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Lidl-Mobile: Zwang zur Schufa und Einwilligung Werbung


28.07.2010 22:25 - Gestartet von Hilfsprofi
Ich brauchte den Werbeblock bei der onlineFreischaltung nicht aktivieren.
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[1] Hilfsprofi antwortet auf Hilfsprofi
30.07.2010 12:00
Aha, Du kannst Dir aber auch die Seite nochmal ansehen.
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[] Lidl & Schufa - nicht mit mir!
fira antwortet auf
29.07.2010 21:39

2x geändert, zuletzt am 29.07.2010 21:47
Wichtiger Hinweis, danke!

Man kann bei derart dreisten Klauseln bei Prepaidkarten eigentlich wieder nur zur "datenschutzrechtlichen Notwehr" raten, und die Karten gleich auf Phantasiedaten oder Datensätze der Lidl- oder o2-Geschäftsführung aktivieren, hoffentlich reicht die Bonität der Leute aus... ;o)

Natürlich kann eine derart phantasievoll aktivierte Lidlmobile-Karte niemals eine Hauptkarte sein bzw. man sollte wegen des ggf. erhöhten Deaktivierungsrisikos weder gesteigerten Wert auf die Nummer noch auf das vorhandene Guthaben legen...
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[] spaghettimonster antwortet auf
29.07.2010 22:41

einmal geändert am 29.07.2010 22:46
Benutzer matthias.maetsch schrieb:
Umgehen kann man das über die Aktivierungs-Hotline 0800-2211144. Hier kann man der Werbung widersprechen, muss aber mit der Aktivierung automatisch die AGBs akzeptieren.

Man kann nachträglich der Datennutzung zu Werbung, Markt- und Meinungsforschung widersprechen. Widersprechen kann man auch schriftlich oder per E-Mail (§ 95 Abs. 2 TKG). Außerdem bleibt der Werbeversand im Einzelnen nach wie vor unzulässig und sogar ordnungswidrig, wenn nicht jedes Mal auf das Widerspruchsrecht hingewiesen wird, was oft übersehen wird.

Ob das gleichzeitig auch die Datenübermittlung von und zur Schufa einschließt, kann ich nicht sagen.

Schufa-Klauseln kann man jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Allerdings besteht die Gefahr, dass das eine Kündigung nach sich zieht.

Erlaubt wäre es nicht, die AGBs enthalten auch keine Schufa-Klausel.

An welcher Stelle die Klauseln stehen, wäre an sich egal, aber in der Datenschutzerklärung steht noch mal eine ausführliche Schufa- und Infoscore-Klausel. Ob darauf bei Vertragsschluss hingewiesen wird, so dass sie Vertragsbestandteil wird, ist mir nicht bekannt. Eine Datenübermittlung von Forderungen kann ansonsten auch ohne Schufa-Klausel zulässig sein (§ 28a BDSG).

Wer weiß, was sie sich in Zukunft noch einfallen lassen, um meine Daten zu vermarkten.

Ich empfehle meinen gerichtserprobten Werbewiderspruch:

"Bitte vermerken Sie, dass ich (Kundennr...) der Nutzung oder Übermittlung aller meiner personenbezogenen Daten zu Zwecken der Werbung, Markt- oder Meinungsforschung oder deren Verwendung zur bedarfsgerechten Gestaltung von Telekommunikationsdiensten widerspreche. Dies gilt auch für den unverlangten Versand oder das Anbieten von E-Mail-Werbung, Newslettern, Massenmailings, Kundenmagazinen, Gewinnspielen, Geschenken, Freundschaftswerbeprogrammen, Bonuspunkten, Prämien, Gutscheinen, Rabatten oder ähnlichem, sowie Werbung für oder durch Dritte. Auch zu Jubiläen, Geburtstagen, Feiertagen oder ähnlichen Anlässen gilt nichts anderes. Ich bitte um kurze Bestätigung."
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[1] Telefonschlumpf antwortet auf spaghettimonster
30.07.2010 09:01

einmal geändert am 30.07.2010 09:02
Hallo,

wenn ich die Anmeldung meiner Prepaidkarte online vornehme,muß ich hier meine Personalausweisnummer online eingeben.Wissen Sie ob diese (sensiblen)Daten beim Mobilfunkanbieter gespeichert bleiben auf alle Ewigkeit oder müssen diese nach erfolgreicher Aktivierung der SIM gelöscht werden. Und wenn ab wann - Sorry vielleicht für die dumme Frage, aber in dem Bereich kenne ich mich überhaupt nicht aus.

LG Anne
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[1.1] hansibubi antwortet auf Telefonschlumpf
30.07.2010 09:11
Benutzer Telefonschlumpf schrieb:
Hallo,

wenn ich die Anmeldung meiner Prepaidkarte online vornehme,muß ich hier meine Personalausweisnummer online eingeben.

Bei Lidl Mobile geht das online ohne Personalausweisnummer.....
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[1.1.1] Telefonschlumpf antwortet auf hansibubi
30.07.2010 09:20
Benutzer hansibubi schrieb:
Benutzer Telefonschlumpf schrieb:
Hallo,

wenn ich die Anmeldung meiner Prepaidkarte online vornehme,muß ich hier meine Personalausweisnummer online eingeben.

Bei Lidl Mobile geht das online ohne Personalausweisnummer.....

O.K. vielen Dank - und wie lange bleiben meine Persodaten bei Anbietern gespeichert,bei denen ich online meine Ausweisnummer eingeben muß?
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[1.1.1.1] MarcoK antwortet auf Telefonschlumpf
03.08.2010 21:44

O.K. vielen Dank - und wie lange bleiben meine Persodaten bei Anbietern gespeichert,bei denen ich online meine Ausweisnummer eingeben muß?

Das wird dir nur der jeweilige Anbieter sagen können. Ob das dann aber auch wirklich stimmt... das ist eine andere Sache ;)
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[1.2] spaghettimonster antwortet auf Telefonschlumpf
30.07.2010 09:45
Benutzer Telefonschlumpf schrieb:
wenn ich die Anmeldung meiner Prepaidkarte online vornehme,muß ich hier meine Personalausweisnummer online eingeben.Wissen Sie ob diese (sensiblen)Daten beim Mobilfunkanbieter gespeichert bleiben auf alle Ewigkeit oder müssen diese nach erfolgreicher Aktivierung der SIM gelöscht werden.

Name, Anschrift und Geburtsdatum muss der Anbieter speichern. Im Kündigungsfall muss der Anbieter sie spätestens bis zum Ablauf des darauf folgenden Kalenderjahres löschen (§ 111 TKG). Die übrigen Ausweisdaten müssen spätestens nach Freischaltung oder Ablehnung gelöscht werden (§ 95 TKG).

Man kann auch versuchen falsche Daten anzugeben. Es gibt für Kunden jedenfalls gesetzlich keine Pflicht wahre Daten anzugeben und für den Anbieter keine Pflicht die Daten zu prüfen. Für den Ausweis gibt es im Internet Generatoren, z.B. http://tinyurl.com/2fygxjl, die Behördenkennzahlen sind auf http://tinyurl.com/2jzmcq aufgeschlüsselt. Auf http://tinyurl.com/2g55u3d gibt es daneben einen kostenlosen Kartentausch, wo jeder eine Prepaidkarte in einen Pool schicken kann und eine zufällig andere mit Tauschbestätigung wieder bekommt, den Anbieter kann man sich allerdings nicht aussuchen. Weiterhin gibt es auf http://tinyurl.com/8gp3ok eine etwas ältere Auflistung mit Prepaid-Anbietern, von denen offenbar viele keine Überprüfung vornehmen.
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[1.2.1] Telefonschlumpf antwortet auf spaghettimonster
30.07.2010 09:58
Benutzer spaghettimonster schrieb:

Name, Anschrift und Geburtsdatum muss der Anbieter speichern. Im Kündigungsfall muss der Anbieter sie spätestens bis zum Ablauf des darauf folgenden Kalenderjahres löschen (§ 111 TKG). Die übrigen Ausweisdaten müssen spätestens nach Freischaltung oder Ablehnung gelöscht werden (§ 95 TKG

Lieben Dank für die ausführliche Beantwortung! LG Anne
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[] arndt1972 antwortet auf
30.07.2010 11:00
Benutzer matthias.maetsch schrieb:
Ich habe mir eben eine Lidl Mobile Karte geholt und versucht, diese per Internet www.lidl-mobile.de zu aktivieren. Soweit, so gut. Nur dass man gezwungen wird, der Bonitätsprüfung durch die Schufa UND Datenübermittlung an die Schufa zuzustimmen. Ferner ist die Einwilligung zur Nutzung der persönlichen Daten zwecks Werbung und Marktforschung verpflichtend, man kann diese Zwangseinwilligung nicht abwählen.

Hochgradig unseriös!!!

Ihr habt alle Probleme...
Also natürlich kann man die Zustimmung zur Werbung widerrufen, bzw. abwählen.
Und daß der Vertrag der Schufa gemeldet wird finde ich nur ok (und vor allem gerechtfertigt!). Ist ja auch nichts Negatives!
Im Gegenteil, wenn man seine Verträge alle bezahlt, verbessert man sein Scoring und seine Zuverlässigkeit! Aber soweit denkt Ihr alle wohl gar nicht...
In Zeiten wo immer mehr Leute Schulden machen und der Staat Gläubiger quasi zwangsenteignet, indem er Privatinsolvenzen zuläßt *, finde ich es nur alzu verständlich, wenn man als Telefonanbieter wissen will mit wem man es zu tun hat! Klar, ich muß vorher aufladen, aber auch da kann ich besch... ohne Ende! Eine Lastschrift kann ich bis zu sechs Wochen NACH Erhalt des Kontoauszuges widersprechen, das können also im Extremfall knapp 12 Wochen sein (das Gesetz schreibt vor mind. alle sechs Wochen ein Kontoauszug)!!!!!!!
Von daher ist es ganz einfach: wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten!

* Weil ich weiß, daß Nachfragen kommen: wie würdet Ihr das nennen: Ihr leiht jemandem Geld, der macht einen auf Privatinsolvenz, diese läuft aus und darauf erbt er oder gewinnt im Lotto. Ihr seht euer Geld nicht wieder...
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[1] sushiverweigerer antwortet auf arndt1972
30.07.2010 13:54

Ihr habt alle Probleme...
Also natürlich kann man die Zustimmung zur Werbung widerrufen, bzw. abwählen.
Und daß der Vertrag der Schufa gemeldet wird finde ich nur ok (und vor allem gerechtfertigt!).

Hier gehts um ein reines PREPAID-Angebot du neoliberaler, unsozialer SCHLECHTmensch!

Welchen Sinn hat da eine Schufa-Auskunft? Keinen! Außer SCHLECHTmenschen wie dich glücklich zu machen!


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[1.1] arndt1972 antwortet auf sushiverweigerer
02.08.2010 11:46
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

Ihr habt alle Probleme...
Also natürlich kann man die Zustimmung zur Werbung widerrufen, bzw. abwählen.
Und daß der Vertrag der Schufa gemeldet wird finde ich nur ok (und vor allem gerechtfertigt!).

Hier gehts um ein reines PREPAID-Angebot du neoliberaler, unsozialer SCHLECHTmensch!

Welchen Sinn hat da eine Schufa-Auskunft? Keinen! Außer SCHLECHTmenschen wie dich glücklich zu machen!

Und da ist wieder dein altes Problem...
Weiterlesen und die Begründung steht im Text!
Nun muß man sie nur noch verstehen...
Und da braucht es auch keine Beleidigungen. Zumal es eher immer negativ auf Dich zurückfällt, wenn alle außer Dir es verstehen und Du nochmals zeigst, wie schwer es Dir fällt einfache Zusammenhänge zu verstehen...
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[2] Telly antwortet auf arndt1972
30.07.2010 14:18
Ihr habt alle Probleme...
Also natürlich kann man die Zustimmung zur Werbung widerrufen, bzw. abwählen.

Zu dem vorliegenden Fall kann ich nichts sagen, da mich das Angebot nicht interessiert und ich daher auch den Bestellvorgang nicht durchgehe.

Allgemein kann ich sagen, dass es die Praktiken sehr wohl gibt und man genötigt wird, sich zwischen einem Vertragsabschluss mit "Werbeerlaubnis" oder eben keinem Vertragsabschluss zu entscheiden. Sowas ist wirklich nicht vertrauenserweckend!

Ein nachträglicher Widerruf ist in der Tat immer möglich, weil es wohl so vorgeschrieben ist. Doch warum etwas widerufen, wenn ich es von vorn herein nicht will und den entsprechenden "Haken" verweigern will? Natürlich geht es doch nur darum, hier eine besondere Hürde aufzubauen. Schließlich erfordert ein nachträglicher Widerruf wieder gesondert Arbeit.

Da sind wir dann wieder beim Thema, dass man solche Sachen zwar online abschließen aber nicht abbestellen kann. Ein Widerruf ist im Zweifel dann auch "nie angekommen". Somit müsste man es vom Prinzip her immer per Einwurfeinschreiben versenden. Lachhaft!

Und daß der Vertrag der Schufa gemeldet wird finde ich nur ok (und vor allem gerechtfertigt!). Ist ja auch nichts Negatives!

Grundsätzlich finde ich die Schufa auch okay, wie ich die Tage bereits hier schrieb ...

Im Gegenteil, wenn man seine Verträge alle bezahlt, verbessert man sein Scoring und seine Zuverlässigkeit! Aber soweit denkt Ihr alle wohl gar nicht...

... aber ganz unkritisch betrachte ich sie dennoch nicht. Schließlich ist das Zustandekommen eines Score-Wertes nicht vollkommen offengelegt. Ich muss schon annehmen, dass es mir grundsätzlich negativ angerechnet wird, wenn ich "zuviele" Girokonten und Handyverträge habe. Ich persönlich sehe sowas eher als positiv, wenn Kunden mit Geld umgehen können und verschiedene Angebote nutzen.

Doch es sind ja Tests von Verbrauchersendungen bekannt, wonach sich alleine durch das Vergleichen von Kreditkonditionen der verschiedenen Banken bereits diese deutlich verschlechtern, wenn man nicht konkret selbst dafür sorgt, dass die Bank dies nur so abfragt, dass eben dies nicht als "relevante" Abfrage gezählt wird. Leider habe ich jetzt den genauen Ausdruck dafür vergessen.

Solange wirklich nur zählen würde, dass ich persönlich immer alles bezahlt habe, solange wäre ich mit der Schufa auch voll zufrieden. Leider fließen aber auch andere Dinge wie die Region in der ich wohne, o. g. Abfragen etc. mit ein. Sowas muss ich verurteilen!

Und warum bei einem Prepaidprodukt eine Schufa-Abfrage von Nöten ist, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Dass man eine Aufladung per Lastschrift noch davon abhängig macht, ist vielleicht noch nachvollziehbar. Aber solange jemand nur mit Cash-Karten auflädt, sehe ich darin keinen Sinn.

Telly
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[2.1] Telefonschlumpf antwortet auf Telly
30.07.2010 15:47
Benutzer Telly schrieb:

Und warum bei einem Prepaidprodukt eine Schufa-Abfrage von Nöten ist, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Dass man eine Aufladung per Lastschrift noch davon abhängig macht, ist vielleicht noch nachvollziehbar. Aber solange jemand nur mit Cash-Karten auflädt, sehe ich darin keinen Sinn.

Telly

Vielleicht kann die teltarif Redaktion einen der Verantwortlichen bei LIDL Mobile - Fonic danach befragen. Bei Lastschrift vielleicht noch o.k. aber bei einer Cashkartenaufladung - völlig "gaga"
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[2.1.1] Tobias2585 antwortet auf Telefonschlumpf
01.08.2010 14:56

einmal geändert am 01.08.2010 15:06
Benutzer Telefonschlumpf schrieb:
Benutzer Telly schrieb:

Und warum bei einem Prepaidprodukt eine Schufa-Abfrage von Nöten ist, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Dass man eine Aufladung per Lastschrift noch davon abhängig macht, ist vielleicht noch nachvollziehbar. Aber solange jemand nur mit Cash-Karten auflädt, sehe ich darin keinen Sinn.

