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Telekom macht das genauso


30.11.2009 11:27 - Gestartet von tauon2
Bei uns war letzte Woche eine Dame, die die Telekomdose überprüfen wollte. Da ich Telefon, Internet und Fernsehen von Kabel Deutschland beziehe und die Telefondose gar nicht genutzt wird, hat mich das Verhalten etwas verwundert.
Selbstverständlich kam sie dann ganz nebenbei auf die günstigen Tarife von T-Home zu sprechen und davon dass wir soooooviel Geld sparen könnten.
Ich bin auf die vielen anderen Telefondosenprüferinnen von Tele2, Arcor, freenet, 1und1, Versatel... gespannt :-)
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[1] rudiradler antwortet auf tauon2
30.11.2009 12:45
Benutzer tauon2 schrieb:
Bei uns war letzte Woche eine Dame, die die Telekomdose überprüfen wollte. Da ich Telefon, Internet und Fernsehen von Kabel Deutschland beziehe und die Telefondose gar nicht genutzt wird, hat mich das Verhalten etwas verwundert. Selbstverständlich kam sie dann ganz nebenbei auf die günstigen Tarife von T-Home zu sprechen und davon dass wir soooooviel Geld sparen könnten.
Ich bin auf die vielen anderen Telefondosenprüferinnen von Tele2, Arcor, freenet, 1und1, Versatel... gespannt :-)

Haben die denn jetzt das letzte Bißchen Anstand und Stolz verloren?

Haben die es echt nötig, bei unschuldigen Bürgern Klinken zu putzen, um mit aller Überredungskunst die Leute zum Abschluß von völlig überdimensionierten und überteuerten Verträgen zu nötigen?

Kann ja wohl nicht sein!

Bei mir kommt niemand rein, außer er hat sich vorher telefonisch angemeldet, würde auch irgendwelche Gez Schnüffler sofort rausschmeißen.

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[1.1] Ihr wollt alle Service, ihr bekommt alle Service!
bluetommy antwortet auf rudiradler
30.11.2009 13:48
Komisch das sich hier immer nur jemand meldet der unzufrieden ist. Wer keinen Test des Kabelanschluss möchte, kann doch sein Hausrecht durchsetzen. Man muss keinen in seine Wohnung lassen (das kennen wir doch schon von der GEZ).

Permanent beschweren sich unzufriedene Kunden über den schlechten Service von Kabel Deutschland. Nun gibt es einen neuen und vor allem kostenlosen Service von Kabel Deutschland und schon wieder beschwert sich jemand darüber.

Sollte der Medienberater dabei noch einen Kunden von zusätzlichen Produkten überzeugen, hat der Kunde doch auch einen Vorteil. Wer unterschreibt denn einen Vertrag ohne von den Vorteilen überzeugt zu sein? Selbst wenn jemand sagt er wurde dazu gezwungen oder überredet, kann er doch selbstverständlich seinen Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angaben von Gründen beim Anbieter kündigen (Haustürgeschäft! §§ 355, 312 BGB).

Also wo bitte liegt hier das Problem? Wer niemanden in seine Wohnung lassen möchte, macht die Tür zu und gut!
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[1.1.1] cdg antwortet auf bluetommy
30.11.2009 14:08

2x geändert, zuletzt am 30.11.2009 14:21
das Problem liegt darin, dass da jemand sagt, "er müsse einmal unbedingt die Dose messen" und sich als Techniker ausgibt und nicht sagt, dass er Vertriebler ist. Diese Person erscheint in voller Montur von Kabel Deutschland.
Manche (wie ich) hatten wirklich Probleme mit der Leitungqualität, jedoch eigentlich nur Hausbedingt. Man läßt die Person also wiederwillig hinnein.
Dann wird pseudomäßig gemessen, und danach fungiert jemand als Medienberater.
So etwas ist schlicht weg unseriös, meiner Meinung sogar Hausfriedensbruch, da die Erlangung ders Einlasses mit einer Dringlinchkeit begründet wurde, die es gar nicht gab.

