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Selbst schuld


19.05.2011 19:37 - Gestartet von 7VAMPIR
einmal geändert am 19.05.2011 19:45
Wer ein Formular mit seiner echten
Telefonnummer abschickt ist selbst schuld.
Wenn er dann noch einer Erlaubnis zur
Telefonwerbung zustimmt, selbst wenn diese
nicht völlig der vorgeschriebenen Form
entspricht, braucht er sich doch nicht zu
wundern oder gar zu beschweren.

Die erteilte Zustimmung sollte widerrufen
werden und nur bei weiteren Belästigungen
sollte die Obrigkeit einschreiten.

Mehr als einen Stop solcher Anrufe nach
Aufforderung kann in einem solchen Fall nicht
erwartet werden.

Man sollte auch überlegen wieviel Mühe und
Belästigung ein Anguf darstellt und wieviel
Kosten und Mühe in einem Prozess bis zum BGH
stecken.
Ich wäre bereit für diesen Preis 10 Jahre
lang meine Zuststimmung für Werbeanrufe zu
geben.

Wegen einer solchen Kleinigkeit sollte keine
Riesenwelle gemacht werden.

Ich lehne unverlangte Werbeanrufe ab.

01777VAMPIR ª directbox com

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[1] spaghettimonster antwortet auf 7VAMPIR
19.05.2011 21:32
Benutzer 7VAMPIR schrieb:
Ich wäre bereit für diesen Preis 10 Jahre lang meine Zuststimmung für Werbeanrufe zu geben.

Dann erteilst du deine Zustimmung für 0 Euro, denn den Sieger kostet ein Prozess nichts, und du billigst das Handeln unlauterer Anbieter. Mühe kostet er höchstens den Rechtsanwalt, in diesem Fall aber wohl auch kaum, weil der BGH schon X mal entschieden hat, dass Einwilligungen in Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern praktisch immer unwirksam sind, da gibt es also nicht viel zu begründen.

Außerdem weißt du ja nicht, wie oft die Dame belästigt wurde.

Einwilligung entziehen bringt erfahrungsgemäß nichts, daran wird sich oft nicht gehalten. Ist ja auch logisch: Der Anbieter weiß genau, dass seine "Einwilligungen" unwirksam sind und es interessiert ihn nicht, warum soll bei einem Widerruf was anderes gelten. Das Problem liegt nicht in einer unklaren Rechtslage, sondern an absichtlichen Verstößen der Anbieter, weil sie sich schlicht lohnen, weil die meisten Kunden - wie du - sich nicht wehren. Außerdem kann man eine Einwilligung, die nicht wirksam ist, auch nicht widerrufen.

Wegen einer solchen Kleinigkeit sollte keine Riesenwelle gemacht werden.

Es geht auch um die Breitenwirkung für künftige Fälle. Für ein erbärmliches, opportunistisches Teltarif-Sparbrötchen, das nur an sich selbst und nur bis morgen Mittag denkt, kommt das natürlich nicht in Frage.

Ich lehne unverlangte Werbeanrufe ab.

Meine Name ist Lohse, ich kaufe hier ein.
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[1.1] 7VAMPIR antwortet auf spaghettimonster
19.05.2011 23:31

Benutzer spaghettimonster schrieb:
Benutzer 7VAMPIR schrieb:
7V Ich wäre bereit für diesen Preis 10 Jahre
7V lang meine Zuststimmung für Werbeanrufe zu
7V geben.
Dann erteilst du deine Zustimmung für 0 Euro, denn den Sieger kostet ein Prozess nichts,
Die Kosten des Prozesses sind sicherlich recht
hoch. Dass nicht der Sieger zahlen muss hat ja
keinen Einfluss auf den Gesamtpreis.

und du billigst das Handeln unlauterer Anbieter.
Nein ich billige es nicht.
Aber wenn so ein Trollofatz seine Rufnummer
rumpostet und dann noch eine
Einverständniserklärung unterschreibt, auch
wenn die letztlich formal unkorrekt ist,
sollte man die Kirche im Dorf lassen.
Die anrufende Firma wird kostenfrei und
formlos aufgefordert nicht wieder anzurufen.
Tut sie es dennoch, sollte die Obrigkeit
dagegen vorgehen - nicht vorher.