Telly

Da stimme ich zu habe aber bei Pripaid-Wiki gelesen das derzeit KEINE SCHUFA geprüft wird da heißt es,
Bonitätsprüfung

Eine Bonitätsprüfung findet zumindest bei der Schufa bisher nicht statt, obwohl sie auf der Seite Rechtliches, Abs. 3.7, aufgeführt ist.
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[] Christian_Wien antwortet auf
01.08.2010 18:33
Benutzer matthias.maetsch schrieb:
Ich habe mir eben eine Lidl Mobile Karte geholt und versucht, diese per Internet www.lidl-mobile.de zu aktivieren. Soweit, so gut. Nur dass man gezwungen wird, der Bonitätsprüfung durch die Schufa UND Datenübermittlung an die Schufa zuzustimmen.

Hochgradig unseriös!!!

...
das gleichzeitig auch die Datenübermittlung von und zur Schufa einschließt, kann ich nicht sagen. Erlaubt wäre es nicht, die AGBs enthalten auch keine Schufa-Klausel. Ich werde in den kommenden Wochen mal in die Schufa schauen, ob Lidl Mobile / Fonic ohne Genehmigung Daten übermittelt/abgerufen hat.



Bevor du massiv und unberechtigt kritisierst hättest du dich besser auf der Website informiert:

Die Schufa-Klausel ist sehr wohl berechtigt, denn in der "Preisliste" unter http://www.lidl-mobile.de/html3/preisliste.html steht:

Aufladung

Bankeinzug oder Aufladebon


Unter http://www.lidl-mobile.de/html3/tarif-vorteile.html steht:

Flexible Auflademöglichkeiten

Komfortabel und unabhängig von Ladenöffnungszeiten
Jederzeit per SMS oder Anruf kostenlos am Handy oder unter www.lidl-mobile.de
Auf Wunsch: Jeden Monat automatisch 10 , 20 , 30 oder 40 aufladen (Jederzeit deaktivierbar).
Betrag ist sofort verfügbar und wird über Bankeinzug abgebucht.
Ohne Bankeinzug per Aufladebon
Erhältlich in allen Lidl Filialen bundesweit
Im Wert von 15 oder 30 .
Alle Auflademöglichkeiten sind beliebig kombinierbar.


Somit ist eindeutig, daß sowohl eine manuelle, als auch eine automatische Aufladung via Bankeinzug möglich sind.
Natürlich gibt es auch noch die (vorsinntflutlichen) Ladebons, die aber wohl nur bei einem Kinderhandy Sinn machen.

Und somit ist es wohl klar, daß Lidl.Mobile bzw. eher der Betreiber Fonic daran interessiert ist, zu erfahren, wie es um das Zahlungsverhalten seines potentiellen Neukunden ist, um nicht auf einer Unzahl an geplatzten Lastschriften sitzenzubleiben.
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[1] Telly antwortet auf Christian_Wien
01.08.2010 19:40
Somit ist eindeutig, daß sowohl eine manuelle, als auch eine automatische Aufladung via Bankeinzug möglich sind. Natürlich gibt es auch noch die (vorsinntflutlichen) Ladebons, die aber wohl nur bei einem Kinderhandy Sinn machen.

Und somit ist es wohl klar, daß Lidl.Mobile bzw. eher der Betreiber Fonic daran interessiert ist, zu erfahren, wie es um das Zahlungsverhalten seines potentiellen Neukunden ist, um nicht auf einer Unzahl an geplatzten Lastschriften sitzenzubleiben.

Ich fände es sinnvoll, wenn sie die Schufa-Abfrage nicht zwingend vorschreiben würden. Denn Verbraucher, die Probleme durch Schufaeinträge haben, sind doch sicherlich dankbar, wenn sie trotzdem Kunde werden dürfen und "vorsinntflutlich" ihr Konto bei Bedarf aufladen. Solange der Kunde keine Lastschriften will und "beantragt", solange entsteht Lidl-Mobile doch kein Nachteil. Im Gegenteil: Man vergrößert einfach die Zielgruppe.

Außerdem kenne ich genügend Leute, die nur per Cash aufladen wollen; weil sie nicht unnötig ihre Bankverbindung "verteilen" wollen.

Telly
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[1.1] Christian_Wien antwortet auf Telly
02.08.2010 10:22
Benutzer Telly schrieb:


Ich fände es sinnvoll, wenn sie die Schufa-Abfrage nicht zwingend vorschreiben würden. Denn Verbraucher, die Probleme durch Schufaeinträge haben, sind doch sicherlich dankbar, wenn sie trotzdem Kunde werden dürfen und "vorsinntflutlich" ihr Konto bei Bedarf aufladen. Solange der Kunde keine Lastschriften will und "beantragt", solange entsteht Lidl-Mobile doch kein Nachteil. Im Gegenteil: Man vergrößert einfach die Zielgruppe.


Dann müßte bei diesen Kunden, welche die Schufa-Abfrage ablehnen, extra die Möglichkeit der Komfort-Aufladungen via Bankeinzug sperren, was einerseits ein zusätzlicher Aufwand ist und dann wohl zur Kritik der angeblich diskriminierten Kunden führt, wenn diese später dann doch diese Funktion nützen wollen.

Gerade dieses nützliche Feature unterscheidet "Lidl-Mobile" von manchem anderen Anbieter, denn die Cash-Cards sind heute - außer vielleicht bei einer Notfallkarte für Handy-Allergiker oder eben für Kinder, damit eine effektive und nicht umgehbare Kostenbegrenzung besteht - nicht mehr zeitgemäß.
Wenn du damit zufrieden bist, ist dies natürlich auch OK.

Ob ein Angebot ohne Schufa-Abfrage die Zielgruppe bei dem heutzutage für Normalkonsumenten (fast) unüberschaubaren Telekom-Markt vergrößert, würde ich bezweifeln.
Noch dazu, wo diejenigen, welche diese Abfrage ablehnen, höchstwahrscheinlich massive Gründe (vielleicht gab/gibt es auch bei anderen Mobilfunkanbietern Zahlungsprobleme) dafür haben werden und dadurch wohl eher nicht zu den erwünschten Neukunden zählen werden.

Außerdem finde ich es etwas übertrieben, wenn so ein Tamtam über eine simple Schufa-Anfrage gemacht und dabei der Teufel an die Wand gemalt wird.
Da geht es um die "normale" Abfrage deines bisherigen Zahlungsverhaltens (und wohl kaum um den dubiosen Score, in den auch Dinge eingehen, für du persönlich nichts kannst) da ist wohl jeder selber schuld, wenn er mit Negativmerkmalen in der Schufa steht.

Außerdem gilt noch immer die Vertragsfreiheit.
D.h., daß du (bis auf ganz seltene Ausnahmefälle) keinen Anspruch darauf hast, bei einem Unternehmen Kunde zu werden, genausowenig, wie dich ein Unternehmen zwingen kann, Kunde zu werden oder zu bleiben.
Und wenn mich ein Unternehmen nicht will (oder ich mit dessen Bedingungen nicht einverstanden bin), dann wird sich auf dem Markt wohl ein anderes, vergleichbares Angebot finden lassen.

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[1.1.1] Telly antwortet auf Christian_Wien
02.08.2010 13:16
Dann müßte bei diesen Kunden, welche die Schufa-Abfrage ablehnen, extra die Möglichkeit der Komfort-Aufladungen via Bankeinzug sperren, was einerseits ein zusätzlicher Aufwand ist

Der Aufwand hielte sich in Grenzen. Sowas lässt sich doch programmieren.

und dann wohl zur Kritik der angeblich diskriminierten Kunden führt, wenn diese später dann doch diese Funktion nützen wollen.

Dass es Leute geben kann, die das dann so sehen, ist schon klar. Ich selbst sehe da kein Problem. Will einer im Nachhinein die Aufladefunktion über die Bank, stimmt er DANN den Schufa-Bedingungen zu.

Gerade dieses nützliche Feature unterscheidet "Lidl-Mobile" von manchem anderen Anbieter, denn die Cash-Cards sind heute (...) nicht mehr
zeitgemäß.

Also ich lese hier öfters von Anbietern mit automatischen Auflademöglichkeiten. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Wie es dort mit der Schufa gehandhabt wird, weiß ich nicht - da ich Prepaid, wenn überhaupt, bisher immer nur mit Aufladekarten verwendet habe.

Wenn du damit zufrieden bist, ist dies natürlich auch OK.

Ich habe zwar noch Prepaid da rumliegen. Aber meine Hauptkarte ist schon seit Ewigkeiten ein Postpaidvertrag.

Ob ein Angebot ohne Schufa-Abfrage die Zielgruppe bei dem heutzutage für Normalkonsumenten (fast) unüberschaubaren Telekom-Markt vergrößert, würde ich bezweifeln.

Wieso? Hätte ich schlechte Schufawerte, dann würde ich eine Prepaidkartenbestellung abbrechen, sobald man die "Schufaerlaubnis" verlangt. Es heißt doch nunmal PREpaid. Sorry. Aber da hat eine Schufaabfrage nichts zu suchen.

Noch dazu, wo diejenigen, welche diese Abfrage ablehnen, höchstwahrscheinlich massive Gründe (vielleicht gab/gibt es auch bei anderen Mobilfunkanbietern Zahlungsprobleme) dafür haben werden und dadurch wohl eher nicht zu den erwünschten Neukunden zählen werden.

Also mir ist eigentlich kein Unternehmen bekannt, welches Zahlung per Vorkasse "abstoßend" findet und Kunden, die eben so zahlen wollen, nicht wünschen.

Außerdem finde ich es etwas übertrieben, wenn so ein Tamtam über eine simple Schufa-Anfrage gemacht und dabei der Teufel an die Wand gemalt wird.
Da geht es um die "normale" Abfrage deines bisherigen Zahlungsverhaltens (und wohl kaum um den dubiosen Score, in den auch Dinge eingehen, für du persönlich nichts kannst) da ist wohl jeder selber schuld, wenn er mit Negativmerkmalen in der Schufa steht.

Naja. Die Schuldfrage lassen wir besser mal weg. Ansonsten gebe ich Dir im Grunde Recht. Doch ich bleibe dabei. Bei PREpaid bedarf es einfach keiner Schufaabfrage.

Außerdem gilt noch immer die Vertragsfreiheit. D.h., daß du (bis auf ganz seltene Ausnahmefälle) keinen Anspruch darauf hast, bei einem Unternehmen Kunde zu werden, genausowenig, wie dich ein Unternehmen zwingen kann, Kunde zu werden oder zu bleiben.

Volle Zustimmung. Deshalb darf ich ein solches Gebahren trotzdem kritisieren und für unsinnig halten. Ich muss mich da leider wiederholen: Vorkasse in bar (ohne Lastschrifteinzug) und Schufaabfrage passen nicht zusammen.

Und wenn mich ein Unternehmen nicht will (oder ich mit dessen Bedingungen nicht einverstanden bin), dann wird sich auf dem Markt wohl ein anderes, vergleichbares Angebot finden lassen.

Logisch.

Telly
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[1.1.1.1] arndt1972 antwortet auf Telly
02.08.2010 16:59
Volle Zustimmung. Deshalb darf ich ein solches Gebahren trotzdem kritisieren und für unsinnig halten. Ich muss mich da leider wiederholen: Vorkasse in bar (ohne Lastschrifteinzug) und Schufaabfrage passen nicht zusammen.

Da gebe ich Dir Recht, aber wie gesagt, es gibt ja verschiedene Möglichkeiten um aufzuladen. Bei einer braucht es keine Schufa, bei den anderen dagegen schon. Daher ist es die Entscheidung von Lidl, ob man da was spezielles programmieren möchte oder nicht und außerdem ob sich der mehraufwand für sie überhaupt lohnt oder ob man nicht im Zweifelsfall auf solche Kunden verzichtet...

Und wenn mich ein Unternehmen nicht will (oder ich mit dessen Bedingungen nicht einverstanden bin), dann wird sich auf dem Markt wohl ein anderes, vergleichbares Angebot finden lassen.

Logisch.

Richtig und von daher sehe ich das als kein Problem an. Ich suche mir als Kunde ein Unternehmen aus und wenn das Unternehmen es in gewisser Weise auch so macht, finde ich das absolut ok!
Und ganz ehrlich: in der heutigen Zeit finde ich persönlich es ok, wenn man für Fehlverhalten auch gewisse Nachteile in Kauf nehmen muß. Man kann ja vieles machen, ohne daß man ernsthafte Konsequenzen befürchten muß. Im Gegenteil, das Gesetz hilft einem noch, indem es Gläubiger quasi zwangsenteignet!
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[1.1.1.1.1] Telly antwortet auf arndt1972
02.08.2010 18:21
Und ganz ehrlich: in der heutigen Zeit finde ich persönlich es ok, wenn man für Fehlverhalten auch gewisse Nachteile in Kauf nehmen muß.

Ich spreche nicht dagegen!

Man kann ja vieles machen, ohne daß man ernsthafte Konsequenzen befürchten muß. Im Gegenteil, das Gesetz hilft einem noch, indem es Gläubiger quasi zwangsenteignet!

Aus anderen Beitragen von Dir weiß ich, dass Dich das sehr stört. Aber auch das muss man differenziert betrachten. Wenn der Gläubiger ein "gutgläubiger" Handwerker um die Ecke ist, der jetzt plötzlich auf Forderungen einer Privatperson verzichten muss, dann tut er mir wirklich leid!

Wenn der Gläubiger aber ein Möbelverkäufer oder ein großer Elektromarkt oder eine "City-Bank" (jetzt Targobank) ist, dann habe ich überhaupt kein Mitleid. Nein, ich empfinde sogar eine gewisse Schadenfreude dabei. Wie kann man jedem Hinz und Kunz einen Kredit geben, ohne wirklich zu prüfen, ob derjenige überhaupt seine Raten zahlen kann. Wer sich heute von seinem Partner trennt, braucht nur einmal durch die Fußgängerzone zu laufen und hat danach alles, was er für eine neue Wohnung braucht. Möbel, Küche und einen neuen Fernseher. Wenn er das Geld vom Sparbuch nimmt, ist es ja gut. Aber die meisten finanzieren sowas alles auf Pump. Die Gläubiger wollen das ja so. Dann sollen sie auch mit den Verlusten leben!

Telly
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[1.1.1.1.1.1] arndt1972 antwortet auf Telly
03.08.2010 13:17
Man kann ja vieles machen, ohne daß man ernsthafte Konsequenzen befürchten muß. Im Gegenteil, das Gesetz hilft einem noch, indem es Gläubiger quasi zwangsenteignet!

Aus anderen Beitragen von Dir weiß ich, dass Dich das sehr stört. Aber auch das muss man differenziert betrachten. Wenn der Gläubiger ein "gutgläubiger" Handwerker um die Ecke ist, der jetzt plötzlich auf Forderungen einer Privatperson verzichten muss, dann tut er mir wirklich leid!

Oder eine Privatperson etc. ...

Wenn der Gläubiger aber ein Möbelverkäufer oder ein großer Elektromarkt oder eine "City-Bank" (jetzt Targobank) ist, dann habe ich überhaupt kein Mitleid. Nein, ich empfinde sogar eine gewisse Schadenfreude dabei. Wie kann man jedem Hinz und Kunz einen Kredit geben, ohne wirklich zu prüfen, ob derjenige überhaupt seine Raten zahlen kann. Wer sich heute von seinem Partner trennt, braucht nur einmal durch die Fußgängerzone zu laufen und hat danach alles, was er für eine neue Wohnung braucht. Möbel, Küche und einen neuen Fernseher. Wenn er das Geld vom Sparbuch nimmt, ist es ja gut. Aber die meisten finanzieren sowas alles auf Pump. Die Gläubiger wollen das ja so. Dann sollen sie auch mit den Verlusten leben!

