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Schufa


23.08.2009 22:04 - Gestartet von stroh123
einmal geändert am 23.08.2009 22:13
Tja - da die Schufa nicht ganz unparteiisch ist und komplett auf Daten nur von einer Seite her angewiesen ist und lediglich damit arbeitet ist es mehr als verständlich das die Daten 1. nicht optimal gepflegt sind und 2. auch aus fragwürdigen Quellen stammen können.
Teilweise sind Einträge zig Jahre nicht mehr aktuell (Konto oder Vertrag erloschen/erledigt) und teilweise sind neue Einträge fehlerhaft.
Vor allem vermischt man dort z.B. auch private Daten mit Daten aus selbstständiger Arbeit. Dies mag zwar einfacher sein - aber sagt weder für die private Person, noch für die Daten aus der Selbstständigkeit nicht viel aus.
Daher ist die Schufa nur noch ein stumpfer Datensammler wobei diese Daten nur sehr eingeschränkt "wertvoll" sind.
Wenn man sich schon quasi als "Monopolist" in dem Bereich behaupten will, sollte man auch darauf achten das die gesammelten Daten auch etwas taugen. Dies ist bei der Schufa kaum noch der Fall. Wenn man nicht an der Wertigkeit und Qualität der Daten arbeitet - dann werden die Daten dort immer unbrauchbarer....
Nur als Anmerkung finde ich es mehr als frech so irgendwas um 8 Euro für eine schriftliche Auskunft zu verlangen. Mindestens eine schriftliche Auskunft sollte pro Jahr verpflichtend gratis sein, sobald man aktuelle Einträge in seiner "Datenakte" hat.
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[1] six..pack antwortet auf stroh123
24.08.2009 04:02

einmal geändert am 24.08.2009 04:05
Du unterliegst einem Irrtum.
Die Daten kommen nicht aus fragwürdigen Quellen, denn nicht jeder Hans und Franz kann da was eintragen lassen.

Allerdings schlecht gepflegt sind die Daten allemal.
Seriöse Unternehmen verlassen sich inzwischen schon nicht mehr auf deren Datenbanken, da auch sie für Auskünfte löhnen müssen.

Geldinstitute arbeiten teilweise mit anderen Auskunfteien zusammen.
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[2] Kai Petzke antwortet auf stroh123
24.08.2009 12:58
Benutzer stroh123 schrieb:
Wenn man [= die Schufa] nicht an der Wertigkeit und Qualität der Daten arbeitet - dann werden die Daten dort immer unbrauchbarer....

... was ja auch wieder Vorteile hätte, weil damit deren "Allmacht" gebrochen wird.
Ich vermute allerdings, dass die Schufa bei ihrem Scoring auch die Qualität der Quelle eingehen lässt. So in der Art: Eine gemeldete Zwangsvollstreckung von Inkassobüro Windig & Co. bringt wesentlich weniger Abwertung als eine Zwangsvollstreckung, die von einem seriösen Versandhändler gemeldet wird.

Nur als Anmerkung finde ich es mehr als frech so irgendwas um 8 Euro für eine schriftliche Auskunft zu verlangen. Mindestens eine schriftliche Auskunft sollte pro Jahr verpflichtend gratis sein, sobald man aktuelle Einträge in seiner "Datenakte" hat.

Das ist bereits beschlossenes Gesetz, tritt aber erst im April 2010 in Kraft. Vorausgesetzt natürlich, eine neue Regierung kippt nicht noch schnell diese Novelle des Datenschutzgesetzes. Gerade "gelb" dürfte der "Bürokratismus" zuwider sein, den kostenlose Auskünfte mit sich bringen.


Kai