Sollte es wirklich ein Garantiefall werden kommt wieder die orginal Firmware drauf und Vodafone wird diesen lösen (müssen).

Derzeit muss ich mich noch mit 2.3.3 und dem uralten Android Market begnügen, denn auch dieses Update ist noch nicht da.

Naja so alt ist das nun wirklich nicht:) 2.3.4 und 2.3.6 gab es nie wirklich und 2.3.7 ist offiziell bisher nur auf die Google Geräte gelangt. Du hängst also nur einen Versionsschritt hinterher.
Den aktuellen Market kann man meines Wissens auch ohne root selbst installieren, wobei ich die Vorteile dafür nicht sehe.

Ein empfehlenswertes, immer recht aktuelles ROM für das DHD ist übrigens das Android Revolution HD hier zu finden:
http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=840040
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[2] mattes007 antwortet auf hrgajek
08.11.2011 09:55
Benutzer hrgajek schrieb:
eines der Haupt-Gegen-Argumente gegen Android ist die selbst für Experten kaum noch verständliche Update-Politik der Android-Geräte-Hersteller.
Keiner zwingt Dich Android wieder zu holen. Alternativ bleibt Windows Phone (keine Speichererweiterung), was sind in der selben (teilweise günstigeren) Preisklasse befindet...oder das iPhone wofür Du locker das 2-3fache bezahlen musst (kannst weder Speicher noch Akku wechseln).


Wenn ich mir einenMS- Windows PC mit Windows kaufe, bekomme ich jederzeit Updates - vollautomatisch - solange das Produkt "lebt".

Dafür zahlst Du auch mindestens 100Euro bei Kauf. Linux wäre z.B. kostenlos und Du bekommst auch Updates...LibreOffice ist auch kostenlos und Du bekommst auch Updates.

Bei Android ist es mehr oder weniger "Zufall", ob ich ein Update bekomme. Mein Desire S wurde jetzt auf 2.3.5 aktualisiert. Beim Bekannten habe ich schon die Version 2.3.7 gesehen, der aber hat sein Gerät "gerooted". Wenn ich meine Garantie nicht aufs Spiel setzen will, muß ich mich mit dem begnügen, was der Hersteller mir anbietet.

Ich glaube Du hast nicht ganz "kapiert" was rooten bedeutet. Wenn Du ein Smartphone rootest, kannst Du selber bestimmen welche Version Du dort drauf packst...theoretisch auch IceCream.
Es gibt sogar Roots, wo das Betriebssystem einfach ausgetauscht wurde.
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[3] niveaulos antwortet auf hrgajek
08.11.2011 16:43
Wenn ich mir einenMS- Windows PC mit Windows kaufe, bekomme ich jederzeit Updates - vollautomatisch - solange das Produkt "lebt".

Den Vergleich finde ich ziemlich gewagt - und leztlich daneben. Du bekommst bei Windows eben KEINE Updates auf neue Versionen. Wäre mir völlig neu dass man sich einen Rechner mit XP kauft und dann nach Jahren kostenlos ein Vista und später ein Win7 bekommen hätte. Nein, du bekommst für die gekaufte Produktlinie Sicheheitsupdates, kleinere Aktualisierungen und Erweiterungen und das wars eben auch. Wenn du das also als Vergleich zu Android heranziehst frage ich mich, wieso du da ein entsprechendes Update z.B. von 2.x auf 4.x (Also eine neue Hauptversion) einforderst die du eben bei Windows GENAU UND UNTER GARANTIE NICHT KOSTENLOS bekommen würdest. Bei Android eben zumindest bei vielen Geräten schon. Damit will ich die updatepolitik von Android nicht besser reden - aber klarmachen dass dein Vergleich mit Windows einfach: Blödsinn ist.
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[3.1] sushiverweigerer antwortet auf niveaulos
09.11.2011 11:57
Benutzer niveaulos schrieb:

Den Vergleich finde ich ziemlich gewagt - und leztlich daneben.

Dein Vergleich ist aber auch unpassend.

Windows = Kommerzsoftware

Android = Open Source

Du bekommst bei Windows eben KEINE Updates auf neue Versionen.

Ein neues Windows gibt es aber auch nicht alle paar Monate, sondern nur alle paar Jahre! Außerdem ist ein neues Android meistens nur eine Evolutiosstufe weiter, während ein neues Windows (meistens) ein "ganz neues" OS ist, zumindest nicht nur eine simple Weiterentwicklung.

