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Warum nicht eine eingene "Glasfaser Netz AG" gründen?


08.05.2011 15:00 - Gestartet von alexander-kraus
Das wäre doch mal was. - Die Wettbewerber raufen sich zusammen, eröffnen eine neue Firma als "Joint-fenture2, und alle zusammen bauen ein Glasfaser-Netz auf.

Diese "Glasfaser- AG" vermietet dann zu gleichen Konditionen an ihre Anteilseigner, die dann aus den Leitungen mit Services Geld verdienen können. - Wenn nicht jetzt, wann dann?

Das hätte man 1997 schon mit den damaligen Post-leitungen machen sollen, dann hätten wir das Problem heute nicht, wie es ist.
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[1] Kai Petzke antwortet auf alexander-kraus
08.05.2011 15:42
Benutzer alexander-kraus schrieb:
Das wäre doch mal was. - Die Wettbewerber raufen sich zusammen, eröffnen eine neue Firma als "Joint-Venture", und alle zusammen bauen ein Glasfaser-Netz auf.
Diese "Glasfaser- AG" vermietet dann zu gleichen Konditionen an ihre Anteilseigner, die dann aus den Leitungen mit Services Geld verdienen können.

An sich eine gute Idee, aber aus kartellrechtlichen Gründen SO nicht machbar. Mindestens wäre zu fordern, dass auch Nicht-Anteilseigner bei der Glasfaser AG die Anschlüsse zu gleichen Konditionen mieten können.

Persönlich denke ich, dass die DTAG in Deutschland auf nur geringes Interesse bei den potenziellen Kunden stößt (siehe auch den Thread hier: "Niemand braucht 200 MBit/s", und nun die "regulatorischen Rahmenbedingungen" als Grund nur vorschiebt. So nach dem Prinzip: "Wenn wegen des Glasfasernetzes ein Politiker die Regulierungs-Strenge reduziert, wird uns das nicht schaden. Unabhängig davon, ob wir dann das Glasfasernetz bauen oder nicht."


Kai