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Sonderkündigungsrecht?


08.06.2011 13:02 - Gestartet von Pfalz100
Besteht denn die Möglichkeit zu einem Sonderkündigungsrecht? Schließlich hat 02 die Vertragsbestandteile einseitig geändert.
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[1] ErsterBester antwortet auf Pfalz100
08.06.2011 13:23
Benutzer Pfalz100 schrieb:
Besteht denn die Möglichkeit zu einem Sonderkündigungsrecht? Schließlich hat 02 die Vertragsbestandteile einseitig geändert.

Klar. Laut geltendem Recht kannst du sofort kündigen, wenn dein Anbieter die Konditionen einseitig verändert. Auch wenn er dich darüber informieren würde, hättest du dieses Recht. In diesem Fall ist es ja sogar auch noch zu deinen Nachteil.
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[2] peso antwortet auf Pfalz100
08.06.2011 14:57
Benutzer Pfalz100 schrieb:
Besteht denn die Möglichkeit zu einem Sonderkündigungsrecht? Schließlich hat 02 die Vertragsbestandteile einseitig geändert.

Ja!

peso
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[2.1] niveaulos antwortet auf peso
08.06.2011 15:04
Ja!

peso

Da wäre ich mir nicht sicher.

a) wird o2 spätestens bei Eingang einer solchen Kündigung mit einer Rückkehr zu den vertraglich vereinbarten Konditionen reagieren (Und bietet das ja sowieso von Hause aus auch jederzeit an) - damit hätte sich die Grundlage für die Sonderkündigung erledigt. Bliebe dann als Grund nur noch ein gestörtes vertragliches Vertrauensverhältnis - ob man damit durchkommt halte ich für fraglich.

b) wird o2 ohnehin ähnlich wie damals bei den 0180-Nummern darlegen, dass es sich bei den Roamingspreisen um eine Sonder- bzw. Zusatzleistung handelt. Und eine Änderung solcher begründet wie wir leider damals lernen mussten kein Recht auf eine Sonderkündigung.
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[2.1.1] peso antwortet auf niveaulos
08.06.2011 15:17
Benutzer niveaulos schrieb:
Ja!

peso

Da wäre ich mir nicht sicher.

a) wird o2 spätestens bei Eingang einer solchen Kündigung mit einer Rückkehr zu den vertraglich vereinbarten Konditionen reagieren (Und bietet das ja sowieso von Hause aus auch jederzeit an) - damit hätte sich die Grundlage für die Sonderkündigung erledigt. Bliebe dann als Grund nur noch ein gestörtes vertragliches Vertrauensverhältnis - ob man damit durchkommt halte ich für fraglich.

Da bin ich mir sicher. Es handelt sich um eine einseitige Vertragsänderung, die das Vertrauen zerstört. Da spielt es keine Rolle, ob man zurückgewechselt wird. Das hatten wir doch schon seit Jahren abschießend geregelt.


b) wird o2 ohnehin ähnlich wie damals bei den 0180-Nummern darlegen, dass es sich bei den Roamingspreisen um eine Sonder- bzw. Zusatzleistung handelt. Und eine Änderung solcher begründet wie wir leider damals lernen mussten kein Recht auf eine Sonderkündigung.

Das kann natürlich sein ;-)
O2 erklärt das Roaming zur freiwiligen Sonderleistung ist damit aus dem Schneider.

Leute, wenn Ihr Angst vor einer "Sonderkündigung" habt, dann kündigt doch ganz offiziell zum Ende der Bindefrist. Warte dann mal die Reaktion ab. Ich sage nur, mit o2 und Eminus - Kunden kann man es machen. Die sind besonders leidensfähig.

peso
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[2.1.1.1] CBS antwortet auf peso
08.06.2011 16:03
b) wird o2 ohnehin ähnlich wie damals bei den 0180-Nummern darlegen, dass es sich bei den Roamingspreisen um eine Sonder- bzw. Zusatzleistung handelt. Und eine Änderung solcher begründet wie wir leider damals lernen mussten kein Recht auf eine Sonderkündigung.

Das kann natürlich sein ;-)
O2 erklärt das Roaming zur freiwiligen Sonderleistung ist damit aus dem Schneider.

Zumindest in der EU, inkl. Zone2 kann man aber nicht mehr von einer Sonderleistung sprechen - nun gut, außer vielleicht Juristen. Es ist doch gang und gebe, dass man sich europaweit einbuchen kann, wer dies nicht anbietet, ist weg vom Fenster. gerade was die Roaming Verodnung angeht zeigt doch, dass dies Standard geworden ist, oder besser sein sollte. Just my2ct
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[2.1.1.2] RE: Sonderkündigungsrecht? Ja klar!
Wiewaldi antwortet auf peso
08.06.2011 18:23
Im Artikel äußerte die Sprecherin der EU-Kommisarin dazu doch folgendes:

"Daneben weist Cain darauf hin, dass Kunden nach der Richtlinie "2002/22/EC" das Recht haben, ihren Vertrag fristlos zu kündigen, wenn der Anbieter die Vertragskonditionen einseitig ändern will. Der Anbieter muss hierüber innerhalb von vier Wochen verpflichtend informieren; Kunden haben im Anschluss die Möglichkeit, vom Vertrag zurückzutreten, wenn sie die Vertragsänderungen nicht akzeptieren."

Also: geht doch!
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[2.1.2] marco5555 antwortet auf niveaulos
08.06.2011 19:14
Benutzer niveaulos schrieb:
b) wird o2 ohnehin ähnlich wie damals bei den 0180-Nummern darlegen, dass es sich bei den Roamingspreisen um eine Sonder- bzw. Zusatzleistung handelt. Und eine Änderung solcher begründet wie wir leider damals lernen mussten kein Recht auf eine Sonderkündigung.
Soso, ich habe ausserordentlich gekündigt aufgrund dieser Geschichte.