Mühe kostet er höchstens den Rechtsanwalt,
Die übernimmt er sicher gerne.

in diesem Fall aber wohl auch kaum, weil der BGH schon X mal entschieden hat, dass Einwilligungen in Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern praktisch immer unwirksam sind, da gibt es also nicht viel zu begründen.
Dann frage ich mich wieso trotzdem eine
weitere derartige Entscheidung nötig war um
für Ruhe zu sorgen.

Außerdem weißt du ja nicht, wie oft die Dame belästigt wurde.
Im Text wurde 1 Anruf genannt.

Einwilligung entziehen bringt erfahrungsgemäß nichts,
Möglich, aber hier irrelevant.
Der Anrufer konnte plausibel erklären an eine
gültige Einwilligung geglaubt zu haben.
Angemessen wäre also die Ablehnung weiterer
Anrufe zu erlären und abzuwarten. Erst dann
sollten weitere Schritte erfolgen.
Nur weil einige sich völlig anomisch
verhalten, muss man diesen einen nicht gleich
grob behandeln. Erst bei Wiederholung.

daran wird sich oft nicht gehalten. Ist ja auch logisch: Der Anbieter weiß genau, dass seine "Einwilligungen" unwirksam sind
Ich bin bereit zu akzeptieren, dass er in
gutem Glauben gehandelt hat und halte eine
zukünftige Unterlassung für ausreichend.

und es interessiert ihn nicht, warum soll bei einem Widerruf was anderes gelten. Das Problem liegt nicht in einer unklaren Rechtslage, sondern an absichtlichen Verstößen der Anbieter,
Nein. Das Problem liegt in der andauernden
Dummheit von Leuten, die sich überall,
ONline oder OFFline, vollquatschen lassen und
wirklich was kaufen. Erst wenn Du das komplett
abstellst gibts Ruhe. Viel Erfolg!


weil sie sich schlicht lohnen, weil die meisten Kunden - wie du
- sich nicht wehren.
Wie kommst Du denn DA rauf? Wenn mich was
nervt und der Aufwand und die Erfolgschance
akzeptabel sind wehre ich mich NATÜRLICH.
Phyrrussiege dagegen liegen mir nicht.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht eine
Strafanzeige wegen Betrug zu erstatten weil
ich auf dem Handy hartnäckig angklingelt und
dabei eine Abzuggnummer übertragen wurde.
Zeitaufwand 2 Stunden. Ergebnis=0.
Einen unwilligeren Bullen habe ich lange nicht
gesehen.

Übrigens bekomme ich fast nie Werbeanrufe.
Meine öffentliche No ist eine Handynummer. Da
machen Werbeanrufe weniger Spass. Willkommene
Anrufer rufe ich gerne zurück.
SPAMer bekommen ein "NEIN DANKE". Das reichte
bisher immer.
Bei mir klingeln nicht mal die ZEUGEN JEHOVAS.

Wer das "NEIN DANKE" nicht klar sagt und
Ausreden benutzt (keine Zeit...) steht
natürlich auf der Wiedevorlageliste.

Außerdem kann man eine Einwilligung, die nicht wirksam ist, auch nicht widerrufen.
Man kann aber leicht erklären, dass man
zukünftig keine Anrufe mehr wünscht. Damit ist
jegliches Missverständnis ausgeschlossen.

7V Wegen einer solchen Kleinigkeit sollte keine
7V Riesenwelle gemacht werden.
Es geht auch um die Breitenwirkung für künftige Fälle.
Dafür wäre es besser möglichst viele Fälle mit
einem einfachen Verfahren abzuwickeln.
Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ist einfach
und schlagkräftig. Abmahnung ist ebenfalls
ganz spassig.
Wenn also 1% der Kunden wenigstens wiederholte
Anrufe so sanktionieren würde, wäre das
Telefonverkaufen unwirtschaftlich und
erledigt.

