Diskussionsforum
  • 25.05.2009 10:03
    SirM schreibt

    Glaubenskrieg? - Nein, wirklich nicht!

    Glaubenskrieg - Nein, wirklich nicht!
    Ich bin auch vor einem Jahr auf Linux (Ubuntu) umgestiegen und bin absolut zufrieden.

    Allein, wenn man Windows hochgefahren hat, das Rödeln der Festplatte, das dann verzögernde Reagieren auf Eingaben (Windwos arbeitet erst einmal für sich und nicht für mich), fällt bei Linux weg.
    Nach dem Hochfahren steht das Linuxsystem gleich zur Verfügung.
    Dann bei Windows die ständigen Virenschutzupdates der Virensoftware, immer wieder Testberichte in den Magazinen, dass doch nicht alle Schädlinge von den Programmen gefunden werden.

    Bei Linux kein Thema!

    Windows ist ein anfälliger Kranker, der dauernd gegen alle Infektionen geschützt werden muß und Linux ist ein robuster Gesunder, der gegen fast alle Infektionen immun ist.
    Wen will man nun für sich arbeiten lassen?

    Natürlich ist Linux nicht Windows, soll es ja auch nicht. Etwas Anpassungsfähigkeit ist beim Umstieg notwendig und für Spieler eben nicht geeignet. Wer aber nicht spielen will, ist mit Linux besser bedient, als mit Windows.

    Support gibts u. a. in diesem Forum:
    http://forum.ubuntuusers.de/

    Umstiegsinfos hier:
    http://wiki.ubuntuusers.de/Einsteiger
  • 25.05.2009 10:43
    --eddi-- antwortet auf SirM
    Eines vorweg: ich bin wirklich keine vehementer Verteidiger von M$, das Office-Paket habe ich schon seit Jahren von der Platte verbannt, Outlook (erst recht "Express") halte ich für den GAU und auch mit dem IE kann ich wenig anfangen.

    Deshalb schaue ich mich regelmäßig auf dem Linux-Markt um, probiere die eine oder andere Distri aus und zumindest Ubuntu liegt als Live-CD immer griffbereit.

    Seit einiger Zeit habe ich jedoch WLAN und habe mich regelrecht erschrocken, welche Klimmzüge dafür unter Linux noch notwendig sind. Ich fühlte mich regelrecht zurückversetzt in die Zeiten, als selbst das Ändern der Displayauflösung einige Recherchen erforderte und das Entlocken von Tönen Profis vorbehalten war.
    Wenn ich das hier anklicke http://wiki.ubuntuusers.de/WLAN denke ich mir als erstes "Das kann doch nicht wahr sein".

    Sorry, aber Linux als das inzwischen Rundum-Sorglos-und-Vollautomatisch-BS hinzustellen halte ich für leicht übertrieben.
  • 25.05.2009 13:06
    cahadras antwortet auf --eddi--
    Benutzer --eddi-- schrieb:
    > Seit einiger Zeit habe ich jedoch WLAN und habe mich regelrecht
    >
    erschrocken, welche Klimmzüge dafür unter Linux noch notwendig
    >
    sind. Ich fühlte mich regelrecht zurückversetzt in die Zeiten,
    >
    als selbst das Ändern der Displayauflösung einige Recherchen
    >
    erforderte und das Entlocken von Tönen Profis vorbehalten war.
    >
    Wenn ich das hier anklicke http://wiki.ubuntuusers.de/WLAN
    >
    denke ich mir als erstes "Das kann doch nicht wahr
    >
    sein".

    Der genannte Wiki-Artikel entstand 2005. Seit dem hat sich einiges getan.

    > Sorry, aber Linux als das inzwischen
    >
    Rundum-Sorglos-und-Vollautomatisch-BS hinzustellen halte ich
    >
    für leicht übertrieben.

