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Best of both worlds...


14.11.2010 22:44 - Gestartet von niknuk
...wäre der Ersatz der herkömmlichen Kupferdoppelader (Teilnehmeranschlussleitung TAL) durch Koaxialkabel. Darüber kann man auch herkömmliche Festnetz-Telefonanschlüsse schalten, denn die brauchen einfach nur ein zweiadriges Kabel, wobei dieses Kabel nicht notwendigerweise aus 2 parallelen Kupferdrähten bestehen muss. Es kann auch ein Koaxialkabel sein, denn das hat auch 2 Leiter. Allerdings erlaubt ein Koaxialkabel wegen der viel besseren HF-Eigenschaften viel höhere Datenraten als die gute alte Kupferdoppelader. Auch die Übertragung von TV-Signalen ist kein Problem. Da sich all das auf verschiedenen Frequenzbändern abspielt, beeinflusst es sich auch nicht gegenseitig.

Und schon hätten wir 3 Dienste, für die bisher separate Kabel eingesetzt wurden, über ein einziges Kabel bereitgestellt. Bleibt noch die Funkverbindung. Die ist für stationäre Anwendungen tatsächlich überflüssig, aber in einer Funkzelle gibt es ja nicht nur stationäre Nutzer. Außerdem muss sich Funk bei wirklich schnellen Internetzugängen erst bewähren. Derzeit weiß niemand, wie sich ein Hochgeschwindigkeits-Funknetz verhält, wenn die Nutzerzahlen steigen. Die Kosten scheinen derzeit auch drastisch höher zu sein als beim Festnetz, denn es gibt keine mobilen Internetzugänge zu so günstigen Konditionen wie bei DSL. Beim Koaxialkabel kann man dagegen auf die Erfahrungen zurückgreifen, die man mit DSL und Kabelinternet bereits gewonnen hat, und auch die Kosten halten sich in Grenzen.

Gruß

niknuk
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[1] vauwe antwortet auf niknuk
15.11.2010 20:45
Benutzer niknuk schrieb:
...wäre der Ersatz der herkömmlichen Kupferdoppelader (Teilnehmeranschlussleitung TAL) durch Koaxialkabel. Darüber kann man auch herkömmliche Festnetz-Telefonanschlüsse schalten, denn die brauchen einfach nur ein zweiadriges Kabel, wobei dieses Kabel nicht notwendigerweise aus 2 parallelen Kupferdrähten bestehen muss. Es kann auch ein Koaxialkabel sein, denn das hat auch 2 Leiter. Allerdings erlaubt ein Koaxialkabel wegen der viel besseren HF-Eigenschaften viel höhere Datenraten als die gute alte Kupferdoppelader. Auch die Übertragung von TV-Signalen ist kein Problem. Da sich all das auf verschiedenen Frequenzbändern abspielt, beeinflusst es sich auch nicht gegenseitig.

Und es gab mal eine Unternehmensführung bei der Telekom, da wurde das Kabelfernsehen ausgelagert. Z.B. wurde unsere gesamte Straße bei der Sanierung komplett mit den Anschlüssen versehen. Liegt alles noch, aber nicht mehr Telekom.
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[1.1] blubbla antwortet auf vauwe
15.11.2010 22:05
Und es gab mal eine Unternehmensführung bei der Telekom, da wurde das Kabelfernsehen ausgelagert.

du hast falsche infos. das war keine freiwillige entscheidung der telekom das tv-kabel-netz zu verkaufen, sondern war eine auflage der regulierung. telekom musste sich vom netz trennen.