Gruß Marco
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[2.1.2.1] peso antwortet auf marco5555
08.06.2011 19:59
Benutzer marco5555 schrieb:

Soso, ich habe ausserordentlich gekündigt aufgrund dieser Geschichte.

Gruß Marco

Lass es. Der versteck doch nur seinen Nichthandlungswillen hinter seiner Ausrede.

Ich kann mich noch daran erinnern, wie diese "Juristen" hier gegen die Sonderkündigung beim nationalen Roaming gewettert haben. Komisch nur, dass alle Kläger Recht bekommen haben und die Masse der Palaverköppe einfach, sang und klanglos aufgegeben haben.

Aber überlege doch mal, man hat es doch seinerzeit auch als "Sonderleistung" zu verkaufen versucht.

O2 Kunden sind die leidensfähigste Spezi der Mobilfunknutzer.

peso
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[2.1.2.1.1] niveaulos antwortet auf peso
08.06.2011 20:07
Soso, ich habe ausserordentlich gekündigt aufgrund dieser Geschichte.

Gruß Marco

Lass es. Der versteck doch nur seinen Nichthandlungswillen hinter seiner Ausrede.

? Ich habe nicht dargestellt was ich für Recht halte sondern welche Argumente o2 aus meiner Sicht vermutlich vorbringen wird.

Und deshalb hoffe ich auch das Marco & andere die jetzt Sonderkündigen damit hoffentlich durchkommen.

Mein eigener Nichthandlungswille in dieser Angelegenheit resultiert im übrigen lediglich daraus, dass ich a) bislang keine Alternative gefunden habe zu der ich sofort wechseln würde wenn es sie denn gäbe und b) eine Sonderkündigung als Drohung mit anschließender Rückgewinnung nicht riskieren möchte. o2 wäre schließlich zu einer Rückgewinnung nicht verpflichtet und müsste auch eine Rücknahme meiner Kündigung nicht zwingend akzeptieren falls sie mich denn loshaben wollten. Da ich noch einen o2o mit im Airbag inkludierter GlobalFriends-Option habe und dieser Teil der Gespräche ca. 20% meines Gesamtvolumens ausmacht und ich ohne ziemich dumm dastünde möchte ich das nicht wagen.
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[2.1.2.1.1.1] marco5555 antwortet auf niveaulos
09.06.2011 19:48
Benutzer niveaulos schrieb:
Und deshalb hoffe ich auch das Marco & andere die jetzt Sonderkündigen damit hoffentlich durchkommen.
Aber sonst alles fit im Oberstübchen oder ist der Name Programm?

Lerne lesen und verstehen.
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[2.1.2.1.2] Mobilfunk-Experte antwortet auf peso
08.06.2011 20:29
Benutzer peso schrieb:

Benutzer marco5555 schrieb:

Soso, ich habe ausserordentlich gekündigt aufgrund dieser Geschichte.

Lass es. Der versteck doch nur seinen
Nichthandlungswillen hinter seiner Ausrede.
Ich kann mich noch daran erinnern, wie diese "Juristen" hier gegen die Sonderkündigung beim nationalen Roaming gewettert haben.

Ich weiß nicht, was das mit dem aktuellen Thema zu tun hat. Im Moment hat meines Wissens noch niemand geschrieben, dass o2 im Recht wäre, oder dass keine "Sonderkündigung" möglich wäre. Trotzdem wird aber ja wohl jeder für sich selbst entscheiden dürfen, wie er am besten reagiert.

Komisch nur, dass alle Kläger Recht bekommen haben [...]

Kannst du dafür eine Quelle nennen?

O2 Kunden sind die leidensfähigste Spezi der Mobilfunknutzer.

Und andere Anbieter haben aufgeklärte, selbstbewusste Kunden, die sich nichts gefallen lassen?
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[2.1.2.1.2.1] peso antwortet auf Mobilfunk-Experte
08.06.2011 22:27
Benutzer Mobilfunk-Experte schrieb:


Ich weiß nicht, was das mit dem aktuellen Thema zu tun hat. Im Moment hat meines Wissens noch niemand geschrieben, dass o2 im Recht wäre, oder dass keine "Sonderkündigung" möglich wäre. Trotzdem wird aber ja wohl jeder für sich selbst entscheiden dürfen, wie er am besten reagiert.

Stimmt - oder auch nichtreagiert.

Komisch nur, dass alle Kläger Recht bekommen haben [...]

Kannst du dafür eine Quelle nennen?

Mehrere. - Sogar ein hier mitschreibender Anwalt hat mehrere Verfahren in München (!!) gewonnen. Aber Google mal ein wenig.


O2 Kunden sind die leidensfähigste Spezi der Mobilfunknutzer.

Und andere Anbieter haben aufgeklärte, selbstbewusste Kunden, die sich nichts gefallen lassen?

So ist es. Nicht ohne Grund hat Telekom aus der großen Misere vor Jahren gelernt. Ich habe das Gefühl, dass die meisten Nutzer der beiden "richtigen" Anbieter ein anderes Niveau haben.

peso
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[2.1.2.1.2.1.1] Mobilfunk-Experte antwortet auf peso
08.06.2011 23:16
Benutzer peso schrieb:

Mobilfunk-Experte:

Kannst du dafür eine Quelle nennen?

Mehrere.

Warum tust du es dann nicht?

Sogar ein hier mitschreibender Anwalt hat mehrere Verfahren in München (!!) gewonnen.

Das ist keine Quellenangabe.

Aber Google mal ein wenig.

Das natürlich auch nicht.

O2 Kunden sind die leidensfähigste Spezi der Mobilfunknutzer.