    Sicher, nichts ist perfekt. Gerade mit WLAN hängt der Erfolg unter Linux ganz erheblich von der Hardware ab. Aber z.B. mit meinem ältlichen ThinkPad T40 ging WLAN mit Ubuntu/Debian "out-of-the-box". Kein Treiber nachinstallieren, nix. Einfach WLAN-Key eingeben und los :-)

    Wenn ich dass dann mit der Vista-Installation letztens vergleiche... :o (ok, nicht auf nem T40 ;)

  • 25.05.2009 16:26
    garfield antwortet auf --eddi--
    Benutzer --eddi-- schrieb:
    > Seit einiger Zeit habe ich jedoch WLAN und habe mich regelrecht
    >
    erschrocken, welche Klimmzüge dafür unter Linux noch notwendig
    >
    sind.

    Jein. Wie ich in meinem anderen Beitrag schrieb, kommt es eigentlich nur auf den Chip in der WLAN-Karte bzw. im Adapter an. Der wird leider auf der Verpackung des verbauenden Kartenherstellers selten erwähnt, ist aber dennoch raus zu kriegen (hochauflösende Produktfotos, Foren usw.)

    Falls das Gefummel zuviel wird, kann ein WLAN-Adapter-Tausch Wunder bwirken. Ralink-, Atheros-, ZyDAS-Chip drin (auch weitere) und WLAN sollte bei halbwegs aktuellem Ubuntu (Suse genau so) out-of-the-box funktionieren - inklusive WPA-Verschlüsselung.

    Solche oder ähnliche Seiten helfen vor dem Kauf:
    http://de.opensuse.org/HKL/Netzwerkkarten_(WLAN)
  • 25.05.2009 17:57
    --eddi-- antwortet auf garfield
    > Falls das Gefummel zuviel wird, kann ein WLAN-Adapter-Tausch
    >
    Wunder bwirken. Ralink-, Atheros-, ZyDAS-Chip drin (auch
    >
    weitere) und WLAN sollte bei halbwegs aktuellem Ubuntu (Suse
    >
    genau so) out-of-the-box funktionieren - inklusive
    >
    WPA-Verschlüsselung.

    Hm, ich habe hier einen Edimax nLite Wireless USB Adapter, laut Gerätemanager mit Ralink. Ubuntu konnte damit erst mal gar nichts anfangen. :-(

    > Solche oder ähnliche Seiten helfen vor dem Kauf:
    >
    http://de.opensuse.org/HKL/Netzwerkkarten_(WLAN)

    *lol* Der ist gut:
    HKL/Netzwerkkarten
    (Dieser Artikel enthält momentan keinen Text)

    Gruß!
  • 25.05.2009 18:14
    SirM antwortet auf --eddi--
    Benutzer --eddi-- schrieb:

    > *lol* Der ist gut:
    > HKL/Netzwerkkarten
    > (Dieser Artikel enthält momentan keinen Text)
    >
    > Gruß!

    Also bei mir erscheint eine Seite mit massig Text!

    http://de.opensuse.org/HKL/Netzwerkkarten_(WLAN)

    Hier eine Hardwaredatenbank für Ubuntu:
    http://wiki.ubuntuusers.de/Hardwaredatenbank

    Speziell Wlan:
    http://wiki.ubuntuusers.de/WLAN/Karten
  • 25.05.2009 18:39
    --eddi-- antwortet auf SirM

    > Also bei mir erscheint eine Seite mit massig Text!
    >
    > http://de.opensuse.org/HKL/Netzwerkkarten_(WLAN)

