Diskussionsforum
  • 09.03.2010 12:45
    7VAMPIR schreibt

    PrePaid hilft!

    PrePaid hilft!
    Eine solche Abzogge geht mit keinem Vertrag dessen
    Nutzung auf das jeweilige Guthaben begrenzt ist.
    Allein schon deswegen sollte jeder diese Vertragsform
    bevorzugen.

    Nur wenn es nicht anderes geht muss macher dann eben
    doch einen Postpaidvertrag mit Nutzungsrisiko
    akzeptieren.

    Hier wird auch klar dass einer der viel gerühmten
    "Premiumanbieter" eben nicht besonderen Service für
    seine Kunden leistet sondern nur besonders viel Geld
    von ihnen einsammelt.

    Oder ist es vielleicht ein Loyalitätsproblem?
    Hält man zu dem auf 2 Jahre geknebelten Einzelkunden
    der nicht flüchten kann, oder zu dem Umsatzbringer mit
    den teuren Sondernummern?

    Ich halte meinem allseits bekannten Discountanbieter
    die Treue - bis was besseres kommt.
    Der kann und will (hoffentlich) mich nicht dermassen
    verraten und verkaufen.

    01777VAMPIR ª directbox com
  • 09.03.2010 12:57
    hrgajek antwortet auf 7VAMPIR
    Hallo Vampir,

    Prepaid hilft hier leider NICHT immer. Im Gegenteil. Auch von Prepaidkarten könnten (nicht bei allen Anbietern) solche Premium-SMS-Dienste abgerechnet werden. Wenn man keinen EVN zur Hand hat, bekommt man das u.U. gar nicht richtig mit. Die buchen nämlich nur ab, wenn Guthaben da ist. Ins Minus könnten ECHTE Prepaid-Karten nicht kommen, wohl aber "Pseudo-Prepaid" Karten, wie sie z.T. Callmobile, Maxxim (Drillisch) etc. im Programm haben.

    Kunden von Original D1-Xtra oder D2-CallYa bekommen den EVN nur auf explizite Nachfrage bei der Hotline und dann nur einmalig.

    Kunden von Discountern wie beispielsweise Congstar, Callmobile (früher Easymobile) und anderen haben eine Premium-Sperre, da sollte nichts passieren dürfen. Aber sicher wäre ich mir da nie ... :-)


  • 09.03.2010 16:10
    7VAMPIR antwortet auf hrgajek
    Benutzer hrgajek schrieb:
    > Hallo Vampir,

    > Prepaid hilft hier leider NICHT immer.
    Richtig, PrePaid hilft nicht immer.
    Hat auch niemand behauptet. Aber NUR PrePaid hilft.
    Alle anderen Geschäftsmodelle, besonders solche, die eine
    unbegrenzte Nutzung erlauben sind einfach gefährlich.
    Bei PrePaid bestimme ich die Summe, die ich maximal
    bereitstelle. Mehr gibts nicht.

    > Im Gegenteil.
    Nee, im Gegenteil aber auch nicht. Das würde ja
    bedeuten, dass es besonders riskant wäre.

    > Auch von Prepaidkarten könnten
    >
    (nicht bei allen Anbietern) solche
    >
    Premium-SMS-Dienste abgerechnet werden.
    Ja, die können abgerechnet werden. Aber eben nur bis 0E.
    Da empfliehlt es sich den Guthabenbetrag überschaubar
    zu halten.
    Wer bei Erreichen einer Reserve von 10E den
    Mindestbetrag aufläd, hat ein überschaubares Risiko.
    Schliesslich passiert sowas nicht täglich.
    Mit 10E Reserve ist er aber bei einem PrePaid Preis von
    8c für gute 2 Stunden gerüstet.

    > Wenn man keinen EVN zur Hand hat, bekommt man
    >
    das u.U. gar nicht richtig mit.
    Anbieter mit EVN sind unbedingt empfehlenswert.
    zB BLAU, SIMYO, SOLOMO, FONIC
    prepaid-wiki.de/index.php5?title=T­ariftabelle_Prepaid


    > Die buchen nämlich nur ab, wenn Guthaben da ist.
    >
    Ins Minus könnten ECHTE Prepaid-Karten nicht kommen,
    >
    wohl aber "Pseudo-Prepaid" Karten, wie sie z.T.
    > Callmobile, Maxxim (Drillisch) etc. im Programm haben.
    Wie Du schon sagst "Pseudo-Prepaid" schützt nicht,
    weil es ja eben kein PrePaid ist.

