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Der MacBook Air ist ein NetBook


17.11.2010 21:14 - Gestartet von Fred_EM

... mit Apple Qualitäts-Merkmalen.

Das ist der richtige Blickwinkel auf das Teil.

Da wird nicht der Anspruch erhoben ein QuadCore Notebook ins Visier zu nehmen. Es geht lediglich um ein leichtes, portables, möglichst unproblematisches Gerät mit dem man die grundsätzlichen Computer-Arbeiten erledigen kann. Welche da sind: e-mail, Internet, Office, Entertainment und noch ein paar andere Sachen.

Und dabei schlägt sich der neue MacBook Air erheblich besser als all die anderen Netbooks.

Im kommenden Sommer gibt ein Update des Mac OS-X welches "Instant on" erlaubt. Das heißt: aufklappen und arbeiten. Spätestens dann ist der MacBook Air dann mehr als hip.

Windows-basierende Netbooks haben auch ihren Preis.
Insbesondere, wenn sie nicht mit dem ollen Win XP oder der Betriebssystem-Krücke namens W7 Starter Edition kommen und darüber hinaus noch eine akzeptable Videoleistung bieten.

Und wer immer noch davon träumt einen Netbook als Desktop-Ersatz verwenden zu wollen der sollte sich das ohnehin noch mal überdenken. Ein Netbook ist dafür nicht gedacht und der elende Kabel- und USB-Verhau an einem Net/Notebook ist ohnehin abschreckend - und verdammt lästig wenn man da ständig hin- und herstöpslen muss.

Insofern hat Apple die Netbook-Aufgabe Apple-typisch und hervorragend gelöst: zuklappen & mitnehmen, aufklappen & arbeiten. Fertig. Und der Preis ist halt auch Apple-typisch. Aber dafür ist das Gerät auch besser und den Preis wert, wenn man weniger Umstand und lockeres Arbeiten als einen preiswerten Vorteil gelten lässt.


Eines jedoch fehlt dem MacBook Air:
ein integriertes UMTS/3G Modem.
Per BluTooth kann man zwar sein Handy als UMTS-Modem dafür verwenden, aber integriert wäre mir die Funktion lieber.


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[1] Hellwach antwortet auf Fred_EM
18.11.2010 10:29
Richtig, deshalb sollte es auch so viel Kosten wie ein Netbook (200-400 Euro) und nicht so viel wie ein Gamer-Notebook.
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[1.1] grafkrolock antwortet auf Hellwach
18.11.2010 16:26
Benutzer Hellwach schrieb:
Richtig, deshalb sollte es auch so viel Kosten wie ein Netbook (200-400 Euro) und nicht so viel wie ein Gamer-Notebook.
Der vergleichsweise hohe Neupreis von Apple-Geräten relativiert sich, da man beim Wiederverkauf auch deutlich mehr reinbekommt, als bei Windows-Geräten. Welcher 5 Jahre alte PC erzielt schließlich auf dem Gebrauchtmarkt noch den halben Neupreis?
Daher ist es eine Milchmädchenrechnung, immer nur den Preis für eine Neuanschaffung zugrunde zu legen. Wer heute seinen G5-iMac gegen einen Intel iMac mit Core i-Prozessor eintauscht, zahlt auch nicht nennenswert mehr, als jemand, der seinen 1,5 GHz-PC verkauft und ein aktuelles Modell anschafft.
Von den wahnwitzigen Preisen gebrauchter MacBooks ganz zu schweigen.
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[1.1.1] cosmic antwortet auf grafkrolock
30.03.2011 10:14
da kann ich nur reccht geben, egal was man von apple kauft, der wiederverkaufswert ist wirklich sehr hoch ;-) spreche aus erfahrungen. man zahlt nicht einmal die hälfte für das neugerät! weil man gut 60% und teilweise mehr von dem gebrauchten gerät bekommt.
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[1.2] Fred_EM antwortet auf Hellwach
19.11.2010 22:59
Benutzer Hellwach schrieb:
Richtig, deshalb sollte es auch so viel Kosten wie ein Netbook (200-400 Euro) und nicht so viel wie ein Gamer-Notebook.

Du hast aber schon bemerkt, dass der Apple MacBook Air keine reguläre Festplatte hat sondern eine FLASH SSD ? Und das er keinen Atom-Prozessor nutzt ? Und leicht ist, einen Alu-Body hat und nicht aus Quietsch-Plastik besteht? usw.

Hast Du sicherlich nicht bemerkt, sonst würdest Du sowas nicht schreiben.

Der MacBook Air spricht eben ein anderes Nutzer-Profil an.

Deinem Nutzer-Profil entspricht er sicherlich nicht, sonst würdest Du keinen Vergleich mit einem Gamer-Notebook heranziehen.

Es soll aber tatsächlich Leute geben, deren Bedürfnislage sich nicht an Games orientiert, sondern an effizentem Arbeiten und denen daran gelegen ist sich nicht sonderlich um ihr Arbeitsmittel kümmern zu müssen. Leute, für die verschwendete Zeit oft Produktivität, sprich Geld kostet.

Aber wie gesagt, jeder hat so seine Anforderungen.

Für die meisten Anforderungen bietet der Markt etwas.

Und kein Produkt ist frei von Kritik.

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[1.2.1] Hellwach antwortet auf Fred_EM
19.11.2010 23:22
Ich hab nur geschrieben, dass die bei mir damit keinen Blumentopf gewinnen können und begründet weshalb. Für meine Bedürfnisse reicht ein 300-Euro-Notebook. Ob du es glaubst oder nicht, ich kann damit sehr effizient arbeiten.

Solange es Menschen gibt, die so viel Geld für so etwas ausgeben, sollte man es natürlich produzieren. Ich muss es ja nicht nachvollziehen können.
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[1.2.1.1] viel Spaß mit Deinem Netbook
Fred_EM antwortet auf Hellwach
22.11.2010 22:49

Wenn Du mit ihm zufrieden bist und er Deine Anforderungen erfüllt, wunderbar.

Für das wenige Geld bieten die Maschinchen eine Menge.