Und andere Anbieter haben aufgeklärte, selbstbewusste Kunden, die sich nichts gefallen lassen?

So ist es. [...] Ich habe das Gefühl, dass die meisten Nutzer der beiden "richtigen" Anbieter ein anderes Niveau haben.

Und ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich auf diesem Niveau nicht diskutieren möchte.
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[2.1.2.1.2.1.1.1] peso antwortet auf Mobilfunk-Experte
09.06.2011 00:03
Als experte hast du wenig ahnung. Warum soll ich dir beim suchen helfen.
Belege mir doch, dass deine auffassung richtig ist.

Wahrscheinlich habe ich schon mehr verfahren gegen o2 gewonnen, als du jahre alt bist.

Peso
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[2.1.2.1.2.1.1.1.1] Mobilfunk-Experte antwortet auf peso
09.06.2011 03:09
Benutzer peso schrieb:

Als experte hast du wenig ahnung.

Könntest du die persönlichen Angriffe vielleicht lassen?

Warum soll ich dir beim suchen helfen.

Mit anderen Worten: Du lieferst keinen Beleg für deine Behauptung.

Belege mir doch, dass deine auffassung richtig ist.

Es ging gar nicht um eine Auffassung. Du hattest behauptet, alle Kläger hätten Recht bekommen, als es um "Sonderkündigungen" beim (Wegfall des) nationalen Roaming ging, während "die Masse der Palaverköppe einfach, sang und klanglos aufgegeben haben".

Mir erschien deine Behauptung so nicht nachvollziehbar, und ich fragte dich deshalb nach einer Quelle. Die lieferst du nicht. Das ist nicht so schlimm, weil es mit dem aktuellen Thema nur am Rande zu tun hat. Es zeigt allerdings, dass du gerne mal unbelegte Behauptungen vollmundig verbreitest.

Inzwischen habe ich den Eindruck, dass es dir hier vor allem darum geht, die o2-Kunden als Schwächlinge hinzustellen, die sich sowieso alles bieten lassen. Überhaupt sind für dich ja nur Telekom und Vodafone "richtige" Anbieter.

Ich finde dagegen, jeder darf für sich selbst zu entscheiden, ob er o2 oder einen "richtigen" Mobilfunkanbieter wählt, und wie er dann mit den Zumutungen seines jeweiligen Vertragspartners umgeht. Ein o2-Kunde kann sich - zurecht - gegen die ungefragte Umstellung des Roaming-Tarifs wehren. Er darf sie aber auch klaglos hinnehmen, wenn er das besser findet oder auch nur zu bequem ist. Das ist zwar bedauerlich (insoweit stimme ich dir zu), aber ich finde es keinen guten Stil, abfällig über diesen Kunden zu reden.

Wahrscheinlich habe ich schon mehr verfahren gegen o2 gewonnen, als du jahre alt bist.

Ich wüsste nicht, was die Zahl deiner angeblich gegen o2 gewonnenen Verfahren oder gar mein Alter mit der Sache zu tun haben sollten.
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[2.1.2.1.2.1.2] x13 antwortet auf peso
13.06.2011 03:27
Benutzer peso schrieb:
Ich habe das Gefühl, dass die meisten Nutzer der beiden "richtigen" Anbieter ein anderes Niveau haben.

peso


Könntest Du das ein wenig genauer erklären? (Nicht auf o2 bezogen, aber auf Eplus, bitte.)
Danke.
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[2.1.2.1.3] x13 antwortet auf peso
08.06.2011 21:36
Benutzer peso schrieb:


O2 Kunden sind die leidensfähigste Spezi der Mobilfunknutzer.

peso


Meinst Du o2-Kunden oder doch eher o2-Sektenmitglieder?
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[2.1.2.1.3.1] peso antwortet auf x13
08.06.2011 22:28

einmal geändert am 08.06.2011 22:38
Benutzer x13 schrieb:

Meinst Du o2-Kunden oder doch eher o2-Sektenmitglieder?

Es dürfte sich hier um die gleiche Spezies handeln. Fakt ist, dass es immer leicht ist, sich vor sich selbst, wegen Nichtstun, zu entschuldigen.

Im Übrigen ist o2 - zumindest im Businessbereich - gar nicht so günstig. In den richtigen Rahmenverträgen unterbieten T und VF die spielend oder erreichen problemlos das Preisniveau.

Warum soll ich zu einem problematischen Anbieter wechseln, wenn die RICHTIGEN Anbieter gleichartige Leistungen anbietet.

Die beiden kleinen Anbieter versuchen es einfach über verschleierte Preise und hoffen, dass keiner nachrechnet. Günstig sind diese beiden Anbieter im Privatkundensektor bei absoluten Wenigtelefonierern. Und damit kann man kaum Gewinn machen.


peso
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[2.1.2.1.3.1.1] ronfein antwortet auf peso
09.06.2011 07:57
Du tust ja gerade so, als ob T oder VF gar kein Dreck am Stecken haben. Dem ist leider nicht so: in D gibt es keinen einzigen Mobilfunknetzbetreiber, welchen ich nach eigenen Erfahrungen mit vorbildlichem Kundenumgang verbinden würde. Der Kunde kann leider nur das für ihn subjektiv geringste Übel wählen.
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[2.1.2.1.3.1.2] x13 antwortet auf peso
10.06.2011 19:13
Benutzer peso schrieb:


Im Übrigen ist o2 - zumindest im Businessbereich - gar nicht so günstig. In den richtigen Rahmenverträgen unterbieten T und VF die spielend oder erreichen problemlos das Preisniveau.


d.h., wenn Telefonica einen europaweiten Deal mit DHL macht, oder umgekehrt, hat sich Telefonica dies einiges kosten lassen, ergo: Zahlt letztlich ggf. sogar drauf?