    > Kunden von Original D1-Xtra oder D2-CallYa bekommen den EVN nur
    >
    auf explizite Nachfrage bei der Hotline und dann nur einmalig.
    CONGSTAR, ALDI, WIRmobil haben zwar gute Preise aber
    beim EVN versagen sie.

    > Kunden von Discountern wie beispielsweise Congstar, Callmobile
    >
    (früher Easymobile) und anderen haben eine Premium-Sperre, da
    >
    sollte nichts passieren dürfen. Aber sicher wäre ich mir da nie
    >
    ... :-)
    Bei CALLMOBILE kann man 0900 und ROAMING sperren.
    Sonst aber meines Wissens nicht. Hab mein CM vor mehr
    als 1 Jahr abgeschafft wegen chronischen Nervens.

    Meine Empfehlung:
    Echtes PrePaid mit überschaubarem Guthaben und online
    EVN nutzen.

    01777VAMPIR ª directbox com
  • 09.03.2010 16:34
    Telly antwortet auf 7VAMPIR
    Benutzer 7VAMPIR schrieb:
    > Benutzer hrgajek schrieb:
    > > Hallo Vampir,
    >
    > > Prepaid hilft hier leider NICHT immer.
    > Richtig, PrePaid hilft nicht immer.
    >
    Hat auch niemand behauptet. Aber NUR PrePaid hilft.
    >
    Alle anderen Geschäftsmodelle, besonders solche, die eine
    >
    unbegrenzte Nutzung erlauben sind einfach gefährlich.
    >
    Bei PrePaid bestimme ich die Summe, die ich maximal
    >
    bereitstelle. Mehr gibts nicht.

    Ich weiß nicht, warum Prepaid diesbezüglich so vorteilhaft sein soll. Bei Prepaid lade ich auf und gehe u. U. das Risiko ein, dass mein Guthaben unter null fällt und weiß dann nicht mal wieviel unter null. Ich meine jetzt natürlich die Fälle, in denen Abos laufen, von denen ich vielleicht keine Kenntnis habe.

    Bei Postpaid zahle ich nur das, was ich auch für unstrittig halte. Das andere wird widersprochen und schon muss der Betrüger selbst das Inkasso anstrengen und nicht mehr mein Hauptdienstleister. Das belastet das Verhältnis zwischen mir und dem Hauptdienstleister weniger bis gar nicht - im Vergleich dazu, wenn neu aufgeladetes Guthaben direkt verrechnet wird.

    Telly
  • 09.03.2010 20:50
    7VAMPIR antwortet auf Telly
    > Benutzer Telly schrieb:
    7V Benutzer 7VAMPIR schrieb:
    »> Benutzer hrgajek schrieb:
    »> Prepaid hilft hier leider NICHT immer.
    7V Richtig, PrePaid hilft nicht immer.
    7V Hat auch niemand behauptet. Aber NUR PrePaid hilft.
    7V Alle anderen Geschäftsmodelle, besonders solche, die eine
    7V unbegrenzte Nutzung erlauben sind einfach gefährlich.
    7V Bei PrePaid bestimme ich die Summe, die ich maximal
    7V bereitstelle. Mehr gibts nicht.

    > Ich weiß nicht, warum Prepaid diesbezüglich so vorteilhaft sein
    >
    soll. Bei Prepaid lade ich auf und gehe u. U. das Risiko ein,
    >
    dass mein Guthaben unter null fällt und weiß dann nicht mal
    >
    wieviel unter null.
    Bei echtem PrePaid wird am 0punkt der Dienst
    eingestellt. Da sehe ich kein Risiko über das Guthaben
    hinaus. Man muss da schliesslich nicht seinen
    Bausparvertrag verpfänden.
    Bei 10E Reserve um 10E auffüllen. Wenn der seltene Fall
    einer ernstlichen Komplikation eintritt muss man nur
    eine kleine Summe abschreiben und verliert nicht gleich
    sein Häuschen.

