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4tes Suchergebnis


21.08.2013 16:03 - Gestartet von mikiscom
einmal geändert am 21.08.2013 16:04
Zitat: "Betroffene können sich unter der folgenden Kontaktadresse an die Bundesnetzagentur wenden: 411.postfach2@bnetza.de"

Da muss man gar nicht weit suchen: Bei "störsender mobilfunk" als Suchwörter spuckt duckduckgo.com gleich ein vierter Stelle die hier aus:
http://www.handyblocker.to
Niederlassungen angeblich in Österreich und Polen.

Und schaut euch bloß mal die Referenzen von denen an. Ist doch interessant wer da so stört.
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[1] Wiewaldi antwortet auf mikiscom
21.08.2013 19:21
Mir gefällt außerdem der "James Bond Kennzeichenhalter"....
Fehlt nur doch der Kennzeichenwechsler.
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[1.1] bholmer antwortet auf Wiewaldi
22.08.2013 16:12
Ich habe mir den Link handyblocker.to mal angesehen.

Z.B. der 433 MHz Autoschlüsselblockierer angeblich Made in Austria
Preis 398 Euro von 450 Euro heruntergesetzt.

Das Foto dazu zeigt ein VHF-UHF Amateuerfunk-Handfunkgerät der chinesischen Firma Baofeng, so ziemlich das billigste Amateuerfunkgerät auf dem Markt.
Dieses durchaus funktionsfähige Funkegerät das ganz legal zu Preisen von ca. 60 Euro an Funkamateuere von normalen Importeueren verkauft wird ist zwar in der Lage auf der ISM-Frequenz von 433,92 MHz zu senden, da diese im 70cm Amaterufunkband liegt. Auf der Frequenz funken die Autoschlüssel, verschieden Garagentoröffner, Außenthermometer usw.
Das Gerät kann mit der Sendeleistung von 2 W sicher keine Autoschlüssel üebr eine Reichweite von 2 km außer Gefecht setzen, allenfalls über 100 Meter. Diese Tests habe ich als lizensierter Funkamateur auch schon gemacht. Welchen Sinn das haben soll, entzieht sich meinem Verständnis.

Aber die Marge des Händlers ist durchaus sehenswert.

Womit ich nicht behaupten will, dass es keine funktionierenden Handyblocker gibt.

Bei diesen wird die Marge ähnlich groß sein bei zweifelhafter Fiunktionalität. Illegal sind sie auf jeden Fall.
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[1.1.1] Wiewaldi antwortet auf bholmer
22.08.2013 19:32
Benutzer bholmer schrieb:
Ich habe mir den Link handyblocker.to mal angesehen.

Z.B. der 433 MHz Autoschlüsselblockierer angeblich Made in Austria
Preis 398 Euro von 450 Euro heruntergesetzt.

Das Foto dazu zeigt ein VHF-UHF Amateuerfunk-Handfunkgerät der chinesischen Firma Baofeng, so ziemlich das billigste Amateuerfunkgerät auf dem Markt.
Dieses durchaus funktionsfähige Funkegerät das ganz legal zu Preisen von ca. 60 Euro an Funkamateuere von normalen Importeueren verkauft wird ist zwar in der Lage auf der ISM-Frequenz von 433,92 MHz zu senden, da diese im 70cm Amaterufunkband liegt. Auf der Frequenz funken die Autoschlüssel, verschieden Garagentoröffner, Außenthermometer usw.
Das Baofeng UV-3R+ ist sogar schon für 35€ zu bekommen (auch für Nicht-Funkamateure)
Das Gerät kann mit der Sendeleistung von 2 W sicher keine Autoschlüssel üebr eine Reichweite von 2 km außer Gefecht setzen, allenfalls über 100 Meter. Diese Tests habe ich als lizensierter Funkamateur auch schon gemacht. Welchen Sinn das haben soll, entzieht sich meinem Verständnis.
Ist doch klar: Beim Verhindern des Öffnens nur die Schadenfreude. Beim Verhindern des Verschließens hat man für die Dauer der Abwesenheit des Besitzers ein nicht verschlossenes Auto.
Wird nach Medienberichten von Banden sehr erfolgreich praktiziert, teilweise sogar mit PMR-Geräten.

Aber die Marge des Händlers ist durchaus sehenswert.
Stimmt!
Womit ich nicht behaupten will, dass es keine funktionierenden Handyblocker gibt.
Sind ja eigentlich auch nur Sender in Frequenzbereichen des Mobilfunks, die das normale Nutzsignal überlagern und somit nutzlos machen.
Bei diesen wird die Marge ähnlich groß sein bei zweifelhafter
Fiunktionalität. Illegal sind sie auf jeden Fall.
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[1.1.1.1] Zündi antwortet auf Wiewaldi
23.08.2013 01:06
Benutzer Wiewaldi schrieb:
Benutzer bholmer schrieb:

Das Gerät kann mit der Sendeleistung von 2 W sicher keine Autoschlüssel üebr eine Reichweite von 2 km außer Gefecht setzen, allenfalls über 100 Meter. Diese Tests habe ich als lizensierter Funkamateur auch schon gemacht. Welchen Sinn das haben soll, entzieht sich meinem Verständnis.
Ist doch klar: Beim Verhindern des Öffnens nur die Schadenfreude. Beim Verhindern des Verschließens hat man für die Dauer der Abwesenheit des Besitzers ein nicht verschlossenes Auto.

