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Wo bleibt die Bundesnetzagentur?


12.02.2010 11:42 - Gestartet von Telly
Das Angebot enthält zwar eine Drossel ab einer Nutzung von 5 GB, und zwar in der Folge auf GPRS-Niveau, eine Volumenbeschränkung gibt es aber nicht. Somit natürlich in jedem Fall eine rekordverdächtige Leistung - immerhin geht es hier um das E-Plus-Netz

Allerdings. Ich gratuliere ;-)

- aber ein völlig unbegründeter Rechnungsbetrag.

Rein rechtlich wäre der Betrag begründet, wenn kein Datentarif gebucht worden wäre. Und hier finde ich, sollte die Bundesnetzagentur endlich einschreiten. Der Netzbetreiber sollte bei jeder Überschreitung eines gewissen Rechnungsbetrages den Aufbau neuer Verbindungen stoppen und eine Warnung an den Kunden schicken. Eine SMS z. B. die man kostenlos zurückbeantworten kann mit dem Inhalt, dass man den Service trotzdem weiter nutzen möchte. Hierfür könnte man ja ein Kennwort anlegen. Wie auch immer.

Dieser Rechnungsbetrag sollte bei Vertragsabschluss vom Kunden festgelegt werden; darf aber 500 Euro nicht überschreiten und bei fehlender Angabe im Vertrag muss der Netzbetreiber 500 Euro voreinstellen.

Keinem Netzbetreiber sollte es möglich sein, Rechnungsbeträge über mehrere tausend Euro per Zwangsmaßnahmen einzutreiben, ohne dass man den Kunden mal gewarnt hätte.

Mitgeteilt wurde ihr der angeblich offene Betrag über mehrere 10 000 Euro zunächst per Hotline, die die Betroffene konsultierte, nachdem die Einwahl ins Internet nicht mehr möglich war - im SMS-Eingang fand sich die Mitteilung: "Wir werden ihre Mobilfunkkarte für abgehende Verbindungen sperren. Bitte rufen Sie uns an!".

Meine Maximalgrenze i. H. v. 500 Euro hält Debitel scheinbar für unverhältnismäßig. Mmh... Also ich finde 40.000 Euro sind unverhältnismäßig, oder?

Telly
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[1] froschman88 antwortet auf Telly
12.02.2010 20:44
Ich halte das auch für eine gute Idee mit der kundenbasierten
"Kostenblockade",aber nur, wenn man sinnvolle Kostengrenzen als Kunde einführen/bestimmen darf. Ebenfalls sollte man meines Erachtens nicht nur bei "Downloadgeschichten"(also Handyinternetflat und Laptopflat) begrenzen, sondern vor allem bei dem leidigen Endlosthema "zu hohe Handyrechnungen" dieses System einbauen können. Es gibt/gab Tarife/Firmen, die dies anbieten. Riesiger Vorteil wäre(bei sinnvollen Grenzen), daß die bei vielen Kunden nicht vorhandene Sensibiliät oder des Interesses für die Handytarifwelt(kann man auch bei anderen Branchen ganz klar beobachten) durch diesen "Sicherheitsbaustein" wegfallen würde. Es wäre auf jedenfall ein guter und wichtiger Schritt in Richtung Selbstbestimmung in diesem für Ottonormalverbraucher schier undurchdringlichen Tarifdschungel!
MFG froschman88