Ich denke das bei vielen Angeboten eine gewisse Ausfallquote auch miteingerechnet ist. Aber trotzdem kann ich das nicht gutheißen! Sorry, wir wollen alle mündige Bürger sein und alle Freiheiten haben, dann muß ich aber auch für meine eigene Sch... geradestehen und darf nicht hinterher versuchen zu sagen, daß ja eigentlich diejenigen Schuld sind, die mir Kredit gegeben haben! Klar ist das teilweise unverantwortlich, aber zuerst und am Meisten trägt derjeniger selbst die Schuld! Sonst muß man die Leute auch konsequenterweise entmündigen. Aber ich kann doch nicht da wo es mir paßt einen auf Dumm machen und andererseits aber alle Rechte und Möglichkeiten haben.
Ich habe teilweise in D. oft immer mehr das Gefühl, daß man den Leuten jedes Denken abnehmen will und für sie kämpft, ihnen aber trotzdem alle rechte läßt, bzw. diese erweitert. Ganz konkret: wer nicht in der Lage ist sein Handeln zu überdenken, sollte meiner Meinung nach z.B. auch nicht wählen dürfen, bzw. dann vorher erst auch einen gewissen Intellekt, bzw. eine gewisse Intelligenz nachweisen!
Letztendlich zahlen nämlich immer die ehrlichen und fleißigen Menschen für die Dummheit anderer!
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[1.1.1.1.1.1.1] Telly antwortet auf arndt1972
03.08.2010 13:48
Aus anderen Beitragen von Dir weiß ich, dass Dich das sehr stört. Aber auch das muss man differenziert betrachten. Wenn der Gläubiger ein "gutgläubiger" Handwerker um die Ecke ist, der jetzt plötzlich auf Forderungen einer Privatperson verzichten muss, dann tut er mir wirklich leid!

Oder eine Privatperson etc. ...

Auch hier differenziere ich. Als Privatperson gebe ich einem guten Freund mal ein kurzfristiges Darlehen. Wenn ich z. B. wirklich davon ausgehen kann, dass er kurz darauf Geld bekommt, welches er mir dann sofort zurückgibt und er jetzt Geld "zum Leben" braucht. Wieso sollte ich aber jemanden ein längerfristiges Darlehen geben? Wenn er Sicherheiten hat und kreditwürdig ist, wird ihm jede Bank der Welt Geld leihen. Also wieso dann ich? Tue ich es trotzdem, muss ich auch mit einem Totalausfall rechnen. Das gehört auch zum "Mündigsein" dazu, welches Du ja auch zu Recht ansprichst.

Ich denke das bei vielen Angeboten eine gewisse Ausfallquote auch miteingerechnet ist. Aber trotzdem kann ich das nicht gutheißen!

Trotzdem? Gerade deshalb! Denn die Barzahler bezahlen durch höhere Preise eben auch solche Risiken mit. Nichts anderes bedeutet es nämlich, wenn "eine gewisse Ausfallquote eingerechnet ist". Man denke da nur mal an die sog. Null-Prozent-Finanzierungen!

Sorry, wir wollen alle mündige Bürger sein und alle Freiheiten haben, dann muß ich aber auch für meine eigene Sch... geradestehen und darf nicht hinterher versuchen zu sagen, daß ja eigentlich diejenigen Schuld sind, die mir Kredit gegeben haben!

Das gilt auch für Darlehensgeber! Als Verkäufer würde ich keine Kredite geben. Dann trage ich auch kein Risiko. Wer die "Küche" haben will, soll bei seiner Bank Geld leihen und bar bezahlen. Gewährt der mündige Verkäufer Kredite, muss er auch mit Ausfällen rechnen!

Klar ist das teilweise unverantwortlich, aber zuerst und am Meisten trägt derjeniger selbst die Schuld!

Ich weiß ja was Du meinst. Leider bekommen viele aber heute nicht mehr beigebracht, wie man mit Geld umzugehen hat. Dafür trägt man irgendwann trotzdem selbst die Verantwortung. Ja. Aber auch der Kreditgeber trägt Verantwortung (für sich und auch für den Kreditnehmer).

Sonst muß man die Leute auch konsequenterweise entmündigen. Aber ich kann doch nicht da wo es mir paßt einen auf Dumm machen und andererseits aber alle Rechte und Möglichkeiten haben.

Deine Aussagen sind richtig. Gelten aber in beide Richtungen. Ich kann doch nicht als Verkäufer auf "Dumm machen" und jedem einfach einen Kredit geben, ohne seine Zahlungsfähigkeit zu überprüfen.

Ich habe teilweise in D. oft immer mehr das Gefühl, daß man den Leuten jedes Denken abnehmen will und für sie kämpft, ihnen aber trotzdem alle rechte läßt, bzw. diese erweitert. Ganz konkret: wer nicht in der Lage ist sein Handeln zu überdenken, sollte meiner Meinung nach z.B. auch nicht wählen dürfen, bzw. dann vorher erst auch einen gewissen Intellekt, bzw. eine gewisse Intelligenz nachweisen!

Ne lass mal. Wer sollte darüber richten, wie intelligent jemand ist UND ob er seine Intelligenz auch einsetzt? ;-)

Jede Stimme ist gleich viel wert und das ist auch gut so. Es ist Aufgabe der Politik, Menschen zu überzeugen!

Letztendlich zahlen nämlich immer die ehrlichen und fleißigen Menschen für die Dummheit anderer!

Z. B. auch durch die Dummheit der Verkäufer und eingepreisten Risiken.

Telly
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[1.1.1.1.1.1.1.1] arndt1972 antwortet auf Telly
03.08.2010 18:43
Auch hier differenziere ich. Als Privatperson gebe ich einem guten Freund mal ein kurzfristiges Darlehen. Wenn ich z. B. wirklich davon ausgehen kann, dass er kurz darauf Geld bekommt, welches er mir dann sofort zurückgibt und er jetzt Geld "zum Leben" braucht. Wieso sollte ich aber jemanden ein längerfristiges Darlehen geben?

Warum nicht? Z.B. in der Familie oder einem guten Freund. Andererseits wird so oft gelogen, ich habe z.B. einem Freund (heute sehe ich das anders...) mal 250,- geliehen und warte heute noch auf mein Geld und mir könnte genau das drohen...
Wenn er in 10 Jahren in Rente geht, bekommt er aber richtig gutes Geld und ich bin der Dumme!
Und wenn man einem längerfristig was gibt und dafür z.B. Zinsen erhält die günstiger sind als eine Anlage bei der Bank und für ihn billiger als ein Kredit, warum nicht?!

Wenn er Sicherheiten hat
und kreditwürdig ist, wird ihm jede Bank der Welt Geld leihen. Also wieso dann ich? Tue ich es trotzdem, muss ich auch mit einem Totalausfall rechnen. Das gehört auch zum "Mündigsein" dazu, welches Du ja auch zu Recht ansprichst.

Richtig, aber man kann es trotzdem aus Verbundenheit tun, bzw. Sicherheiten haben.

Sorry, wir wollen alle mündige Bürger sein und alle Freiheiten haben, dann muß ich aber auch für meine eigene Sch... geradestehen und darf nicht hinterher versuchen zu sagen, daß ja eigentlich diejenigen Schuld sind, die mir Kredit gegeben haben!

Das gilt auch für Darlehensgeber! Als Verkäufer würde ich keine Kredite geben. Dann trage ich auch kein Risiko. Wer die "Küche" haben will, soll bei seiner Bank Geld leihen und bar bezahlen. Gewährt der mündige Verkäufer Kredite, muss er auch mit Ausfällen rechnen!

Natürlich, keine Frage, aber er ist nicht der Hauptschuldige. Übrigens werden bei solchen Finanzierungen i.d.R. Schufa-Anfragen gemacht!

Klar ist das teilweise unverantwortlich, aber zuerst und am Meisten trägt derjeniger selbst die Schuld!

Ich weiß ja was Du meinst. Leider bekommen viele aber heute nicht mehr beigebracht, wie man mit Geld umzugehen hat. Dafür trägt man irgendwann trotzdem selbst die Verantwortung. Ja. Aber auch der Kreditgeber trägt Verantwortung (für sich und auch für den Kreditnehmer).

Völlige Zustimmung. zum ersten Punkt, aber auch zum zweiten Punkt, wobei die schuld geringer ist als beim Kreditnehmer!

Sonst muß man die Leute auch konsequenterweise entmündigen. Aber ich kann doch nicht da wo es mir paßt einen auf Dumm machen und andererseits aber alle Rechte und Möglichkeiten haben.

Deine Aussagen sind richtig. Gelten aber in beide Richtungen. Ich kann doch nicht als Verkäufer auf "Dumm machen" und jedem einfach einen Kredit geben, ohne seine Zahlungsfähigkeit zu überprüfen.

Natürlich nicht, aber das ist i.d.R. auch nicht der Fall. Ich kenne keine Verkäufer, die nicht wenigstens eine Schufa abfragen. Und wenn es doch solche geben sollte, empfinde ich dort wenig Mitleid, aber trotzdem sehe ich sie nicht als Hauptschuldigen.

Ich habe teilweise in D. oft immer mehr das Gefühl, daß man den Leuten jedes Denken abnehmen will und für sie kämpft, ihnen aber trotzdem alle rechte läßt, bzw. diese erweitert. Ganz konkret: wer nicht in der Lage ist sein Handeln zu überdenken, sollte meiner Meinung nach z.B. auch nicht wählen dürfen, bzw. dann vorher erst auch einen gewissen Intellekt, bzw. eine gewisse Intelligenz nachweisen!

Ne lass mal. Wer sollte darüber richten, wie intelligent jemand ist UND ob er seine Intelligenz auch einsetzt? ;-)

Einfach einen Geeignetheitstest einführen. Im Zweifel reicht einer alle 10 Jahre aus. Schau Dir mal im Vorfeld von wahlen z.B. sogenannte Erstwählerchecks an. Da könnte ich kotzen!!!! Raab ist da sicher am extremsten...

Jede Stimme ist gleich viel wert und das ist auch gut so. Es ist Aufgabe der Politik, Menschen zu überzeugen!

Richtig, Zustimmung meinerseits! Aber derjenige sollte zumindestens wissen was er macht und was oder wen er wählt!

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[1.1.1.1.1.1.1.1.1] Telly antwortet auf arndt1972
03.08.2010 20:41
Wieso sollte ich aber jemanden ein längerfristiges Darlehen geben?

Warum nicht? Z.B. in der Familie oder einem guten Freund.

Keine Frage, natürlich. Hab ich auch schon gemacht. Doch es wird dann immer ein schriftlicher Vertrag gemacht! Dann ist ein Anspruch im Grunde nach nicht nur rechtssicher nachweisbar; sondern; und das wiegt unter Freunden und Bekannten viel mehr; der Druck größer, das Darlehen zurückzuzahlen. Wer möchte schon, dass im gemeinsamen Freundeskreis bekannt wird, dass man seine Schulden nicht begleicht?

Andererseits wird so oft gelogen, ich habe z.B. einem Freund (heute sehe ich das anders...) mal 250,- geliehen und warte heute noch auf mein Geld und mir könnte genau das drohen...

Was droht Dir? Totalverlust? Läuft schon ein Insolvenzverfahren? Wenn ja, ist Deine Forderung mit berücksichtigt worden? Wenn nicht, dann verlierst Du auch keinen Anspruch.

Wenn er in 10 Jahren in Rente geht, bekommt er aber richtig gutes Geld und ich bin der Dumme!

Wenn es dumm läuft, dann schon. Wenn Du ihn nicht an seiner "Ehre" packen kannst, könntest Du natürlich aufgrund eines Insolvenzverfahrens in der Zwischenzeit Dein Geld verlieren.

Und wenn man einem längerfristig was gibt und dafür z.B. Zinsen erhält die günstiger sind als eine Anlage bei der Bank und für ihn billiger als ein Kredit, warum nicht?!

Höhere Zinsen haben immer auch höheres Risiko zur Folge. Dem mündigen "Verleiher" sollte das klar sein.

Wenn er Sicherheiten hat und kreditwürdig ist, wird ihm jede Bank der Welt Geld leihen. Also wieso dann ich? Tue ich es trotzdem, muss ich auch mit einem Totalausfall rechnen. Das gehört auch zum "Mündigsein" dazu, welches Du ja auch zu Recht ansprichst.

Richtig, aber man kann es trotzdem aus Verbundenheit tun, bzw. Sicherheiten haben.

Von welchen Sicherheiten sprichst Du?

Sorry, wir wollen alle mündige Bürger sein und alle Freiheiten haben, dann muß ich aber auch für meine eigene Sch... geradestehen und darf nicht hinterher versuchen zu sagen, daß ja eigentlich diejenigen Schuld sind, die mir Kredit gegeben haben!

Das gilt auch für Darlehensgeber! Als Verkäufer würde ich keine Kredite geben. Dann trage ich auch kein Risiko. Wer die "Küche" haben will, soll bei seiner Bank Geld leihen und bar bezahlen. Gewährt der mündige Verkäufer Kredite, muss er auch mit Ausfällen rechnen!

Natürlich, keine Frage, aber er ist nicht der Hauptschuldige.

Du betonst dieses "Haupt" so besonders. Mir ist es egal, wieviel Schuld da wer trägt. Jedenfalls sind wir beide uns einig, dass sich beide etwas vorzuwerfen haben. Und bei einer "Zwangsenteignung", wie Du es nennst, muss sich nunmal auch der Gläubiger an seine eigene Nase fassen.

Übrigens werden bei solchen Finanzierungen i.d.R. Schufa-Anfragen gemacht!

Die jedoch nichts über die Zukunft aussagt! Sie sagt auch nicht, ob ich (noch) einer geregelten Arbeit nachgehe. Sie gibt auch keine Auskunft darüber, wieviele Ratenkredite ich sonstwo eingegangen bin. Wieviel Geld ich meinen Verwandten und Freunden schulde. Das alles sind Risikofaktoren. Wer (Verbraucher-)Kredite vergibt, muss sich dieser Risiken eben klar sein!

Klar ist das teilweise unverantwortlich, aber zuerst und am Meisten trägt derjeniger selbst die Schuld!

Ich weiß ja was Du meinst. Leider bekommen viele aber heute nicht mehr beigebracht, wie man mit Geld umzugehen hat. Dafür trägt man irgendwann trotzdem selbst die Verantwortung. Ja. Aber auch der Kreditgeber trägt Verantwortung (für sich und auch für den Kreditnehmer).

Völlige Zustimmung. zum ersten Punkt, aber auch zum zweiten Punkt, wobei die schuld geringer ist als beim Kreditnehmer!

Wie gesagt. Jeder muss sich an seine eigene Nase packen!

wer nicht in der Lage ist sein Handeln zu überdenken, sollte meiner Meinung nach z.B. auch nicht wählen dürfen, bzw. dann vorher erst auch einen gewissen Intellekt, bzw. eine gewisse Intelligenz nachweisen!

Ne lass mal. Wer sollte darüber richten, wie intelligent jemand ist UND ob er seine Intelligenz auch einsetzt? ;-)

Einfach einen Geeignetheitstest einführen. Im Zweifel reicht einer alle 10 Jahre aus.

Eben. Ein Test wird von Menschen gemacht. Die entscheiden also dann, mit welchen Fragen und Aufgaben man beurteilt, ob ich erstens intelligent bin und ob ich sie zweitens "vernünftig" einsetze.

STOP! Das ist dann keine Demokratie mehr! Da muss ich entschieden meine Hand dagegen erheben!

Schau Dir mal im Vorfeld von wahlen z.B. sogenannte Erstwählerchecks an. Da könnte ich kotzen!!!!

"Eignungstests" sind hier keine Alternative! Hier ist die Politik gefragt. Leider nutzt sie die Unfähigkeit vieler Wähler nunmal auch aus. Die FDP beispielsweise hat doch glatt ihr Bundestagswahlergebnis im Vergleich zu 2005 deutlich erhöht. Die Menschen haben scheinbar tatsächlich geglaubt, dass nach der Wahl Steuersenkungen beschlossen werden. Wer etwas aufmerksam durchs Leben geht, hätte wissen müssen, das es dazu nicht kommen KANN!

Raab ist da sicher am extremsten...

Zu Raab weiß ich wenig. Wodurch fällt er denn im Zusammenhang mit Wahlen (negativ) auf?

