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Ich hoffe es setzt sich durch


21.02.2001 12:21 - Gestartet von stschulze
Die ec-Karte ist veraltet in jeder Hinsicht und die Geldkarte der Sparkassen hat sich nicht durchgesetzt.

Hoffentlich kommt jetzt was, was auch noch den Vorteil hätte das man nicht noch eine Karte in den Geldbeutel stecken muss.

Und sicher ist es auch noch.

Stefan
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[1] hightower antwortet auf stschulze
21.02.2001 12:40
Benutzer stschulze schrieb:

Die ec-Karte ist veraltet in jeder Hinsicht und die Geldkarte der Sparkassen hat sich nicht durchgesetzt.

Hoffentlich kommt jetzt was, was auch noch den Vorteil hätte das man nicht noch eine Karte in den Geldbeutel stecken muss.

Leider doch:
<i>"Eine Lösung, die gemeinsam mit dem Softwarehaus GDZ entwickelt wird, ist auf die weit verbreiteten Scanner-Kassen in Supermärkten ausgerichtet. Die Kassiererin <b>liest mit ihrem Scanner einen EAN-Code mit der Handynummer des Kunden</b> ein. Die Kasse löst damit automatisch den Anruf bei der Paybox aus, der Kunde wird daraufhin zurückgerufen und bestätigt den Kaufbetrag mit seiner Paybox-PIN."</i>

Also ich habe meine Handynummer nicht als EAN-Code vorliegen. Benötige also eine Karte "zum ins Portemonaie stecken".

H
T



Und sicher ist es auch noch.

Stefan
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[1.1] Anmerkung zu Paybox
cafunke antwortet auf hightower
21.02.2001 12:58
Das einzige was an dem an sich gutem System stört ist, dass Paybox permanent damit wirbt "weltweit einmalig" zu sein. Dies ist jedoch nicht der Fall:

In Finnland kann man bereits seinen Parkschein am Automaten sowie eine Cola aus dem Automaten per Handy ziehen: Über eine Tastatur am Automat tippt man seine eigene Handy-Nr. ein. Dann erfolgt der Rückruf, man bestätigt und fertig.

Die Abrechnung erfolgt dann auch nicht separat über einen Drittanbieter, sondern direkt über die Mobilfunkrechnung.

In Deutschland ist (meines Wissens) geplant, bei seinem Mobilfunkanbieter unter der Handynummer ein Konto führen zu können. (Handynr = Ktonr.) Mobilcom hat glaube ich bereits einen Antrag bei der Bundesbankenaufsichtsbehörde zur Zulassung als Vollbank gestellt... Dann stellt sich demnächst die Frage "Wie ist denn die Bankleitzahl von (z.b.) E-Plus?"

chr...
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[2] ms antwortet auf stschulze
21.02.2001 13:11
Ich auch! Das wäre nämlich eine gute Alternative zur EC-Kartenzahlung, deren Nutzung die Banken ja bekanntlich mit höheren Transaktionsgebühren belegen wollen. Mit geschickter strategischer Produkteinführung könnte der Anbieter gerade bei diesem sensiblen Thema ansetzen und sich dies zu nutze machen, denn rein von der Handhabung her scheint es keine besonderen Vorteile gegenüber der EC-Karte zu haben, denn da, wo ich ein Handy habe, habe ich auch problemlos eine EC-Karte zur Hand, umgekehrt allerdings nicht immer, z.B. in der Badehose ... ;-)

Fragt sich nur, welche Kosten bei der PayBox auflaufen und von wem sie getragen werden müssen. Die reinen Gesprächskosten dürften nicht viel höher liegen als beim Bezahlen mit EC-Karte und vierstelliger PIN. In beiden Fällen muß eine Datenverbindung zur Abrechnungsstelle aufgebaut werden (über Telefon oder direkt über's Internet). Beim PayBoxSystem kommt noch eine kurze Verbindung zum Handy des Kunden dazu, aber wohl nur wenige Sekunden für die Eingabe der PIN, so wie ich es verstanden habe. Für ein großes IT Unternehmen sind das auch nur ein paar PFennige pro Vorgang.

Allerdings kommen meines Erachtens noch weitaus höhere kalkulatorische Kosten für das Risiko möglicher Zahlungsausfälle auf den Betreiber zu, da er ja im Gegensatz zur EC-Kartenzahlung mit PIN nicht wie die Banken direkt auf das Giro-Konto des Kunden zugreifen kann.

Durchsetzen wird sich dieses System aber wohl erst dann, wenn es sich für den Kunden einigermaßen Kostenneutral verhält und nicht etwa - wie bei Kreditkarten - zwei bis drei Prozent des Umsatzes als Bearbeitungsgebühr kassiert wird, die letztendlich doch auf die Endpreise umgelegt, sprich: aufgeschlagen wird.
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[3] keks antwortet auf stschulze
21.02.2001 15:02
Benutzer stschulze schrieb:

Die ec-Karte ist veraltet in jeder Hinsicht und die Geldkarte der Sparkassen hat sich nicht durchgesetzt.

Also ich bezahle beim Einkaufen und Tanken gerne mit der ec-Karte und kann nicht sehen, dass sie veraltet ist.

Hoffentlich kommt jetzt was, was auch noch den Vorteil hätte das man nicht noch eine Karte in den Geldbeutel stecken muss.

Naja... Meine ec-Karte habe ich immer im Portmonaie. Aber ein Handy hat man nicht immer (dabei). Und wenn grad mal das Netz weg oder schlecht ist, dann steht man an der Kasse und wartet auf den Rückruf? *g*

Wofür ich es aber gut fände: Fürs Bezahlen des Taxis (der hat ja auch nicht immer passend Wechselgeld dabei) oder der Pizza beim Pizzaboy.

LG, Keks.
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[3.1] Es gibt nur eine sinnvolle Anwendung
lviz antwortet auf keks
21.02.2001 17:02
Benutzer keks schrieb:

Naja... Meine ec-Karte habe ich immer im Portmonaie. Aber ein Handy hat man nicht immer (dabei). Und wenn grad mal das Netz weg oder schlecht ist, dann steht man an der Kasse und wartet auf den Rückruf? *g*

Und bei meiner ec-Karte wird auch lang nicht so schnell der Akku leer... ;-)

LViz

PS Ich muss zugeben, ein EINZIGES sinnvolles Anwendungsbeispiel kann ich nennen:
Wenn man bei Ebay oder Ricardo o.ä. etwas von privat ersteigert, muss man meist im Voraus bezahlen, d.h. in der Regel per Überweisung. Ist ja auch viel günstiger als Bezahlung per Nachnahme. ABER: hab schon erlebt, dass eine Überweisung 5 Tage gedauert hat (ja, innerhalb Deutschlands!!!). Das heisst, der Verkäufer wartet mehrere Tage, bis er das Geld hat, dementsprechend spät bekommt man die Ware zugeschickt. Mit Paybox könnte man aber sehr schnell bezahlen, man kann ja jetzt auch an Privatpersonen, die ein Handy haben, Geld per Paybox überweisen. Der Empfänger hätte innerhalb weniger Minuten den Geldeingang bestätigt (soweit ich das Verfahren mit dem Geldtransfer an Privatpersonen bei Paybox verstanden habe). Damit hätte man seine ersteigerte Ware schneller. Aber wie gesagt, das ist auch schon die einzige WIRKLICH sinnvolle Anwendungsmöglichkeit.