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Schaden? Vorbereitung der Kinder auf NSA-Überwachung


09.11.2013 16:06 - Gestartet von TelBerl
Ständige Überwachung schadet nicht! Oder haben die Kleinen etwa etwas zu verbergen?
Nein! Überwachung ist eine gute Erziehung für die Kinder. Nur so werden sie gut auf den Überwachungsstaat eingenordet.
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[1] Terbato antwortet auf TelBerl
09.11.2013 21:02
Benutzer TelBerl schrieb:
Ständige Überwachung schadet nicht! Oder haben die Kleinen etwa etwas zu verbergen?
Nein! Überwachung ist eine gute Erziehung für die Kinder. Nur so werden sie gut auf den Überwachungsstaat eingenordet.

In Wirklichkeit ist es doch eher so:
Kinder überwachen ihre Eltern.
Da wird sogar durch das Schlüsselloch der Tür ins Schlafzimmer der Eltern geguckt falls die Lauscherei nicht ergiebig genug ist...

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[1.1] TelBerl antwortet auf Terbato
09.11.2013 23:21
Benutzer Terbato schrieb:
In Wirklichkeit ist es doch eher so:
Kinder überwachen ihre Eltern.
Da wird sogar durch das Schlüsselloch der Tür ins Schlafzimmer der Eltern geguckt falls die Lauscherei nicht ergiebig genug ist...

Ist daran etwas auszusetzen? Der BND und die NSA benötigen Nachwuchs. Wann sollen die mit dem Üben anfangen? Erst in der Schule?

Die Eltern können die Kinder beim bespitzeln derweil über die App beobachten. Quid pro quo!
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[2] MichaZ antwortet auf TelBerl
10.11.2013 10:22
Benutzer TelBerl schrieb:
Ständige Überwachung schadet nicht! Oder haben die Kleinen etwa etwas zu verbergen?
Nein! Überwachung ist eine gute Erziehung für die Kinder. Nur so werden sie gut auf den Überwachungsstaat eingenordet.

Wer solche kranken Ansichten hat sollte besser keine Kinder bekommen oder über eine Therapie nachdenken bevor sich der Dachschaden auf die Kinder überträgt!
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[2.1] Stasi-Eltern
hurius antwortet auf MichaZ
10.11.2013 17:18

2x geändert, zuletzt am 10.11.2013 17:20
schonmal was von ironie oder ähnlichem gehört? @michaz



Eltern die ihre Kinder überwachen, so massiv auch noch dazu, sind sowieso nicht normal. Kindern muss man ebenso Vertrauen schenken, wenn man sie eingewiesen hat. Dass man sie überwacht, zeugt nur von schlechter und mangelnder Erziehung.

An der Stelle würde ich mir mal ein Gedanken verschwenden wenn ich solch ein Stasielternteil wäre.


EDIT: hier stehts auch noch:

"Die Überwachungsmethoden können außerdem dazu führen, dass ein Kind keine Selbstständigkeit entwickelt. Zudem brauchen Kinder Freiräume, um eine Privatsphäre und ein starkes Selbstbewusstsein entwickeln zu können. Stattdessen sollten sich die Erwachsenen darauf konzentrieren, ihren Nachwuchs stark zu machen und Vertrauen in die Eltern-Kind-Beziehung zu entwickeln. "

Aber wenn man schon auf Überwachung setzt, wird man als Elternteil eh nicht verstehen was da steht.
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[2.1.1] mattes007 antwortet auf hurius
11.11.2013 08:54
Benutzer base station schrieb:
Was die Anwendung von IT angeht sind normale Kinder ab 11 Jahren mit ihren Eltern auf Augenhöhe.

Das stimmt, solange der Papa nicht IT-Ingenieur ist :)...dann haste schlechte Karten.

Prinzipiell habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass sie 98% der Eltern überhaupt nicht dafür interessieren, was Ihre Kids auf dem Handy machen...oder selbst 13jährige bis 2Uhr auf Parties rumlungern lassen.

Diese Überwachung macht daher nur bei Kleinkindern Sinn und die soll man sowieso nicht unbeaufsichtigt lassen.

Nun ja, wir haben unser Kind auch <11J. alleine zur Schule fahren lassen. Eine Überwachung haben wir nicht installiert, obwohl ich es verstehen könnte, wenn man einen Radius eingeben könnte, in dem es sich bewegen kann. Allerdings haben wir "My Position" (oder so ähnlich) installiert, damit im Notfall die Position übermittelt werden kann. Funktioniert ohne Datenflat, lediglich GPS und SMS.
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[2.2] TelBerl antwortet auf MichaZ
10.11.2013 19:42
Ich stimme Dir vollkommen zu! :-)

Mein Beitrag war nämlich sarkastisch/ironisch gemeint. (Ich weiß, Ironie funktioniert im Geschriebenen nur schwer.)