Für ein erbärmliches, opportunistisches Teltarif-Sparbrötchen, das nur an sich selbst und nur bis morgen Mittag denkt,
Ist eine solche Entgleisung wirlich nötig?
Sonst kannst Du Dich doch auch zivilisiert
äussern.

7V Ich lehne unverlangte Werbeanrufe ab.
Meine Name ist Lohse, ich kaufe hier ein.
Zur Klarstellung meiner Position in meinem
Posting erforderlich, da ich vorher den
Anrufer verteidgt hatte.
Hätte Dir auffallen können.

01777VAMPIR ª directbox com
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[1.1.1] Werbeonkel antwortet auf 7VAMPIR
20.05.2011 08:59

2x geändert, zuletzt am 20.05.2011 10:17
Benutzer 7VAMPIR schrieb:
Das Problem liegt in der andauernden Dummheit von Leuten, die sich überall,
ONline oder OFFline, vollquatschen lassen und wirklich was kaufen. Erst wenn Du das komplett abstellst gibts Ruhe. Viel Erfolg!

01777VAMPIR ª directbox com


Dann wirst du mir auch ganz sicher Ratschlaege geben koennen, wie ICH DUMMER, so einen Vollquatscher wie DICH los wird.
Das halbe Forum ist mit deinem Werbegesuelze und deinen infantilen Lebensweisheiten zugemuellt.
Das normalerweise einzig probate Mittel, Ignorieren, hilft bei soviel Praesenz leider nicht.

Viele Grueße vom Werbeonkel
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[1.1.1.1] 7VAMPIR antwortet auf Werbeonkel
20.05.2011 11:19
Benutzer Werbeonkel schrieb:
...
Dann wirst du mir auch ganz sicher Ratschlaege geben koennen, wie ICH DUMMER, so einen Vollquatscher wie DICH los wird. Das halbe Forum ist mit deinem Werbegesuelze und deinen infantilen Lebensweisheiten zugemuellt.
Das normalerweise einzig probate Mittel, Ignorieren, hilft bei soviel Praesenz leider nicht.
Viele Grueße vom Werbeonkel

Doch das hilft.
Ich tue es momentan.

01777VAMPIR ª directbox com
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[1.1.1.1.1] Sparfuchs25 antwortet auf 7VAMPIR
10.11.2011 18:28
Deine Äusserungen hier im Forum, mein lieber 7VAMPIR,haben mich sehr verärgert. Gerade der Schutzmechanismus durch die höchstrichterlichen Urteile schützen die Menschen vor solchen Abzockern und Telefonterror, die sich nicht wehren können. Wenn es die gesetze nicht schaffen, muss einer mal klagen,damit eine Rechtssprechung überhaupt erfolgt.So ist unser Rechtssystem.

Wie der teletarif-Autor bereits schrieb, wurden vorzugsweise ältere Menschen als Anrufziel ausgewählt. Es ist keine Seltenheit, sondern traurige Realität, das ältere Menschen, die sich mit Internet, diesen Abzockeanrufen usw. nichts mehr anfangen können. Vielfach sind es allein lebende Demenzkranke, die hier über den Tisch gezogen werden. Denn diese Menschen wehren sich nicht, weil sie es manchmal nicht verstehen oder sich schämen, was damit Ihnen gemacht wird.

Ich empfehle dir, dir in aktuellen Verbrauchersendungen im TV -Berichte anzuschauen. Ob es Ratgeber Recht, WISO, Plusminus usw. ist, man sieht oft Berichte über diese Abzocke-Methoden gegenüber ältetern Menschen.

Vielleicht überdenkst du deine hier gemachten Aussagen noch einmal. Nicht jede in diesem Land lebende Generation kommt mit den sich schnell veränderten Umfeld unseres Alltages noch mit. Wir können den Menschen danken, die bis zum BGH geklagt haben,um hier eine Rechtssicherheit auf höchstem Niveau zu bekommen !
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[1.1.1.1.1.1] 7VAMPIR antwortet auf Sparfuchs25
10.11.2011 22:25
Benutzer Sparfuchs25 schrieb:
Deine Äusserungen hier im Forum, mein lieber 7VAMPIR,haben mich sehr verärgert.
Jaahaa, das merke ich besonders an der Eile
die Du an den Tag legst mir das zu sagen.
Mein Posting hast Du ja schon nach nur einem
halben Jahr beantwortet.
Da merkt man sofort wie hart Dich das traf.