Was ich seit Jahren nicht verstehe: Business-Kunden haben teils irre Rahmenverträge und dennoch oft hohe Rechnungen - wie macht man das wenn auch diese Menschen nur 24 Std/Tag haben, schlafen müssen und Familie haben?



Warum soll ich zu einem problematischen Anbieter wechseln, wenn die RICHTIGEN Anbieter gleichartige Leistungen anbietet.


Ähm... ;-)



Die beiden kleinen Anbieter versuchen es einfach über verschleierte Preise und hoffen, dass keiner nachrechnet. Günstig sind diese beiden Anbieter im Privatkundensektor bei absoluten Wenigtelefonierern. Und damit kann man kaum Gewinn machen.


Fakt aber ist doch, wenn die offiziellen Zahlen stimmen: Daß Eplus/Base Kunden gewinnt und im Bereich Preisführer nicht mehr führend ist bei einer Marge, bei Henning stand mal was von groben 43%, richtig?




peso
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[2.1.2.1.3.1.3] x13 antwortet auf peso
14.07.2011 03:55
Benutzer peso schrieb:


Im Übrigen ist o2 - zumindest im Businessbereich - gar nicht so günstig. In den richtigen Rahmenverträgen unterbieten T und VF die spielend oder erreichen problemlos das Preisniveau.

Warum soll ich zu einem problematischen Anbieter wechseln, wenn die RICHTIGEN Anbieter gleichartige Leistungen anbietet.

Wegen der neuen (teuren) Werbekampagne: http://www.crn.de/netzwerke-tk/artikel-91064.html

o2 goes Busiiiiness!


Für den Eintritt in den o2-Fanclub sind folgende Seiten/Statements empfohlen: http://www.heise.de/mobil/newsticker/foren/S-Daimler-wechselt-zu-O2/forum-205147/list/



Blieben noch 2 Fragen:
a) wann erhöht Eplus endlich die Preise?
b) lebt Monika Penthouse noch?
... c) drängt sich noch auf: Was ist mit User spl?
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[2.1.2.1.3.1.3.1] realworld antwortet auf x13
14.07.2011 20:53
Benutzer x13 schrieb:
Blieben noch 2 Fragen:
a) wann erhöht Eplus endlich die Preise?
b) lebt Monika Penthouse noch?
... c) drängt sich noch auf: Was ist mit User spl?

....d) kleiner Tipp für Dich: http://www.feel-your-fashion.de/show_product.php?product_id=5005
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[2.1.3] qw antwortet auf niveaulos
08.06.2011 23:55

einmal geändert am 08.06.2011 23:58
Benutzer niveaulos schrieb:

a) wird o2 spätestens bei Eingang einer solchen Kündigung mit einer Rückkehr zu den vertraglich vereinbarten Konditionen reagieren (Und bietet das ja sowieso von Hause aus auch jederzeit an) - damit hätte sich die Grundlage für die Sonderkündigung erledigt. Bliebe dann als Grund nur noch ein gestörtes vertragliches Vertrauensverhältnis - ob man damit durchkommt halte ich für fraglich.
Nein. bereits das Vorhaben einer Vertragsänderung zum Nachteil des Kunden rechtfertigt eine Sonderkündigung. Das musste talkline lernen, als sie nach Änderungsinfo und den ganzen Aufruhr dann zum anvisierten Termin doch bei keinem Kunden die Tarifänderung durchführten und dachten, die Kunden könnten ja nun nicht kündigen, weil ihre Bedingungen ja nie geändert wurden.

b) wird o2 ohnehin ähnlich wie damals bei den 0180-Nummern darlegen, dass es sich bei den Roamingspreisen um eine Sonder- bzw. Zusatzleistung handelt. Und eine Änderung solcher begründet wie wir leider damals lernen mussten kein Recht auf eine Sonderkündigung.

Da mussten die Münchner Richter lernen, sodass nach anderen Gerichten (Berlin etc.) sie im letzten Fall eindeutig darlegten, dass ein Recht auf Sonderkündigung natürlich bestünde, wenn dem Kunden denn ein Nachteil entstanden wäre.
Finde ich immer lustig wenn behauptet wird o2 hätte ja gewonnen und daher sei die Ausrede der Nebenleistungen juristisch bestätigt worden. Dem ist nicht so, man muss halt nur von einem Nachteil betroffen sein, weil man zum Beispiel im Ausland telefoniert hat oder telefoniert...
Mal über die Grenze fahren und erst dort plötzlich über neue Bedingungen per Sms zu erfahren, die auch noch gegen EU-Recht verstossen, sollte schon ein Recht auf Sonderkündigung auslösen.
Nicht umsonst hat ja nach teltarif-Meldung die EU-Kommission ausdrücklich auf das Sonderkündigungsrecht aller Kunden hingewiesen in dem Zusammenhang der neuen Roamingoption von o2.
Ja gut, nach o2-Ansicht kennt ja jeder Kunde die Nummer der Expresshotline von o2 für Roamingfragen auswendig, die er aus dem Ausland kostenlos anrufen kann, um den Tarif dann noch umzustellen. Leider reicht ja bereits das Vorhaben einer Umstellung ohne vorheriges Einverständnis des Kunden für eine Sonderkündigung aus.
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[3] niknuk antwortet auf Pfalz100
08.06.2011 23:07
Benutzer Pfalz100 schrieb:

Besteht denn die Möglichkeit zu einem Sonderkündigungsrecht? Schließlich hat 02 die Vertragsbestandteile einseitig geändert.