Wäre mir völlig neu dass man sich einen Rechner mit XP kauft und dann nach Jahren kostenlos ein Vista und später ein Win7 bekommen hätte. Nein, du bekommst für die gekaufte Produktlinie Sicheheitsupdates, kleinere Aktualisierungen und Erweiterungen

Die Windows-Updates sind von ihrer Bedeutung her gut mit neuen Android-Versionen vergleichbar.

Außerdem kostet selbst ein neues Windows nur rund 80 €, ein neues Mittelklasse-Smartphone mit aktuellem Android kostet hingegen 200 € oder mehr.

Wenn man stets ein aktuelles Windows haben will, muss man alle paar Jahre mal 80 € für die neue Version ausgeben, im Android-Bereich muss man alle 12 Monate mindestens 200 € für ein aktuelles Smartphone ausgeben.

Bei Android eben zumindest bei vielen Geräten schon.

Naja "viele Geräte" ist relativ, es sind eher einige wenige Modelle und selbst diese sind selten älter als 1 Jahr+-.

Wer sich heute ein teures HTC für 500 € kauft, wird in 2 Jahren vermutlich kein (offizielles) Android-Update mehr bekommen, im PC-Bereich würden die User ausrasten, wenn es ähnlich wäre.

updatepolitik von Android nicht besser reden - aber klarmachen dass dein Vergleich mit Windows einfach: Blödsinn ist.

Auch nicht blödsinniger als deiner.

Ich habe hoffentlich deutlich gemacht, dass das "Freeware"-Betriebssystem Android letztlich teurer ist als das kommerzielle Windows, da man als Androidnutzer ständig neue Hardware kaufen muss, wenn man ein aktuelles OS haben will, das muss der Windows-Nutzer nicht.

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[3.1.1] dereinehalt antwortet auf sushiverweigerer
09.11.2011 15:13
Und als HTC-Nutzer steht man noch am besten da. Andere Firmen sind hier teilweise noch langsamer. Da viele Handys Netzbetreiber-Ware sind, dürfte es ewig dauern, bis die Updates bei den Nutzern ankommen, außer man rootet halt.

Und 200€ für ein gutes Smartphone ist eine sehr niedrige Schätzung. Wenn man sich Preise für Sensation XL oder Galaxy S2 anschaut, dürften die Preise oft erst bei >300 oder eher noch >400€ starten. Hier ERWARTE ich einfach ein Update, sofern es hardwaretechnisch möglich ist.

Eventuell werde ich früher oder später dann auch zum Rooten gezwungen werden, denn diesmal hab ich mir geschworen, dass mein Smartphone mindestens 24 Monate seinen Dienst verrichtet.
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[3.1.1.1] sushiverweigerer antwortet auf dereinehalt
09.11.2011 18:44
Benutzer dereinehalt schrieb:

Und 200€ für ein gutes Smartphone ist eine sehr niedrige Schätzung. Wenn man sich Preise für Sensation XL oder Galaxy S2 anschaut, dürften die Preise oft erst bei >300 oder eher noch >400€ starten.

Ich sprach von Mittelklasse, nicht Oberklasse.
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[3.1.2] rotella antwortet auf sushiverweigerer
09.11.2011 15:48
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
meistens nur eine Evolutiosstufe weiter, während ein neues Windows (meistens) ein "ganz neues" OS ist, zumindest nicht nur eine simple Weiterentwicklung.

Naja, seit Windows 2000 sind alle neuen nur noch Weiterentwicklungen bzw. Kosmetik gewesen, also seit 10 Jahren.
Der einzige technische Sprung war der von 32 auf 64bit, ansonsten nur kleine Verbesserungen hier und dort.
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[3.1.3] garfield antwortet auf sushiverweigerer
09.11.2011 23:49
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Ich habe hoffentlich deutlich gemacht, dass das "Freeware"-Betriebssystem Android letztlich teurer ist als das kommerzielle Windows, da man als Androidnutzer ständig neue Hardware kaufen muss, wenn man ein aktuelles OS haben will, das muss der Windows-Nutzer nicht.
Nanana, gerade bei Windows schrauben sich die Hardwareanforderungen ständig höher. Allein, wenn man nur die RAM-Anforderungen betrachet. Ist noch gar nicht so lange her, da galten 1 GB RAM oder meinetwegen 2 GB als üppige Größe. Mit Windows 7 auf so einer Plattform kommt aber keine Freude auf. Ähnliches gilt für Festplattengröße und -Zugriffszeit.
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[3.1.3.1] sushiverweigerer antwortet auf garfield
10.11.2011 04:31
Benutzer garfield schrieb:

Nanana, gerade bei Windows schrauben sich die Hardwareanforderungen ständig höher. Allein, wenn man nur die RAM-Anforderungen betrachet. Ist noch gar nicht so lange her, da galten 1 GB RAM oder meinetwegen 2 GB als üppige Größe. Mit Windows 7 auf so einer Plattform kommt aber keine Freude auf. Ähnliches gilt für Festplattengröße und -Zugriffszeit.