Jede Stimme ist gleich viel wert und das ist auch gut so. Es ist Aufgabe der Politik, Menschen zu überzeugen!

Richtig, Zustimmung meinerseits! Aber derjenige sollte zumindestens wissen was er macht und was oder wen er wählt!

Natürlich sollte er das. Ich glaube auch, dass die meisten es wissen. Die meisten, die es nämlich nicht wissen, gehen auch nicht wählen. Das beunruhigt mich vielmehr. Obwohl ich die Nichtwähler leider auch immer besser verstehen kann.

Telly
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[1.1.1.1.1.1.1.1.1.1] arndt1972 antwortet auf Telly
04.08.2010 11:34
Benutzer Telly schrieb:
Wieso sollte ich aber jemanden ein längerfristiges Darlehen
geben?

Warum nicht? Z.B. in der Familie oder einem guten Freund.

Keine Frage, natürlich. Hab ich auch schon gemacht. Doch es wird dann immer ein schriftlicher Vertrag gemacht! Dann ist ein Anspruch im Grunde nach nicht nur rechtssicher nachweisbar; sondern; und das wiegt unter Freunden und Bekannten viel mehr; der Druck größer, das Darlehen zurückzuzahlen. Wer möchte schon, dass im gemeinsamen Freundeskreis bekannt wird, dass man seine Schulden nicht begleicht?

Natürlich habe ich das damals schriftlich festgehalten, so dumm kann man ja nicht sein. Aber Du glaubst gar nicht wie tief Menschen sinken können. Und das Geld war damals für eine angeblich dringende Reise zu seiner Frau und Kind...

Andererseits wird so oft gelogen, ich habe z.B. einem Freund (heute sehe ich das anders...) mal 250,- geliehen und warte heute noch auf mein Geld und mir könnte genau das drohen...

Was droht Dir? Totalverlust? Läuft schon ein Insolvenzverfahren? Wenn ja, ist Deine Forderung mit berücksichtigt worden? Wenn nicht, dann verlierst Du auch keinen Anspruch.

Super, ich melde meine Forderung an (muß dann auch noch Geld investieren), er lebt jetzt von Hartz IV, also bekomme ich nichts. Er ist dann schuldenfrei und erhält dann bei seiner Rente (in 7 Jahren) diese, seine Bankpension und die Zusatzversorgung, wie er selbst sagt dann ca. 4000,- mtl., allerdings bin ich der Dumme...
Und nun nenne mir an dem Beispiel den Sinn und vor allem die gerechtigkeit dieses Gesetztes...

Wenn er in 10 Jahren in Rente geht, bekommt er aber richtig gutes Geld und ich bin der Dumme!

Wenn es dumm läuft, dann schon. Wenn Du ihn nicht an seiner "Ehre" packen kannst, könntest Du natürlich aufgrund eines Insolvenzverfahrens in der Zwischenzeit Dein Geld verlieren.

So wird es sein, bzw. so ist es...

Und wenn man einem längerfristig was gibt und dafür z.B. Zinsen erhält die günstiger sind als eine Anlage bei der Bank und für ihn billiger als ein Kredit, warum nicht?!

Höhere Zinsen haben immer auch höheres Risiko zur Folge. Dem mündigen "Verleiher" sollte das klar sein.

Keine Frage!

Wenn er Sicherheiten hat und kreditwürdig ist, wird ihm jede Bank der Welt Geld leihen. Also wieso dann ich? Tue ich es trotzdem, muss ich auch mit einem Totalausfall rechnen. Das gehört auch zum "Mündigsein" dazu, welches Du ja auch zu Recht ansprichst.

Richtig, aber man kann es trotzdem aus Verbundenheit tun, bzw. Sicherheiten haben.

Von welchen Sicherheiten sprichst Du?

Mein Vater hat jemandem mal ein paar tausend euro geliehen, der gab ihm als sicherheit seinen Kfz-Brief. Nützte aber auch nichts, dann kam das neue Insolvenzrecht und das auto mußte er an alle abtreten und erhielt einen Bruchteil der Summe...

Natürlich, keine Frage, aber er ist nicht der Hauptschuldige.

Du betonst dieses "Haupt" so besonders. Mir ist es egal, wieviel Schuld da wer trägt. Jedenfalls sind wir beide uns einig, dass sich beide etwas vorzuwerfen haben. Und bei einer "Zwangsenteignung", wie Du es nennst, muss sich nunmal auch der Gläubiger an seine eigene Nase fassen.

Richtig, aber ich sehe den Sinn, bzw. die Gerechtigkeit in diesem Gesetz nicht. Warum macht man so etwas?!

Übrigens werden bei solchen Finanzierungen i.d.R. Schufa-Anfragen gemacht!

Die jedoch nichts über die Zukunft aussagt! Sie sagt auch nicht, ob ich (noch) einer geregelten Arbeit nachgehe. Sie gibt auch keine Auskunft darüber, wieviele Ratenkredite ich sonstwo eingegangen bin. Wieviel Geld ich meinen Verwandten und Freunden schulde. Das alles sind Risikofaktoren. Wer (Verbraucher-)Kredite vergibt, muss sich dieser Risiken eben klar sein!

Keine Frage, aber so ist die welt heute nun mal. Macht man solche Finanzierungen nicht, geht man auf Dauer pleite...

Schau Dir mal im Vorfeld von wahlen z.B. sogenannte Erstwählerchecks an. Da könnte ich kotzen!!!!

"Eignungstests" sind hier keine Alternative! Hier ist die Politik gefragt. Leider nutzt sie die Unfähigkeit vieler Wähler nunmal auch aus. Die FDP beispielsweise hat doch glatt ihr Bundestagswahlergebnis im Vergleich zu 2005 deutlich erhöht. Die Menschen haben scheinbar tatsächlich geglaubt, dass nach der Wahl Steuersenkungen beschlossen werden. Wer etwas aufmerksam durchs Leben geht, hätte wissen müssen, das es dazu nicht kommen KANN!

Also ich glaube 1. ging es nciht nur um Steuersenkungen, damit macht man es sich zu einfach und 2. haben sie bereits Steuern gesenkt, wenn auch (noch nicht) im erwarteten Umfang! Und das meine ich jetzt völlig wertfrei, ohne Sympathie oder Antipathie, das sind einfach Fakten.
Und man hat sie für 4 Jahre gewählt, also darf man sie auch erst danach messen. Das gilt übrigens für JEDE Partei! Manches geht nciht von heute auf morgen und wenn man sich mal aktuelle Ergebnisse anschaut, dann finde ich persönlich, daß man deutliche Fortschritte in D. erkennen muß (es aber nicht will): deutliche Erholung am Arbeitsmarkt TROTZ der schweren Finanzkrise, ansteigende Wirtschaft und deutlich geringe Auswirkungen der Finanzkrise als vorhergesagt. Auch das sind Fakten ohne jede Wertung! Ich finde nur in D. versucht man immer alles schlecht zu reden oder zu sehen, anstatt man einfach mal den Verantwortlichen, nicht nur in der Politik, vertraut und sie am Ende mißt. Das dann ohne Wenn und Aber!!!!
Demokratie ist auch, daß man Wahlergebnisse respektiert und den Leuten muß klar sein, daß man die Partei damals für vier Jahre gewählt hat, also kein Endfazi nach nicht einmal einem Jahr ziehen kann!
Ich sehe es allerdings auch so, daß die Regierung im Moment ein extrem schlechtes Außenbild abgibt, das ändert aber nichts an den Leistungen.

Raab ist da sicher am extremsten...

Zu Raab weiß ich wenig. Wodurch fällt er denn im Zusammenhang mit Wahlen (negativ) auf?

Nicht negativ, aber man zeigt z.B. den Leuten Bildern und fragt wer das ist. Damals war es vor der wahl Schröder gegen Stoiber deren Bilder, sowie die von Bismarck und Hitler. Und oft wurden sie verwechselt. Und sorry, wer nciht einmal Hitler erkennt, hat für mich jedes Recht auf Wahlen verloren...

Jede Stimme ist gleich viel wert und das ist auch gut so. Es ist Aufgabe der Politik, Menschen zu überzeugen!

Richtig, Zustimmung meinerseits! Aber derjenige sollte zumindestens wissen was er macht und was oder wen er wählt!

Natürlich sollte er das. Ich glaube auch, dass die meisten es wissen. Die meisten, die es nämlich nicht wissen, gehen auch nicht wählen. Das beunruhigt mich vielmehr. Obwohl ich die Nichtwähler leider auch immer besser verstehen kann.

Auch das ist gelinde gesagt von denen nur dumm und nicht vermittelbar. Dann sollen sie zur Wahl gehen und einfach nur Prostest o.ä. auf den Stimmzettel schreiben und ich schwöre Dir, würden das genug Leute tun und diese Leute wären damit vielleicht sogar stärkste Partei (Wahlbeteiligung liegt i.d.R. etwas über 60%, d.h. würde es nur die Hälfte der Nichtwähler tun, entspräche das 33% der gültigen Stimmen!!!!!), dann würde in der Politik ganz schnell ein Umdenken stattfinden! Diese Leute benutzen das alles nur als billige Ausrede meiner Meinung nach...
Telly
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[1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1] Telly antwortet auf arndt1972
04.08.2010 13:14
Natürlich habe ich das damals schriftlich festgehalten, so dumm kann man ja nicht sein. Aber Du glaubst gar nicht wie tief Menschen sinken können. Und das Geld war damals für eine angeblich dringende Reise zu seiner Frau und Kind...

Ist er geflogen? Fuhr er mit der Bahn? Ich hätte die Tickets gekauft. Im Zweifel immer "Naturalien"!

Was droht Dir? Totalverlust? Läuft schon ein Insolvenzverfahren? Wenn ja, ist Deine Forderung mit berücksichtigt worden? Wenn nicht, dann verlierst Du auch keinen Anspruch.

Super, ich melde meine Forderung an (muß dann auch noch Geld investieren), er lebt jetzt von Hartz IV, also bekomme ich nichts. Er ist dann schuldenfrei und erhält dann bei seiner Rente (in 7 Jahren) diese, seine Bankpension und die Zusatzversorgung, wie er selbst sagt dann ca. 4000,- mtl., allerdings bin ich der Dumme...

Sorry. Du hast meine Fragen oben nicht beantwortet. Fakt ist, wenn das Insolvenzverfahren läuft (also die 6 Jahre), kannst Du es kippen, wenn er Deine Forderung nicht angemeldet hat! Nicht Du musst hier VORHER was anmelden. Sondern er darf keine Forderungen "vergessen"! Zugegeben, ich bin kein Experte. Ich halte aber die Sendung "Raus aus den Schulden" für eine (nicht nur für RTL) hervorragende Sendung. Der "Infogehalt" einer jeden Sendung ist zwar gemessen an der Sendezeit gering - dafür aber oft wertvoll - da man sonst als Unbeteiligter nicht im Thema drin ist.

Und nun nenne mir an dem Beispiel den Sinn und vor allem die gerechtigkeit dieses Gesetztes...

Es wird immer Menschen geben, die darunter zu leiden haben. Aber was nützt einem ein Titel, bei jemandem, der im Normalfall nie mehr an Geld kommt?

Von welchen Sicherheiten sprichst Du?

Mein Vater hat jemandem mal ein paar tausend euro geliehen, der gab ihm als sicherheit seinen Kfz-Brief. Nützte aber auch nichts, dann kam das neue Insolvenzrecht und das auto mußte er an alle abtreten und erhielt einen Bruchteil der Summe...

Und das Auto bzw. der Brief waren als Sicherheit schriftlich in einem Darlehensvertrag festgehalten? Sorry, aber das kann ich mir nicht vorstellen. Eine Bank verliert doch auch nicht plötzlich ihre Sicherheiten oder etwa doch?

Richtig, aber ich sehe den Sinn, bzw. die Gerechtigkeit in diesem Gesetz nicht. Warum macht man so etwas?!

Weil es auch Menschen gibt, die unschuldig oder mit wenig "Schuld" in diese Situation gekommen sind. Aber mehr schreibe ich dazu nicht. Du kannst hier verständlicherweise nicht mehr objektiv sein.

Übrigens werden bei solchen Finanzierungen i.d.R. Schufa-Anfragen gemacht!

Die jedoch nichts über die Zukunft aussagt! Sie sagt auch nicht, ob ich (noch) einer geregelten Arbeit nachgehe. Sie gibt auch keine Auskunft darüber, wieviele Ratenkredite ich sonstwo eingegangen bin. Wieviel Geld ich meinen Verwandten und Freunden schulde. Das alles sind Risikofaktoren. Wer (Verbraucher-)Kredite vergibt, muss sich dieser Risiken eben klar sein!

Keine Frage, aber so ist die welt heute nun mal. Macht man solche Finanzierungen nicht, geht man auf Dauer pleite...

Wenn wir ungedeckte Kredite vergeben, "gehen wir alle pleite". Wie glaubst Du, ist die Finanzkrise entstanden? Überspitzt gesagt, bekam jeder Obdachloser einen Hauskredit. Tolle Welt!

Schau Dir mal im Vorfeld von wahlen z.B. sogenannte Erstwählerchecks an. Da könnte ich kotzen!!!!

"Eignungstests" sind hier keine Alternative! Hier ist die Politik gefragt. Leider nutzt sie die Unfähigkeit vieler Wähler nunmal auch aus. Die FDP beispielsweise hat doch glatt ihr Bundestagswahlergebnis im Vergleich zu 2005 deutlich erhöht. Die Menschen haben scheinbar tatsächlich geglaubt, dass nach der Wahl Steuersenkungen beschlossen werden. Wer etwas aufmerksam durchs Leben geht, hätte wissen müssen, das es dazu nicht kommen KANN!

Also ich glaube 1. ging es nciht nur um Steuersenkungen, damit macht man es sich zu einfach

Sorry! Natürlich gab und gibt es ein Wahlprogramm! Aber in die Kamera sagten Westerwelle und Brüderle nur noch "Mehr Netto vom Brutto" und faselte von der Notwendigkeit eines "niedrigen, einfacheren und gerechteren" Steuersystem. Richtig ist, dass es notwendig wäre. Falsch ist, dass wir es bis 2013 bekommen werden. UND DAS WUSSTE JEDER HALBWEGS DENKENDE MENSCH.

und 2. haben sie bereits Steuern gesenkt, wenn auch (noch nicht) im erwarteten Umfang! Und das

Stop! Du gehst wirklich auf dieses schmale Brett? Ich sprach oben von:


dass nach der Wahl Steuersenkungen beschlossen werden.

Welche sind denn beschlossen wurden? Die sog. "Hotelsteuer" - stimmt! Die war aber nicht gemeint, als es um das neue gerechte Steuersystem ging!

Und die Steuersenkung zum Jahreswechsel... - Meinst Du die? Die wurde nicht "nach der Wahl" beschlossen! Das stand vorher schon fest und da hat die FDP nichts mit zu tun!

meine ich jetzt völlig wertfrei, ohne Sympathie oder Antipathie, das sind einfach Fakten.

Nein. Die Fakten habe ich oben dargelegt.

Und man hat sie für 4 Jahre gewählt, also darf man sie auch erst danach messen. Das gilt übrigens für JEDE Partei! Manches geht nciht von heute auf morgen und wenn man sich mal aktuelle Ergebnisse anschaut, dann finde ich persönlich, daß man deutliche Fortschritte in D. erkennen muß (es aber nicht will): deutliche Erholung am Arbeitsmarkt TROTZ der schweren Finanzkrise, ansteigende Wirtschaft und deutlich geringe Auswirkungen der Finanzkrise als vorhergesagt. Auch das sind Fakten ohne jede Wertung!

Diese "Fakten" zu glauben, fällt mir in der Tat schwer. Schön, wenn es so ist/wäre. Aber ich kenne einfach zuviele Unternehmen, die sich nach außen gut darstellen und deren Liquidität einfach so schlecht ist, dass es jedesmal ein Kraftakt ist, überhaupt die Löhne zu bezahlen. Dort bleiben dann andere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Krankenkassen und dem Finanzamt so lange liegen, wie es eben geht. Sollten wir jetzt wirklich ein zartes "Wachstumspflänzchen" haben, so liegt die Betonung dabei nicht auf "Wachstum" sondern auf "zart"!