Wer braucht schon ein Sonderkündigungsrecht? Ich schließe schon seit Jahren keine Telekommunikationsverträge mehr ab, die mich langfristig binden. Derzeit kann jeder meiner Telekommunikationsverträge (Festnetz, DSL und Mobilfunk) mit 4 Wochen Frist zum nächsten Ersten gekündigt werden. Das gilt selbstverständlich auch für meinen O2o-Vertrag. Auch in den Jahrzehnten (!) davor hatte ich mit einer einzigen Ausnahme keinen 24-Monats-Vertrag. Besagte Ausnahme stellte ein 2-Jahres-Mobilfunkvertrag bei Talkline dar, den ich vor fast 15 Jahren abgeschlossen habe. Mit diesem Vertrag (und auch diesem Anbieter) bin ich so dermaßen auf die Schnauze gefallen, dass ich mir geschworen habe "nie wieder". Und das habe ich auch durchgehalten, wobei mir unterm Strich keinerlei Nachteile entstanden sind.

Niemand ist gezwungen, Knebelverträge abzuschließen. Wer das nicht tut, muss auch nicht mühsam nach Gründen für eine außerordentliche Kündigung suchen: der kündigt bei Bedarf einfach fristgerecht und gut ist. Sogar O2-Chef René Schuster himself hat vor einiger Zeit in einem Interview das baldige Ende der 24-Monats-Verträge verkündet. Und es sind die Kunden, die durch ihr Kaufverhalten für diese Absichtserklärung die richtige Grundlage schaffen können ;-)

Gruß

niknuk
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[3.1] Kazuma antwortet auf niknuk
09.06.2011 00:16
An alle, die da jetzt was von Sonderkündigung / außerordentlicher Kündigung geschrieben haben:

Da bin ich hellhörig geworden. Juristisch bin ich zwar Laie, aber mich würde das schon näher interessieren.

Was genau ist eine "Sonder- / außerordentl. Kündigung"? Endet damit der Vertrag sofort oder erst nach Ablauf der 24 Monate?

Ich habe einen o2 Blue-Vertrag (2 Jahre). Kann ich mit so einer Sonderkündigung "ohne weiteres" wieder aus dem Vertrag rauskommen, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Wie kann ich nachprüfen, ob o2 bei mir die Roaming-Zwangsumstellung vorgenommen hat?

Wenn das bei mir auch so ist, würde ich das glatt als Anlass zu so einer Kündigung nehmen.

Dann würde mich, falls es sich um eine endgültige (und sofortige) Kündigung handelt, interessieren, welche Schritte ich einleiten muss.

Ich hoffe, dass selbst ein Laie wie ich in dieser Rechtsgeschichte etwas Aufklärung erfährt :-)

Gruß Kazuma
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[3.2] Zweijahresverträge
arndt1972 antwortet auf niknuk
09.06.2011 13:59
Ich schließe schon
seit Jahren keine Telekommunikationsverträge mehr ab, die mich langfristig binden. Derzeit kann jeder meiner Telekommunikationsverträge (Festnetz, DSL und Mobilfunk) mit 4 Wochen Frist zum nächsten Ersten gekündigt werden. Das gilt selbstverständlich auch für meinen O2o-Vertrag. Auch in den Jahrzehnten (!) davor hatte ich mit einer einzigen Ausnahme keinen 24-Monats-Vertrag. Besagte Ausnahme stellte ein 2-Jahres-Mobilfunkvertrag bei Talkline dar, den ich vor fast 15 Jahren abgeschlossen habe. Mit diesem Vertrag (und auch diesem Anbieter) bin ich so dermaßen auf die Schnauze gefallen, dass ich mir geschworen habe "nie wieder". Und das habe ich auch durchgehalten, wobei mir unterm Strich keinerlei Nachteile entstanden sind.

Ist jetzt ein anderes Thema, daher auch eine andere Überschrift.
Aber Deine Aussage so ist mit Sicherheit falsch!
Zweijahresverträge können durchaus sinnvoll sein und bringen i.d.R. immer duetliche finanzielle Vorteile mit sich, wenn man die RICHTIGEN Verträge raussucht und sich entsprechend informiert!
Ich gebe Dir mal zwei Beispiele dafür, die ich selber nutze:
1. Festnetz: Ich habe damals meinen Alice-Vertrag bewußt mit 2 Jahren Laufzeit gewählt, weil ich dafür vom Mediamarkt einen 300,- € Geschenkgutschein erhalten habe (sonst wären es 40,- € gewesen) und dazu von Alice die ersten fünf Monate kostenlos waren (Ersparnis ca. 150,- €, ich habe jetzt mal mit 30,- € p.M. gerechnet). Sprich mein Vorteil damals 410,- €!
Selbst wenn es mittlerweile günstigere Anbieter mit gleichen Leistungen geben würde, müßten die um so viel günstiger sein, daß sie die vorherige Ersparnis erst einmal wieder reinholen müßten! Mein Vertrag läuft auch nur noch 7 Monate und bis jetzt gibt es keinen günstigeren Anbieter mit gleichen Leistungen!
2. Handy: Ich habe meinen Zehnsationsvertrag der ersten Stunde (mit 60/1-Taktung und mtl. 50 Frei-SMS wegen WEB-Tarif) gerade im Februar erst wieder um bewußt 24 Monate verlängert. Dafür habe ich Gutscheine meiner Wahl im Wert von 240,- € erhalten. Mein Mindestumsatz ist aufgrund des Treuerabattes auf 8,- € p.M. gesunken, da Eplus ja aber 10,- € anrechnet ist das wie ein weiterer Rabat in Höhe von 2,- € pro Monat! Durch die Family- und Partner-Option, die ich mit meiner Frau sehr intensiv nutze, komme ich rechnerisch auf ca. 3 Cent pro Minute (wohlgemerkt OHNE die Gutschrift, mit der telefoniere ich wohl kostenlos oder mache Gewinn!), für SMS zahle ich nichts, da ich die 50 Frei-SMS nicht mal ansatzweise ausnutze.
Und nun erzähle Du mir mal bitte, wie bescheuert ich sein müßte, um diesen Vertrag nicht um 24 Monate zu verlängern?! Bei JEDER anderen Variante käme ich auf mehrere hundert Euro Mehrkosten in 2 Jahren.