    Tatsächlich, jetzt bei mir auch! Vorhin stand unter der Überschrift nur die Anmerkung in Klammern (Firefox 3.0.10).
    Mal sehen, vielleicht mach' ich mich ja mal wieder dran.
  • 25.05.2009 22:22
    garfield antwortet auf --eddi--
    Benutzer --eddi-- schrieb:
    > Hm, ich habe hier einen Edimax nLite Wireless USB Adapter, laut
    >
    Gerätemanager mit Ralink. Ubuntu konnte damit erst mal gar
    >
    nichts anfangen. :-(
    Seltsam. Gerade die Ralink-Chips sind recht gut unterstützt. Hast Du ein aktuelles Ubuntu?
    Zuckt Ubuntu beim Einstecken überhaupt (irgendeine Meldung über das neue USB-Gerät? Was passiert beim Einstecken von USB-Speichern?)
    Wollte für einen Freund gerade selber eine Edimax-PCI-Karte WEGEN des Ralink-Chips kaufen, aber nun braucht er kein WLAN.
    Zwar habe ich suse drauf, aber ich kann auch mal mit meinem Ubuntu-Stick booten, ob es mit meiner PCI-WLAN-Karte und Ralink-Chip Probleme gibt. Dann melde ich mich nochmal.


    > > Solche oder ähnliche Seiten helfen vor dem Kauf:
    > >
    http://de.opensuse.org/HKL/Netzwerkkarten_(WLAN)
    >
    > *lol* Der ist gut:
    > HKL/Netzwerkkarten
    > (Dieser Artikel enthält momentan keinen Text)

    ???
    Bei mir kommt die Seite.
    Vielleicht baut Dein Browser die Klammern um.
    Versuchs mal hier drüber:
    de.opensuse.org/Hardware

    Dann steht unter "Komponenten" der Link "Netzwerkkarten_(WLAN)"
  • 25.05.2009 22:33
    --eddi-- antwortet auf garfield
    Benutzer garfield schrieb:
    > Seltsam. Gerade die Ralink-Chips sind recht gut unterstützt.
    >
    Hast Du ein aktuelles Ubuntu?

    Klar, das neueste (9.04), Live-CD

    > Zuckt Ubuntu beim Einstecken überhaupt (irgendeine Meldung
    >
    über das neue USB-Gerät?

    Gar nichts.

    > Was passiert beim Einstecken von USB-Speichern?)

    Kein Problem, sofort verfügbar.

    > Wollte für einen Freund gerade selber eine Edimax-PCI-Karte
    >
    WEGEN des Ralink-Chips kaufen, aber nun braucht er kein WLAN.
    >
    Zwar habe ich suse drauf, aber ich kann auch mal mit meinem
    >
    Ubuntu-Stick booten, ob es mit meiner PCI-WLAN-Karte und
    >
    Ralink-Chip Probleme gibt. Dann melde ich mich nochmal.

    Ich werd's auch nochmal probieren.

    > > > Solche oder ähnliche Seiten helfen vor dem Kauf:
    > > >
    http://de.opensuse.org/HKL/Netzwerkkarten_(WLAN)
    > >
    > > *lol* Der ist gut:
    > > HKL/Netzwerkkarten
    > >
    (Dieser Artikel enthält momentan keinen Text)
    >
    > ???
    > Bei mir kommt die Seite.

    Geht inzwischen auch (wie ich in dem anderen Posting geschrieben habe). Beim ersten Aufruf stand aber wirklich nur der Klammertext unter der Überschrift.

  • 25.05.2009 23:33
    garfield antwortet auf --eddi--
    Benutzer --eddi-- schrieb:
    > > Zwar habe ich suse drauf, aber ich kann auch mal mit meinem
    > >
    Ubuntu-Stick booten, ob es mit meiner PCI-WLAN-Karte und
    > >
    Ralink-Chip Probleme gibt. Dann melde ich mich nochmal.
    >
    > Ich werd's auch nochmal probieren.
    So, ich habe gerade probiert, d.h. ich schreibe gerade von meinem Ubuntu/Live/System mit WLAN PCI Karte und Ralink Chip.
    Es geht also und ohne zusaetzliche Installation.
    Auf meinem Ubuntu/Stick ist sogar nur ein abgespecktes Live/System drauf.
    Der Treiber ist der rt2500pci.
    Bei Dir mit dem USB/Stick muesste es eine andere Version des rt2xxx sein.
    Im allerschlimmsten Fall / wenn Du nicht gleich auf suse umsteigen willst / hilft eine Kabel/Netzwerkverbindung um wenigstens die fehlenden rt2xxx Treiber alle zu installieren, danach sollte der stick aber langsam funktionieren.
    Eventuell hilft in der Konsole auch der Befehl
    lsusb
    Dort sollte aber der Stick dabei sein und auch irgendwas von Ralink stehen und eine hex/Adresse in der Form 12c4:b3f6
    Mit dieser Angabe kansst Du zielgenau googeln.

