Diskussionsforum
  • 09.03.2010 11:39
    peso schreibt

    Betrügereien

    Ich bin der Auffassung, dass jeder Nutzer spezielle Sperren setzen können müsste.

    Das wird aber mit voller Absicht vermieden. Versucht mal SMS oder 0137 zu sperren :-(

    Das Problem haben wir im Businessbereich immer öfter. Der bereits gekündigte Mitarbeiter produziert während der Restarbeitszeit noch fleißig Kosten und wenn die Rechnung kommt, ist er nicht mehr im Unternehmen.

    peso
  • 09.03.2010 13:00
    7VAMPIR antwortet auf peso
    Benutzer peso schrieb:
    > Ich bin der Auffassung, dass jeder Nutzer spezielle Sperren
    >
    setzen können müsste.

    Am besten ist doch eine Kostenkontrolle durch PrePaid.
    Was drauf ist kann verwendet werden und kein Peso mehr.

    > Das wird aber mit voller Absicht vermieden. Versucht mal SMS
    >
    oder 0137 zu sperren :-(
    Halte ich auch für angemessen dem zu ermöglichen
    nur einen Teil der angebotenen Dienste zu buchen.
    Nur Inland, keine Sondernummern, nur eigenes Netz,
    nur Festnetz scheinen mir durchaus angemessene
    Einschränkungen zu sein.
    Besonders wenn der haftende Vertragspartner nicht mit
    dem Nutzer übereinstimmt. Regelmässig bei Angestellten
    und Kindern und auch sonst möglich.

    Technische Sperren übers Handy sind zwar möglich,
    können aber umgangen werden. Die PIN2 hilft auch nicht
    immer, da einige Anbieter diese Möglichkeit auf ihren SIM
    Karten sperren. Telekom ist einer davon.

    > Das Problem haben wir im Businessbereich immer öfter. Der
    >
    bereits gekündigte Mitarbeiter produziert während der
    >
    Restarbeitszeit noch fleißig Kosten und wenn die Rechnung
    >
    kommt, ist er nicht mehr im Unternehmen.
    Aber für solch krassen Missbrauch dennoch haftbar.

    Im Prinzip gibts da 2 erfolgreiche Präventionsmetoden:
    1. PrePaid - gibts mit EVN, Flat - was man so braucht.
    2. Angestellter schliesst Vertrag selbst und rechnet ab.

    > peso

    01777VAMPIR ª directbox com
  • 13.03.2010 12:01
    PeterOZ antwortet auf 7VAMPIR
    Benutzer 7VAMPIR schrieb:

    > 2. Angestellter schliesst Vertrag selbst und rechnet ab.

    Das ist imho ein steuerrechtliches Problem, denn AG darf AN mtl. nur EUR 20,-- steuerfrei erstatten.
    Stellt der AG hingegen dem AN ein Handy zur Verfügung, kann dieser unbeschränkt telefonieren, auch privat.
  • 13.03.2010 14:27
    7VAMPIR antwortet auf PeterOZ
    Steuerrechtliche Aspekte sind eigentlich nicht
    mein Thema.
    Wäre es denn eine Möglichkeit dem Angestellten
    auf seinen "privaten" Vertrag eine Flat oder
    zB den o20 Kostenairbag als Arbeitsmittel zu
    bezahlen?
    Ein solcher unteilbarer und gut nachweisbarer
    Festbetrag könnte durchgehen.

    Quittungen für Aufladekarten sind meines
    Wissens absetzbar.
    Bei VODAFONE kann man übrigens PrePaid
    Gutscheine auch zu Gunsten eines Vertrags
    aufladen. Falls das jemandem hilft...

    Oder man versucht es vom anderen Ende her
    aufzuziehen. Die Firma könnte den Vertrag
    schliessen und mit dem Mobilanbieter ein LIMIT
    vereinbaren.
    Die steuerliche Sitution und die daraus folgende
    Zwangslage sollte den Mobilanbietern Anlass
    genug sein solche Möglichkeiten zu bieten.

    Bis dahin bleibt wohl nur Prepaid.
    Für 60E gibts risikolose 750 Einheiten mit
    SOLOMO 085 oder eine Allnet Flat mit der o20
    Freikarte.

    01777VAMPIR ª directbox com


  • 11.03.2010 11:48
    Christian_Wien antwortet auf peso
    Benutzer peso schrieb:
    > Ich bin der Auffassung, dass jeder Nutzer spezielle Sperren
    >
    setzen können müsste.
    >
    > Das wird aber mit voller Absicht vermieden. Versucht mal SMS
    >
    oder 0137 zu sperren :-(

    Da gebe ich dir recht.
    Der Kunde müßte viel mehr Möglichkeiten haben, unerwünschte Dienste selbst zu sperren.
    Notfalls muß man aber die Hotline bemühen, wo dies letztlich weitestgehend möglich ist, auch wenn unwillige Callcenter-Mitarbeiter telefonisch Gegenteiliges behaupten sollten .
    Dies sollte aus Nachweisgründen jedoch nur schriftlich (Fax oder Brief) erfolgen.


    > Das Problem haben wir im Businessbereich immer öfter. Der
    >
    bereits gekündigte Mitarbeiter produziert während der
    >
    Restarbeitszeit noch fleißig Kosten und wenn die Rechnung
    >
    kommt, ist er nicht mehr im Unternehmen.
    >
    > peso

    Das ist aber etwas zu stark vereinfacht:
    Einerseits haftet der Mitarbeiter auch nach seinem offiziellen Ausscheiden für danach bekannt gewordenes Fehlverhalten bzw. (vorsätzlich) verursachte Schäden.

    Außerdem liegt es aber auch im Verantwortungsbereich des Arbeitgebers, die Möglichkeiten gekündigter Arbeitnehmer, vorsätzlich Schäden zu verursachen, rechtzeitig zu begrenzen - insbesondere, wenn auf Grund der Persönlichkeitsstruktur des gekündigten Mitarbeiters oder des Anlasses zur Kündigung eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür besteht.