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Na, wen sperren wir denn heute?


29.06.2011 13:14 - Gestartet von mikiscom
Scheinbar hat VF nichts besseres zu tun, als UNGEPRÜFT irgendwelche Nummern zu sperren die vielleicht in der Vergangenheit oder jetzt eine andere Meinung hatten als VF. Würde mich nicht wundern wenn sonst noch Nummern blockiert werden. Irgend eine Ausrede wird sich schon finden.
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[1] targil antwortet auf mikiscom
29.06.2011 13:45
Benutzer mikiscom schrieb:
Scheinbar hat VF nichts besseres zu tun...

Also weißt Du Dein Beitrag gehört für mich in die Kategorie "Hauptsache mal seinen Senf rausgedrückt"

Deine haltlosen Unterstellungen ein Konzern würde mutwillig Rufnummern sperren ist doch hanebüchen.

Wie man dem Artikel entnehmen kann hat der Konzern (in diesem Fall Vodafone) den Fehler sofort korrigiert und sich dafür entschuldigt. Gleichzeitig finde ich den vermutlichen Grund für die Sperrung nachvollziehbar.

Anmerkung: Mir geht es auf den Geist wie viele Menschen in Konzernen/Firmen immer nur den Bösen sehen der sowieso nur besch**** und seine Kunden betrügt etc...

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[1.1] Beschder antwortet auf targil
29.06.2011 13:52
*gefällt mir*
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[1.1.1] targil antwortet auf Beschder
29.06.2011 13:54
Benutzer Beschder schrieb:
*gefällt mir*

ist doch wahr ;-)

[x) gefällt mir; [ ] gefällt mir nicht mehr
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[1.2] niveaulos antwortet auf targil
29.06.2011 14:30
Benutzer mikiscom schrieb:
Scheinbar hat VF nichts besseres zu tun...

Also weißt Du Dein Beitrag gehört für mich in die Kategorie "Hauptsache mal seinen Senf rausgedrückt"

Deine haltlosen Unterstellungen ein Konzern würde mutwillig Rufnummern sperren ist doch hanebüchen.

Wie man dem Artikel entnehmen kann hat der Konzern (in diesem Fall Vodafone) den Fehler sofort korrigiert und sich dafür entschuldigt. Gleichzeitig finde ich den vermutlichen Grund für die Sperrung nachvollziehbar.

Danke und Applaus.

Alleine schon dieser blödsinnige Vorwurf, Vodafone würde UNGEPRÜFT sperren. Selbstverständlich haben die geprüft - und eben vor drei Jahren festgestellt, dass diese Nummer für irgendeinen Unfug genutzt wurde. Dass die Nummer dann irgendwann irgendwem anderes zugeteilt wurde, dafür kann Vodafone ja schließlich nichts. Und dafür, dass sich drei Jahre lang keiner der Betroffenen bei Vodafone beschwert oder überhaupt nur gemeldet hat nun sicherlich auch nichts.
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[1.2.1] Keine Netzneutralität
Kai Poehlmann antwortet auf niveaulos
29.06.2011 16:57
Moin!

Leider gibt es in diesem Land keine Pflicht zur Netzneutralität und der Papiertiger Netzagentur schläft....

Kai
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[1.3] mikiscom antwortet auf targil
29.06.2011 14:33
Benutzer targil schrieb:
Benutzer mikiscom schrieb:
Scheinbar hat VF nichts besseres zu tun...

Also weißt Du Dein Beitrag gehört für mich in die Kategorie "Hauptsache mal seinen Senf rausgedrückt"

Deine haltlosen Unterstellungen ein Konzern würde mutwillig Rufnummern sperren ist doch hanebüchen.

Wie man dem Artikel entnehmen kann hat der Konzern (in diesem Fall Vodafone) den Fehler sofort korrigiert und sich dafür entschuldigt. Gleichzeitig finde ich den vermutlichen Grund für die Sperrung nachvollziehbar.

Anmerkung: Mir geht es auf den Geist wie viele Menschen in Konzernen/Firmen immer nur den Bösen sehen der sowieso nur besch**** und seine Kunden betrügt etc...