Ich denke das ist Vergangenheit.

Mein Rechner hat 6 GB Arbeitsspeicher und eine Quadcore-CPU mit 4x 2,5 Mhz sowie eine 1 TB Fesptplatte. Der Rechner ist jetzt schon 1,5 Jahren alt und technisch immer noch up to date. Ich denke auch nicht dass ich in den nächsten 2-4 Jahren Probleme bekommen werde, auch nicht mit einem neuen Windows.

Moderne Rechner ab etwa 400 € sind heutzutage ausreichend zukunftssicher ausgestattet. Ein 400 €-Smartphone hingegen wird vermutlich in 1-2 Jahren kein offiziellen Android-Update mehr bekommen, wenn man Pech hat bekommt man überhaupt kein Update.



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[3.1.3.1.1] garfield antwortet auf sushiverweigerer
10.11.2011 09:13
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Ich denke das ist Vergangenheit.

Mein Rechner hat 6 GB Arbeitsspeicher und eine Quadcore-CPU mit 4x 2,5 Mhz sowie eine 1 TB Fesptplatte.
Ja eben, wir sprachen ja aber gerade von auch nur LEICHT in die Jahre gekommene Hardware, auf denen Windows 7 installiert werden soll.
Das war ja auch noch nie anders. Jede Windows-Version war ressourcenhungriger als die vorhergehende. Das ist ja auch alles kein Problem, da ja die Hardware ebenfalls immer mehr "aufgepumpt" wird.
Aber da nimmt sich Windows nichts mit Android - und irgendwann ist eben Schluss mit der Hardware auf Stand c ein Betriebssystem auf Stand k laufen zu lassen.

Moderne Rechner ab etwa 400 € sind heutzutage ausreichend zukunftssicher ausgestattet.
Da wäre ich vorsichtig. Es muss ja nur irgendein neues USB-/WLAN-/IP- oder sonstiges Protokoll rauskommen oder überhaupt eine neue Schnittstelle und dann läuft man wieder los und fängt anfangs mit Steckkarten an rumzufriemeln. Die "sichere Zukunft" ist immer recht kurz.

Ein 400 €-Smartphone hingegen wird vermutlich in 1-2 Jahren kein offiziellen Android-Update mehr bekommen, wenn man Pech hat bekommt man überhaupt kein Update.
Das liegt aber weniger daran, dass das betreffende Smartphone das nicht kann, sondern weil - gerade auf diesem schnelllebigen Markt die Hersteller ihre neuen Modelle los werden wollen.
Mein Dell Streak, was ja nun wahrlich kein altes Ding ist, würde wohl locker selbst mit dem aktuellsten Android laufen, aber wozu soll sich Dell da eine Birne machen, wenn das Gerät im Abverkauf ist. Sicher kann man das kritisieren, aber das ist bei Firmwares von SAT-Receivern oder anderen technischen Geräten auch nicht anders. Gerade mal so ein paar Updates bis die Nachfolgeserie in die Gänge gekommen ist, dann war's das.
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[3.1.3.1.1.1] sushiverweigerer antwortet auf garfield
10.11.2011 13:28
Benutzer garfield schrieb:

Ja eben, wir sprachen ja aber gerade von auch nur LEICHT in die Jahre gekommene Hardware, auf denen Windows 7 installiert werden soll.

1.5 Jahre ist "leicht in die Jahre gekommen", außerdem sagte ich ja bereits, dass die Leistung auch die nächsten 4-5 Jahre noch für neue Windows-Versionen ausreichen wird.

Das war ja auch noch nie anders. Jede Windows-Version war ressourcenhungriger als die vorhergehende. Das ist ja auch alles kein Problem, da ja die Hardware ebenfalls immer mehr "aufgepumpt" wird.

Stimmt auch nicht so, Windows Vista und Windows 7 nimmt sich nicht viel.

Problematisch war das nur früher, als es noch echte "Billig-PCs" gab, heutzutage hat jede 300 €-Gurke Dual-Core und ne fette HD + Speicher, da ist das kein Problem mehr.

Aber da nimmt sich Windows nichts mit Android - und irgendwann ist eben Schluss mit der Hardware auf Stand c ein Betriebssystem auf Stand k laufen zu lassen.

Bei Android liegts aber nicht an der Hardware, sondern daran dass die Smartphones nicht "offen" sind und man sein OS nicht einfach selbst updaten kann, sondern auf den Handyhersteller angewisen ist (GUI).

