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Wofür Satelliten-Handys?


26.01.2011 13:05 - Gestartet von mikiscom
Wofür braucht man heutzutage noch Satelitten-Handys?
Ich denke mal bestenfalls in Entwicklungsländern. Aber laut der Karte dort ist sowas wie Afrika nicht abgedeckt.
Oder halt am Meer, aber da gibt's ja auch keine Abdeckung.
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[1] Melvis antwortet auf mikiscom
26.01.2011 13:35

Wofür braucht man heutzutage noch Satelitten-Handys? Ich denke mal bestenfalls in Entwicklungsländern.

Selbst hier - in einem reichen Induststriestaat - gibt es viele "weisse Flecken".
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[1.1] hrgajek antwortet auf Melvis
26.01.2011 15:14
Hallo,

Benutzer Melvis schrieb:

Wofür braucht man heutzutage noch Satelitten-Handys? Ich denke mal bestenfalls in Entwicklungsländern.

Selbst hier - in einem reichen Induststriestaat -
>gibt es viele "weisse Flecken".

Oh ja. Das ist wirklich so. Ich kenne einige gut besuchte Ecken, wo bis heute (außer Satellit) kein Netz geht. Die Netzbetreiber zucken die Schultern, lohnt nicht, Forstbehörde will nicht, die andern ja auch nicht...

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[1.1.1] peso antwortet auf hrgajek
26.01.2011 16:48
Benutzer hrgajek schrieb:

Oh ja. Das ist wirklich so. Ich kenne einige gut besuchte Ecken, wo bis heute (außer Satellit) kein Netz geht. Die Netzbetreiber zucken die Schultern, lohnt nicht, Forstbehörde will nicht, die andern ja auch nicht...


Kampfmittelräumdienste auf Truppenübungsplätzen.

peso
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[2] netzwerg antwortet auf mikiscom
26.01.2011 17:26
Benutzer mikiscom schrieb:
Wofür braucht man heutzutage noch Satelitten-Handys? Ich denke mal bestenfalls in Entwicklungsländern. Aber laut der Karte dort ist sowas wie Afrika nicht abgedeckt.

Bei Kriminellen sind Satellitenhandys sehr beliebt, weil man sie nicht so gut orten kann wie normale Handys.
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[2.1] peso antwortet auf netzwerg
26.01.2011 17:47
Benutzer netzwerg schrieb:


Bei Kriminellen sind Satellitenhandys sehr beliebt, weil man sie nicht so gut orten kann wie normale Handys.

Dafür sind sie Inhouse nicht funktionsfähig und draußen zu groß.

Du hast wohl zuviel Tatort gesehen ;-)

peso
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[3] ger1294 antwortet auf mikiscom
26.01.2011 19:59

einmal geändert am 26.01.2011 20:00
Hallo,

nun, Anwendungsfelder gibt es viele. Man denke an die ganzen Krisen und Kriegsregionen, wo oft kein lokales Netz zur Verfügung steht (weil z.B. kein Strom da ist, oder alles zerbombt ist), dessen Nutzung zu unsicher (Abhören, Verfolgung) ist. Weiter gibt es gerade in Flächenländern wie USA, Australien, etc. tausende Quadratkilometer ohne jegliche Mobilfunkversorgung. Und selbst in Deutschland findet man weiße Flecken.

Klassisches Angebotsfeld sind Schiffe auf den Weltmeeren, z.B. Kreuzfahrt- und Frachtschiffe. Hier ist i.d.R. nur Kommunikationm über Satellit möglich.

Also Anwendungen gibt es genug. Die Frage ist eher, ob man viele einzelne Netze braucht, da dies natürlich den Kostenfaktor extrem in die Höhe treibt. Aber es geht letztlich auch um Unabhängigkeit, deswegen schadet Wettbewerb nicht.
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[3.1] peso antwortet auf ger1294
26.01.2011 21:53
Benutzer ger1294 schrieb:

Klassisches Angebotsfeld sind Schiffe auf den Weltmeeren, z.B. Kreuzfahrt- und Frachtschiffe. Hier ist i.d.R. nur Kommunikationm über Satellit möglich.

Also Anwendungen gibt es genug. Die Frage ist eher, ob man viele einzelne Netze braucht, da dies natürlich den Kostenfaktor extrem in die Höhe treibt. Aber es geht letztlich auch um Unabhängigkeit, deswegen schadet Wettbewerb nicht.

Da herrscht derzeit kein Wettbewerb. Nur Iridium ist als Weltfunk zu bezeichnen. Die US-Army wusste schon, warum die das Netz gerettet haben.

peso
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[3.1.1] batrabbit antwortet auf peso
27.01.2011 04:12
Benutzer peso schrieb:

Da herrscht derzeit kein Wettbewerb. Nur Iridium ist als Weltfunk zu bezeichnen.

Und was ist mit Inmarsat?
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[3.1.1.1] peso antwortet auf batrabbit
27.01.2011 11:43
Benutzer batrabbit schrieb:

Und was ist mit Inmarsat?

Die haben Versorungslücken und das Hauptproblem ist die nicht stationäre Nutzung.

Bei Iridium ist z.b. keine Antennenausrichtung notwendig. Aus diesem Grunde setzen die Amis das System auch bei schnell fahrenden Militärfahrzeugen ein.

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Die Nutzung von Iridium muss etwas geübt werden. Die Verzögerung ist klar hörbar.

Was aber viele nicht wissen. In vielen Fällen ist Sat-Funk billiger als GSM-Roaming.

peso
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[3.2] mikiscom antwortet auf ger1294
27.01.2011 07:35

Klassisches Angebotsfeld sind Schiffe auf den Weltmeeren, z.B. Kreuzfahrt- und Frachtschiffe. Hier ist i.d.R. nur Kommunikationm über Satellit möglich.

Aber genau die Meere sind laut der Abdeckungskarte in dem Bericht ja NICHT abgedeckt. Also kein Empfang.
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[3.2.1] peso antwortet auf mikiscom
27.01.2011 11:40
Benutzer mikiscom schrieb:

Aber genau die Meere sind laut der Abdeckungskarte in dem Bericht ja NICHT abgedeckt. Also kein Empfang.

Das stimmt so nicht ! Bei Iridium sind sogar die Pole abgedeckt.

peso