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Was soll das bringen?


03.03.2011 20:01 - Gestartet von jos
Generell ist ein Auskunftsdienst, der die Nummer nicht nennt, ja nur bedingt sinnvoll. Nicht erreicht -> Nochmal bezahlen.

"118000 verbindet Anrufer miteinander. Nicht öffentliche Kontaktdaten werden dabei zu keiner Zeit an Dritte herausgegeben. Verbraucher, die ihre persönlichen Daten nicht in öffentlichen Verzeichnissen preisgeben möchten, könnten auf diese Weise eine anonyme Kontaktnummer angeben, zwingen ihre Anrufer dann aber zu vergleichsweise hohen Anrufkosten. Mit diesem Verfahren bleiben die persönlichen Nummern geheim, Telefongespräche können jedoch trotzdem jederzeit entgegengenommen werden."

Und was soll das bringen?
Man wäre ja trotzdem jederzeit erreichbar. Über eben diesen Vermittlungsdienst. Vor ungebetenen Anrufern kann man sich so nicht schützen.

Da kann man genausogut eine Mobilfunkkarte nehmen und die Nummer ins Telefonbuch eintragen. Will man aus irgendeinem Grunde unter dieser Nummer nicht mehr erreicht werden, kündigt man die Karte bzw. schaltet das Handy aus.
Dazu braucht es keinen Vermittlungsdienst.
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[1] Hallenser antwortet auf jos
03.03.2011 21:22
Die sollen mal lieber auf ihre nervige und dämliche Werbung mit Frau Katzenberger verzichten...
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[1.1] bholmer antwortet auf Hallenser
04.03.2011 08:33
Wenn ich erreichbar sein will und nicht für jeden, dann habe ich eine Geheimnuimmer, die ich nur denen mitteile, die mich erreichen sollen.

Von so einem Konzept profitiert nur der Anbieter.
Anders sieht es aus, wenn jemand z.B. nur über seine Webseite erreichbar sein will über Callback, damit der Anrufer vorher die Werbung lesen muss. Da profitiert auch noch der Anschlussinhaber von.

Ich würde auch nie im Leben 3 Euro für einen Auskunftsdienst ausgeben bei realistischen Minutenpreisen von 1 Cent ins Festnetz.

Seitdem es DSL gibt, habe ich noch nie die Auskunft angerufen um eine Nummer zu erfahren, da die Daten im Internet kostenlos abzurufen sind. Zu Smartphonezeiten gilt das auch für Handys.

Die einzige Situation, in der ich manchmal den Weitervermittlungsdienst von Vodafone verwende ist im Auto, wenn ich es eilig habe, jemanden dringend anrufen muss und nicht extra dafür anhalten will.

Bert
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[1.1.1] mattes007 antwortet auf bholmer
04.03.2011 10:20
Benutzer bholmer schrieb:
Wenn ich erreichbar sein will und nicht für jeden, dann habe ich eine Geheimnuimmer, die ich nur denen mitteile, die mich erreichen sollen.

Ihr versteht nicht den Sinn dahinter. Man kann heutzutage z.B. über eine Rückwärtssuche den Teilnehmer herausfinden. Wenn ich aber dies nicht möchte, verweigere ich dies.

Wenn ich nicht in elektronischen Medien stehen möchte, verweigere ich dies auch...kann aber dennoch im Telefonbuch stehen.
Der Unterschied: Wenn User A in Hamburg wohnt und User B in München...und möchte die Telefonnummer von User A wissen, kann er dies problemlos über Internet machen...wenn erlaubt...sonst muss er zum nächsten Postamt gehen.

Mit elektronischen Medien sind aber auch CD-ROM gemeint. Damit kann man quasi alle Telefonnummern der BRD auf einem Schlag kaufen...und suchen. Steht man nur im Telefonbuch...ist dort die Nummer ebenfalls nicht zu finden.

Ebenso gebe ich nicht jedem meinem Handynummer bekannt.

Über so einen Dienst wäre es möglich "anonym" zu bleiben.

Was ich mich allerdings frage: Nehmen wir an ich will mich mit dem Handy von User A verbinden lassen und es kostet nur 3Euro...und ich weiß ich rede 60Minuten mit ihm...wäre dies ein günstiger Minutenpreis ;).

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[1.1.1.1] ger1294 antwortet auf mattes007
04.03.2011 19:33
Nun, es gibt schon Fälle, wo das sicher sinnvoll ist.

Seit Jahren artet der Geheimnummern-Irrsinn immer mehr aus, während 1960 noch rund 98% der Anschlüsse eingetragen waren, sind es heute geschätzt nur noch rund 40%.

Dies ist auch eine Folge davon, dass bei einigen Wettbewerbern oder generell im Mobilfunk nicht mehr standardmäßig eine Eintragung erfolgt und dass unser Staat es nicht schafft, uns vor ungebetenen Werbeanrufen aus D, UK und Holland zu schützen.

Nun gibt es aber Situationen, in denen die umgehende Benachrichtigung eines Anschlusskunden notwendig und sinnvoll ist, und die Kosten eine untergeordnete Rolle spielen.

Allerdings finde ich, v.a. bei Anruf aus Fremdnetzen, die Gebühren schon recht überteuert.