    > Ich meine jetzt natürlich die Fälle, in denen Abos
    >
    laufen, von denen ich vielleicht keine Kenntnis habe.
    Hier ging es doch um so eine 0900 Abzogge.
    Vor der dürftest Du sicher sein.
    Wenn Du allerdings was bestellst, das an der
    Kostenbremse vorbei in Rechnung gestellt wird, kann Dir
    natürlich keine Eigenschaft des Vertrages helfen.

    Wenn Du telefonisch etwas bestellt hast, ist das Telefon
    ja immer nur ein Vehikel für den (möglicherweise
    sittenwidrigen) Vertrag.
    Genau wie ein (PrePaid) bezahlter Brief.


    > Bei Postpaid zahle ich nur das, was ich auch für unstrittig
    >
    halte. Das andere wird widersprochen und schon muss der
    >
    Betrüger selbst das Inkasso anstrengen und nicht mehr mein
    >
    Hauptdienstleister.
    Hierzulande ist es recht aufwändig sich gegen gut
    gemachtes Inkasso durchzusetzen. Der Normalverbraucher
    ohne Erfahrung mit dem Thema braucht da schon einen
    Anwalt und eine Rechtsschutzversicherung.
    Wenn der Mobilanbieter dann noch den Betrüger
    unterstützt, wie das hier wohl der Fall war, kann das
    richtig ätzend sein.
    Von einer Sperre der Nummer bis zur Schufameldung
    musst Du mit allem rechnen. Auch wenn Du das
    irgendwann auf dem Rechtsweg wieder hinbiegen kannst.

    Ich halte es für weniger aufwändig vorzusorgen und keine
    Angiffsfläche zu bieten.

    > Das belastet das Verhältnis zwischen mir
    >
    und dem Hauptdienstleister weniger bis gar nicht
    Durch eine Fehler beim Bankeinzug ist mal ne BASE
    Rechnung nicht bezahlt worden - Peanuts.
    Das erste was ich davon merkte war meine gesperrte
    Karte. Erst auf Nachfrage bei der Hotline erfuhr ich
    davon. Tage später gabs erst Bescheid von meiner Bank.
    Da war es schon wieder bereinigt.
    Ich war aber erst mal taub und stumm.

    Ich habe nie eine Rechnung nicht bezahlt oder anderen
    Anlass gegeben an meinem Zahlungswillen oder Fähigkeit
    zu zweifeln. Damals was das auch noch meine wichtige
    öffentliche Rufnummer.
    Heute bin ich besser abgesichert. Meine öffentliche
    Nummer ist PrePaid, SOLOMO PRO. Das sichert zugleich
    meine problemlose und kostengünstige Erreichbarkeit im
    Ausland.
    Wenn einer meiner Vertragsanbieter (ja, hab ich auch)
    nun rumzickt, bleibe ich gaaaanz ruhig.

    > im Vergleich dazu, wenn neu aufgeladetes Guthaben
    >
    direkt verrechnet wird.
    Die Möglichkeit es zurückzufordern, das Inkasso zu
    verbieten oder sonst den Rechtsweg zu nutzen hast Du
    doch in gleicher Weise wie bei Postpaid. Mit dem
    Unterschied, dass der Streitwert nur wenige sind.

    > Telly

    01777VAMPIR ª directbox com
  • 10.03.2010 22:00
    einmal geändert am 11.03.2010 10:02
    Telly antwortet auf 7VAMPIR
    > > Ich meine jetzt natürlich die Fälle, in denen Abos
    > >
    laufen, von denen ich vielleicht keine Kenntnis habe.
    > Hier ging es doch um so eine 0900 Abzogge.
    > Vor der dürftest Du sicher sein.
    > Wenn Du allerdings was bestellst, das an der
    >
    Kostenbremse vorbei in Rechnung gestellt wird, kann Dir
    >
    natürlich keine Eigenschaft des Vertrages helfen.

    Postpaid ist da besser, weil ich es in der Hand habe, wer wann mein Geld bekommt. Bei Prepaid ist es im Zweifel immer schon weg und ich muss dann sehen, wie ich an das zuviel abgebuchte komme.