Ich wollte damit nur «die Denke» zum Ausdruck bringen, die sonst in Sachen NSA-Überwachung herrscht. «Ich habe ja nichts zu verbergen»
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[2.2.1] MichaZ antwortet auf TelBerl
11.11.2013 04:54
Benutzer TelBerl schrieb:
Ich stimme Dir vollkommen zu! :-)

Mein Beitrag war nämlich sarkastisch/ironisch gemeint. (Ich weiß, Ironie funktioniert im Geschriebenen nur schwer.)

Ich wollte damit nur «die Denke» zum Ausdruck bringen, die sonst in Sachen NSA-Überwachung herrscht. «Ich habe ja nichts zu verbergen»

Nun, das beruhigt mich. ;-)
Die Ironie war nicht unbedingt zu erkennen, zu mal ich in letzter Zeit häufig solche Beiträge lesen musste die definitiv ernst gemeint waren.
Bei dem Satz, "Ich habe doch nichts zu verbergen.", geht mir sofort der Hut hoch.
Ein Linientreuer DDR-Bürger hätte auch nichts verbergen müssen....

Ich habe auf dem Handy meiner 11-jährigen Tochter Androidlost installiert. Nicht um sie zu überwachen, das würde mir im Traum nicht einfallen, ich weiss dass ich ihr vertrauen kann.
Mein Schusseltrinchen hat ihr Handy schon des öfteren im Bus ect. liegen lassen und damit konnten wir es immer finden und zurück bekommen.

MfG

MichaZ
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[2.3] mattes007 antwortet auf MichaZ
11.11.2013 09:29
Benutzer MichaZ schrieb:
Wer solche kranken Ansichten hat sollte besser keine Kinder bekommen oder über eine Therapie nachdenken bevor sich der Dachschaden auf die Kinder überträgt!

Du solltest mal etwas über Toleranz nachdenken. Jeder denkt da unterschiedlich und jeder hat auch andere Kinder.
"Überwache" ich jetzt mein Kind, weil es per Kinderschutzsoftware im Internet nicht auf allen Seiten surfen darf...man könnte denken man müsse denen vertrauen, oder? Ja, man bekommt sogar ein Bericht, worauf man gesurft hat. Vertraue ich jetzt nicht, weil ich youtube und Co.verbiete, weil sonst die Datendrossel ziehen würde?

Neben wir an ich habe einen bockigen Teeny, der auf dem Land lebt und mal hier oder dort bei Freunden rumlungert und erst spät nach Hause kommt...könnte so etwas helfen rauszubekommen bei wem er/sie ist, um dort die Eltern zu kontaktieren.

Oder eben Kinder, die eine neue Busstrecke fahren müssen und man behilflich sein muss, wenn sie nicht mehr wissen wo sie sind und um ihnen den richtigen Weg zu leiten.

Wenn diese "Überwachung" nicht zur Kontrolle, sondern nur im Notfall abgerufen wird, weil Töchterchen/Sohn vergessen hat sich zu melden, den Bus verpasst hat und schon eine Stunde überfällig ist...finde ich es "nachvollziehbar". Wenn man ständig kontrolliert, wo der Nachwuchs ist, dann wäre es krankhaft.

Generell finde ich es sinnvoll...und finde Schutzmechanismen generell in der heutigen Zeit sinnvoll, denn unsere Kinder sind mit der ganzen IT-Welt vollkommen überfordert und absolut naiv.

Wir haben Schutzmechanismen am PC und Smartphone eingestellt, aber keinerleit Überwachung (Ortung). Lediglich eine App kann manuell gestartet werden und den aktuellen Standpunkt per SMS versendet werden kann.
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[3] legro antwortet auf TelBerl
08.07.2015 13:10
Benutzer TelBerl schrieb:
Ständige Überwachung schadet nicht! Oder haben die Kleinen etwa etwas zu verbergen?
Nein! Überwachung ist eine gute Erziehung für die Kinder. Nur so werden sie gut auf den Überwachungsstaat eingenordet.

Jetzt verstehe ich endlich auch, warum unsere Regentin sich hierüber nicht so recht aufzuregen vermag. Das hat sie wohl unter ihrem großen Staatsratsvorsitzenden schon gelernt.