Niemand ist gezwungen, Knebelverträge abzuschließen. Wer das nicht tut, muss auch nicht mühsam nach Gründen für eine außerordentliche Kündigung suchen: der kündigt bei Bedarf einfach fristgerecht und gut ist. Sogar O2-Chef René Schuster himself hat vor einiger Zeit in einem Interview das baldige Ende der 24-Monats-Verträge verkündet. Und es sind die Kunden, die durch ihr Kaufverhalten für diese Absichtserklärung die richtige Grundlage schaffen können ;-)

Richtig! Aber das erfordert eben ein aktives Denken des Kunden und ich muß leider feststellen, daß dazu die wenigsten in der Lage sind.
Ich bin gerne bereit solche Verträge immer wieder zu machen, wenn die Vorteile für mich so genial sind. Aber zugegeben: sie sind es bei den wenigsten Verträgen! Deswegen hasse ich solche Pauschalaussagen wie von Dir! Sie treffen sehr, sehr oft zu, aber wenn man sich richtig informiert, dann können sie einen richtig Geld kosten!
Das Problem in Deutschland ist einfach die Faulheit und leider auch in weiten Teilen die Dummheit der Menschen, das sehen wir immer wieder, nicht nur bei solchen Verträgen...
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[3.2.1] peso antwortet auf arndt1972
09.06.2011 14:09
arndt1972

Du hast das Hauptproblem erkannt und treffend geschildert. Viele Nutzer meckern nur und schalten das Gehirn nicht ein.

Was meinst Du, wie oft ich höre, dass alles zu teuer ist. Fakt ist, dass die Altverträge in der Regel günstiger waren. Nur, dass sehen die Meisten einfach nicht ein.

Wir hatten jetzt einen Fall, in dem ein Kunde unbedingt nach o2 wechseln wollte. Bei richtiger Tarifierung seiner Vodafonekarten war o2 gerade mal 2% billiger gewesen. Und dafür soll man den Wechselaufwand treiben?

Das Problem ist, dass doch selbst im Businessbereich das Einschalten des Hirns sehr oft unterlassen wird.

In einem anderen Fall wurde von einem VF - Mitarbeiter eine Einsparung von 13.000 Euro prognostiziert. Beim Nachrechnen kam es zu einer Verteuerung von 4.000 Euro.

Das ist zwar ein Extrembeispiel, zeigt aber die Situation. Nicht ohne Grund gibt es nur wenige Firmen, die sich auf Nachbesserungen bestehender Verträge spezialisiert haben. Da gibt es natürlich keine Provisionen, also interessiert es den Vermittler nicht.

peso
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[3.2.1.1] arndt1972 antwortet auf peso
09.06.2011 14:38

einmal geändert am 09.06.2011 14:39
Benutzer peso schrieb:
arndt1972

Du hast das Hauptproblem erkannt und treffend geschildert. Viele Nutzer meckern nur und schalten das Gehirn nicht ein.

Und genau das ist meiner Meinung nach das größte Problem was wir in Deutschland haben! Immer nur meckern, aber nicht selber nachdenken, bzw. einfache Zusammenhänge nachvollziehen können! Andererseits aber natürlich immer mehr Recht einfordern, wobei man mit bestehenden Rechten bereits überfordert ist...
Einfach mal ein Beispiel aus der Politik: in Umfragen und den letzten Wahlen werden etablierte Parteien abgestraft, obwohl man mal anerkennen müßte, daß aufgrund der extremen Umstände (Finanzkrise) Deutschland mit Abstand am Besten von allen dasteht. Stattdessen wählt man eine Partei, die augenscheinlich nur ein Thema hat: Atomausstieg (der uns aber nichts bringt, wenn in Nachbarländern weiter AKW's stehen, die noch dazu unsicherer als unsere sind, und wir von denen später wahrscheinlich deren Strom teuer einkaufen müssen!). Den sie aber, als sie selber an der Regierung war, nicht annähernd so umgesetzt hat, wie sie es jetzt fordert. Und insgesamt stand Deutschland trotz deutlich besserer Umstände (keine Finanzkrise) wesentlich schlechter da. Da fäßt man sich doch an den Kopf und fragt sich, ob ein Wahlrecht für jeden Erwachsenen ohne vorherigen Intelligenztest Sinn macht...

Was meinst Du, wie oft ich höre, dass alles zu teuer ist. Fakt ist, dass die Altverträge in der Regel günstiger waren. Nur, dass sehen die Meisten einfach nicht ein.

Naja, das dürften aber auch die wenigsten Altverträge gewesen sein...

Wir hatten jetzt einen Fall, in dem ein Kunde unbedingt nach o2 wechseln wollte. Bei richtiger Tarifierung seiner Vodafonekarten war o2 gerade mal 2% billiger gewesen. Und dafür soll man den Wechselaufwand treiben?

Das kommt immer darauf an. 2% sind relativ nicht viel, absolut können es tausende Euros sein...

Das Problem ist, dass doch selbst im Businessbereich das Einschalten des Hirns sehr oft unterlassen wird.

In einem anderen Fall wurde von einem VF - Mitarbeiter eine Einsparung von 13.000 Euro prognostiziert. Beim Nachrechnen kam es zu einer Verteuerung von 4.000 Euro.