Gerade der Schutzmechanismus durch die höchstrichterlichen Urteile schützen die Menschen vor solchen Abzockern und Telefonterror, die sich nicht wehren können.
Nein, sie schützen eben nicht.
Wäre es so, gäbe es das Problem sicher nicht.
Der Staat interessiert sich weder in
Legislative (lasche Gesetze) noch in
Exekutive (habe mal wegen so ner Sache Anzeige
erstattet und musste aufpassen, dass der Bulle
nicht über der Schreibmaschine einschläft)
oder der Judikative, die solche Taten völlig
unmotiviert und unzureichend verfolgt.

Kannst ja mal ein 1cm zu langes Taschenmesser
mitnehmen.
Falls die Staatsmacht diese lächerliche
Kleinigkeit entdecken sollte, kannste Dich auf
was gefasst machen.
Ich wollte mur mal ein anderes Beispiel als
das chronische Knöllchen nennen.
Auch da erlahmt der Staat nicht darin uns
ständig mit neuen Schikanen zu überziehen,
sie durchzusetzen und jeden Verstoss bis zur
Beugehaft zu ahnden.

Wenn es die gesetze nicht schaffen, muss einer mal klagen,damit eine Rechtssprechung überhaupt erfolgt.So ist unser Rechtssystem.
Ja, viel Spass bei der Riesenwelle.
Wer seine No einem Spamer gibt und sich dann
wundert WIRKLICH VOLLGESPAMT zu werden, dem
ist doch nicht zu helfen.
Als griffe man in eine laufende Kettensäge...
Du kannst die Menschen nicht vor ihrer eigenen
Dummheit schützen.

Ich erwarte Rechtsschutz bei wiederholten
Verstössen.
Aber mal ehrlich, EIN unerwünschter Anruf
rechtfertigt für mich keinen Prozess durch
alle Instanzen.

Für unsere Gesellschaft ist es sicher weniger
schädlich bei unerwünschter Werbung oder
vergleichbaren Belästigungen die "Auflegen"
Taste zu nutzen als hunderte von
Arbeitsstunden von Akademikern und
Hilfspersonal zu beanspruchen.

Wenn ich beim Autofahren (mit Camera)
Verkehrsverstösse dokumentieren und anzeigen
würde, könnte ich mit einer kurzen Fahrt durch
die Stadt dutzende von Arbeitplätzen bei
Ordnungsamt und Polizei erhalten.

3 Verstösse pro Kilometer (ohne Parken) sind
Durchschnitt.
1 Punkt pro Kilometer ist nicht ungwöhnlich.
1 gefährliche Situation je km aufgrund von
Fehlverhalten überrascht mich nicht.
Da ja auch "kleine" Unfälle im Strassenverkehr
leicht lebensgefährlich sein können, halte ich
dieses Problem für sehr viel drängender.
Wenn Du was tun willst, tu es dort.

Wie der teletarif-Autor bereits schrieb, wurden vorzugsweise ältere Menschen als Anrufziel ausgewählt. Es ist keine Seltenheit, sondern traurige Realität, das ältere Menschen, die sich mit Internet, diesen Abzockeanrufen usw. nichts mehr anfangen können.
Klar, auch Handtaschenräuber schnappen sich am
liebsten die schwachen und langsamen Opfer.
Oder würdest Du lieber einen Türsteher
ausrauben?
Den "Opfern" von unerwünschten Anrufen rate
ich einfach aufzulegen und Ruh is.
Selbst ein Wechsel der Rufnummer ist billiger
als jeder Anwalt.


Vielfach sind es allein lebende Demenzkranke, die hier über den Tisch gezogen werden. Denn diese Menschen wehren sich nicht, weil sie es manchmal nicht verstehen oder sich schämen, was damit Ihnen gemacht wird.
Die sollen dann aber prozessieren?