Ich erwarte von Kabel Deutschland (und auch allen anderen Anbietern), dass Sie sich von derartigem Gebaren eindeutig distanziert und dieses in Zukunft unterbindet.

Das geht weit über Geschäfte an der Haustür hinaus und dürfte Juristisch äußerst knifflig für den "Medienberater" als auch ggf für Kabel Deutschland werden, fall es deren Zustimmung erhält. Wäre ich noch vor Ort, hätte ich diesen Fall zur Anzeige gebracht.

ps. in der Sekunde, in der ich das "Verkaufsgepräch" erkannte, erfolgte ein sofortiger Rauswurf der Person aus meiner Wohnung.
Ich hätte in Zukunft keinen Techniker mehr in die Wohnräume gelassen, auch wenn er 1000 Mal behaupten würde, es wäre ein Notfall.
Ob das jetzt das Ziel sein kann?
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[1.1.1.1] bluetommy antwortet auf cdg
30.11.2009 14:44
Benutzer cdg schrieb:
das Problem liegt darin, dass da jemand sagt, "er müsse einmal unbedingt die Dose messen" und sich als Techniker ausgibt und nicht sagt, dass er Vertriebler ist. Diese Person erscheint in voller Montur von Kabel Deutschland. Manche (wie ich) hatten wirklich Probleme mit der Leitungqualität, jedoch eigentlich nur Hausbingt. Man läßt die Person also wiederwillig hinnein.
Dann wird pseudomäßig gemessen, und danach fungiert jemand als Medienberater.
So etwas ist schlicht weg unseriös, meiner Meinung sogar Hausfriedensbruch, da die Erlangung ders Einlasses mit einer Dringlinchkeit begründet wurde, die es gar nicht gab.

Irgendwie muss sich der Medienberater als zu Kabel Deutschland gehörig ausweisen. Mit Ausweis und Montur. Ich würde auch niemand an meinen Stromzähler lassen der keinen Ausweis von Y**** S**** hat oder keinen meine Heizungszähler ablesen lassen, würde er sich nicht ausweisen können.
Wenn du dich überfallen gefühlt hast, hättest du einen neuen Termin vereinbaren können.

Wie wir in einem Artikel von gestern oder heute auf teltarif.de gelernt haben, handelt es sich bei dem Kabel vom Hausübergabepunkt bis zur Dose in die Wohnung um das Hausnetz. Zwischen diesen beiden Punkten kann es zu Signalverlusten kommen. So ein Problem hatte ich auch. Deshalb musste ich extra bei der Hotline Anrufen und einen Techniker kommen lassen der das Signal wieder angepaßt hat. Ich würde mich freuen, würde bei mir hin und wieder jemand (alle paar Jahre oder bei Problemen im Gebiet) das Signal überprüfen, so daß ich mich nicht erst wieder bei der Hotline melden muss, sondern das der Fehler schon vorher erkannt wird.
Ich zahle jeden Monat eine Gebühr X. Damit bezahle ich das Signal was ich an meiner Kabeldose abnehme. Für mein Geld will ich ein gleich bleibend gutes Signal. Wenn diese Qualität überprüft werden muss, dann bitte!

Was ist daran so schlimm das ein Vertriebler auch Service erbringen muss? Immer nur einstecken und keinen Service leisten, kann es doch auch nicht sein.

Wenn er mit seinem Service fertig ist und wieder Vertriebler ist, kann ich mich immer noch verabschieden oder ihm zuhören. Wie gesagt, wenn ich nicht von Vorteilen überzeugt bin, dann unterschreibe ich auch nichts.