    > Hierzulande ist es recht aufwändig sich gegen gut
    >
    gemachtes Inkasso durchzusetzen. Der Normalverbraucher
    >
    ohne Erfahrung mit dem Thema braucht da schon einen
    >
    Anwalt und eine Rechtsschutzversicherung.

    Du bezeichnest Dich doch sonst auch nicht als "Normalverbraucher". Das lasse ich jetzt nicht gelten. Wer ab und an mal ne Verbrauchersendung sich anschaut, der weiß, wie es geht.

    > Wenn der Mobilanbieter dann noch den Betrüger
    >
    unterstützt, wie das hier wohl der Fall war, kann das
    >
    richtig ätzend sein.

    "Ätzend" ist es immer, wenn man um sein Recht kämpfen muss. Das ist jetzt nun wirklich unabhängig von Pre- oder Postpaid.

    Ich hatte früher mal ne Loop-Karte und es gab eine Aktion, dass man 20 Euro extra bekommt, wenn man 20 Euro auflädt - oder so ähnlich. Jedenfalls habe ich genau in dem Zeitfenster aufgeladen, der dafür vorgeschrieben war. Das zusätzliche Guthaben habe ich nie erhalten. Da sehe ich also keinen Vorteil im Prepaid. In dem Punkt sind sich da beide gleich.
    Wenn ich was von dem anderen will, muss ich auch sehen wie ich drankomme.

    > Ich halte es für weniger aufwändig vorzusorgen und keine
    >
    Angiffsfläche zu bieten.

    Angriffsfläche? Wenns Geld weg ist, kann man sich natürlich damit abfinden ... ist aber nicht meine Art.

    > Durch eine Fehler beim Bankeinzug ist mal ne BASE
    >
    Rechnung nicht bezahlt worden - Peanuts.
    > Das erste was ich davon merkte war meine gesperrte
    >
    Karte. Erst auf Nachfrage bei der Hotline erfuhr ich
    >
    davon. Tage später gabs erst Bescheid von meiner Bank.
    > Da war es schon wieder bereinigt.
    > Ich war aber erst mal taub und stumm.

    Wenn Du bei Prepaid auf null oder sogar minus geschröpft wirst, dann ists mit telefonieren auch nicht mehr weit her.

    > Ich habe nie eine Rechnung nicht bezahlt oder anderen
    >
    Anlass gegeben an meinem Zahlungswillen oder Fähigkeit
    >
    zu zweifeln. Damals was das auch noch meine wichtige
    >
    öffentliche Rufnummer.

    Soweit ich weiß, darf man eingehende Gespräche nicht abklemmen. Kann das aber jetzt nicht belegen.

    > Die Möglichkeit es zurückzufordern, das Inkasso zu
    >
    verbieten oder sonst den Rechtsweg zu nutzen hast Du
    >
    doch in gleicher Weise wie bei Postpaid. Mit dem

    Wie kommst Du denn dadrauf? Bei Postpaid versucht man hinterher an meine Kohle zu kommen - bei Prepaid muss ich vorher zahlen, um Leistungen in Anspruch nehmen zu können. Es ist immer derjenige in der schwächeren Position, der das Geld von jemandem einfordert.

    Telly

    Nachtrag: Schau Dir doch mal diesen Thread hier an:

    http://www.teltarif.de/forum/a-blau/122-1.html

    Ich mag den Fall an sich hier nicht bewerten; dazu ist der andere Thread ja da! Mir gehts um die 50 Euro, die hier einfach weg sind, obwohl der Kunde damit nicht rechnete. Somit kann bei Postpaid eben nicht passieren. Da habe ich in der Hand, wann ich was bezahle. Und 50 Euro sind viel, wenn man sie verliert - aber wenig, wenn man wie hier ein Internetpaket (Flate; keine Ahnung) gebucht hat. Man kann ihm also nicht vorwerfen, er habe zuviel Guthaben draufgehabt.
  • 12.03.2010 17:18
    7VAMPIR antwortet auf Telly
    Benutzer Telly schrieb:
    »> Ich meine jetzt natürlich die Fälle, in denen Abos
    »> laufen, von denen ich vielleicht keine Kenntnis habe.
    7V Hier ging es doch um so eine 0900 Abzogge.
    7V Vor der dürftest Du sicher sein.
    7V Wenn Du allerdings was bestellst, das an der
    7V Kostenbremse vorbei in Rechnung gestellt wird, kann Dir
    7V natürlich keine Eigenschaft des Vertrages helfen.