Ich empfehle dir, dir in aktuellen Verbrauchersendungen im TV -Berichte anzuschauen. Ob es Ratgeber Recht, WISO, Plusminus usw. ist, man sieht oft Berichte über diese Abzocke-Methoden gegenüber ältetern Menschen.
Ich kaufe grundsätzlich nie wenn ich
unverlangt kontaktet werde.
Egal ob Haustür, Telefon oder Internet.
Wer da nicht "NEIN" sagen kann, dem ist
einfach nicht zu helfen.

An anderer Stelle im Forum schrieb ich schon,
dass der Aufwand Werbeanrufe staatlicherseits
zu verhindern eine schlechte Investition von
Mühe und Geld ist.

Besser wäre es, würde der Gesetzgeber solche
Verträge für schwebend unwirksam zu erklären.
Erst nach beiderseitiger Erfüllung der
Schriftform (auf Papier!) oder beiderseitiger
Leistungserbringung sollten sie wirksam
werden.

Allein an der Möglichkeit auf diese Weise
durchsetzbare Verträge zu schliessen kannst Du
leicht erkennen, dass dem Gesetzgeber dieses
Thema Wurscht ist.

Vielleicht überdenkst du deine hier gemachten Aussagen noch einmal. Nicht jede in diesem Land lebende Generation kommt mit den sich schnell veränderten Umfeld unseres Alltages noch mit. Wir können den Menschen danken, die bis zum BGH geklagt haben,um hier eine Rechtssicherheit auf höchstem Niveau zu bekommen !
Du hast mich nicht überzeugt.

OI578 7VAMPIR

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[1.1.1.1.1.1.1] michi01 antwortet auf 7VAMPIR
11.11.2011 08:12
Vampir, du sprichst immer nur in der ICH Form. Ist ja schön wenn du geistig noch in der Lage bist dich gegen solche Abzocker wehren kannst. Mein Vater war ein hochintelligenter Mensch der Medizin studiert hatte, leider selber dann mit Parkinson erkrankte. Nach etwa einem Jahr bin ich erst dahinter gekommen, dass solche Firmen reihenweise bei ihm abgebucht haben. Es ging in die zig-Tausende.
Leider ist or solchen Firmen keiner sicher.....vor allem eben alte und Kranke Menschen nicht. Also kannst du dich in alte und Kranke Menschen hineinversetzen dass du so schlau daher redest??
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[1.1.1.1.1.1.1.1] 7VAMPIR antwortet auf michi01
11.11.2011 13:32

einmal geändert am 11.11.2011 13:39
Benutzer michi01 schrieb:
Vampir, du sprichst immer nur in der ICH Form. Ist ja schön wenn du geistig noch in der Lage bist dich gegen solche Abzocker wehren kannst. Mein Vater war ein hochintelligenter Mensch der Medizin studiert hatte, leider selber dann mit Parkinson erkrankte. Nach etwa einem Jahr bin ich erst dahinter gekommen, dass solche Firmen reihenweise bei ihm abgebucht haben. Es ging in die zig-Tausende.
Leider ist or solchen Firmen keiner sicher.....vor allem eben alte und Kranke Menschen nicht. Also kannst du dich in alte und Kranke Menschen hineinversetzen dass du so schlau daher redest??



Darum gehts doch nicht.
Natürlich muss solcher Betrug verhindert werden.
Solche Anrufe zu verbieten und tatsächlich mal
die dreistesten und dümmsten dieser Abzocker zu
erwischen bringt nix.
Strafen werden gnädig ausfallen, warts mal ab.
Schadenersatz ist nicht eintreibbar.
Das bringts nicht!

Diese Geschäftsmodelle funktionieren nur weil
unser Staat solche "Verträge" zulässt und sogar
das Inkasso durchsetzt.

Wir müssen zu den alten Grundsätzen des
BGB zurückkehren.
Ein Vertrag entsteht durch Angebot und Annahme.
Die Beweislast für Forderungen trägt der Fordernde.
Verträge sollten schwebend unwirksam sein bis zur
gegenseitigen Erfüllung oder in Schriftform auf
Papier.