Es soll auch noch Leute geben, die den Schlüssel dann ganz normal ins Schloss stecken und umdrehen ;-)
Da nutzt dann auch kein Störsender.
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[1.1.1.1.1] mikiscom antwortet auf Zündi
23.08.2013 08:12
Benutzer Zündi schrieb:

Es soll auch noch Leute geben, die den Schlüssel dann ganz normal ins Schloss stecken und umdrehen ;-)

Ja, ich zum Beispiel. :-)

Da nutzt dann auch kein Störsender.

Es gibt aber auch schon Autos, die haben gar kein mechanisches Schloss mehr. Hab ich bei nem Renterauto (Stern) schon selbst gesehen. Das läuft da nur noch über Funk.

Stellt euch vor, ihr währt ein Krawattenträger mit eingebauter Eile, wollt aber schnell mal bei der Bank oder sonst wo (in der zweiten Reihe stehend) rausspringen um "kurz" was zu erledigen. Ihr habt kein mechanisches Schloss und wollt die Karre abschließen, da auch in 5 Minuten Autos ausgeräumt, Radios und Navis ausgebaut werden können. Ihr drückt auf den Knopf und eilig wie ihr seit, rennt ihr jetzt zur Bank, Bäcker oder sonst wo hin ohne zu kontrollieren ob wirklich abgeschlossen ist.

Der Langfinger der hier auf der Lauer liegt, weil hier immer Leute nur kurz weg sind, hatte währenddessen den Störsender betätigt, sodass das Auto gar nicht abgeschlossen ist und er sich nun bedienen kann.

Alternativ: Der Krawattenträger merkt es. Er steht in der zweiten Reihe, merkt wütend, dass er sein Auto nicht abgeschlossen bekommt. Eilig, wie er es hat versucht er es immer weiter auf's neue und dreht bald durch. Entweder lässt er es nun aufgeschlossen (Langfinger hat Glück) oder es war mindestens ein Spaß für die "Zuschauer" hinter ihm, die wegen blockierter Fahrbahn und fehlender Überholmöglichkeit ihm bei seinem Ärger zusehen und nach einiger Zeit vielleicht hupen.

Was Seriosität angeht, bin ich mir bei der Firma auch nicht so ganz sicher. Schon allein der Domain wegen. Ich wollte die ja nicht empfehlen, sondern nur zum Ausdruck bringen dass man nach solchen Firmen nicht lange suchen braucht wo die BNetzA doch nach Hinweise fragt weil sie die entweder selbst nicht finden (Vorschlag: Suchmaschine benutzen) oder nichts gegen die unternehmen können wegen Sitz im Ausland.
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[1.1.1.1.1.1] Wiewaldi antwortet auf mikiscom
25.08.2013 22:37
Naja,
das angebliche "Rentnerauto" (200PS, 400nM bei 1800U/min) hat nur noch an der Fahrertür eine Öffnung für den Notschlüssel.

Testergebnisse: Beeinflussen ließ sich aber das Öffnen und Schließen über die FB mit einem 433MHz Funkgerät überhaupt nicht. Im Gegensatz dazu ein Chrysler Cabrio, dessen Bedienung nach setzen eines Trägers überhaupt nicht mehr reagierte.

Entscheidend ist hierbei wohl die im Fahrzeug verbaute Ingenieurskunst, die übrigens auch dafür verantwortlich ist, ob sich ein Werksradio/-Navi wiederverwendbar in 5 Minuten ausbauen läßt.

Die genannte Lieferfirma hat ihren Sitz in Polen. Wieso die angebotenen Geräte "made in austria" sein sollen, bleibt schleierhaft.

Und die BNetzA benutzt wohl ausschließlich Google als Suchmaschine.

Antwort zu www.teltarif.de/forum/s43926/5-6.html
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[1.1.1.1.1.1.1] mikiscom antwortet auf Wiewaldi
27.08.2013 08:20
Benutzer Wiewaldi schrieb:
Naja, das angebliche "Rentnerauto" (200PS, 400nM bei 1800U/min) hat nur noch an der Fahrertür eine Öffnung für den Notschlüssel.

Da ich selbst kein Rentner bin, kann ich mich da nur auf die Erzählungen anderer verlassen oder was die mir gezeigt haben. Und das war ein Gebilde, was einem Schlüssel ähnelt, aber nur noch so ein Plastikstift war, um den Motor zu starten. Oder meinst du mit "Notschlüssel" einen richtigen Schlüssel? Ob der Fahrer den wohl immer dabei hat?

Zum Thema Rentnerauto meine ich das in Bezug auf die meisten Leute darin, nicht auf die Leistung.

Das mit Polen und Österreich dürfte der Verschleierung dienen. Siehe auch "to" als Top-Level-Domain.

Und die BNetzA benutzt wohl ausschließlich Google als Suchmaschine.

Aber auch Google dürfte doch wohl so einige krumme oder zumindest grenzwertige Ergebnisse liefern. Zumindest so lange bis sie die Aufforderung bekommen, diese raus zu nehmen. So hatten die zumindest früher auch Reklame zu Seiten die 0190-dialer enthielten.

Bei duckduckgo.com kann man in den Einstellungen die WOT-Prüfung aktivieren. Dann zeigt der neben den Suchergebnissen einen grünen, gelben oder roten Kreis der direkt angibt wo man bedenkenlos drauf klicken kann, wo nur mit Vorsicht und wo man besser nicht drauf klicken sollte.