    > Postpaid ist da besser, weil ich es in der Hand habe,
    >
    wer wann mein Geld bekommt.
    Keineswegs. Es gab reichlich Urteile in denen der Kunde
    verpflichtet wurde, Beträge zu bezahlen auch wenn diese
    auf eine "unerwünschte" - um nicht zu sagen
    BETRÜGERISCHE - "Geschäftsbeziehung" zurückgehen.
    Nur wenn Betrugsabsicht oder ein wesentlicher
    Formfehler nachgewiesen wird, kann ein ernsthaftes
    Inkasso abgewehrt werden.
    Zwar wird bei hartnäckiger Weigerung des Kunden oft
    nicht mit Nachdruck kassiert. Verlässlich ist das jedoch
    nicht, vor allem, da es dem Goodwill des Betrügers
    unterliegt.
    Solange die Justiz solch dubiosen Bauernfängern das
    Geschäftsmodell nicht nur durchgehen lässt sondern
    auch noch das Geld eintreibt, werde ich mich auf
    Recht und Gesetz nicht verlassen.
    Statt dessen sorge ich lieber dafür, dass keiner die
    Möglichkeit bekommt eine solche Schuld überhaupt erst
    zu zu behaupten.



    > Bei Prepaid ist es im Zweifel immer schon
    >
    weg und ich muss dann sehen, wie ich an das zuviel
    >
    abgebuchte komme.
    Ich wiederhole: Das Guthaben klein halten um den
    Schaden zu begrenzen.
    Es geht nicht darum mit einem Riesenaufwand eine
    Riesensumme zu verteidigen oder zurückzubekommen,
    sondern sie gar nicht erst zu gefährden.

    Die 7E PrePaid Guthaben verschmerze ich und gut is.
    Dafür würde ich nicht mal einen Brief an so einen
    fiesen Abzogger schreiben wollen. Meine Zeit und meine
    Nerven sind dafür zu wertvoll.
    Das Leben ist einfach zu kurz für sowas.
    Oder hast Du vielleicht Lust Dich mit sowas zu quälen?

    7V Hierzulande ist es recht aufwändig sich gegen gut
    7V gemachtes Inkasso durchzusetzen. Der Normalverbraucher
    7V ohne Erfahrung mit dem Thema braucht da schon einen
    7V Anwalt und eine Rechtsschutzversicherung.

    > Du bezeichnest Dich doch sonst auch nicht als
    >
    "Normalverbraucher". Das lasse ich jetzt nicht
    >
    gelten. Wer ab und an mal ne Verbrauchersendung sich
    >
    anschaut, der weiß, wie es geht.
    Ich vermeide bei PrePaid mit leichter Hand was mich bei
    PostPaid hart treffen kann. Was ist daran falsch?

    Ich sprach über den "Normalverbraucher ohne Erfahrung".
    Völlig unabhängig davon ob ich mich als einen solchen
    sehe. Das tue ich übrigens nicht.



    7V Wenn der Mobilanbieter dann noch den Betrüger
    7V unterstützt, wie das hier wohl der Fall war, kann das
    7V richtig ätzend sein.

    > "Ätzend" ist es immer, wenn man um sein Recht kämpfen
    >
    muss. Das ist jetzt nun wirklich unabhängig von Pre- oder
    >
    Postpaid.
    Das ist sehr wahr. Aber PrePaid in Verbindung mit der
    Bereitschaft einen kleinen überschaubaren Schaden
    hinzunehmen, kann helfen solche Situationen ganz zu
    vermeiden.
    Seit ich meine Familie weitgehend auf PrePaid eingestellt
    habe, sind solche Konflikte kaum noch vorgekommen und
    mit den verwendeten PrePaid Karen gar nicht.

    Aber BITTE, fühl Dich frei zu tun was Du für gut hältst.