Ich finde nur in D. versucht man immer alles schlecht zu reden oder zu sehen, anstatt man einfach mal den Verantwortlichen, nicht nur in der Politik, vertraut und sie am Ende mißt. Das dann ohne Wenn und Aber!!!!

Dann sollen die Leute es aber auch demnach machen! Fakt ist, dass ich selbst kein Politiker sein möchte. Ich mag mich nicht ständig vor Kameras rechtfertigen müssen und ich mag auch keinen "Rund um die Uhr"-Job wie es bei den "Spitzen"politikern der Fall ist. Dafür großen Respekt! Ganz ernsthaft!

Aber wenn eine Partei keine Mehrwertsteuererhöhung verspricht und die andere 2 Prozent. Beide dann zusammen die Macht haben und es kommen 3 Prozent heraus - da geht dann auch Respekt teilweise verloren! Und da Du ja nicht nur von Politikern sprichst. Wenn jetzt Ackermann wieder 25% Rendite bringen kann, dann wissen wir doch alle, auf wessen Kosten das geht. Dagegen ist eine "Enteignung" gemäß Insolvenzgesetz ein Witz!

Demokratie ist auch, daß man Wahlergebnisse respektiert und den Leuten muß klar sein, daß man die Partei damals für vier Jahre gewählt hat, also kein Endfazi nach nicht einmal einem Jahr ziehen kann!

Ich respektiere das Ergebnis! Ich gehöre nur zu denen, die vorher gerne die Wahrheit hören - und sich nicht verar$chen lassen wollen.

Ich sehe es allerdings auch so, daß die Regierung im Moment ein extrem schlechtes Außenbild abgibt, das ändert aber nichts an den Leistungen.

Leistungen? Was denn? "Hotelsteuer"? Das einzige gute ist die Verlängerung der Kurzarbeit! Das hat zum Glück aber auch schon ohne FDP funktioniert.

Nicht negativ, aber man zeigt z.B. den Leuten Bildern und fragt wer das ist. Damals war es vor der wahl Schröder gegen Stoiber deren Bilder, sowie die von Bismarck und Hitler. Und oft wurden sie verwechselt. Und sorry, wer nciht einmal Hitler erkennt, hat für mich jedes Recht auf Wahlen verloren...

Madrid oder Mailand - Hauptsache Italien ;-)

Wir alle müssen unser wissen doch "lernen". Und wir alle haben manchmal mehr und vor allem auch manchmal weniger Lust zu lernen. Ich hatte ein gutes Elternhaus und weitestgehend gute Lehrer. Die waren damals dafür verantwortlich, dass ich auch lerne!

Heute geben Eltern gerne die Verantwortung an die Schulen ab und manche Lehrer resignieren nur noch bei den Kindern, die Ihnen anvertraut werden. Die armen Kinder können eigentlich nix dafür. Werden später aber natürlich verantwortlich für ihr Leben sein müssen.

Da bräuchte es eher einen "Elterntest"! Wobei mir jetzt schon klar ist, dass das ebenfalls nicht realisierbar ist!

Natürlich sollte er das. Ich glaube auch, dass die meisten es wissen. Die meisten, die es nämlich nicht wissen, gehen auch nicht wählen. Das beunruhigt mich vielmehr. Obwohl ich die Nichtwähler leider auch immer besser verstehen kann.

Auch das ist gelinde gesagt von denen nur dumm und nicht vermittelbar. Dann sollen sie zur Wahl gehen und einfach nur Prostest o.ä. auf den Stimmzettel schreiben und ich schwöre Dir, würden das genug Leute tun und diese Leute wären damit vielleicht sogar stärkste Partei (Wahlbeteiligung liegt i.d.R. etwas über 60%, d.h. würde es nur die Hälfte der Nichtwähler tun, entspräche das 33% der gültigen Stimmen!!!!!), dann würde in der Politik ganz schnell ein Umdenken stattfinden!

Ich gehe nur wählen, weil ich keine sog. extreme Parteien möchte und deren Stimmenanteil dadurch relativ verringere.

Aber ist es nicht traurig, dass ich aus voller Überzeugung noch nie gewählt habe?

Diese Leute benutzen das alles nur als billige Ausrede meiner Meinung nach...

Nein. Wenn o. g. wichtiger Grund nicht vorhanden wäre, würde ich manchmal auch gar nicht mehr wählen gehen. Wollen würde ich schon. Aber "können" nicht mehr.

Telly
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[1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1] arndt1972 antwortet auf Telly
04.08.2010 15:07
Benutzer Telly schrieb:
Natürlich habe ich das damals schriftlich festgehalten, so dumm kann man ja nicht sein. Aber Du glaubst gar nicht wie tief Menschen sinken können. Und das Geld war damals für eine angeblich dringende Reise zu seiner Frau und Kind...

Ist er geflogen? Fuhr er mit der Bahn? Ich hätte die Tickets gekauft. Im Zweifel immer "Naturalien"!

Das sehe ich jetzt genauso. Aber was machst Du, wenn ein bis dahin wirklich guter Freund vor dir steht (Abends) und morgen früh fahren will...
Er hat vorher nie nach Geld gefragt und war in der Beziehung der korrekteste Mensch.

Was droht Dir? Totalverlust? Läuft schon ein Insolvenzverfahren? Wenn ja, ist Deine Forderung mit berücksichtigt worden? Wenn nicht, dann verlierst Du auch keinen Anspruch.

Super, ich melde meine Forderung an (muß dann auch noch Geld investieren), er lebt jetzt von Hartz IV, also bekomme ich nichts. Er ist dann schuldenfrei und erhält dann bei seiner Rente (in 7 Jahren) diese, seine Bankpension und die Zusatzversorgung, wie er selbst sagt dann ca. 4000,- mtl., allerdings bin ich der Dumme...

Sorry. Du hast meine Fragen oben nicht beantwortet. Fakt ist, wenn das Insolvenzverfahren läuft (also die 6 Jahre), kannst Du es kippen, wenn er Deine Forderung nicht angemeldet hat! Nicht Du musst hier VORHER was anmelden. Sondern er darf keine Forderungen "vergessen"!

Klar, aber im Zweifel wird das kaum reichen...
Ich habe nicht mal eine aktuelle adresse oder Tel.nr. ...

Zugegeben, ich bin kein
Experte. Ich halte aber die Sendung "Raus aus den Schulden" für eine (nicht nur für RTL) hervorragende Sendung. Der "Infogehalt" einer jeden Sendung ist zwar gemessen an der Sendezeit gering - dafür aber oft wertvoll
- da man sonst als Unbeteiligter nicht im Thema drin ist.

Jein, was mich daran immer stört ist die tatsache, daß man sparen und verhandlen will, ich aber noch nie gehört habe: wie wäre es mit Rauchen aufhören, Haustiere abschaffen, einen günstigen Telefonanbieter wählen oder weniger Handy etc.!
Da kriege ich echt das kalte Kotzen! Und oft sieht man dann noch teure Lebensmittel, anstatt man sie mal zum Discounter schickt...

Und nun nenne mir an dem Beispiel den Sinn und vor allem die gerechtigkeit dieses Gesetztes...

Es wird immer Menschen geben, die darunter zu leiden haben. Aber was nützt einem ein Titel, bei jemandem, der im Normalfall nie mehr an Geld kommt?

Klar, nichts! aber so hat man noch eine Chance, nach heutiger Gesetzgebung eben nicht...

Von welchen Sicherheiten sprichst Du?

Mein Vater hat jemandem mal ein paar tausend euro geliehen, der gab ihm als sicherheit seinen Kfz-Brief. Nützte aber auch nichts, dann kam das neue Insolvenzrecht und das auto mußte er an alle abtreten und erhielt einen Bruchteil der Summe...

Und das Auto bzw. der Brief waren als Sicherheit schriftlich in einem Darlehensvertrag festgehalten? Sorry, aber das kann ich mir nicht vorstellen. Eine Bank verliert doch auch nicht plötzlich ihre Sicherheiten oder etwa doch?

Doch, das stand im Darlehensvertrag und dann hieß es, mein Vater würde vor anderen bevorzugt, wenn er das Auto alleine bekäme...

Sorry! Natürlich gab und gibt es ein Wahlprogramm! Aber in die Kamera sagten Westerwelle und Brüderle nur noch "Mehr Netto vom Brutto" und faselte von der Notwendigkeit eines "niedrigen, einfacheren und gerechteren" Steuersystem. Richtig ist, dass es notwendig wäre. Falsch ist, dass wir es bis 2013 bekommen werden. UND DAS WUSSTE JEDER HALBWEGS DENKENDE MENSCH.

Naja, also ohne sie jetzt verteidigen zu wollen, aber in 2011 hat JEDER mehr Netto vom Brutto! Das ist Fakt...
Wachstumsbeschl­eunigungsgesetz, bessere Absetzbarkeit der Krankenversicherung, etc. ...
Und das Steuersystem wird kommen glaube ich, aber nach, bzw. durch die Finanzkrise wird es noch was dauern. Aber bis 2013 ist auch noch Zeit...

und 2. haben sie bereits Steuern gesenkt, wenn auch (noch nicht) im erwarteten Umfang! Und das

Stop! Du gehst wirklich auf dieses schmale Brett? Ich sprach oben von:


dass nach der Wahl Steuersenkungen beschlossen werden.

Welche sind denn beschlossen wurden? Die sog.
"Hotelsteuer" - stimmt! Die war aber nicht gemeint, als es um das neue gerechte Steuersystem ging!

Und die Steuersenkung zum Jahreswechsel... - Meinst Du die? Die wurde nicht "nach der Wahl" beschlossen! Das stand vorher schon fest und da hat die FDP nichts mit zu tun!

Nicht alle Punkte! Das ist so nicht richtig, aber es stimmt einen großen Teil verdanken wir nicht der FDP!

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1315896/Ab-Januar-2010-Mehr-Geld-fuer-fast-alle.html

Und man hat sie für 4 Jahre gewählt, also darf man sie auch erst danach messen. Das gilt übrigens für JEDE Partei! Manches geht nciht von heute auf morgen und wenn man sich mal aktuelle Ergebnisse anschaut, dann finde ich persönlich, daß man deutliche Fortschritte in D. erkennen muß (es aber nicht will): deutliche Erholung am Arbeitsmarkt TROTZ der schweren Finanzkrise, ansteigende Wirtschaft und deutlich geringe Auswirkungen der Finanzkrise als vorhergesagt. Auch das sind Fakten ohne jede Wertung!

Diese "Fakten" zu glauben, fällt mir in der Tat schwer. Schön, wenn es so ist/wäre. Aber ich kenne einfach zuviele Unternehmen, die sich nach außen gut darstellen und deren Liquidität einfach so schlecht ist, dass es jedesmal ein Kraftakt ist, überhaupt die Löhne zu bezahlen. Dort bleiben dann andere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Krankenkassen und dem Finanzamt so lange liegen, wie es eben geht. Sollten wir jetzt wirklich ein zartes "Wachstumspflänzchen" haben, so liegt die Betonung dabei nicht auf "Wachstum" sondern auf
"zart"!

Deswegen kann man so etwas ja auch mehr oder weniger nur im Großen und Ganzen bewerten, bei einzelnen Unternehmen ist es immer anders...

Ich finde nur in D. versucht man immer alles schlecht zu reden oder zu sehen, anstatt man einfach mal den Verantwortlichen, nicht nur in der Politik, vertraut und sie am Ende mißt. Das dann ohne Wenn und Aber!!!!

Dann sollen die Leute es aber auch demnach machen! Fakt ist, dass ich selbst kein Politiker sein möchte. Ich mag mich nicht ständig vor Kameras rechtfertigen müssen und ich mag auch keinen "Rund um die Uhr"-Job wie es bei den "Spitzen"politikern der Fall ist. Dafür großen Respekt! Ganz ernsthaft!

Das sehe ich genauso. Nimm den OB von Duisburg: er soll ja angeblich kein Papier unterschrieben haben, aber man verlangt seinen Rücktritt. Das mag ja noch gehen, aber dann würde er seine GESAMTEN Pensionsansprüche verlieren, auch die aus seiner Zeit als Schuldirektor in Jahrzehnten davor und das kann es doch wohl nicht ernsthaft sein, oder?! Denken die Leute mal nach bevor sie fordern?!
Ich will ihn nicht heilig oder schuldfrei sprechen, das kann weder ich, noch die Öffentlichkeit wirklich beurteilen und das wird jetzt untersucht. Aber so eine Regelung ist Schwachsinn! Das würde auch kein anderer Mensch freiwillig machen und wenn ja, wäre er schön blöde...

Aber wenn eine Partei keine Mehrwertsteuererhöhung verspricht und die andere 2 Prozent. Beide dann zusammen die Macht haben und es kommen 3 Prozent heraus - da geht dann auch Respekt teilweise verloren!

Jein, zumindestens vor der einen Seite!

Und da Du ja nicht nur von Politikern
sprichst. Wenn jetzt Ackermann wieder 25% Rendite bringen kann, dann wissen wir doch alle, auf wessen Kosten das geht.

Ja, sicherlich auch das! Wobei es in Anführungszeichen jetzt leichter ist, weil man von einem geringeren Niveau kommt. Aber das soll keine Verteidigung sein, ich stimme Dir generell zu!

Dagegen
ist eine "Enteignung" gemäß Insolvenzgesetz ein Witz!

Naja, kommt immer darauf an, ist beides nicht ok!

Demokratie ist auch, daß man Wahlergebnisse respektiert und den Leuten muß klar sein, daß man die Partei damals für vier Jahre gewählt hat, also kein Endfazi nach nicht einmal einem Jahr ziehen kann!

Ich respektiere das Ergebnis! Ich gehöre nur zu denen, die vorher gerne die Wahrheit hören - und sich nicht verar$chen lassen wollen.

Das stimmt! Aber NOCH kann ich keine echten Lügen feststellen, aber ganz klar, im Jahr 2013 muß man schonungslos abrechnen! Daran müssen sie sich messen lassen und man sollte sicher auch allgemeine Umstände berücksichtigen (keiner konnte die Finanzkrise vor den Wahlen in der Dimension voraussehen), aber die Grundtendenz sollte klar erkennbar sein! Und wenn sie es nicht halten, gehören sie auch abgewählt...

Ich sehe es allerdings auch so, daß die Regierung im Moment ein extrem schlechtes Außenbild abgibt, das ändert aber nichts an den Leistungen.

Leistungen? Was denn? "Hotelsteuer"? Das einzige gute ist die Verlängerung der Kurzarbeit! Das hat zum Glück aber auch schon ohne FDP funktioniert.

Naja, das sehe ich wie gesagt etwas anders. Ich finde daß D. den Umständen entsprechend sehr gut durch die Krise bis jetzt gekommen ist! Und wenn die entwicklung so weitergeht, dann hätte man zumindestens auch finanziellen Spielraum bis 2013 und kann die Regierung klar bewerten!

Nicht negativ, aber man zeigt z.B. den Leuten Bildern und fragt wer das ist. Damals war es vor der wahl Schröder gegen Stoiber deren Bilder, sowie die von Bismarck und Hitler. Und oft wurden sie verwechselt. Und sorry, wer nciht einmal Hitler erkennt, hat für mich jedes Recht auf Wahlen verloren...

Madrid oder Mailand - Hauptsache Italien ;-)

Genau, wir sollten nicht den Sand in den Kopf stecken... ;-)

Wir alle müssen unser wissen doch "lernen". Und wir alle haben manchmal mehr und vor allem auch manchmal weniger Lust zu lernen. Ich hatte ein gutes Elternhaus und weitestgehend gute Lehrer. Die waren damals dafür verantwortlich, dass ich auch lerne!

Heute geben Eltern gerne die Verantwortung an die Schulen ab und manche Lehrer resignieren nur noch bei den Kindern, die Ihnen anvertraut werden. Die armen Kinder können eigentlich nix dafür. Werden später aber natürlich verantwortlich für ihr Leben sein müssen.