Wenn du den Unterschied nicht verstehst tut es mir Leid!

Einen aktuellen PC für 500 € kann ich 5+ Jahre problemlos updaten, ohne dass der Hersteller da irgendwas "anpassen" muss, ein Android-Handy muss im Zweifelsfalle bei jeder neuen Android-Version neu gekauft werden, weil es (zumindest nicht ohne "Tricks) updatebar ist, sofern der Hersteller nicht mitwirkt (was viele nicht tun).

Es muss ja nur irgendein neues USB-/WLAN-/IP- oder sonstiges Protokoll rauskommen oder überhaupt eine neue Schnittstelle und dann läuft man wieder los und fängt anfangs mit Steckkarten an rumzufriemeln. Die "sichere Zukunft" ist immer recht kurz.

Die sind alle abwärtskompatibel, ist also kein Argument. Und wer unbedingt USB 3.0 braucht (ich nicht) kann die Karte günstig nachrüsten, Windows 8 wird auch kein USB 3.0 verlangen. Kein Argument!

Das liegt aber weniger daran, dass das betreffende Smartphone das nicht kann, sondern weil - gerade auf diesem schnelllebigen Markt die Hersteller ihre neuen Modelle los werden wollen.

Wer Schuld hat ist mir egal! Ich will stets ein aktuelles Handy-OS, wie es im PC-Bereich auch möglich ist, dann sollen sie halt die Herstelleroberfläche weglassen, die braucht eh kein Mensch.

Also liebe Hersteller: entweder ihr supportet neue Android-Versionen mindestens 2-3 Jahre oder ihr schmeißt sämtliche GUIs von den teuren Handys, dann kann man selbst updaten!

Es ist doch Irrsinn sich für 500 oder 600 € ein Top-Smartphone zu kaufen und nicht zu wissen ob man in 1 Jahr noch ein aktuelles Android bekommt.

PS: Wenn ich mir per Preissuchmaschine aktuelle Android-Smartphones bis 300 € anzeigen lasse (Mittelklasse), dann haben davon nur ganz wenige Android 2.3, die meisten haben Android 2.1 oder 2.2.

Was soll das bei aktuellen Geräten?
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[3.1.3.1.1.1.1] garfield antwortet auf sushiverweigerer
10.11.2011 20:51
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
1.5 Jahre ist "leicht in die Jahre gekommen", außerdem sagte ich ja bereits, dass die Leistung auch die nächsten 4-5 Jahre noch für neue Windows-Versionen ausreichen wird.
Das weißt Du doch gar nicht, welche Hardwareanforderungen künftige Windows-Versionen haben werden.

Das war ja auch noch nie anders. Jede Windows-Version war ressourcenhungriger als die vorhergehende. Das ist ja auch alles kein Problem, da ja die Hardware ebenfalls immer mehr "aufgepumpt" wird.

Stimmt auch nicht so, Windows Vista und Windows 7 nimmt sich nicht viel.
Die Tendenz ging immer nach oben, mal stärker, mal flacher - ist ja auch logisch.

Problematisch war das nur früher, als es noch echte "Billig-PCs" gab, heutzutage hat jede 300 €-Gurke Dual-Core und ne fette HD + Speicher, da ist das kein Problem mehr.
Und auch mit ner "fetten HD" und Dual-Core ist man demnächst auf der Schleichspur. Du kannst "fette HD" beliebig mit einem "Knaller" der Vergangenheit austauschen und hast dann immer den zum konkreten Zeitpunkt "zukunftssicheren" Rechner. Auch ein Pentium oder 256 MB RAM waren mal "zukunftssicher".

Bei Android liegts aber nicht an der Hardware, sondern daran dass die Smartphones nicht "offen" sind und man sein OS nicht einfach selbst updaten kann, sondern auf den Handyhersteller angewisen ist (GUI).
Stimmt auch nicht, da viele ihr Smartphone routen und dann selber eine aktuelle Androidversion aufspielen und auf die Hersteller-GUI verzichten. Sofern die Hardware nicht so exotisch ist, dass nur der Hersteller über Schnittstellen Bescheid weiß, dürfte auch die "selbst-aktuelle" Version weitgehend funktionieren. Sonst würde es diese "custom rom"s ja gar nicht geben, weil sinnlos.
Guckst Du hier:
http://www.xda-developers.com/

Einen aktuellen PC für 500 € kann ich 5+ Jahre problemlos updaten
Ich frage mich immer, woher Du das weißt. Wo gibt es diese Glaskugel?

ein Android-Handy muss im Zweifelsfalle bei jeder neuen Android-Version neu gekauft werden, weil es (zumindest nicht ohne "Tricks) updatebar ist, sofern der Hersteller nicht mitwirkt (was viele nicht tun).
Wo fängt denn der Trick an? Wenn ich custom roms einspielen kann? Oder schon, wenn ich bei der Windowsinstallation weiß, wie ich die SATA-Treiber für den vermaledeiten exotischen Controller einbinde, damit die Windows-CD überhaupt die Festplatte erkennt oder ich mich später mit einer Komponente rumärgere, von der Windows (soll selbst bei 7 noch vorkommen) gerade zufällig doch noch nie was gehört hat.