    > Ich hatte früher mal ne Loop-Karte und es gab eine Aktion, dass
    >
    man 20 Euro extra bekommt, wenn man 20 Euro auflädt - oder so
    >
    ähnlich. Jedenfalls habe ich genau in dem Zeitfenster
    >
    aufgeladen, der dafür vorgeschrieben war. Das zusätzliche
    >
    Guthaben habe ich nie erhalten. Da sehe ich also keinen Vorteil
    >
    im Prepaid. In dem Punkt sind sich da beide gleich.
    >
    Wenn ich was von dem anderen will, muss ich auch sehen wie ich
    >
    drankomme.
    Sowas kommt immer mal vor. Bei den einen ist es ein
    Fehler/Versehen. Bei anderen ist es Abzogge.
    Nur bei PrePaid ist der Schaden begrenzt.

    Postpaid kann Dich richtig ruinieren. Ob eine Rechnung
    formal korrekt ist und Du sie am Ende des Rechtsweges
    bezahlen musst hat ja nichts mit Deinem
    Gerechtigkeitsempfinden zu tun. Den Rechtsweg zahlst
    Du dann noch zusätzlich.
    Die Jahre der Qual, die ein solches Verfahren verursacht
    gibt Dir niemand wieder, selbst wenn Du gewinnst.
    Dieses Gewinnen macht Dich weder reich noch glücklich.
    Das beste Ergebnis, das Du erwarten kannst ist ohne
    allzu grossen Schaden davon gekommen zu sein.

    Das vermeide ich EINFACH.

    7V Ich halte es für weniger aufwändig vorzusorgen und keine
    7V Angiffsfläche zu bieten.
    > Angriffsfläche? Wenns Geld weg ist, kann man sich natürlich
    >
    damit abfinden ... ist aber nicht meine Art.
    Wenn Dus richtig machst entsteht ein minimaler Schaden.
    Art oder nicht, jeder Sieg ist ein Pyrrhussieg.

    7V Durch eine Fehler beim Bankeinzug ist mal ne BASE
    7V Rechnung nicht bezahlt worden - Peanuts.
    7V Das erste was ich davon merkte war meine gesperrte
    7V Karte. Erst auf Nachfrage bei der Hotline erfuhr ich
    7V davon. Tage später gabs erst Bescheid von meiner Bank.
    7V Da war es schon wieder bereinigt.
    7V Ich war aber erst mal taub und stumm.
    >
    > Wenn Du bei Prepaid auf null oder sogar minus geschröpft wirst,
    >
    dann ists mit telefonieren auch nicht mehr weit her.
    Kann passieren. Ich habe immer ein Reservehandy mit
    Karte dabei.
    Aufladen geht easy online zB mit meinem Internetfähigen
    Handy oder Internetcafe oder mit ner Aufladekarte von
    der Tanke.

    7V Ich habe nie eine Rechnung nicht bezahlt oder anderen
    7V Anlass gegeben an meinem Zahlungswillen oder Fähigkeit
    7V zu zweifeln. Damals was das auch noch meine wichtige
    7V öffentliche Rufnummer.
    > Soweit ich weiß, darf man eingehende Gespräche nicht abklemmen.
    >
    Kann das aber jetzt nicht belegen.
    Inzwischen ist das so (ohne Gewähr!). Damals haben sies
    mir abgestellt.
    Wenn ich für eine Flat bezahle und die mir die
    abgehenden Gespräche abklemmen ist das für mich
    unangenehm und kostspielig genug. Schliesslich habe ich
    eine Flat gebucht weil ich sie brauche.

    7V Die Möglichkeit es zurückzufordern, das Inkasso zu
    7V verbieten oder sonst den Rechtsweg zu nutzen hast Du
    7V doch in gleicher Weise wie bei Postpaid. Mit dem

    > Wie kommst Du denn dadrauf? Bei Postpaid versucht man hinterher
    >
    an meine Kohle zu kommen
    Mit der typischen Einzugsermächtigung ist das auch
    nicht schwer. Da musst Du auch fristgerecht Einspruch
    erheben. Falls dann Dein Einspruch nicht durchkommt,
    zahlst Du zusätzlich gleich mal 15E Gebühr für die
    Stornierung an die Bank.
    Dass Dein Anschluss bis zur Klärung der Angelegenheit
    gesperrt wird, solltest Du ebenfalls einkalkulieren.

