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Unfaßbar


02.04.2011 06:09 - Gestartet von ippel
Um 40 kWh zu sparen werden also Solarzellen, Windräder und (natürlich superbillige) Brennstoffzellen verbaut. Und dann nennt man das "klimaneutral".

Glaubt EPlus wirklich, daß die Leute so naiv sind? Naja, manche sind es offenbar tatsächlich.
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[1] 123fred antwortet auf ippel
02.04.2011 08:10
Benutzer ippel schrieb:
Um 40 kWh zu sparen werden also Solarzellen, Windräder und (natürlich superbillige) Brennstoffzellen verbaut. Und dann nennt man das "klimaneutral".


Im Endeffekt werden ja 40 kWh täglich gespart. Das muss man schon dazu sagen. Das wären dann ca. 14.600 kWh im Jahr. Und das entspricht in etwa dem Verbrauch von 10 Single-Haushalten. Und ich vermute mal, dass die den Mast über mehrere Jahre nutzen können.
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[1.1] koelli antwortet auf 123fred
02.04.2011 14:15

einmal geändert am 02.04.2011 14:16
Benutzer 123fred schrieb:
Benutzer ippel schrieb:
Um 40 kWh zu sparen werden also Solarzellen, Windräder und (natürlich superbillige) Brennstoffzellen verbaut. Und dann nennt man das "klimaneutral".


Im Endeffekt werden ja 40 kWh täglich gespart. Das muss man schon dazu sagen. Das wären dann ca. 14.600 kWh im Jahr. Und das entspricht in etwa dem Verbrauch von 10 Single-Haushalten.

Und dieser Wert gilt also nur für EINEN einzigen Handymasten! Und der ist auch noch Energie-optimiert.

Erschreckend zu sehen, wieviel zig-tausende Kilowattstunden Strom also täglich nur für den Betrieb aller Mobilfunkmasten verbraten werden!
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[1.1.1] Trivial antwortet auf koelli
04.04.2011 09:20
Es werden nicht 40, sondern 80 kWh am Tag gespart! 120 kWh verbraucht nämlich ein normaler Mobilfunkmast. Und wenn es sich nicht für E-Plus finanziell gerechnet hätte, würde es E-Plus auch nicht machen.
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[1.1.1.1] 123fred antwortet auf Trivial
04.04.2011 09:42
Benutzer Trivial schrieb:
Es werden nicht 40, sondern 80 kWh am Tag gespart! 120 kWh verbraucht nämlich ein normaler Mobilfunkmast.

Ich glaube der ursprüngliche Beitrag möchte sagen, dass 40 kWh (Verbrauch des neuen Mastes) konventioneller Strom gespart werden. 80 kWh werden in jedem Fall aufgrund der neuartigen Technik eingespart. Würde man diese neuartige Technik ans Netz anschließen, würden womöglich 40 kWh Atomstrom als Verbrauch anfallen.

Und wenn es sich nicht für E-Plus finanziell gerechnet hätte, würde es E-Plus auch nicht machen.

Das in jedem Fall.
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[1.1.1.1.1] Trivial antwortet auf 123fred
04.04.2011 09:50
Benutzer 123fred schrieb:
Benutzer Trivial schrieb:
Es werden nicht 40, sondern 80 kWh am Tag gespart! 120 kWh verbraucht nämlich ein normaler Mobilfunkmast.

Ich glaube der ursprüngliche Beitrag möchte sagen, dass 40 kWh (Verbrauch des neuen Mastes) konventioneller Strom gespart werden. 80 kWh werden in jedem Fall aufgrund der neuartigen Technik eingespart. Würde man diese neuartige Technik ans Netz anschließen, würden womöglich 40 kWh Atomstrom als Verbrauch anfallen.


Ok,ja stimmt!
Wenn man es also genau nimmt werden 120 kWh vom Atomstrom gegenüber eines konventionellen Mastens gespart! ;-)

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[1.1.1.1.2] koelli antwortet auf 123fred
04.04.2011 12:23
Benutzer 123fred schrieb:
Benutzer Trivial schrieb:

Und wenn es sich nicht für E-Plus finanziell gerechnet hätte, würde es E-Plus auch nicht machen.

Das in jedem Fall.

