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Cloud Computing ist mir suspekt


02.10.2010 20:14 - Gestartet von mirdochegal
Erstmal verstehe ich die Meldung nicht ganz. Der Verkauf von Software auf physikalischen Datenträgern vs. Onlinekauf und Cloud vs. konventionell sind doch zwei verschiedene Sachen.
Eine Software die ihre Daten und die Verwaltung der Benutzeroberfläche in der Wolke hat, muss ja nicht browserbasiert sein. Sondern kann auch über eine lokale Installation laufen.

Davon abgesehen traue ich dem reinen Cloud Computing nicht so recht. Datenlecks, Geschwindigkeitsschwankungen und eventuelle Server- oder Internetzugangsausfälle machen die Sache unsicher.
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[1] Telly antwortet auf mirdochegal
02.10.2010 20:20
Benutzer mirdochegal schrieb:
Erstmal verstehe ich die Meldung nicht ganz. Der Verkauf von Software auf physikalischen Datenträgern vs. Onlinekauf und Cloud vs. konventionell sind doch zwei verschiedene Sachen.

Richtig. Da müsste man schon den Download von Programmen dem Kauf von DVDs gegenüberstellen.

Davon abgesehen traue ich dem reinen Cloud Computing nicht so recht. Datenlecks, Geschwindigkeitsschwankungen und eventuelle Server- oder Internetzugangsausfälle machen die Sache unsicher.

So siehts aus. Aber viele geben ja Apple und Google soviele Daten freiwillig. Wieso dann also nicht auch Cloud? Ist doch nur konsequent. ;-)

Telly
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[2] Tom1000 antwortet auf mirdochegal
03.10.2010 13:03
Cloud Computing ist mir ebenfalls suspekt.
Ich habe auch keine Lust meine privaten Daten outzusourcen.
Vielleicht liegt es an meinen jetzt 31 Lebensjahren, aber so langsam glaube ich, dass ich konservativ werde.
Ich habe eigentlich so langsam all das mit dem Computer gefunden, was ich machen möchte und brauche. Da werde ich so schnell auch nichts mehr dran ändern.
MacOS und das Iphone 4 kann im Grunde genommen alles, was ich jemals brauchen werde.
Ich werde erst von Cloud Computing überzeugt werden, wenn ich wirkliche Vorteile sehe. Speicherkapazität ist heutzutage billig. Wieso sollte ich das Daten auslagern,wenn ich doch mir einfach eine neue 1 TB Festplatte kaufen könnte?!
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[2.1] merlion antwortet auf Tom1000
03.10.2010 21:50
Wer sagt denn das es zwingend eine Verbindung ins Intern et benötigt ? Ich glaube auch das der normale User das nicht unbedingt braucht. Aber meine Vorstellung ist das in einer Firma ein grosser Server steht und jeder Mitarbeiter nur eine kleine Workstation bekommt mit Taste, maus und Display. Dann stellt der grosse Zentralrechner die Speicherkapazität den RAM und die CPU Leistung zur Verfügung. Die MItarbeiter haben keine Gefahr mehr wegen Virenangriffen. Die landen dann auf dem Hauptrechner und werden abgefangen. Jede Workstation hat ein Webinterface mit den nötigsten Anwendungen die der MA für die Arbeit benötigt. Privatnutzung kann so auch vollständig vermieden werden. Die Kapazität des Hauptrechners kann beliebig verändert werden.

Solange das alles intern ist finde ich das völlig OK. UNd dann sage ich mal wer Informationen im Internet sucht, der kann die Texte dann doch auch in einem Internet Word Editor kopieren und auch online speichern. Die Daten sind eh schon im Netz. Ich finde das ganz angenehm wenn ich auf dem Netbook nicht erst eine Office Suite oder ein Grafikprogramm starten muss sondern direkt im Browser etwas bearbeiten oder speichern kann.

Meinen Bewerbungen würde ich nicht bei Zoho oder Google Docs speichern. Aber Dinge die es eh Online gibt speicher ich auch online. Ich finde also das es für bestimmte Anwendungszwecke auf jeden Fall eine gute Alternative zu installierter Software ist.

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[2.1.1] hafenbkl antwortet auf merlion
04.10.2010 14:57
Benutzer merlion schrieb:
Firma ein grosser Server steht und jeder Mitarbeiter nur eine kleine Workstation bekommt mit Taste, maus und Display. Dann stellt der grosse Zentralrechner die Speicherkapazität den RAM und die CPU Leistung zur Verfügung. Die MItarbeiter haben keine Gefahr mehr wegen Virenangriffen. Die landen dann auf dem Hauptrechner und werden abgefangen...

Womit wir wieder beim guten alten Mainframe wären...
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[2.1.1.1] noplease antwortet auf hafenbkl
08.10.2010 19:01
Ein Hoch auf die Vergesslichkeit der Menschen und den Generationenwechsel bei den Entscheidern.
Nur gut, dass heute wohl kaum noch jemand weiß, was Winzigweich vor gar nicht so vielen Jahren all denen empfohlen hat, die damals auf solche global verteilten Lösungen setzen wollten. Manchmal kommt es mir so vor, als würden nach 10 Jahren nicht nur diverse Dokumente ganz nach Plan vernichtet, sondern auch Erinnerungen.
Das Prinzip ist informationstechnisch betrachtet uralt, es gibt aber aktuell zufällig dafür ein halbes Dutzend neue Vokabeln und schon ist es etwas gaaanz anderes... ;)

Abgesehen davon mag ich mich ungern wiederholen.
Also lest einfach hier weiter:
https://www.teltarif.de/forum/s37503/3-1.html
Da habe ich im Februar meine Ansichten dazu schon verbal ausgebreitet.