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Und was war wirklich?


20.08.2011 10:21 - Gestartet von IMHO
einmal geändert am 20.08.2011 10:24
Gut, wir wissen letztlich nur was als "Recht" gesprochen wurde, unabhängig von der im Nachhinein nicht mehr eindeutig feststellbaren Realität.
Aber was soll denn da passiert sein? Ein Telefoncomputer in der Zentrale der selbständig telefoniert wird es nicht gewesen sein. Kann man das GSM-Verschlüsselungssystem jetzt schon so vollständig knacken, dass man ganz woanders sitzend auf fremde Rechnung telefonieren kann? Hatte das Handy Bluetooth und es haben sich Mitfahrende eingehackt?
Wenn wirklich Menschen in Sekundenabständen immer wieder eine 0137-Nummer angerufen haben, fällt mir als Tätergruppe eigentlich sofort mitfahrende Schüler ein - aber das ist jetzt eine Unterstellung.
Der Richter hatte es vergleichsweise einfach, den Fall als nicht schlüssig zu verwerfen. Aber wie sollen sich jetzt Mobilfunkkunden verhalten, damit ich keine solche Rechnung bekomme? Ist die Vertragsform Postpaid einfach nicht mehr zeitgemäß, weil es zuviele Angriffspunkte gibt? Dann sollte Teltarif sich durchringen generell davon abzuraten und dies auch bei jedem Postpaidtarif zu vermerken.
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[1] hotte70 antwortet auf IMHO
21.08.2011 15:21
Naja, schon ein sehr kurioser Fall. Im Fall der Fälle einfach einen oder besser mehrere Zeugen bennenen, die bestätigen, dass man im entsprechenden Zeitraum gar nicht telefoniert hat. Letztlich war auch dies der entscheidende Trumpf des Busfahrers, andernfalls hätte er sicherlich die Zeche zahlen dürfen.