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[1.1.1.1.1] cdg antwortet auf bluetommy
30.11.2009 15:47
mit Verlaub:
1. Diese Meschen sagen nicht, dass sie Vertriebler sind.
2. Die Messung war völlig unqualifiziert durchgeführt worden. (nicht an der Dose, sondern nach 15 Meter Kabel:)
3. Es ist nicht Aufgabe der Betreiber zu erschnüffeln, wo Leitungsprobleme liegen, sondern diese flugs zu beheben, falls Probleme gemeldet werden.

im übrigen glaube ich das es viele "Vertriebler" gibt, die in den Foren mitposten und irgendwie Ihr Geschäftmodell als Ok darstellen wollen. Siehe auch Forum Witschaftswoche.

Das Vertiebsmodell ist nicht OK und es schadet dem Anbieter mehr, als es nutzt. Der letzte der derartig agressiv an den Markt ging, war Freenet. Einer der Anbieter, die von mir noch nicht mal mehr geliestet werden, wenn es um Empfehlungen geht.
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[1.1.2] macho2012 antwortet auf bluetommy
01.12.2009 00:09
Benutzer bluetommy schrieb:
Komisch das sich hier immer nur jemand meldet der unzufrieden ist. Wer keinen Test des Kabelanschluss möchte, kann doch sein Hausrecht durchsetzen. Man muss keinen in seine Wohnung lassen (das kennen wir doch schon von der GEZ).

Permanent beschweren sich unzufriedene Kunden über den schlechten Service von Kabel Deutschland. Nun gibt es einen neuen und vor allem kostenlosen Service von Kabel Deutschland und schon wieder beschwert sich jemand darüber.

Sollte der Medienberater dabei noch einen Kunden von zusätzlichen Produkten überzeugen, hat der Kunde doch auch einen Vorteil. Wer unterschreibt denn einen Vertrag ohne von den Vorteilen überzeugt zu sein? Selbst wenn jemand sagt er wurde dazu gezwungen oder überredet, kann er doch selbstverständlich seinen Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angaben von Gründen beim Anbieter kündigen (Haustürgeschäft! §§ 355, 312 BGB).

Also wo bitte liegt hier das Problem? Wer niemanden in seine Wohnung lassen möchte, macht die Tür zu und gut!

Man muss niemanden in die Wohnung lassen? Den Kunden wird das aber vermittelt.
Schon mal Merkblatt 2 von KD " Betretungsrecht " gelesen?
Gerade ältere Menschen können sich doch gar nicht wehren.

Kostenloser Service? Ja, aber nur wenn damit kein Verkaufsgepräch verbunden ist.

Vorteile? Sicher, für den Vertreter! Viele Menschen unterschreiben Verträge, obwohl sie nicht restlos überzeugt sind. 14 Tage Kündigungsrecht? Alle Telefonanbieter arbeiten doch mit der Beqeumlichkeit der Kunden, die Kündigung muss schriftlich und per Einschreiben verschickt werden.

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[1.1.2.1] pmeyer antwortet auf macho2012
30.08.2012 20:44
Ein Fax sollte auch reichen, häufig wird meines Wissens bei Kabel Deutschland auch eine E-Mail akzeptiert.
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[1.1.2.2] Mobilfunk-Experte antwortet auf macho2012
31.08.2012 10:16
Benutzer macho2012 schrieb:

Alle Telefonanbieter arbeiten doch mit der Beqeumlichkeit der Kunden, die Kündigung muss schriftlich und per Einschreiben verschickt werden.

Keine Kündigung muss per Einschreiben verschickt werden, damit sie wirksam wird. Das macht man eher im eigenen Interesse, damit man hinterher einen Beleg hat.
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[1.1.3] fanlog antwortet auf bluetommy
31.08.2012 08:25
Also wo bitte liegt hier das Problem? Wer niemanden in seine Wohnung lassen möchte, macht die Tür zu und gut!

Ich erwarte, dass wenn sich jemand als Techniker ausgibt, auch ein Techniker ist und kein Vertriebler, der dies nur vorgibt um ins Kundengespräch zu kommen.

Es gibt viele Menschen, zumeist ältere, die sich dann was aufschwatzen lassen, was sie gar nicht brauchen. Das ist Masche der Anbieter und sie zielen mit Absicht auf solche Überrumpelungen ab.

