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E- Kunden, die größten Loser der Nation


03.03.2012 04:20 - Gestartet von sushiverweigerer
So ist das.
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[1] m_maier antwortet auf sushiverweigerer
04.03.2012 18:42
Benutzer sushiverweigerer schrieb im Betreff:
E- Kunden, die größten Loser der Nation
und im Text:
So ist das.

Meine Meinung: Location-Based-Services mögen ihren Nutzen haben, aber das Übel überwiegt den Nutzen.

Mit E-Plus bin ich frei¹!

Marcus


_____
¹ ... aber leider (insbes. bei Prepaid) nicht frei, die Rufumleitungen zu setzen und zu löschen wie ich will :-(
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[1.1] mikiscom antwortet auf m_maier
06.03.2012 13:06
Also mir ist es recht wenn E-Plus so viel Dienste wie möglich deaktiviert, die mir ans Geld oder Standort- oder sonstige Daten wollen.

Wenn ich mim BUS oder der Bahn wo hin will, nehm ich das Handyticket. Das läuft unabhängig vom Mobilfunkanbieter und der Handyrechnung bzw. -guthaben.
http://www.handyticket.de
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[1.1.1] noplease antwortet auf mikiscom
08.03.2012 14:00

Wer wirklich die Entstehung von Daten vermeiden will, zahlt ausschließlich bar, recherchiert die Verbindungen anonym, fährt nur zu Kernzeiten, kleidet sich unauffällig, etc., ...^^

Handyticket ist zwar etwas anders, aber kein Allheilmittel.
Auch bei Handyticket hinterlässt Du Spuren. Du hast mindestens Name und Anschrift hinterlegt, wie Du bezahlst und was Du für ein Gerät nutzt. Dazu kommt bei jeder Buchung auch Information über Start und Zielort Deiner Bewegungen. Daten entstehen also ebenso. Wobei Touch&Travel zeitlich und örtlich noch ein wenig exakter am tatsächlichen Reiseverlauf sein dürfte.

Zum Thema Vertrauen & Datenschutz
Auf der einen Seite steht die Deutsche Bahn AG, auf der anderen Dein Favorit 'Handyticket' (hinter dem 24 Verkehrs-Unternehmen stehen), realisiert von der HanseCom GmbH.
Und nun sag mir bitte, wer von denen vertrauenswürdiger ist?
Warum wird dem 'Riesen' pauschal und vorab solches Misstrauen entgegengebracht und dem 'Kleinen' so eine Art Welpenschutz gewährt? Das hat ja fast etwas von David und Goliath - wobei ich sogar fast vermute, dass die Datenbestände der Bahn-Unternehmen aus historischen Gründen sogar einer weitaus stärkeren Überwachung und Kontrolle unterliegen.
Auch Handyticket hat z.B. in den Pilotjahren von 2007 bis 2010 die Daten sogar sehr genau ausgewertet, um für Regelbetrieb und Weiterentwicklung wichtige Informationen zu gewinnen. Auch da geht es um Nutzerverhalten, Bewegungsdaten und vieles andere mehr. Chancen, Daten auf unschöne Art 'an Dritte zu verlieren', haben beide gleichermaßen.

Einer der Unterschiede in der Praxis (abgesehen z.B. von den Nutzungsvoraussetzungen) zwischen Handyticket und Touch&Travel ist derzeit, dass die Nutzung der Verkehrsmittel bei T&T noch ein wenig spontaner erfolge und letztlich sogar auch der Zeitpunkt der Bezahlung an das Ende der Reise verschoben werden kann. So weit geht Handyticket nicht.

Trotzdem halte ich (habe im Nov.11 schon mal 'was in dem Bereich hier dazu geschrieben) Touch&Travel nach wie vor für einen sehr teuren Versuchsballon zur Bebauchpinselung von als Nerd getarnten Profilneurotikern - weshalb ich dem Projekt bislang eine durchgängige Ernsthaftigkeit einfach abspreche. Die Zukunft eines Buchungs- und Zahlungssystems im Personenverkehr ist das nicht. Es ist augescheinlich mehr ein Spielplatz für technikverliebte Bahnnutzer und Bahnmanager.