Das heißt, du findest es in Ordnung wenn dein Telefonanbieter einfach irgendwelche Nummern sperrt, die vielleicht auch du zukünftig mal aus was für Gründen auch immer mal anrufen willst? Und möglicherweise musst auch du dich dann an Teltarif oder sonstige Stelle wenden, wie von deinem Anbieter ernster genommen wird als nur ein kleiner Kunde.
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[1.3.1] niveaulos antwortet auf mikiscom
29.06.2011 14:46
Das heißt, du findest es in Ordnung wenn dein Telefonanbieter einfach irgendwelche Nummern sperrt, die vielleicht auch du zukünftig mal aus was für Gründen auch immer mal anrufen willst? Und möglicherweise musst auch du dich dann an Teltarif oder sonstige Stelle wenden, wie von deinem Anbieter ernster genommen wird als nur ein kleiner Kunde.

Er sperrt nicht irgendwelche Nummern. Sondern solche auf denen Dienste laufen, deren Nutzung nach den AGB die du als Kunde unterschrieben hast untersagt sind. Und sonst nichts.

Dass der gesperrte Anbieter irgendwann die Nummer aufgibt, diese einem anderen zugeteilt werden dafür kann Vodafone nichts - und das bekommt Vodafone auch von niemandem mitgeteilt, folglich können sie auch gar nicht reagieren. Und ganz offenkundig hat bei dem neuen Anbieter (der Blindenhotline)niemand bemerkt, dass die Rufnummer aus dem D2-Netz nicht erreichbar ist - sonst hätte von dort aus nämlich ein Anruf oder ein Brief an Vodafone das Problem längst gelöst. Nur dafür kann Vodafone ja nun überhaupt nichts. Und wie klar dokumentiert ist hat man dort schließlich, als man über das Problem in Kentniss gesetzt wurde, sofort und servicegerecht reagiert. Worüber beschwert ihr euch also eigentlich?? Dafür dass bei VDF keiner eine Glaskugel hat um ein Problem über das sich keiner beschwert von selbst zu erkennen??

Etwas anderes wäre, wenn VDF die Nummer erst jetzt und ohne Prüfung wer eigentlich hinter der Nummer steckt gesperrt hätte nur weil die Nummer vor Jahen mal irgendwo in einer Liste auftauchte. Das ist aber nicht der Fall! Wie ganz klar im Artikel steht ist die Sperrung bereits vor drei Jahren erfolgt - zu dem Zeitpunkt also, als die Nummer tatsächlich noch von jemand anderem genutzt wurde.
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[1.3.1.1] rainbow antwortet auf niveaulos
29.06.2011 22:20

2x geändert, zuletzt am 29.06.2011 22:25
Benutzer niveaulos schrieb:
Das heißt, du findest es in Ordnung wenn dein Telefonanbieter einfach irgendwelche Nummern sperrt, die vielleicht auch du zukünftig mal aus was für Gründen auch immer mal anrufen willst? Und möglicherweise musst auch du dich dann an Teltarif oder sonstige Stelle wenden, wie von deinem Anbieter ernster genommen wird als nur ein kleiner Kunde.

...

Dass der gesperrte Anbieter irgendwann die Nummer aufgibt, diese einem anderen zugeteilt werden dafür kann Vodafone nichts
- und das bekommt Vodafone auch von niemandem mitgeteilt,

...

Das verstehe ich nicht. Es müsste doch der Anbieter (Vodafone) selbst sein, der die frei gewordene Nummer vergibt.
Auf jeden Fall müssen Vodafone aber die Daten des neuen Kunden bekannt sein. Anderenfalls könnte ja nicht kassiert werden.
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[1.3.1.1.1] niveaulos antwortet auf rainbow
29.06.2011 22:26

2x geändert, zuletzt am 29.06.2011 22:31
Das verstehe ich nicht. Es müsste doch der Anbieter (Vodafone) selbst sein, der die frei gewordene Nummer einem anderen zuteilt.
Auf jeden Fall müssen Vodafone aber die Daten des neuen Kunden bekannt sein. Anderenfalls könnte ja nicht kassiert werden.

??

Wie kommst du bitte darauf, dass es sich um eine Vodafone-Nummer handelt oder Vodafone der Anbieter ist? Wir reden hier von einem ganz normalen Festnetzanschluss mit Landshuter Vorwahl (0871) - das steht sogar im Artikel klipp und klar drin! Die Nummer wird vermutlich bei der Telekom, Abteilung Festnetz geschaltet sein.