Da bräuchte es eher einen "Elterntest"! Wobei mir jetzt schon klar ist, dass das ebenfalls nicht realisierbar ist!
>
Dort stimme ich Dir in jedem Punkt zu! Ich bin vor kurzem das erste Mal Vater geworden und ich kann Dir eins sagen: für mich ist es das wichtigste Ziel in meinem Leben, daß ich meiner Kleinen jetzt eine Perspektive bieten kann und das meine ich nicht nur finanziell gesehen. Ich meine damit mehr die Erziehung und das ist keine Geldfrage, sondern eine Frage von persönlichem Engagement! Und ganz klar: aus heutiger sicht werde ich alles dafür tun, mein Kind auf eine private oder zumindestens von mir ausgesuchte Schule zu schicken. Denn wenn sie in den ersten Schuljahren erst Deutsch lernen muß, dann kann aus ihr kaum was werden! Meine Cousine hat jetzt in Offenbach ihr Referendariat als Lehrerin gemacht, sie unterrichtete (kein Scherz!!!!) in einer Grundschule Deutsch als erste Fremdsprache (offizielle Bezeichnung)!!!!!! Das sagt glaube ich alles über unser Schulsystem...
Und es muß nicht immer eine teure Privatshcule sein, im Zweifel tut es auch eine kirchliche Schule. Aber man muß halt selber auch entsprechendes Engagement zeigen und das spreche ich vielen Eltern (und dort überproportional viel bei HartzIV-Empfängern) ab! Dafür kann man mich jetzt hier hassen, aber das ist meine feste Überzeugung.

Natürlich sollte er das. Ich glaube auch, dass die meisten es wissen. Die meisten, die es nämlich nicht wissen, gehen auch nicht wählen. Das beunruhigt mich vielmehr. Obwohl ich die Nichtwähler leider auch immer besser verstehen kann.

Auch das ist gelinde gesagt von denen nur dumm und nicht vermittelbar. Dann sollen sie zur Wahl gehen und einfach nur Prostest o.ä. auf den Stimmzettel schreiben und ich schwöre Dir, würden das genug Leute tun und diese Leute wären damit vielleicht sogar stärkste Partei (Wahlbeteiligung liegt i.d.R. etwas über 60%, d.h. würde es nur die Hälfte der Nichtwähler tun, entspräche das 33% der gültigen Stimmen!!!!!), dann würde in der Politik ganz schnell ein Umdenken stattfinden!

Ich gehe nur wählen, weil ich keine sog. extreme Parteien möchte und deren Stimmenanteil dadurch relativ verringere.

Ist auch absolut in Ordnung! Aber ich finde: wer nicht wählen geht oder seinen Stimmzettel bewußt ungültig macht, darf sich auch nicht beschweren!

Aber ist es nicht traurig, dass ich aus voller Überzeugung noch nie gewählt habe?

Ja, aber auch da kann man was tun. Du bist auch wählbar, bzw. kannst es sein!

Diese Leute benutzen das alles nur als billige Ausrede meiner Meinung nach...

Nein. Wenn o. g. wichtiger Grund nicht vorhanden wäre, würde ich manchmal auch gar nicht mehr wählen gehen. Wollen würde ich schon. Aber "können" nicht mehr.

Telly
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[…1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1] Telly antwortet auf arndt1972
04.08.2010 16:21
Ist er geflogen? Fuhr er mit der Bahn? Ich hätte die Tickets gekauft. Im Zweifel immer "Naturalien"!

Das sehe ich jetzt genauso. Aber was machst Du, wenn ein bis dahin wirklich guter Freund vor dir steht (Abends) und morgen früh fahren will...
Er hat vorher nie nach Geld gefragt und war in der Beziehung der korrekteste Mensch.

Ich verurteile Dich ja auch nicht. Denn 250 Euro sind alles in allem ein überschaubares Risiko, weil es eine Maximalgrenze gibt. Eine Bürgschaft wird von mir wirklich nie jemand bekommen.

Sorry. Du hast meine Fragen oben nicht beantwortet. Fakt ist, wenn das Insolvenzverfahren läuft (also die 6 Jahre), kannst Du es kippen, wenn er Deine Forderung nicht angemeldet hat! Nicht Du musst hier VORHER was anmelden. Sondern er darf keine Forderungen "vergessen"!

Klar, aber im Zweifel wird das kaum reichen...

Es kommt auf einen Versuch an.

Ich habe nicht mal eine aktuelle adresse oder Tel.nr. ...

Sorry. Aber für dieses Problem kann das Insolvenzrecht nix; wenn Du verstehst, wie ich das jetzt meine.

Zugegeben, ich bin kein Experte. Ich halte aber die Sendung "Raus aus den Schulden" für eine (nicht nur für RTL) hervorragende Sendung. Der "Infogehalt" einer jeden Sendung ist zwar gemessen an der Sendezeit gering - dafür aber oft wertvoll
- da man sonst als Unbeteiligter nicht im Thema drin ist.

Jein, was mich daran immer stört ist die tatsache, daß man sparen und verhandlen will, ich aber noch nie gehört habe: wie wäre es mit Rauchen aufhören, Haustiere abschaffen, einen günstigen Telefonanbieter wählen oder weniger Handy etc.!

Dann schaust Du nur unregelmäßig rein. Die Sendung ist auf 45 Minuten geschnitten inkl. der lästigen Wiederholungen nach einer Pause oder Vorschauen vor einer Pause. Zum Glück kann ich alles dank Festplattenrecorder vorspulen. Was ich sagen will ist, dass wir vieles auch nicht gezeigt bekommen. So z. B. auch, wie sich im einzelnen die geänderte Ausgabensituation hinterher darstellt. Und o. g. Ausgaben sind vollkommen in Ordnung, wenn das Gleichgewicht Einnahmen/Ausgaben stimmt. Und daran wird gearbeitet.

Da kriege ich echt das kalte Kotzen! Und oft sieht man dann noch teure Lebensmittel, anstatt man sie mal zum Discounter schickt...

Bei manchen stimmt das. Aber erstens verallgemeinerst Du und zweitens wird gerade das Rauchen angesprochen, wenns eben dies massivst das Gleichgewicht stört.

Und nun nenne mir an dem Beispiel den Sinn und vor allem die gerechtigkeit dieses Gesetztes...

Es wird immer Menschen geben, die darunter zu leiden haben. Aber was nützt einem ein Titel, bei jemandem, der im Normalfall nie mehr an Geld kommt?

Klar, nichts! aber so hat man noch eine Chance, nach heutiger Gesetzgebung eben nicht...

Ohne Adresse hilft Dir alles nix.

Und das Auto bzw. der Brief waren als Sicherheit schriftlich in einem Darlehensvertrag festgehalten? Sorry, aber das kann ich mir nicht vorstellen. Eine Bank verliert doch auch nicht plötzlich ihre Sicherheiten oder etwa doch?

Doch, das stand im Darlehensvertrag und dann hieß es, mein Vater würde vor anderen bevorzugt, wenn er das Auto alleine bekäme...

Das wäre wirklich ein Hammer. Hat er das mal von einem Anwalt durchchecken lassen? Hier würde ich als Gläubiger keinem Insolvenzverwalter trauen.

Naja, also ohne sie jetzt verteidigen zu wollen, aber in 2011 hat JEDER mehr Netto vom Brutto! Das ist Fakt...

Ich werds Dir dann sagen können. Die Beiträge zur SV sollen aber bis dahin steigen. Mehr Netto sehe ich da noch nicht.

Und das Steuersystem wird kommen glaube ich, aber nach, bzw. durch die Finanzkrise wird es noch was dauern. Aber bis 2013 ist auch noch Zeit...

Ja, ja. (gelangweilt)

Und die Steuersenkung zum Jahreswechsel... - Meinst Du die? Die wurde nicht "nach der Wahl" beschlossen! Das stand vorher schon fest und da hat die FDP nichts mit zu tun!

Nicht alle Punkte! Das ist so nicht richtig, aber es stimmt einen großen Teil verdanken wir nicht der FDP!

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1315896/Ab-
Januar-2010-Mehr-Geld-fuer-fast-alle.html

Ich habe den Link gelesen. Aber was verdanken wir nun der FDP?

Deswegen kann man so etwas ja auch mehr oder weniger nur im Großen und Ganzen bewerten, bei einzelnen Unternehmen ist es immer anders...

Stimmt schon. Nur warum haben viele in meinem Bekanntenkreis die gleichen persönlichen Erfahrungen und können den offiziellen Zahlen daher nicht trauen.

Mich würde wirklich mal interessieren, wieviele Firmen wirklich solvent sind. Dazu wird es nie ehrliche Statistiken geben.

aber dann würde er seine GESAMTEN Pensionsansprüche verlieren, auch die aus seiner Zeit als Schuldirektor in Jahrzehnten davor und das kann es doch wohl nicht ernsthaft sein, oder?! Denken die Leute mal nach bevor sie fordern?!
Ich will ihn nicht heilig oder schuldfrei sprechen, das kann weder ich, noch die Öffentlichkeit wirklich beurteilen und das wird jetzt untersucht. Aber so eine Regelung ist Schwachsinn! Das würde auch kein anderer Mensch freiwillig machen und wenn ja, wäre er schön blöde...

Dass es auch "alte" Ansprüche betrifft, ist mir nicht klar. Aber dann sollte er halt daran mitwirken, dass man ihn leicht loswerden kann und er verliert nur die Ansprüche aus seiner jetzigen Tätigkeit. Doch einfach in ein Mausloch zu kriechen ist auch nicht die Lösung. Aber dieses Thema möchte ich wirklich nicht weitervertiefen.

Aber wenn eine Partei keine Mehrwertsteuererhöhung verspricht und die andere 2 Prozent. Beide dann zusammen die Macht haben und es kommen 3 Prozent heraus - da geht dann auch Respekt teilweise verloren!

Jein, zumindestens vor der einen Seite!

Nein. Beide!

Ich respektiere das Ergebnis! Ich gehöre nur zu denen, die vorher gerne die Wahrheit hören - und sich nicht verar$chen lassen wollen.

Das stimmt! Aber NOCH kann ich keine echten Lügen feststellen, aber ganz klar, im Jahr 2013 muß man schonungslos abrechnen!

Die Lüge war schon vor der Wahl entlarvt. Leider haben es viele nur nicht sehen wollen und deshalb entsprechend gewählt. Man wollte es halt zu sehr glauben.

Daran müssen sie sich messen lassen und man sollte sicher auch allgemeine Umstände berücksichtigen (keiner konnte die Finanzkrise vor den Wahlen in der Dimension voraussehen), aber die Grundtendenz sollte klar erkennbar sein! Und wenn sie es nicht halten, gehören sie auch abgewählt...

Sorry aber das ist Quatsch. Vor der Wahl war das Ausmaß sehr wohl bekannt. Zumindest war klar, dass es keine Steuersenkungen geben kann.

Abgesehen davon, wünsche ich mir eine Steuerreform, wo der Staat in Summe nicht weniger Geld einnimmt. Die mittleren Einkommen zwischen 2000 und 4000 Euro müssen nur endlich entlastet werden und die größeren entsprechend belastet. Das ist nichts anderes als die Rücknahme der Steuerentlastungen für Besserverdienende in den letzten Jahrzehnten und die Abschaffung der "kalten Progression".

Naja, das sehe ich wie gesagt etwas anders. Ich finde daß D. den Umständen entsprechend sehr gut durch die Krise bis jetzt gekommen ist! Und wenn die entwicklung so weitergeht, dann hätte man zumindestens auch finanziellen Spielraum bis 2013 und kann die Regierung klar bewerten!

Was ich oben beschrieben habe, wirds mit der FDP nie geben.

Madrid oder Mailand - Hauptsache Italien ;-)

Genau, wir sollten nicht den Sand in den Kopf stecken... ;-)

Schön, dass wir noch schmunzeln können.

Da bräuchte es eher einen "Elterntest"! Wobei mir jetzt schon klar ist, dass das ebenfalls nicht realisierbar ist!
> Dort stimme ich Dir in jedem Punkt zu! Ich bin vor kurzem das erste Mal Vater geworden und ich kann Dir eins sagen: für mich ist es das wichtigste Ziel in meinem Leben, daß ich meiner Kleinen jetzt eine Perspektive bieten kann und das meine ich nicht nur finanziell gesehen.

Dann darf man sicher noch gratulieren. Gratulation!

Ich meine damit mehr die Erziehung und das ist keine Geldfrage, sondern eine Frage von persönlichem Engagement!

Viel Glück und Durchsetzungsvermögen wünsche ich dazu!

Meine Cousine hat jetzt in Offenbach ihr Referendariat als Lehrerin gemacht, sie unterrichtete (kein Scherz!!!!) in einer Grundschule Deutsch als erste Fremdsprache (offizielle Bezeichnung)!!!!!! Das sagt glaube ich alles über unser Schulsystem...

Und was ist dann die "Muttersprache"?

Ich gehe nur wählen, weil ich keine sog. extreme Parteien möchte und deren Stimmenanteil dadurch relativ verringere.

Ist auch absolut in Ordnung! Aber ich finde: wer nicht wählen geht oder seinen Stimmzettel bewußt ungültig macht, darf sich auch nicht beschweren!

Jetzt widersprichst Du Dich aber. Eben hast Du noch geschrieben:

Dann sollen sie zur Wahl gehen und einfach nur Prostest o.ä. auf den Stimmzettel schreiben

Damit ist ein Stimmzettel ja wohl ungültig.

Aber ist es nicht traurig, dass ich aus voller Überzeugung noch nie gewählt habe?

Ja, aber auch da kann man was tun. Du bist auch wählbar, bzw. kannst es sein!

Es kann doch nicht jeder plötzlich sich selbst zur Wahl stellen, nur weil man aus den anderen nichts passendes findet. Es gibt die 5%-Hürde ja zurecht. Meine Proteststimme ging letztes Mal tatsächlich an die Piratenpartei. Und wenn die anderen sich nicht bessern, und die Piraten nicht unwählbar werden, werde ich das wohl wieder tun.

Telly
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[…1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1] arndt1972 antwortet auf Telly
05.08.2010 11:29
So z. B.
auch, wie sich im einzelnen die geänderte Ausgabensituation hinterher darstellt. Und o. g. Ausgaben sind vollkommen in Ordnung, wenn das Gleichgewicht Einnahmen/Ausgaben stimmt. Und daran wird gearbeitet.

Naja, also das habe ich noch nie gesehen. Es wurde dort noch nie über zu hohe Stromkosten, Handyrechnungen etc. gesprochen und Rauchen sollte, wenn überhaupt, nur eingeschränkt werden...
Und Tiere oder so wurden auch noch nie abgeschafft (ich glaube mal war es ein Pferd)...

Da kriege ich echt das kalte Kotzen! Und oft sieht man dann noch teure Lebensmittel, anstatt man sie mal zum Discounter schickt...

Bei manchen stimmt das. Aber erstens verallgemeinerst Du und zweitens wird gerade das Rauchen angesprochen, wenns eben dies massivst das Gleichgewicht stört.

Sorry, mag sein und trifft sicher nicht auf alle zu, aber ich habe dort auch NOCH KEINEN gesehen, bei dem man dort nicht hätte sofort sparen können...

Doch, das stand im Darlehensvertrag und dann hieß es, mein Vater würde vor anderen bevorzugt, wenn er das Auto alleine bekäme...

Das wäre wirklich ein Hammer. Hat er das mal von einem Anwalt durchchecken lassen? Hier würde ich als Gläubiger keinem Insolvenzverwalter trauen.

Wie sagt man so schön: nicht noch gutes Geld verbrennen um evtl. schlechtes Geld wieder zu bekommen (der Wagen hatte jetzt auch nicht den wert, da wäre mehr für einen Anwalt etc. draufgegangen)...

Ich habe den Link gelesen. Aber was verdanken wir nun der FDP?
>
Steht doch auch drin. Z.B. Kindergeld, wenngleich das nicht für alle gilt...
Aber einzelne Punkte aus dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz kommen dazu.