Kann es denn sein, dass versehentliches Anwählen
einer beliebigen No eine Rechnung für eine
unerwünschte Dienstleistung (Klingeltonabo)
auslöst?

Ist es denn richtig, dass jemand illegal ein
Gespräch mitschneidet, das Ergebnis womöglich
fälscht, daraus aber durchsetzbare Ansprüche
ableitet?

Das kann nur abgeschafft werden wenn dieser Art
von Inkasso durch den Gesetzgeber ein Riegel
vorgeschoben wird.

Wenn tatsächlich die "Angreifer" verfolgt werden,
ohne Beendigung der Inkassomöglichkeit, werden
sie sich zukünftig nur besser verstecken und ihre
Callcenter nach Afrika auslagern.
Diese konnten nur erwischt werden weil sie sich
nicht getarnt haben.
Zukünftige Abzocker werden daraus lernen.

Bis der Staat handelt, und das wird daaauern,
hilft nur WORTLOS AUFLEGEN.

Deine Aufgabe im Umgang mit den Schwachen unter
Deinem Schutz ist Arrangements zu treffen, die
Angriffe verhindern oder eben Schaden abzuwenden.

Konkret:
Gib Deinem Schützling eine Handynummer mit
Festnetzflat weil Handynummern nicht so gerne
angerufen werden. Hatte ich aber auch schon.

Die Handynummer sollte UNBEDINGT PrePaid sein.
So kann Aussenkontakt aufrecht erhalten werden,
da meiner Erfahrung nach die meisten älteren
Leute per Draht erreichbar sind.
SIMYO, BLAU oä sind gut geeignet.

Falls das Gesprächsvolumen eher gering
(unter 333Min) ist, nimm WIRMOBIL mit
3c Minutenpreis.
Um Deinerseits Kontakt zu halten eignet sich
zB die BASE PrePaid Flat (5E monatlich).

Nicht für Kinder geeignet, weil deren Kontakte
eher mobil sind. Da eignet sich eher eine
PrePaid! Karte mit Kostenlimit aber eventuell
ohne Festnetzflat zB SIMYO, LIDL.

Schaden abwenden kannst Du durch regelmässige
Kontrolle der Rechnungen.
Das setzt aber Vertrauen voraus und sollte dem
beschützten nicht peinlich sein.

Ich nutze momentan für mich selbst eine etwas
aufwändige Abschirmungsmethode.
Neuerdings veröffentliche ich meine
MEIN BASE Festnetznummer.
Möchte ich weniger gestört werden leite ich
ankommende Anrufe nach 5s zu meiner "alten"
Genion DrahtNo um.
Dort habe ich "unbekannte Anrufer automatisch
abweisen" aktiv. So bekommen unbekannte Anrufer
die Aufforderung ihre No zu übertragen.
Mit No klingelt das GENION.
Will ich Ruhe, schalte ich auf Stumm und rufe
später nach Liste (vielleicht) zurück.

Alle Vorsicht bietet jedoch nicht wirklichen
Schutz.
Eine ältere Dame, die ich beraten habe, bekam
auf ihrer unveröffentlichten Handynummer
plötzlich dubiose Anrufe aus dem Frankfurter
Homosexuellen Rotlichtmillieu.
Sie wohnt weit entfernt und hat keinerlei
Kontakt in dieser Richtung.
Nachforschungen ergaben, dass offenbar ein
Stricher in einer "Fachpublikation" seine No
veröffentlichen wollte, dabei aber
verballhornt wurde.

Ausserdem ergab sich bei der Durchsicht der
Telefonrechnungen (Draht) eine desaströse
Fehlnutzung für abgehende Gespräche.
Nun aber korrigiert.
Auch hier hat die sture Ablehnung von
Verbesserungen lange Schaden verursacht.

Aber was wäre die Alternative? Bevormundung?
Nein, Hilfe anbieten ist das Maximum bei
geschäftsfähigen Schutzbefohlenen.

WORTLOS AUFLEGEN ist noch immer das Beste.
Meine Empfehlung.

OI578 7VAMPIR