Bei mir war auch "eine Leitungsmessung von KDG". Dahinter steckten dann günstige Angebote. Ich habe den Typen zunächst freundlich und als er pampig geworden ist unfreundlich rausgeworfen. Wenn ich nicht über den Vermieter zwangsgebunden wäre, hätte ich bei KDG gekündigt.
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[1.2] telefon13 antwortet auf rudiradler
30.11.2009 22:36


Bei mir kommt niemand rein, außer er hat sich vorher telefonisch angemeldet, würde auch irgendwelche Gez Schnüffler sofort rausschmeißen.

Am besten gar nicht erst reinlassen!!
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[2] dancer antwortet auf tauon2
30.11.2009 13:46
vielleicht hilft hier wie bei unerwünschtem Telefonmarketing auch Trillerpfeife?

Guido
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[3] alexdergrosse antwortet auf tauon2
30.11.2009 16:39
Sorry - die Telekom kommt nicht an die Haustür. Und schon gar nicht anangemeldet!!!
Wenn jemand an der Haustür steht und behauptet, er kommt von der DTAG und vielleicht sogar eine Visitenkarte mit magentafarbenen "T" und die passende Jacke dazu hat, sind die Grafiken aus dem Internet heruntergeladen und diese Dinge selbst erstellt.
Es handelt sich in solchen Fällen zu 100 % um Selbststänige (oder deren Angestellte) die hier unerlaubterweise vorgeben, von der Telekom zu sein.
Die Telekom missbilligt solches Verhalten und geht bei Bekanntwerden solcher Personen konsequent gegen diese vor.
Also: Das nächste mal den Personalausweis zur Visitenkarte prüfen und der Telekom melden!
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[3.1] judi antwortet auf alexdergrosse
30.11.2009 18:27
Benutzer alexdergrosse schrieb:
Sorry - die Telekom kommt nicht an die Haustür. Und schon gar nicht anangemeldet!!!
Wenn jemand an der Haustür steht und behauptet, er kommt von der DTAG und vielleicht sogar eine Visitenkarte mit magentafarbenen "T" und die passende Jacke dazu hat, sind die Grafiken aus dem Internet heruntergeladen und diese Dinge selbst erstellt.
Es handelt sich in solchen Fällen zu 100 % um Selbststänige (oder deren Angestellte) die hier unerlaubterweise vorgeben, von der Telekom zu sein.
Die Telekom missbilligt solches Verhalten und geht bei Bekanntwerden solcher Personen konsequent gegen diese vor. Also: Das nächste mal den Personalausweis zur Visitenkarte prüfen und der Telekom melden!

1. Diese Vertriebler sind eigentlich immer selstständig, egal welcher Anbieter
2. Diese Jacken sind 100% identisch mit denen der echten Telekomtechniker
3. Ist dieses Vorgehen auch von der Telekom mindestens geduldet, wenn nicht sogar explizit gewünscht (sonst würde das nicht so regelmäßig vorkommen)
4. Ließe sich diese ganze unseriöse Masche abstellen, indem die Anbieter keine unkontrollierbaren Strukturvertriebe und Selbständige mehr ranlassen.
Aber man scheint die Verträge nötiger zu haben, als ein gutes Image.
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[3.2] chrisild antwortet auf alexdergrosse
30.11.2009 19:53
Benutzer alexdergrosse schrieb:

Sorry - die Telekom kommt nicht an die Haustür. Und schon gar nicht anangemeldet!!!

Doch, das tut sie. Nur sind das eben nicht Angestellte der Deutschen Telekom, die da unangemeldet an der Haustür stehen, sondern Mitabeiter von Vertriebspartnern der DT. Hab' mich im Nachheinein erkundigt; die waren tatsächlich im Auftrag der Telekom unterwegs. (Ging um T-Home Entertain.). Aber wer mir an der Haustür einen Vertrag aufdrücken will, unangemeldet, mit dem Argument, das Angebot gelte nur jetzt und später würde es teurer, der muss leider draußen bleiben ...