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Interessant


30.08.2010 00:28 - Gestartet von jos
Ich finde solche Artikel interessant. Sind doch nette Bilder, die man nicht jeden Tag zu sehen bekommt.

Wieso es solche Meldungen öfter mal aus der o2-Ecke gibt, ist doch auch klar: o2 ist recht auskunftsfreudig (o2 Mailinglisten, o2 heavy-user-treffen usw. usf.). Das gibt es bei den anderen in der Form m.W. nicht.

Übrigens: Vonwegen die Stadtwerke "wollten" nicht mehr. Ich nehme doch mal stark an, dass es da ums liebe Geld ging. :)
Mein Nachbar hat o2 und E+ im bzw. auf dem Haus und die haben ihm beide, als UMTS kam, neue Verträge vorgelegt, wonach er nicht weniger als zuvor bekommen hätte und alle zukünftigen Erweiterungen vorab genehmigt hätte.

Er hat abgelehnt und die Netzbetreiber haben erstmal kein UMTS gebaut und angekündigt, die Verträge nicht verlängern zu wollen. Nun gehört aber der einzige, geeignete Turm in der Nachbarschaft der Telekom und einen neuen Turm zu bauen ist immer teuer.

Also kamen beide nach einiger Zeit wieder an und haben mehr Geld geboten. :)
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[1] ex_girlfriend antwortet auf jos
30.08.2010 10:10
Benutzer jos schrieb:
...so kamen beide nach einiger Zeit wieder an und haben mehr Geld geboten. :)

Geld einfach so zu kriegen, ist natürlich schön. aber ob ich dafür so ein Ding unbedingt über dem Kopf haben möchte... schwer zu sagen... irgendwo muss man es aber auch aufstellen, schließlich telefoniert jeder.
In vielen Orten verdient die Kirche kräftig mit, auch wenn man es auf den ersten Blick nicht sieht :)
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[1.1] thekringel antwortet auf ex_girlfriend
30.08.2010 10:39
Benutzer ex_girlfriend schrieb:

Geld einfach so zu kriegen, ist natürlich schön. aber ob ich dafür so ein Ding unbedingt über dem Kopf haben möchte...
schwer zu sagen...

Direkt untendrunter zu wohnen sollte nicht so schlimm sein, da sich die "Strahlung" nicht direkt nach unten ausbreiten sollten sondern Trichterförmig jeweils von den Panelen abgehend. Als direkter Nachbar hätte ich da wohl auch nicht so den Turn drauf. Mitten in einer Großstadt ist das aber ohnehin der Fall.
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[2] Kai Petzke antwortet auf jos
30.08.2010 11:31
Benutzer jos schrieb:

Übrigens: Vonwegen die Stadtwerke "wollten" nicht mehr. Ich nehme doch mal stark an, dass es da ums liebe Geld ging. :)

Es gibt ein übliches Marktniveau für die Mieten, die für Basisstationen bezahlt werden. Das kennen auch die jeweiligen Stadtwerke und wissen daher, wie viel sie verlangen können, wenn sie diese Zusatzeinnahmen haben wollen.

Nun sitzen im Management von Stadtwerken aber nicht nur Ökonomen, sondern oft auch Politiker. Und wenn die Parteibasis vor Ort "gegen Mobilfunk" ist (auf dem Land nicht unüblich), dann werden mit den Netzbetreibern halt keine Verträge mehr gemacht. Und das unabhängig davon, wie sinnvoll solche Verträge wären, gerade, wenn man die Mobilfunkbelastung reduzieren will: Eine Basisstation auf einem hohen Windrad auf einem hohen Berg ermöglicht nämlich eine sehr gleichmäßige Ausleichtung der umgebenden Fläche, ergo die Nutzung einer vergleichsweise geringen Leistung. Jede andere Lösung, die jetzt alternativ gebaut wird, bringt wahrscheinlich mehr "Elektrosmog".


Kai