Deswegen kann man so etwas ja auch mehr oder weniger nur im Großen und Ganzen bewerten, bei einzelnen Unternehmen ist es immer anders...

Stimmt schon. Nur warum haben viele in meinem Bekanntenkreis die gleichen persönlichen Erfahrungen und können den offiziellen Zahlen daher nicht trauen.

Sorry, aber das ist eine subjektive Wahrnehmung, die niemand belegen oder widerlegen kann...

Mich würde wirklich mal interessieren, wieviele Firmen wirklich solvent sind. Dazu wird es nie ehrliche Statistiken geben.
>
Das gilt aber heute wie vor der Krise...

Dass es auch "alte" Ansprüche betrifft, ist mir nicht klar. Aber dann sollte er halt daran mitwirken, dass man ihn leicht loswerden kann und er verliert nur die Ansprüche aus seiner jetzigen Tätigkeit. Doch einfach in ein Mausloch zu kriechen ist auch nicht die Lösung. Aber dieses Thema möchte ich wirklich nicht weitervertiefen.

Ich auch nicht, aber er hat doch wohl signalisiert, daß er sich einem Abwahlverfahren stellen würde, das ist ja wohl die einzige für ihn realistische Lösung...
Hier mal ein Link:

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/508775

Wenn dem so ist, fände ich es ok, weil alles andere würde NIEMAND der denken kann machen.
Und wie gesagt, seine Schuld oder Nichtschuld sollen andere beurteilen...

Sorry aber das ist Quatsch. Vor der Wahl war das Ausmaß sehr wohl bekannt. Zumindest war klar, dass es keine Steuersenkungen geben kann.

Das sehe ich persönlich anders und andere Länder haben es doch bereits vorgemacht...

Da bräuchte es eher einen "Elterntest"! Wobei mir jetzt schon klar ist, dass das ebenfalls nicht realisierbar ist!
> Dort stimme ich Dir in jedem Punkt zu! Ich bin vor kurzem das erste Mal Vater geworden und ich kann Dir eins sagen: für mich ist es das wichtigste Ziel in meinem Leben, daß ich meiner Kleinen jetzt eine Perspektive bieten kann und das meine ich nicht nur finanziell gesehen.

Dann darf man sicher noch gratulieren. Gratulation!

Danke!!!! :-)

Ich meine damit mehr die Erziehung und das ist keine Geldfrage, sondern eine Frage von persönlichem Engagement!

Viel Glück und Durchsetzungsvermögen wünsche ich dazu!

Das kann man glaube ich gebrauchen...
Aber bis jetzt ist die Kleine ein engel, hoffen wir es bleibt so!

Meine Cousine hat jetzt in Offenbach ihr Referendariat als Lehrerin gemacht, sie unterrichtete (kein Scherz!!!!) in einer Grundschule Deutsch als erste Fremdsprache (offizielle Bezeichnung)!!!!!! Das sagt glaube ich alles über unser Schulsystem...

Und was ist dann die "Muttersprache"?

DAS habe ich mich auch gefragt. Sie meinte nur das wäre recht kompliziert und wird so echt durchgezogen, da der Ausländeranteil dort so hoch sei...

Ich gehe nur wählen, weil ich keine sog. extreme Parteien möchte und deren Stimmenanteil dadurch relativ verringere.

Ist auch absolut in Ordnung! Aber ich finde: wer nicht wählen geht oder seinen Stimmzettel bewußt ungültig macht, darf sich auch nicht beschweren!

Jetzt widersprichst Du Dich aber.

Sorry, hast Du völlig recht, streiche bitte den Teil mit bewußt ungültig macht. Mein Fehler!
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[…1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1] hafenbkl antwortet auf arndt1972
05.08.2010 18:58
Benutzer arndt1972 schrieb:
... Steht doch auch drin. Z.B. Kindergeld, wenngleich das nicht für alle gilt...

Kindergeld gibt es seit mehreren Jahrzehnten. Das ist ganz bestimmt keine Erfindung der FDP.
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[…1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.2] arndt1972 antwortet auf arndt1972
05.08.2010 11:30
Sorry, Unwissenheit schützt vor Fehlern nicht und man darf nicht Äpfel mit Birnen vergleichen...

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/508775
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[1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.2] sushiverweigerer antwortet auf Telly
04.08.2010 18:32
Du musst echt zuviel Zeit haben, mit I...... und A....... zu diskutieren macht im allgemeinen wenig Sinn.

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[1.1.1.1.2] spaghettimonster antwortet auf arndt1972
05.08.2010 03:35
Benutzer arndt1972 schrieb:
Da gebe ich Dir Recht, aber wie gesagt, es gibt ja verschiedene Möglichkeiten um aufzuladen. Bei einer braucht es keine Schufa, bei den anderen dagegen schon. Daher ist es die Entscheidung von Lidl, ob man da was spezielles programmieren möchte

Das steht Lidl nicht frei. Schufa-Anfragen sind nur zulässig, wenn ein Anbieter in Vorleistung tritt. Das tut ein Prepaid-Anbieter nicht, solange man nicht per Lastschrift auflädt, und auch dann nur, wenn er das Guthaben vor Gutschrift freischaltet, was er nicht müsste und was bei Vorkasseüberweisung auch nicht üblich ist. Dass eine Lastschrift theoretisch in Zukunft widerrufen werden kann, ändert daran rechtlich nichts. Theoretisch kann der Kunde auch bei Vorabüberweisung hinterher beim Anbieter einen Einbruchsdiebstahl begehen und sich sein Geld wiederholen oder die Forderung mit einer angeblichen Gegenforderung verrechnen. Deshalb kann Lastschrift nicht als Rechtfertigung herhalten.

Es ist wohl eher so, dass viele Prepaid-Accounts unter besonderen Umständen "überzogen" werden können, z.B. bekommen die deutschen Anbieter die Abrechnungsdaten von einigen Roamingnetzen immer mal wieder verzögert geliefert, obwohl das in den letzten Jahren besser geworden ist. Daher sind viele Prepaidkarten keine reinen Prepaid-Tarife. Die Alternative wäre, diese Dienste und Netze ganz zu sperren, was die Anbieter entweder nicht wollen oder nicht können, weil sie nur billige Reseller sind und keinen Einfluss auf die Plattform (z.B. O2-Netz bei Lidl) haben.

Ich suche mir als Kunde ein Unternehmen aus

Wobei du kaum einen Überblick über die interne Geschäftslage der letzten Jahre erhältst, und eine uninformierte Entscheidung ist nicht viel wert. Viele Anbieter sind in den letzten Jahren völlig überraschend in die Insolvenz gegangen, waren deren Kunden, die Guthaben vorausbezahlt hatten, weniger schützenswert?

und wenn das Unternehmen es in gewisser Weise auch so macht, finde ich das absolut ok!

Das setzt aber voraus, dass der Kunde
a) ein Wahlrecht hat (was erfüllt ist, weil es mehrere Anbieter ohne Schufa gibt) und
b) in vollem Bewusstsein(!) der Übermittlung seiner Daten zustimmt. Das Gesetz verlangt deshalb, dass Schufa-Einwilligungen in AGB besonders hervorgehoben sein müssen (Fettdruck) und nicht im Kleingedruckten durchgeschmuggelt werden dürfen. Das erfüllen Lidl und Fonic für jeden sichtbar nicht und spielen somit nicht fair.

Und ganz ehrlich: in der heutigen Zeit finde ich persönlich es ok, wenn man für Fehlverhalten auch gewisse Nachteile in Kauf nehmen muß.

Ein Vertragsschluss über eine Prepaidkarte ist aber kein Fehlverhalten. Die Schufa-Übermittlung wird laut AGB auch nicht an ein Fehlverhalten geknüpft.

das Gesetz hilft einem noch, indem es Gläubiger quasi zwangsenteignet!

Bei der Privatinsolvenz, die nur unter engen Voraussetzungen möglich ist, wird vorher das gesamte verwertbare Vermögen an die Gläubiger verteilt. Mehr würden sie auch sonst nicht bekommen. Dank Privatinsolvenz kann der Schuldner danach noch mal auf die Beine kommen, während er sonst häufig auf der Flucht vor dem Gerichtsvollzieher auf Jahrzehnte in Schwarzarbeit und in immer neuer Illegalität versumpft und noch viel größere Schäden bei Staat und Wirtschaft anrichtet. Was soll also dein Stammtischgerede über die Privatinsolvenz?
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[1.1.1.1.2.1] arndt1972 antwortet auf spaghettimonster
05.08.2010 11:33
Und ganz ehrlich: in der heutigen Zeit finde ich persönlich es ok, wenn man für Fehlverhalten auch gewisse Nachteile in Kauf nehmen muß.

Ein Vertragsschluss über eine Prepaidkarte ist aber kein Fehlverhalten. Die Schufa-Übermittlung wird laut AGB auch nicht an ein Fehlverhalten geknüpft.
>
Das Fehlverhalten ist das Schulden machen....

Dank Privatinsolvenz kann der Schuldner danach noch
mal auf die Beine kommen, während er sonst häufig auf der Flucht vor dem Gerichtsvollzieher auf Jahrzehnte in Schwarzarbeit und in immer neuer Illegalität versumpft und noch viel größere Schäden bei Staat und Wirtschaft anrichtet. Was soll also dein Stammtischgerede über die Privatinsolvenz?

Das ist Blödsinn und das weißt Du auch. Ich habe es im Thread mehr als ausreichend begründet und zwei selbst erlebte Praxisbeispiele gebracht.
Stammtischgerede sind Deine Pauschalaussagen die du nicht belegen kannst (schwarzarbeit, neue Illegalität etc.)!
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[1.1.1.1.2.1.1] sushiverweigerer antwortet auf arndt1972
05.08.2010 12:46

Das Fehlverhalten ist das Schulden machen....

In gibt viele Gründe für Überschuldung, nicht alle sind ein "Fehlverhalten". Wer seinen Job verliert, krank wird, sich Scheiden lässt, Einkommenseinbußen hat, der hat zumeist weniger Geld und kann dann u.U. seine Verpflichtungen nicht mehr erfüllen.

Schulden kann man vorsätzlich machen, das ist dann oft strafbar (Betrug), man kann die fahrlässig machen, das ist dann oft Dummheit oder Leichtsinn und man kann ohne eigene Schuld Schulden machen, wenn man die äußeren Umstände nicht beeinflussen konnte.

Bei deinem überzogenen Maßstab müsstest du jeden Häuslebauer verurteilen, der sich seine Immobilie 20-30 Jahre lang finanziert, denn niemand kann sich sicher sein für diese lange Zeit finanziell liquide zu sein.

Mir wurde vor kurzem meine Restschuldbefreiung erteilt, ich bin sicher meine ausnahmslos milliardenschweren Gläubiger werden es überleben.
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[1.1.1.1.2.1.1.1] arndt1972 antwortet auf sushiverweigerer
05.08.2010 13:04
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

Das Fehlverhalten ist das Schulden machen....

In gibt viele Gründe für Überschuldung, nicht alle sind ein "Fehlverhalten". Wer seinen Job verliert, krank wird, sich Scheiden lässt, Einkommenseinbußen hat, der hat zumeist weniger Geld und kann dann u.U. seine Verpflichtungen nicht mehr erfüllen.

Sorry, genau das meine ich. Man wälzt auf andere ab. Bis auf den Jobverlust ist man i.d.R. für alles selbst verantwortlich und kann sich auch entsprechend absichern! Berufsunfähigke­itsversicherung, Arbeitslosigkeitsversicherung etc.. Dafür muß man sich natürlich vorher entsprechende Gedanken machen und sollte sich vernünftigerweise Rücklagen bilden! Aber da ist vielen Menschen alles andere wichtiger und genau das werfe ich ihnen vor!

Schulden kann man vorsätzlich machen, das ist dann oft strafbar (Betrug), man kann die fahrlässig machen, das ist dann oft Dummheit oder Leichtsinn und man kann ohne eigene Schuld Schulden machen, wenn man die äußeren Umstände nicht beeinflussen konnte.

Der dritte Punkt (unschuldig Schulden machen) dürfte nur ein minimaler Bruchteil dessen sein. I.d.R. steckt da Dummheit, bzw. Leichtgläubigkeit dahinter, womit man zumindestens eine Teilschuld hat!

Bei deinem überzogenen Maßstab müsstest du jeden Häuslebauer verurteilen, der sich seine Immobilie 20-30 Jahre lang finanziert, denn niemand kann sich sicher sein für diese lange Zeit finanziell liquide zu sein.

Nein, das ist Quatsch! Wenn ich vorher etwas genau kalkuliere, Rücklagen bilde und mich ab- und versichere, dann ruiniert mich das normalerweise fast nie! Denn dort habe ich das Haus als Sicherheit und wenn ich rechtzeitig handle, bedarf es auch keiner Zwangsversteigerung, bei der meistens der Verkäufer der Dumme ist.

Mir wurde vor kurzem meine Restschuldbefreiung erteilt, ich bin sicher meine ausnahmslos milliardenschweren Gläubiger werden es überleben.

Und genau damit erfüllst Du das gängige Vorurteil: Du versuchst dem hier eine witzige Note zu geben und man hat eher den Eindruck, als wenn Du nicht wirklich was daraus gelernt hast. Fakt ist: DU hast Sch... gebaut und andere müssen die Suppe auslöfeln. Da ist es egal, ob sie milliardenschwer sind oder nicht. Aber genau diese Einstellung legst Du hier ja immer wieder zu Tage. Wohlhabende und Rechtschaffende sind für Dich zum Melken oder Bekämpfen da, die anderen sind immer nur die Opfer...
dabei hast gerade Du persönlich auf deren Kosten davon profitiert, denn sie tragen DEINE Schulden.
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[1.1.1.1.2.1.1.1.1] sushiverweigerer antwortet auf arndt1972
05.08.2010 13:14

Und genau damit erfüllst Du das gängige Vorurteil: Du versuchst dem hier eine witzige Note zu geben

Vorurteile sind immer dumm, Leute die selbige haben disqualifizieren sich selbst.

War übrigens nicht witzig gemeint. Meine Gläübiger waren übrigens tatsächlich alle MILLIARDENSCHWER (Banken, Kreditkartenunternehmen, Versandhäuser etc.).

Und ich habe nicht einen einzigen Cent dazubezahlt (Nulltilgung), jetzt kannst du dich noch mehr aufregen.

Dass ich ein Freund von Umverteilung von OBEN nach UNTEN bin muss ich nicht extra erwähnen oder? Du und deine FDP verteilen ja lieber von UNTEN nach OBEN um und das leider sehr erfolgreich!

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[1.1.1.1.2.1.1.1.1.1] arndt1972 antwortet auf sushiverweigerer
05.08.2010 13:22
War übrigens nicht witzig gemeint. Meine Gläübiger waren übrigens tatsächlich alle MILLIARDENSCHWER (Banken, Kreditkartenunternehmen, Versandhäuser etc.).

Und ich habe nicht einen einzigen Cent dazubezahlt (Nulltilgung), jetzt kannst du dich noch mehr aufregen.

Dass ich ein Freund von Umverteilung von OBEN nach UNTEN bin muss ich nicht extra erwähnen oder?

Siehst Du, genau das nenne ich Schmarotzer. Also gibt Du ja wenigstens (indirekt) zu, daß Du Mist gebaut hast und jetzt noch damit prahlst, daß Du keinen Cent bezahlt hast und auf anderer Leute Kosten gelebt hast. Aber dann noch auf den Staat meckern, das sind die Besten!
Eigentlich müßtest Du genau derjenige sein, der den verantwortlichen Politikern jeden Tag zigfach Danke sagen muß und der mal überlegen sollte, was er mal für den Staat tun kann, statt sich immer nur vom Staat schützen zu lassen, weil er mit seinem Leben und seinem Handeln nicht klar kommt.
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[1.1.1.1.2.1.1.1.1.1.1] Telly antwortet auf arndt1972
05.08.2010 13:32
Ich habe das Insolvenzrecht als solches hier verteidigt und stehe auch nach wie vor dazu.