    > - bei Prepaid muss ich vorher zahlen, um Leistungen in
    >
    Anspruch nehmen zu können.
    Naturgemäss. Aber das ist doch der VORTEIL!!! Darum
    geht es doch!!! Der Anbieter darf nicht mehr kassieren
    als ich vorher erlaubt habe. Wenn er versehentlich doch
    mehr Leistungen erbracht haben will, ists sein Pech.
    Bei 0 ist Schluss.

    > Es ist immer derjenige in der schwächeren Position,
    >
    der das Geld von jemandem einfordert.
    Es ist immer der in der stärkeren Position, der eine
    eigene Rechtsabteilung mit viel Routine beim Inkasso hat.


    > Telly

    > Nachtrag: Schau Dir doch mal diesen Thread hier an:


    > Ich mag den Fall an sich hier nicht bewerten; dazu ist der
    >
    andere Thread ja da! Mir gehts um die 50 Euro, die hier einfach
    >
    weg sind, obwohl der Kunde damit nicht rechnete. Somit kann bei
    >
    Postpaid eben nicht passieren.
    Im Gegenteil. Wie es scheint hat BLAU hier eine Falle
    gestellt. Wenn 1GB verbraucht ist vor Ablauf der Frist,
    wird die Flat eingestellt. Wenn der Kunde darüber im
    Unklaren ist, entsteht ein Schaden durch Verbrauch zum
    Einzelpreis obwohl der Kunde sich flatgeschützt glaubt.
    Diese Regelung ist schon etwas heimtückisch.
    Die Regelung bei TCHIBO ist besser. Wird 5GB
    überschritten, sinkt die Geschwindigkeit und es
    entstehen keine weitere Kosten.

    Der Schaden ist durch das PrePaidprinzip auch hier auf
    das leider reichliche Guthaben begrenzt.

    Nehmen wir aber mal an, die gleiche Regelung gilt bei
    Postpaid. Während der Nutzung reisst der Kunde das
    Volumenlimit und dadurch wird die Flat beendet. Ab
    sofort wird der sehr viel teurere Einzelpreis berechnet.
    Da es Postpaid ohne Limit ist, merkt der Kunde nichts
    von dem Abrechnungsdesaster bevor die erste Rechnung
    mit der Einzelabrechnung kommt. Das können leicht mal
    6 Wochen Nutzung sein. Bei ungbremster Nutzung können
    in dieser Zeit leicht mal 10GB auflaufen. Die kosten dann
    2400E (bei 24c/MB), zuzüglich die Nachteile durch einen
    evtl ungünstigen Abrechnungstakt.
    Da nützt dann auch der teure Rechtsweg nichts.
    Schliesslich hat der Junde ja nach den gültigen AGB und
    Preislisten genutzt.
    Die Abwesenheit einer Benachrichtigungs SMS ist kaum
    zu beweisen und auch nicht wirklich hilfreich.

    > Da habe ich in der Hand, wann
    >
    ich was bezahle. Und 50 Euro sind viel, wenn man sie verliert -
    >
    aber wenig, wenn man wie hier ein Internetpaket (Flate; keine
    >
    Ahnung) gebucht hat. Man kann ihm also nicht vorwerfen, er habe
    >
    zuviel Guthaben draufgehabt.

    2400E plus Gerichtskosten wirst Du nicht vermeiden
    können.
    Bei meiner Methode ist das Risiko nur auf das Guthaben
    begrenzt. 50E sind kein Spass, aber ruinieren einen auch
    nicht.

    Mein Teil zu diesem Thema ist hiermit abgeschlossen.

    01777VAMPIR ª directbox com



  • 12.03.2010 17:56
    Telly antwortet auf 7VAMPIR
    > Mein Teil zu diesem Thema ist hiermit abgeschlossen.

    Na gut, dass ich die Beiträge immer erstmal durchlese, bevor ich drauf antworte.

    Wenn Du das Thema für abgeschlossen erklärst, habe ich jetzt auch keine Lust mehr auf alles einzeln zu antworten.

    Zum Thema habe ich noch hinzuzufügen, dass abgeschlossene Zusatzverträge, die über einen Prepaidvertrag abgerechnet werden trotzdem Verträge sind, die grundsätzlich zu bedienen sind.

    Wenn also ein Drittanbieter glaubt, hier Forderungen zu haben, kann er hier genauso gerichtlich gegen vorgehen als gegen einen Postpaid-Kunden.