E-Plus könnte sich doch mal ihre grüne Firmen-Farbe als Beispiel nehmen und ihre Masten alle mit Ökostrom betreiben.
Wäre ein guter Imagegewinn.
REWE wirbt auch damit, alle Filialen nur mit Ökostrom zu betreiben
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[1.1.1.1.2.1] Thunderbyte antwortet auf koelli
04.04.2011 13:35
Ich würde meinen, wenn man die News so liest, dass sich das für E Plus aktuell noch nicht rechnet. Muss bei einer ersten derartigen Anlage auch noch gar nicht sein, man will ja erst mal Erfahrungen sammeln. Wenn man allerdings die Technik dann optimiert, testet und sie sich bewährt, dann werden Mengeneffekte die Kosten drücken und DANN rechnet es sich gegebenenfalls.

Und ein "grünes Image" ist durchaus auch mit Geld aufzuwiegen, heutzutage. ;-D
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[1.1.1.2] chrschn antwortet auf Trivial
04.04.2011 18:00
Benutzer Trivial schrieb:
Es werden nicht 40, sondern 80 kWh am Tag gespart! 120 kWh verbraucht nämlich ein normaler Mobilfunkmast. Und wenn es sich nicht für E-Plus finanziell gerechnet hätte, würde es E-Plus auch nicht machen.

Viel spannender, als dass so auch autarke Basisstationen realisierbar sind, ist doch an den Zahlen folgendes:
Mit ein "bisschen" neuer Technik (oder nur alter Technik klug zusammengestellt) lassen sich "mal eben" 2/3 des Stromverbrauchs einsparen. Bezogen auf alle Sendemasten und alle vier Netzbetreiber dürfte da hübsch was zusammen kommen...
Wenn das konsequent umgesetzt würde, könnten die Firmen jede menge Geld und die Gesellschaft sich CO2 oder Atommüll sparen.
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[1.1.1.2.1] Beschder antwortet auf chrschn
04.04.2011 18:20
Wenn das konsequent umgesetzt würde, könnten die Firmen jede menge Geld und die Gesellschaft sich CO2 oder Atommüll sparen.

das ist aber nichts neues! das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. denke mal an das einsparpotenzial in deinem haushalt durch austausch folgender geräte mit einer besseren effizienz: kühlschrank, friertruhe, tv, pc, leuchtmittel, und so weiter.

ob sich jedoch der tausch auch "für dich lohnt" steht auf einem anderen blatt papier ;-)

gruss
beschder

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[1.1.1.2.2] Christian_Wien antwortet auf chrschn
07.04.2011 17:26
Benutzer chrschn schrieb:
>

Viel spannender, als dass so auch autarke Basisstationen realisierbar sind, ist doch an den Zahlen folgendes: Mit ein "bisschen" neuer Technik (oder nur alter Technik klug zusammengestellt) lassen sich "mal eben" 2/3 des Stromverbrauchs einsparen. Bezogen auf alle Sendemasten und alle vier Netzbetreiber dürfte da hübsch was zusammen kommen... Wenn das konsequent umgesetzt würde, könnten die Firmen jede menge Geld und die Gesellschaft sich CO2 oder Atommüll sparen.


Offen bleibt dabei aber, welchen Tarif die Mobilfunkbetreiber haben.
Es gibt schließlich auch oft Pauschalverrechnungen und andererseits ist aus Medienberichten bekannt, daß Großfirmen wie z.B. Tankstellenketten aus alten Zeiten, wo noch Werkstätten etc. mit viel Verbrauch angeschlossen waren, günstige Großkundentarife haben, wo heute die vertraglich geforderten Leistungswerte regelmäßig sinnlos per Groß-Heizkanonen vernichtet werden, da sonst eine Umstellung auf andere Tarife droht, die im Endeffekt aber viel teurer käme.
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[1.1.1.3] Kai Petzke antwortet auf Trivial
04.04.2011 18:59
Benutzer Trivial schrieb:
Es werden nicht 40, sondern 80 kWh am Tag gespart! 120 kWh verbraucht nämlich ein normaler Mobilfunkmast.

Richtig, den Angaben von E-Plus zufolge, werden durch die energieoptimierte Basisstation pro Tag 80 kWh gespart. Diese 80 kWh könnte man aber auch an einem ganz normalen Stromanschluss einsparen, indem man statt der "normalen" eben die energieoptimierte Variante baut.

Die weiteren 40 kWh "Ersparnis" ergeben sich dann daraus, dass der Strom regenerativ erzeugt wird, also ohne Einsatz von Kohle/Kernkraft/etc.


Kai