Es geht darum, dass Vodafone den Zugang aus seinem Netz auf diese Landshuter Festnetznummer gesperrt hatte, also man die nicht anrufen konnte (Nur Ansage Diese Nummer ist aus dem D2-Netz nicht erreichbar), weil diese Nummer damals von einem Dienst (welcher wurde nicht genannt) genutzt wurde, der nach den AGB von Vodafone von Vodafone-Kunden nicht genutzt werden darf, vermutlich wars irgendeine Chatline oder ein Callback/Calltrough-Anbieter. Der Zugang zu solchen Nummern. werden übrigens auch von den anderen 3 Anbietern gerne und regelmäßig gesperrt. Wäre es ein Anschluss von Vodafone gewesen wäre er garantiert nicht gesperrt worden - oder warum sollte Vodafone so blöd sein und einem Kunden eine Nummer geben und diese dann aus dem eigenen Netz nicht erreichbar machen - das ergäbe nun wirklich absolut keinen Sinn.


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[1.3.1.1.1.1] rainbow antwortet auf niveaulos
29.06.2011 23:40
Benutzer niveaulos schrieb:
> > Das verstehe ich nicht. Es müsste doch der Anbieter (Vodafone)
> > selbst sein, der die frei gewordene Nummer einem anderen
> > zuteilt.
> > Auf jeden Fall müssen Vodafone aber die Daten des neuen Kunden
> > bekannt sein. Anderenfalls könnte ja nicht kassiert werden.
>
> ??
>
> Wie kommst du bitte darauf, dass es sich um eine
> Vodafone-Nummer handelt oder Vodafone der Anbieter ist? Wir
> reden hier von einem ganz normalen Festnetzanschluss mit
> Landshuter Vorwahl (0871) - das steht sogar im Artikel klipp
> und klar drin! Die Nummer wird vermutlich bei der Telekom,
> Abteilung Festnetz geschaltet sein.

...
wäre er garantiert nicht gesperrt worden - oder warum sollte Vodafone so blöd sein und einem Kunden eine Nummer geben und diese dann aus dem eigenen Netz nicht erreichbar machen - das ergäbe nun wirklich absolut keinen Sinn.

Ja eben. ;-)
Es tut mir leid. Offenbar habe ich etwas falsch verstanden.

Diese Panne nehme ich zum Anlass zu bekennen, dass ich nicht weiß, wie man ein neues Thema eröffnet. Ein Versuch scheiterte an dem Verlangen, Untertitel und Schlagwörter zu kreieren. So etwas habe ich hier in all den Jahren noch nie gesehen, wahrscheinlich deshalb, weil ich stets nur auf Beiträge reagiert habe.
Also bitte, wie geht's?

Hier schon mal die Story "0800 - streng geheim":
Einer meiner Bekannten wird den dritten Tag in Folge in Abwesenheit von 0800 3009910 angerufen.
Die Rückwärtsverfolgung kann den Teilnehmer nicht finden.
Unverständlich, ja verdächtig erscheint mir der Fall deshalb, weil es sich um eine kostenlose Nummer handelt.
Wer eine 0800-Nummer zur Verfügung stellt, muss doch gerade wollen, dass er bekannt ist bzw. wird. Nur dann ist das Angebot sinnvoll.
Ist hier etwas "oberfaul" oder ganz harmlos?
Vorsichtshalber habe ich dem Bekannten geraten, nicht zurückzurufen.

Vielen Dank für Ihr promptes Reagieren.
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[1.3.1.1.1.2] batrabbit antwortet auf niveaulos
29.06.2011 23:57
Benutzer niveaulos schrieb:

[...] Wir reden hier von einem ganz normalen Festnetzanschluss mit Landshuter Vorwahl (0871) - das steht sogar im Artikel klipp und klar drin! Die Nummer wird vermutlich bei der Telekom, Abteilung Festnetz geschaltet sein.

Vielleicht, vielleicht auch nicht.

[...] weil diese Nummer damals von einem Dienst (welcher wurde nicht genannt) genutzt wurde, der nach den AGB von Vodafone von Vodafone-Kunden nicht genutzt werden darf, vermutlich wars irgendeine Chatline oder ein Callback/Calltrough-Anbieter. Der Zugang zu solchen Nummern. werden übrigens auch von den anderen 3 Anbietern gerne und regelmäßig gesperrt.