    Und im Fall "Blau" sei noch erwähnt, dass die "Falle" von vornherein hätte vom Kunden erkannt werden müssen. Sowas würde ich erst gar nicht nutzen. Prepaidverträge sind also nicht besser als Postpaid.

    Damit lasse ich es jetzt auch bewenden.

    Telly
  • 13.03.2010 14:53
    7VAMPIR antwortet auf Telly
    Benutzer Telly schrieb:
    ...
    > Zum Thema habe ich noch hinzuzufügen, dass abgeschlossene
    >
    Zusatzverträge, die über einen Prepaidvertrag abgerechnet
    >
    werden trotzdem Verträge sind, die grundsätzlich zu bedienen
    >
    sind.
    Ja, dazu schrieb ich:
    http://www.teltarif.de/forum/s37931/3-5.html
    7V Hier ging es doch um so eine 0900 Abzogge.
    7V Vor der dürftest Du sicher sein.
    7V Wenn Du allerdings was bestellst, das an der
    7V Kostenbremse vorbei in Rechnung gestellt wird,
    7V kann Dir natürlich keine Eigenschaft des
    7V Vertrages helfen.

    > Wenn also ein Drittanbieter glaubt, hier Forderungen zu haben,
    >
    kann er hier genauso gerichtlich gegen vorgehen als gegen einen
    >
    Postpaid-Kunden.
    Genau wie gegen jeden, der gar kein Telefon hat.

    Dazu schrieb ich ebenda:
    7V Wenn Du telefonisch etwas bestellt hast, ist
    7V das Telefon ja immer nur ein Vehikel für den
    7V (möglicherweise sittenwidrigen) Vertrag.
    7V Genau wie ein (PrePaid) bezahlter Brief.

    > Und im Fall "Blau" sei noch erwähnt, dass die
    >
    "Falle" von vornherein hätte vom Kunden erkannt
    >
    werden müssen. Sowas würde ich erst gar nicht nutzen.
    >
    Prepaidverträge sind also nicht besser als Postpaid.
    Ich finde diese Konstruktion schon etwas
    heimtückisch. Ich will BLAU keineswegs
    Betrugsabsicht unterstellen
    Aber im Effekt wurde eine Falle gestellt.
    BLAU sollte daran noch etwas nacharbeiten und es
    entschärfen.

    > Damit lasse ich es jetzt auch bewenden.
    OK!

    > Telly

    01777VAMPIR ª directbox com


  • 09.03.2010 22:40
    SupaSpy antwortet auf 7VAMPIR
    Bei Vodafone Vertagsnummern gibt es die Möglichkeit "Mobile-Payment", Ausland und Service-Nummern zu SPERREN!

    Dann kann ein Kiddie selbst wenn es will, auf keine Abo-Falle reinfallen! Shit happens... Betrügereien gibt es immer und überall. Der Beitragstitel "Betrügerische Premium-SMS: Vodafone streicht Forderungen" ist mehr als unangemessen. Diese Forderungen sind von einem externen Anbieter! Vodafone ist ja nur "vermittler". Anstatt den wahren Übeltäter im Titel beim namen zu nennen, wird Vodafone im Titel genannt... teltarif teltarif... not nice! Die Call-By-Call abzogger im Festnetz nennt ihr doch auch beim Namen im Titel! Im Prinzip das selbe oder nicht?!

    Und mit Vodafone muss ich auch schimpfen! Da wird von der Staatsanwaltschaft gegen einen Geschäftspartner ermittelt und Vodafone weiss nichts davon?!? Kann ich mir nicht vorstellen! Irgendeiner wusste es und hat es wohl nicht an die Kundenbetreuung weiter kommuniziert, so wie es aussieht!
    Vodafone Vodafone... mit solch unkontrollierten Abrechnungen kann man Mobiles Bezahlen mit dem Handy / Handy als Geldbörse/Ausweis nicht wirklich an die breite Masse bringen wollen!

    Dann ist ja meine VISA doch noch sicherer! Da kann man im Zweifelsfall den von mir nicht unterschriebenen Beleg anfordern. Wenn's den nicht gibt übernimmt der Händler oder VISA!