    Viel Erfolg!
  • 26.05.2009 07:17
    --eddi-- antwortet auf garfield
    Benutzer garfield schrieb:
    > So, ich habe gerade probiert, d.h. ich schreibe gerade von
    >
    meinem Ubuntu/Live/System mit WLAN

    Jo, ich auch. Das Problem verstehe ich zwar nicht, es ist aber geloest. Wenn ich den Stecker des WLAN Moduls mal kurz abziehe und wieder einstecke geht alles von selbst, das Netzwerk erscheint in der Liste und nach Eingabe des Passworts steht die Verbindung. Ist die Karte aber schon beim Start von Ubuntu eingesteckt, wird sie nicht erkannt - reproduzierbar.

    Na jut. Beste Gruesse!
  • 28.05.2009 18:56
    dr.juergen antwortet auf --eddi--
    Benutzer --eddi-- schrieb:
    > Sorry, aber Linux als das inzwischen
    >
    Rundum-Sorglos-und-Vollautomatisch-BS hinzustellen halte ich
    >
    für leicht übertrieben.

    Sehe ich genauso. Quasi jedes Jahr (seit SUSE6) lasse ich mich von diversen Medien und Forumteilnehmern einlullen und probier's dann doch wieder mal auf einem Testrechner mit einer angepriesenen Linux-Distri. Heute war dann mal UBUNTU dran und zwar auf einem mageren AMD 1500 mit 256MB Ram auf dem sich Windows 7 übrigends ohne zicken installieren ließ. (und auch schon jeder andere M$-Rotz lief inkl. Server-OS)
    Nach einlegen der CD gings auch schon mit irgendwelchen erno=-16 Meldungen los. Dann wurd's schön bunt und nach einiger Zeit hatte ich auch ein schönes Hintergrundbild, konnte den Mauszeiger sehen aber nicht bewegen. Dazu blinkten die LEDs meiner Tastatur. Das war's. Ein wenig googlen und der Hinweis aus den Foren war wieder nur für LinuxProfis vertändlich. Warum soll ich irgendwie Kernel logs prüfen? Die Schei... soll mir sagen worans liegt. ich bin kein Fan von M$, aber es gibt definitv für mich noch keine echte Alternative. Schade eigentlich.

    Jürgen
  • 29.05.2009 10:40
    telefonlaie antwortet auf dr.juergen
    Benutzer dr.juergen schrieb:

    > Zeit hatte ich auch ein schönes Hintergrundbild, konnte den
    >
    Mauszeiger sehen aber nicht bewegen. Dazu blinkten die LEDs
    >
    meiner Tastatur. Das war's. Ein wenig googlen und der Hinweis

    sehr sehr seltsam!
    Maus und Tastatur haben bisher bei allen meinen Linux Versuchen und auf jedem Rechner (und das waren nicht wenige) den ich für Diagnose Zwecke mal mit Knoppix gebootet habe ohne jegliche Zicken funktioniert.
  • 30.05.2009 11:09
    Vittorino antwortet auf dr.juergen
    Da würde ich erstmal auf einen Hardwaredefekt tippen. Gerade beim RAM ist GNU/Linux weitaus pingeliger als Windows, dass oft auch mit defektem RAM ersteinmal klaglos läuft, dann aber ggf. im Betrieb (datengefährdende) Probleme macht.

    Ich würde ersteinmal alle Kabel und Steckverbindungen (auch interne Karten) überprüfen bzw. auf Korrosion checken und dann den memtest des Boot-Menüs der Ubuntu-CD eine Nacht lang durchlaufen lassen.