Es ist Spekulation, ob auf der Nummer mal ein anderer Dienst
war oder ob Vodafone aufgrund zu hohen Anrufaufkommens ge-
sperrt hat. Desweiteren war mir nicht bekannt, dass Vodafone
und Telekom so verfahren. Dass es Sperrungen bzw. Limitierungen
seitens o2 und Eplus gibt, habe ich hingegen schon öfters ge-
lesen.
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[1.3.1.2] Nutzungsdauer, Freischaltung und Sperr-Überprüfung
phishy antwortet auf niveaulos
01.07.2011 00:37
Benutzer niveaulos schrieb:
...
Er sperrt nicht irgendwelche Nummern. Sondern solche auf denen Dienste laufen, deren Nutzung nach den AGB die du als Kunde unterschrieben hast untersagt sind. Und sonst nichts.

Dass der gesperrte Anbieter irgendwann die Nummer aufgibt, diese einem anderen zugeteilt werden dafür kann Vodafone nichts
- und das bekommt Vodafone auch von niemandem mitgeteilt, folglich können sie auch gar nicht reagieren. Und ganz offenkundig hat bei dem neuen Anbieter (der Blindenhotline)niemand bemerkt, dass die Rufnummer aus dem D2-Netz nicht erreichbar ist - sonst hätte von dort aus nämlich ein Anruf oder ein Brief an Vodafone das Problem längst gelöst. Nur dafür kann Vodafone ja nun überhaupt nichts. Und wie klar dokumentiert ist hat man dort schließlich, als man über das Problem in Kentniss gesetzt wurde, sofort und servicegerecht reagiert. Worüber beschwert ihr euch also eigentlich?? Dafür dass bei VDF keiner eine Glaskugel hat um ein Problem über das sich keiner beschwert von selbst zu erkennen??

Etwas anderes wäre, wenn VDF die Nummer erst jetzt und ohne Prüfung wer eigentlich hinter der Nummer steckt gesperrt hätte nur weil die Nummer vor Jahen mal irgendwo in einer Liste auftauchte. Das ist aber nicht der Fall! Wie ganz klar im Artikel steht ist die Sperrung bereits vor drei Jahren erfolgt
- zu dem Zeitpunkt also, als die Nummer tatsächlich noch von jemand anderem genutzt wurde.

Hallo,

im Artikel steht übrigens weder eine Angabe seit wann die Nummer vom Blindenverband so genutzt wird, noch seit wann die Nummer gesperrt ist. Es wird lediglich mitgeteilt, dass die Nummer gesperrt ist und eine Überprüfung vor drei jahren stattgefunden hat. --> Es ist daher z.B. auch möglich, dass die Nummer bereits damals vom Verband genutzt wurde oder dass die Nummer erst vor kurzem gesperrt wurde.

Weiter halte ich es durchaus für möglich, dass es Anfragen von verhinderten Nutzern an Vodafone gab, was dies soll, diese jedoch nichts erreicht haben (da eben nicht Presse und vermutlich nur in einem 0815-CallCEnter ohne Entscheidungsgewalt gelandet).

Zuletzt halte ich einen Anbieter, der Rufnummern für die Erreichbarkeit sperrt, durchaus für verpflichtet regelmäßig zu prüfen, ob der Grund für die Sperre noch vorliegt. Dies gilt insbesondere, da bekannt sein dürfte, dass die "Chat-Hotlines" o.ä. öfters mal die Rufnummern ändern (Katz- und Maus-Spiel, worüber auch Teltarif bereits berichtete). Nicht auszudenken, wenn eine solche Nummer später einer Privatperson zugeordnet wird, welche dann ggf. trotz Rufnummer nicht erreichbar ist, weil die Nummer irgendwann vor 20 Jahren mal mißbraucht wurde und alle Mobilanbieter sie gesperrt haben ;-).

Gruß

Phishy
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[2] rudiruessel antwortet auf mikiscom
30.06.2011 16:53
"Wir gehen davon aus, dass die Telefonnummer ursprünglich einem anderen Service zugeordnet war..."