Eigentlich müßtest Du genau derjenige sein, der den verantwortlichen Politikern jeden Tag zigfach Danke sagen muß und der mal überlegen sollte, was er mal für den Staat tun kann, statt sich immer nur vom Staat schützen zu lassen, weil er mit seinem Leben und seinem Handeln nicht klar kommt.

Gerade deshalb aber muss ich hier zustimmen!

Telly
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[1.1.1.1.2.1.1.1.1.1.1.1] arndt1972 antwortet auf Telly
05.08.2010 13:42
Siehst Du Telly, genau das mag ich an Dir: Du hast Deine Meinung, erkennst aber auch Gegenbeispiele an. So sollte es sein! Genau das fehlt hier aber leider vielen Teilnehmern.
Und natürlich findet man für beide Seiten immer Pro und Kontra, genau das macht es oft auch so schwierig, bzw. unmöglich die perfekte Lösung zu finden.
Ich denke damit ist dann auch alles gesagt...
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[1.1.1.1.2.1.1.1.1.1.2] sushiverweigerer antwortet auf arndt1972
06.08.2010 15:45

einmal geändert am 06.08.2010 15:46
Benutzer arndt1972 schrieb:


Und ich habe nicht einen einzigen Cent dazubezahlt (Nulltilgung), jetzt kannst du dich noch mehr aufregen.


Siehst Du, genau das nenne ich Schmarotzer.

Warum denn das? Ich habe ein gesetzlich streng geregeltes Insolvenzverfahren durchlaufen, alle Auflagen erfüllt und habe dann die Restschuldbefreiung erhalten!

Was ist daran jetzt so schlimm? Und wo habe ich "schmarotzt"?

Wie viele Unternehmen machen denn jährlich pleite? Sind das auch alles Schmarotzer?

Du musst echt zuviel Geld haben, das du ständig irgendwelchen dubiosen Leuten leihst und es nicht wiederbekommst (Tipp: lass es doch einfach!).

Ich habe meine privaten Schulden übrigens immer zurückgezahlt.

Meine Gläubiger (alles milliardenschwere Konzerne) SCHMAROTZEN so viele Milliarden im Jahr von ihren Kunden ab, dass die 35.000 Euro, die sie mir "geschenkt" haben, nicht weh tun.

Noch einmal: Geld gehört da hin wo es gebraucht wird: zu den Menschen! Nicht auf die Konten gieriger, superreicher Unternehmen (oder auch Privatpersonen).

Die Deutsche Bank z.B. hat doch auch kein schlechtes Gewissen, wenn sie dank skrupelloser Geschäfte die Menschen ab.zockt und sogar ganze Staaten und Kommunen:

http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_436080

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,680228,00.html

http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,xc5wtew6pzs1vgon~cm.asp


Gute Leute tun Gutes: http://www.tagesschau.de/ausland/milliardaere102.html

Ich finde deine reaktionäre, spießige Kleingeistigkeit einerseits amüsant, anderseits aber auch sehr dumm und ärgerlich.

Aber du bist halt ein typischer Deutscher: trittst nach unten (Menschen) und buckelst nach oben (Kapital).
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[1.1.1.1.2.1.2] spaghettimonster antwortet auf arndt1972
05.08.2010 13:32
Benutzer arndt1972 schrieb:
Das Fehlverhalten ist das Schulden machen....

Es geht nicht um das Melden offener Forderungen, was sowieso ohne Schufa-Klausel zulässig wäre, sondern um die Bonitätsprüfung und das Melden des reinen Vertrags an die Schufa, bevor irgendwelche Leistungen erbracht wurden. Du vermischst diese beiden Dinge.

Das ist Blödsinn

Auf diesem kenntnisfreien und oberflächlichen BILD-Niveau hat eine Unterhaltung keinen Zweck.
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[1.1.1.1.2.1.2.1] arndt1972 antwortet auf spaghettimonster
05.08.2010 13:39
Benutzer spaghettimonster schrieb:
Benutzer arndt1972 schrieb:
Das Fehlverhalten ist das Schulden machen....

Es geht nicht um das Melden offener Forderungen, was sowieso ohne Schufa-Klausel zulässig wäre, sondern um die Bonitätsprüfung und das Melden des reinen Vertrags an die Schufa, bevor irgendwelche Leistungen erbracht wurden. Du vermischst diese beiden Dinge.

???
DU vermischt etwas, weil Du den o.g. Satz in einen anderen Zusammenhang gebracht hast, als ich ihn benutzt habe...

Das ist Blödsinn

Auf diesem kenntnisfreien und oberflächlichen BILD-Niveau hat eine Unterhaltung keinen Zweck.

Aha, das ist besseres Niveau?! Ich liefere Argumente und Belege für meine Aussage und Du stellst Behauptungen auf, die sich weder belegen noch beweisen lassen und dann sagt man, daß eine Unterhaltung keinen Zweck hat.
Auch eine Art und Weise zu diskutieren...
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[1.1.1.1.2.1.2.2] Telly antwortet auf spaghettimonster
05.08.2010 13:45
Benutzer spaghettimonster schrieb:
Benutzer arndt1972 schrieb:
Das Fehlverhalten ist das Schulden machen....

Es geht nicht um das Melden offener Forderungen, was sowieso ohne Schufa-Klausel zulässig wäre, sondern um die Bonitätsprüfung und das Melden des reinen Vertrags an die Schufa, bevor irgendwelche Leistungen erbracht wurden. Du vermischst diese beiden Dinge.

Ähm. Moment. Für die Meldung an die Schufa, ob ich überhaupt einen Vertrag habe, braucht der Anbieter meine Zustimmung?

Aber für das Melden an die Schufa von (nachhaltig) nicht gezahlten Forderungen braucht er meine Zustimmung nicht?

Habe ich Dich so richtig verstanden?

Telly
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[1.1.1.1.2.1.3] hafenbkl antwortet auf arndt1972
05.08.2010 19:13
Benutzer arndt1972 schrieb:
Ein Vertragsschluss über eine Prepaidkarte ist aber kein Fehlverhalten. Die Schufa-Übermittlung wird laut AGB auch nicht an ein Fehlverhalten geknüpft.
> Das Fehlverhalten ist das Schulden machen....

???
Wie kannst du bei einer Prepaidkarte Schulden machen?
Prepaid bedeutet: ERST bezahlen. Der Gläubiger ist der Kunde!

Wenn sich die Anbieter bei Prepaid auf Lastschrift einlassen, ist das die Schuld der Anbieter. Niemand zwingt sie dazu.

Wenn es beim Roaming Probleme gibt, ist das die alleinige Schuld der Anbieter. Dann sollen sie die entsprechenden Länder schlimmstenfalls sperren. Aber dann würde ja Umsatz verloren gehen. Die haben sich ganz bestimmt genau ausgerechnet, dass sich das Ausfallrisiko trotzdem rechnet.
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[1.1.1.1.2.1.3.1] arndt1972 antwortet auf hafenbkl
06.08.2010 13:05
Da sieht man mal was dabei rauskommt, wenn Leute falsch zitieren...
Ich habe die aussage mit Fehlverhalten in einem ganz anderen Zusammenhang gemacht (wenn einer übermäßig Schulden macht) und einer interpretiert falsch und bringt dann Zusammenhänge durcheinander. So steht dann auf einmal scheinbar sinngemäß da, daß ich gesagt hätte, daßman mit einer Prepaidkarte Schulden machen kann.
DAS HABE ICH NICHT GESAGT.
Ich schreibe es deswegen so ausführlich, weil Du nicht der Erste bist, der auf das falsche Zitat darauf was schreibt...
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[1.1.1.1.2.1.3.1.1] hafenbkl antwortet auf arndt1972
06.08.2010 13:22
Benutzer arndt1972 schrieb:
Da sieht man mal was dabei rauskommt, wenn Leute falsch zitieren...

Wer hat denn falsch zitiert?
Ich vermute, du meinst
http://www.teltarif.de/forum/s39402/29-47.html
Da kann ich aber kein falsches Zitieren erkennen.
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[1.1.1.1.2.1.3.1.1.1] Telly antwortet auf hafenbkl
06.08.2010 13:44
Benutzer hafenbkl schrieb:
Benutzer arndt1972 schrieb:
Da sieht man mal was dabei rauskommt, wenn Leute falsch zitieren...

Wer hat denn falsch zitiert?
Ich vermute, du meinst
http://www.teltarif.de/forum/s39402/29-47.html Da kann ich aber kein falsches Zitieren erkennen.

Das wars auch nicht.

Wer jetzt was falsch zitiert, ist eigentlich ja jetzt egal. Arndt sagte ursprünglich:

Und ganz ehrlich: in der heutigen Zeit finde ich persönlich es ok, wenn man für Fehlverhalten auch gewisse Nachteile in Kauf nehmen muß.

Um den Kontext zu verstehen, sollte man zumindest den ganzen Beitrag,

http://www.teltarif.de/forum/s39402/29-22.html

wenn nicht sogar die vorigen Thread-Beiträge lesen.

Jedenfalls meinte er mit "Fehlverhalten" das eigentliche "Schulden" machen oder noch genauer; das nicht zurückzahlen von Schulden. Und wenn dieses Fehlverhalten nunmal der Schufa oder anderen bekannt ist, muss der Schuldner eben die Konsequenzen daraus tragen.

Telly
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[1.1.1.1.2.1.3.1.1.1.1] arndt1972 antwortet auf Telly
06.08.2010 13:54
Danke! Du warst schneller als ich...
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[1.1.1.1.2.1.3.1.1.2] arndt1972 antwortet auf hafenbkl
06.08.2010 13:53
Benutzer hafenbkl schrieb:
Benutzer arndt1972 schrieb:
Da sieht man mal was dabei rauskommt, wenn Leute falsch zitieren...

Wer hat denn falsch zitiert?
Ich vermute, du meinst
http://www.teltarif.de/forum/s39402/29-47.html Da kann ich aber kein falsches Zitieren erkennen.

Das war meine Aussage (und es ging um das Thema Schulden machen):

http://www.teltarif.de/forum/s39402/29-22.html

Daher bezieht sich das Wort Fehlverhalten darauf, daß ich es als solches ansehe, wenn jemand übermäßig Schulden macht, nicht bezahlt und daher einen Schufa-Eintrag bekommen hat.
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[1.1.1.1.2.1.3.1.1.2.1] hafenbkl antwortet auf arndt1972
06.08.2010 14:06
Benutzer arndt1972 schrieb:
Benutzer hafenbkl schrieb:
Benutzer arndt1972 schrieb:
Da sieht man mal was dabei rauskommt, wenn Leute falsch zitieren...

Wer hat denn falsch zitiert?
Ich vermute, du meinst
http://www.teltarif.de/forum/s39402/29-47.html Da kann ich aber kein falsches Zitieren erkennen.

Das war meine Aussage (und es ging um das Thema Schulden machen):

http://www.teltarif.de/forum/s39402/29-22.html

Und das wurde in
http://www.teltarif.de/forum/s39402/29-47.html
meiner Meinung nach völlig unverfälscht, vollständig und korrekt zitiert.

Nochmal: Wer hat denn falsch zitiert?
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[1.1.1.1.2.1.3.1.1.2.1.1] Telly antwortet auf hafenbkl
06.08.2010 14:20
Und das wurde in
http://www.teltarif.de/forum/s39402/29-47.html meiner Meinung nach völlig unverfälscht, vollständig und korrekt zitiert.

Nochmal: Wer hat denn falsch zitiert?

Weißt Du; da helfen die schönsten Majuskeln und Interpunktionen nichts, wenn Du nur einen Link angibst, aber nicht das Zitat wiedergibst, um das es Dir geht.

Mir fällt das "Zitat" beim Überfliegen des langen Beitrages jedenfalls nicht auf.

Telly
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[1.1.1.1.2.2] sushiverweigerer antwortet auf spaghettimonster
05.08.2010 12:40

viel größere Schäden bei Staat und Wirtschaft anrichtet. Was soll also dein Stammtischgerede über die Privatinsolvenz?

Dafür ist das negative Menschenbild verantwortlich, das die meisten Neoliberalen und Rechtskonservativen haben. Daraus resultieren dann viele dumme (Vor)Urteile, die alle widerlegt sind.

Linke haben ein positiveres und somit realistischeres Menschenbild.
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[1.1.2] hafenbkl antwortet auf Christian_Wien
02.08.2010 17:30
Benutzer Christian_Wien schrieb:
Dann müßte bei diesen Kunden, welche die Schufa-Abfrage ablehnen, extra die Möglichkeit der Komfort-Aufladungen via Bankeinzug sperren, was einerseits ein zusätzlicher Aufwand ist...

... der sehr gering sein dürfte.

... und dann wohl zur Kritik der angeblich diskriminierten Kunden führt, wenn diese später dann doch diese Funktion nützen wollen.

Wieso Kritik?
Wenn sie diese Funktion haben wollen, dann geht das nur mit vorheriger Schufa-Zustimmung. Sie haben die Wahl.

Noch dazu, wo diejenigen, welche diese Abfrage ablehnen, höchstwahrscheinlich massive Gründe (vielleicht gab/gibt es auch bei anderen Mobilfunkanbietern Zahlungsprobleme) dafür haben werden und dadurch wohl eher nicht zu den erwünschten Neukunden zählen werden.

Hallo!
Hier geht es um einen *Prepaid*-Tarif.
Da sind dann maximal z.B. 40 Euro weg. Wenn diese Buchung platzt, ist diese Funktion in Zukunft nicht mehr möglich.
Bei Postpaid können im Laufe eines Monats ganz andere Summen zusammenkommen.
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[2] Eplusler antwortet auf Christian_Wien
03.08.2010 17:28
Benutzer matthias.maetsch schrieb:


Sorry, das Vorgehen ist verbraucherunfreundlich und unseriös! Korrekt wäre es, wenn die Bonitätsprüfung nur bei Lastschriftanmeldung erfragt wird und man bei der Aktivierung die Werbung ablehnen kann. Alles andere ist INAKZEPTABEL.

Ich unterstelle einfach mal das 90% der Leute die diesen Tarif nehmen,sich nicht jeden Monat ne Rubbelkarte holen wollen :-))
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[] 7VAMPIR antwortet auf
02.08.2010 23:11
Meine Karte wurde übers Internet registriert.
Ich habe keine Bankverbindung eingegeben, da
ich diese ungesicherte Auflademöglichkeit
blockieren wollte.
Die haben ausdrücklich darauf hingewiesen,
dass dann die "komfortablen Lademöglichkeiten"
fehlen würden. Das wars.

Warum sollten die bei der Schufa fragen?
Schliesslich ist es SO echtes PrePaid.

Selbst wenn die Auskunft denkbar schlecht wäre,
hätten sie ja kein Inkasso-Risiko.

Ausserdem hat ja ein einigermassen solventer
Normalverbraucher beim Erwerb von PrePaid
Discountkarten keine Überlastung seines
Kreditrahmens zu befürchten.

01777VAMPIR ª directbox com

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[] Lastschrift-Aufladungen und Schufa
sushiverweigerer antwortet auf
04.08.2010 01:13
Bei der Gelegenheit möchte ich mal darauf aufmerksam machen, dass es inzwischen fast keinen Mobilfunk-Discounter mehr gibt, der keine Lastschrift-Aufladungen/Automatisches Aufladen etc. anbietet! Die meisten Anbieter kommen dennoch ohne Schufa-Abfrage aus!

Andere haben eine Schufa-Klausel in den Verträgen, z.B. Callmobile, und liefern trotzdem an Personen mir rabenschwarzer Schufa...Ist alles ziemlicher Schwachsinn wenn man mich fragt.

Prepaid = Vorkasse = Schufa absolut unnötig!

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[1] Tobias2585 antwortet auf sushiverweigerer
04.08.2010 01:51
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Bei der Gelegenheit möchte ich mal darauf aufmerksam machen, dass es inzwischen fast keinen Mobilfunk-Discounter mehr gibt, der keine Lastschrift-Aufladungen/Automatisches Aufladen etc. anbietet! Die meisten Anbieter kommen dennoch ohne Schufa-Abfrage aus!

Lidel Mobile derzeit auch schau mal auf Prepaid-Wiki.de