Die sind alle abwärtskompatibel, ist also kein Argument.
Und wieder die Frage: Woher weißt Du das?
Wie abwärts kompatibel ist DAB+? Wie abwärtskompatibel ist DVB-T2?
Wie abwärtskompatibel ist die HDMI-Schnittstelle - oder um beim Computer zu bleiben, wie abwärtskompatibel waren die ersten SATA und USB-Ports?
Das nächste neue Steckerchen und aus ist's mit der Zukunftssicherheit.

Und wer unbedingt USB 3.0 braucht (ich nicht) kann die Karte günstig nachrüsten,
Meine Rede. Dann fängt man an mit Steckkarten rumzufriemeln, weil die "Zukunftssicherheit" des Rechers eben wieder mal zu kurz war.

Das liegt aber weniger daran, dass das betreffende Smartphone das nicht kann, sondern weil - gerade auf diesem schnelllebigen Markt die Hersteller ihre neuen Modelle los werden wollen.

Wer Schuld hat ist mir egal!
Es ging mir darum, zu zeigen, dass fehlende Updates durchaus andere Gründe haben können als alte Hardware, nicht, wer "Schuld" hat.

Ich will stets ein aktuelles Handy-OS, wie es im PC-Bereich auch möglich ist, dann sollen sie halt die Herstelleroberfläche weglassen, die braucht eh kein Mensch.
Schön, dass Du weißt, was andere wollen oder nicht brauchen.

Also liebe Hersteller: entweder ihr supportet neue Android-Versionen mindestens 2-3 Jahre oder ihr schmeißt sämtliche GUIs von den teuren Handys, dann kann man selbst updaten!
Was haben denn die GUIs mit Updates zu tun? Wem ein aktuelles Android wichtig ist, wird auch auf das Geräte-GUI verzichten.

Es ist doch Irrsinn sich für 500 oder 600 € ein Top-Smartphone zu kaufen und nicht zu wissen ob man in 1 Jahr noch ein aktuelles Android bekommt.
Wieso? Für mich ist ein Smartphone in erster Linie ein Phone und erst lange danach ein Computer, wenn überhaupt. Ich habe es danach ausgesucht, was es zum Kaufzeitpunkt konnte, nicht was es eventuell mit künftigen Versionen eventuell können könnte - eben genau deswegen, weil ich mir über die Updatepolitik keine Illusionen mache.

PS: Wenn ich mir per Preissuchmaschine aktuelle Android-Smartphones bis 300 € anzeigen lasse (Mittelklasse), dann haben davon nur ganz wenige Android 2.3, die meisten haben Android 2.1 oder 2.2.
Nach Deiner Argumentation wäre dann ja sogar ein Gerät vozuziehen, was das "alte" 2.1 hat - vielleicht weil es schon eine Weile im Laden liegt, wo der Hersteller aber bzgl. der Android-Updates flotter ist.

Was soll das bei aktuellen Geräten?
Dann sieh Dich nach denen mit aktueller Version um - nein falsch, Du müsstest erst mal Marktforschung betreiben, welcher Hersteller zeitnah und überhaupt updated, denn darauf kommt es Dir ja offensichtlich an.
Mir z.B. ist ein FM-Radio im Gerät wichtiger, dass mit 2.2 läuft, als ein aktuelles Gerät mit aktuellem Android, was gar kein solches Radio hat oder der Hersteller ganz schnell die neue Android-Version rausgehauen hat um "aktuell" zu sein, dafür aber die FM-App vergessen hat.
Beim Dell war das auch etwas hakelig. Ähnlich wie in der Linux-Welt nützt mir ein Hersteller-Update des Android nichts, wenn die liebgewonnene App vom "externen Entwickler" nicht mehr läuft. Dann wäre mir wichtiger, wann ER das Uodate macht. Da bleibe ich lieber bei der auf dem Gerät befindlichen Version. Updates nur um der Updates willen ist mir als Grund zum Wechseln etwas wenig.