Für mich zeigt allein diese Aussage wie leichtfertig bei Vodafone Nummern gesperrt werden, wenn nach 3 Jahren über den Grund nur noch spekuliert werden kann, und keine klaren Aussagen mehr getroffen werden können.
Bei einer vernünftigen und verantwortungs-bewußten Vorgehensweise müsste bei einer Sperre zuerst der Grund zuverlässig recherchiert und über die gesamte Dauer der Sperre und darüber hinaus dokumentiert und belegt werden.
Für Vodafone dürfte es wohl kein Problem sein, vor einer Sperre den Servicedienstleister unter einer bekannten Telefonnummer zu ermitteln.
Dies sollte auch deshalb getan werden, um Irrtümer und Verwechslungen bei einem so wesentlichen Eingriff zu vermeiden.

Greetz

Rudi
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[2.1] Christian_Wien antwortet auf rudiruessel
30.06.2011 21:43
Benutzer rudiruessel schrieb:
"Wir gehen davon aus, dass die Telefonnummer ursprünglich einem anderen Service zugeordnet war..."

Für mich zeigt allein diese Aussage wie leichtfertig bei Vodafone Nummern gesperrt werden, wenn nach 3 Jahren über den Grund nur noch spekuliert werden kann, und keine klaren Aussagen mehr getroffen werden können.
Bei einer vernünftigen und verantwortungs-bewußten Vorgehensweise müsste bei einer Sperre zuerst der Grund zuverlässig recherchiert und über die gesamte Dauer der Sperre und darüber hinaus dokumentiert und belegt werden. Für Vodafone dürfte es wohl kein Problem sein, vor einer Sperre den Servicedienstleister unter einer bekannten Telefonnummer zu ermitteln.
Dies sollte auch deshalb getan werden, um Irrtümer und Verwechslungen bei einem so wesentlichen Eingriff zu vermeiden.

Greetz

Rudi


Eigenmächtige und nach persönlichem Gutdünken gesetzte Sperren bzw. "Limitierungen", die de facto auf das Gleiche hinauslaufen, müßten eigentlich verboten sein und von der Aufsichtsbehörde entsprechend teuer sanktioniert werden.

Es kann schließlich nicht angehen, daß Netzbetreiber zensieren und entscheiden dürfen, wen ich mit meiner Festnetzflatrate bzw. überhaupt von meinem Anschluß anrufen darf oder nicht.
Ob und wie oft ich meine(n) Freund(in), Frau, das Finanzamt, einen Konferenzdienst, einen Callthrough-Anbieter oder meine Bank anrufe, ist ausschließlich meine Sache und hat den Netzbetreiber gar nicht zu interessieren.

Natürlich kann und soll dies kein Persilschein für jene "cleveren" Zeitgenossen sein, die sich über die Nutzung halbseidener Chat-, Radio- oder Werbeanbieter, die sich ausschließlich über die IC-Gebühren finanzieren und einen Großteil davon an die Anrufer ausschütten, ein nettes Körberlgeld verdienen wollen oder eine Flatrate als Freibrief für eine Standleitung sehen, weil sie "doch dafür bezahlt haben" und in bester "all you can eat" Manier am liebsten das ganze Buffet samt Vorräten im Keller mit dem LKW mitnehmen wollen.

Dagegen können Anbieter aber auch so vorgehen, indem sie solche (extrem) mißbräuchlichen Kunden eben abmahnen und kündigen.
Schließlich gibt es bis auf ganz seltene Ausnahmen keinen Kontrahierungszwang und es hat daher kein Kunde das Recht, bei einem Anbieter Kunde werden bzw. bleiben zu können - genauso, wie der Anbieter niemanden zwingen kann, bei ihm Kunde zu werden oder zu bleiben.

Wer seinen Tarif sinnvoll nutzt, wird wohl kaum etwas zu befürchten haben.
Klarerweise dürfen Kunden auch mitunter für den Betreiber negativ sein.
Extrem und dauerhaft defizitäre Kunden - die womöglich auch noch Mißbrauch mit ihrem Anschluß betreiben - muß hingegen niemand dauerhaft dulden.

Bei Versicherungen ist es ebenso klar und logisch, daß Kunden, die regelmäßig jedes Jahr mehrere (teure) Schäden haben, sehr bald zu Ex-Kunden werden.
Warum sollte das bei Mobilfunkbetreibern anders sein?