Klar und das ist dann doch fast kriminell! In der Finanzbranche müssen solche Versprechen jetzt schriftlich protokolliert werden und in anderen Branchen wird weiter gelogen bis sich die Balken biegen und keiner regt sich darüber auf! Warum nicht überall gleiche Voraussetzungen?! Ein anderes Beispiel sind Klingeltöne und sogenannte "Sparabos"...

Das ist zwar ein Extrembeispiel, zeigt aber die Situation. Nicht ohne Grund gibt es nur wenige Firmen, die sich auf Nachbesserungen bestehender Verträge spezialisiert haben. Da gibt es natürlich keine Provisionen, also interessiert es den Vermittler nicht.

Kann ich nachvollziehen, aber ich sage Dir auch ganz ehrlich: das ist meiner Meinung nach aber auch Hauptaufgabe der Verbraucher! Und im Zeitalter von Internet etc. stellt das kein echtes Problem da wenn man sich informieren will! Und Firmen haben für solche Fälle hochdotierte Führungskräfte...
Von einem Vermittler erwartet man es mehr oder weniger, der soll für einen arbeiten, ohne daß er was oder genug verdient, aber selber ist man sich zu fein, obwohl es da um das eigene Geld geht! Einerseits Geiz-ist-geil-Mentalität, andererseits aber Faulheit und Dummheit ohne Ende...
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[3.2.2] niknuk antwortet auf arndt1972
09.06.2011 19:55

einmal geändert am 09.06.2011 19:56
Benutzer arndt1972 schrieb:

Ich gebe Dir mal zwei Beispiele dafür, die ich selber nutze: 1. Festnetz: Ich habe damals meinen Alice-Vertrag bewußt mit 2 Jahren Laufzeit gewählt, weil ich dafür vom Mediamarkt einen 300,- € Geschenkgutschein erhalten habe

Ich konnte dank 1-Monats-Vertrag meinen Einstiegspreis (40 Euro/Monat) in nur wenigen Monaten schrittweise auf 30 Euro/Monat senken. Wäre ich dagegen 2 Jahre an den Einstiegspreis gebunden gewesen, hätte mich das einen dreistelligen Betrag zusätzlich gekostet.
Weiterhin konnte ich von neu eingeführten Inklusivleistungen, durch die ich ebenfalls eine Menge Geld spare, sofort nach ihrer Einführung profitieren und musste nicht bis zum Ende der Mindestvertragslaufzeit warten. Wieder ein paar Hundert Euro gespart. Auf einen Gutschein verzichte ich dafür gerne, zumal der nicht so viel wert ist wie sein Gegenwert in bar.

gewesen) und dazu von Alice die ersten fünf Monate kostenlos waren (Ersparnis ca. 150,- €,

Vergünstigungen gibt Alice mittlerweile auch bei Kurzzeitverträgen.

Und nun erzähle Du mir mal bitte, wie bescheuert ich sein müßte, um diesen Vertrag nicht um 24 Monate zu verlängern?!Bei JEDER anderen Variante käme ich auf mehrere hundert Euro Mehrkosten in 2 Jahren.

Hast du sämtliche Konkurrenzangebote durchgerechnet? Wenn ich schon "Mindestumsatz" lese, komme ich ins Grübeln. Auch könntest du als Alice-Festnetzkunde mit einem Alice Mobile- oder O2-Vertrag von einigen Bonbons profitieren. Beispielsweise können alle Alice-Kunden, egal ob Mobil oder Festnetz, untereinander gratis telefonieren. In meiner Familie gibt es 3 Alice-Handys, davon wird mit zweien hauptsächlich familien- und damit Alice-intern telefoniert. Da das kostenlos ist, liegen die monatlichen Kosten bei diesen Handys in der Regel im Centbereich (ein Mindestumsatz wäre unter diesen Umständen fatal!). Nur mein Handy wird intensiver für Gespräche in Fremdnetze genutzt, außerdem ist eine Datenflat darauf gebucht. Deswegen entstehen da höhere Kosten. Teilt man jedoch alle SMS und Gesprächsminuten durch die Gesamtkosten, kommt man auf durchschnittliche Preise, mit denen noch nicht einmal ein Mobilfunk-Discounter mithalten kann. Achja: meine Frau nutzt auch das mobile Internet, allerdings nur gelegentlich. Ihr Verbrauch liegt unter 30 MB/Monat. Die sind bei Alice Mobile inklusive, also kostet ihre mobile Internetnutzung gar nichts. Anderswo müsste man dafür einen Datentarif buchen, der mit mindestens 6 Euro im Monat zu Buche schlagen würde.

Vom Alice Festnetz aus erreicht man sogar jeden beliebigen O2-Mobilfunkanschluss für lau, wenn man a) selbst einen O2-Mobilfunkvertrag hat und b) diesen mit dem Festnetzanschluss in der Alice-/O2-Community Flat zusammenführt. Auch das sollte man einkalkulieren, wenn man die Preise vergleicht.

Gruß

niknuk
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[3.2.2.1] arndt1972 antwortet auf niknuk
14.06.2011 12:30
Benutzer niknuk schrieb:
Benutzer arndt1972 schrieb:

Ich gebe Dir mal zwei Beispiele dafür, die ich selber nutze: 1. Festnetz: Ich habe damals meinen Alice-Vertrag bewußt mit 2 Jahren Laufzeit gewählt, weil ich dafür vom Mediamarkt einen 300,- € Geschenkgutschein erhalten habe

Ich konnte dank 1-Monats-Vertrag meinen Einstiegspreis (40 Euro/Monat) in nur wenigen Monaten schrittweise auf 30 Euro/Monat senken. Wäre ich dagegen 2 Jahre an den Einstiegspreis gebunden gewesen, hätte mich das einen dreistelligen Betrag zusätzlich gekostet.

Sorry, aber das entspricht nicht meiner Aussage und hätte sich immer noch nicht gerechnet. Klar habe ich die Verträge nicht in Zeiten stark fallender Preise gemacht, aber sie haben jetzt ja seit bald Jahren mehr oder weniger ein gleichbleibendes Niveau erreicht. Von dahrer war mein Preis von Anfang an unter 30,- € (mit ISDN 31,90)! Und der Gutschein hätte sogar diese Preissenkung wettgemacht, das mal am Rande, da hier nicht zutreffend.

Weiterhin konnte ich von neu eingeführten Inklusivleistungen, durch die ich ebenfalls eine Menge Geld spare, sofort nach ihrer Einführung profitieren und musste nicht bis zum Ende der Mindestvertragslaufzeit warten.

Das brauchte ich bei Alice auch nicht!

Wieder ein paar Hundert Euro
gespart.

Nein!

Auf einen Gutschein verzichte ich dafür gerne, zumal
der nicht so viel wert ist wie sein Gegenwert in bar.

Das ist auch Blödsinn, kommt darauf an was Du kaufst! Es gibt auch Sachen, die bekommst du anderswo nicht oder kaum billiger!

gewesen) und dazu von Alice die ersten fünf Monate kostenlos waren (Ersparnis ca. 150,- €,

Vergünstigungen gibt Alice mittlerweile auch bei Kurzzeitverträgen.

Aber nicht in der Höhe, damals wie gesagt gar nicht, also waren es 150,- €!

Und nun erzähle Du mir mal bitte, wie bescheuert ich sein müßte, um diesen Vertrag nicht um 24 Monate zu verlängern?!Bei JEDER anderen Variante käme ich auf mehrere hundert Euro Mehrkosten in 2 Jahren.

Hast du sämtliche Konkurrenzangebote durchgerechnet?

Natürlich! Kannst aber gerne schauen: ca. 80-100 Minuten pro Monat in alle Netze und dazu ca. 3-4 Stunden pro Monat zu meiner Frau. Kaum SMS, vielleicht 1-5, max. 10 pro Monat.

Wenn ich
schon "Mindestumsatz" lese, komme ich ins Grübeln.

Wo ist das Problem?! 1. ich telefoniere und 2. selbst wenn ich den mal nicht erreiche: 240,- € Gutschrift ist mehr, als das was ich max. in 24 Monaten ohne Telefonieren bezahlen müßte...

Auch
könntest du als Alice-Festnetzkunde mit einem Alice Mobile- oder O2-Vertrag von einigen Bonbons profitieren. Beispielsweise können alle Alice-Kunden, egal ob Mobil oder Festnetz, untereinander gratis telefonieren.

Ich weiß, das nutze ich natürlich auch als Alice-Kunde...
Dafür sind die Minutenpreise in andere Netze mit 15 Cent und Minutentakt deutlich teurer!

In meiner Familie gibt es 3
Alice-Handys, davon wird mit zweien hauptsächlich familien- und damit Alice-intern telefoniert. Da das kostenlos ist, liegen die monatlichen Kosten bei diesen Handys in der Regel im Centbereich (ein Mindestumsatz wäre unter diesen Umständen fatal!). Nur mein Handy wird intensiver für Gespräche in Fremdnetze genutzt,

und genau das wäre, bzw. ist der Haken! Sowohl ich, als auch meine Frau tun das! So würden wir richtig draufzahlen und wie gesagt: es gäbe keine Gutschrift am Anfang von 240,- €. Die Verlängerung meiner Frau kommt jetzt im August, mal scahuen was es dort gibt...

außerdem ist eine Datenflat darauf gebucht.
Deswegen entstehen da höhere Kosten. Teilt man jedoch alle SMS und Gesprächsminuten durch die Gesamtkosten, kommt man auf durchschnittliche Preise, mit denen noch nicht einmal ein Mobilfunk-Discounter mithalten kann.

Meine Rede! Aber da ist Alice-Mobil wie gesagt für uns zu teuer und da es keine Gutschrift bei Verlängerung gibt (und die kostenlosene Verbindungen nach wie vor nicht dauerhaft garantiert sind), wäre es in 2 Jahren einige hundert Euros teurer für uns...

Achja: meine Frau nutzt
auch das mobile Internet, allerdings nur gelegentlich. Ihr Verbrauch liegt unter 30 MB/Monat. Die sind bei Alice Mobile inklusive, also kostet ihre mobile Internetnutzung gar nichts. Anderswo müsste man dafür einen Datentarif buchen, der mit mindestens 6 Euro im Monat zu Buche schlagen würde.

Das ist ein wirklich guter Punkt, allerdings auch nur zeitlich befristet, im Moment wird ja gerade dort viel gestrichen. Ich habe bei Eplus z.B. eine Top-3-Flat (3 vorher festzulagende Seiten als Flat), die mir vollkommen reicht. Volumen ca. 5 MB pro Monat, Kosten 1,- €... ;-)

Vom Alice Festnetz aus erreicht man sogar jeden beliebigen O2-Mobilfunkanschluss für lau, wenn man a) selbst einen O2-Mobilfunkvertrag hat und b) diesen mit dem Festnetzanschluss in der Alice-/O2-Community Flat zusammenführt. Auch das sollte man einkalkulieren, wenn man die Preise vergleicht.

Habe ich getan und natürlich nutze ich die Flat auch. Dafür habe ich mir 2 O2O-Verträge (max. 40,- € pro Monat Airbag) besorgt, die aber in der Schublade liegen, weil sie deutlich teurer als meine Zehnsation sind.
Ich sage ja, man muß schauen, rechnen und natürlich nachdenken, denn die meisten Verträge lohnen nicht. Meine beiden dagegen sehr...