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Daten 9ct pro MINUTE?


04.05.2009 11:07 - Gestartet von mirdochegal
Dass bei Ouh Tuh Ouh Daten 9ct / min. kosten ist ziemlich merkwürdig. Eine moderne Abrechnungsweise aus der Zeit des Internetsurfens mit 28,8er Modem.
Die Belastung für das Mobilfunknetz liegt in der Datenübertragung und nicht in der Tatsache, dass man überhaupt online ist. Aber auch aus Kundensicht dürfte das unpraktisch sein. Wenn man mal einen Text von einer Website auf dem Handy liest, läuft die Zeit und damit die Kosten trotzdem weiter. Also werden PC/Notebook UMTS Dauerdownloader belohnt und Handy GPRS Nutzer massiv bestraft.
Danke, dann bleibe ich lieber bei Simyo. Da sind die Konditionen auch sonst attraktiver als bei O2o.
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[1] Beschder antwortet auf mirdochegal
04.05.2009 11:13
die zielgruppe für den 020 wird eher der vertragstarifler sein und nicht der discounter-kunde.

derjenige, der heute schon 600 einheiten oder mehr pro monat auf der uhr hat dürfte entweder ein riesen minutenpaket oder eine all-netz-flat haben. beim discounter wird das potenzial nicht zu finden sein, sonst wären die nicht dort.

gruss
beschder
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[1.1] Telly antwortet auf Beschder
04.05.2009 12:45
Benutzer Beschder schrieb:
die zielgruppe für den 020 wird eher der vertragstarifler sein und nicht der discounter-kunde.

derjenige, der heute schon 600 einheiten oder mehr pro monat auf der uhr hat dürfte entweder ein riesen minutenpaket oder eine all-netz-flat haben. beim discounter wird das potenzial nicht zu finden sein, sonst wären die nicht dort.

gruss
beschder

Du antwortest jetzt aber nicht auf das, was "mirdochegal" gesagt hat.

Ich finde diese zeitabhängige Abrechnung auch überholt zumal die technischen Voraussetzungen jetzt wirklich andere sind als noch vor 10 Jahren.

T-Mobile führte doch vor ca. 2 Jahren auch wieder diese Zeittarife ein. Unverständlich. In meinen Augen ist das Bauernfängerei. Leider gibt es immer wieder "Neueinsteiger", die mal eben das Internet am Handy ausprobieren wollen. Die werden dann abgezoggt und dann wundern die Betreiber sich, wenn sie von nun an ganz die Finger davon lassen...

Nicht jeder hat die Zeit und den Nerv, sich auf teltarif auf dem laufenden zu halten. Es gibt Menschen, die haben auch sonst noch was zu tun... Auch wenn es bei mir im Moment nicht danach aussieht *fg*

Telly
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[1.1.1] Beschder antwortet auf Telly
04.05.2009 12:49
Benutzer Telly schrieb:


Du antwortest jetzt aber nicht auf das, was "mirdochegal" gesagt hat.

doch, auch wenns ein wenig am thema vorbei geht.

Ich finde diese zeitabhängige Abrechnung auch überholt zumal die technischen Voraussetzungen jetzt wirklich andere sind als noch vor 10 Jahren.

klar, das ist absoluter mist und das können die betreiber auch nicht erklären warum sie dies tun. bei 7,2Mbit könnte ich es ja noch verstehen wenn man sich grosse mengen billig runterlädt, aber für den normalen gebrauch ist diese preispolitik lächerlich.

gruss
beschder


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[1.1.1.1] Telly antwortet auf Beschder
04.05.2009 12:52
klar, das ist absoluter mist und das können die betreiber auch nicht erklären warum sie dies tun. bei 7,2Mbit könnte ich es ja noch verstehen wenn man sich grosse mengen billig runterlädt, aber für den normalen gebrauch ist diese preispolitik lächerlich.

Ja richtig. Bei 7,2 Mbit lohnt es aber auch nur, wenn man es zum runterladen von großen Mengen nutzt. Beim surfen wird man unabhängig von der Geschwindigkeit fürs "Lesen" "bestraft". Zum Glück sind meine Analog-Modem-Zeiten da hinter mir...

Telly
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[1.1.1.1.1] john-vogel antwortet auf Telly
04.05.2009 19:10
Der Preis von 9 Cent in der Minute ist einfach transparenter für den Kunden. Der muss einfach nur auf die Uhr schauen um zu sehen wie viel es kostet. Bei volumenbasierter Berechnung weiß er nicht, wie viel er jetzt schon verbraucht hat.
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[1.1.1.1.1.1] mirdochegal antwortet auf john-vogel
04.05.2009 20:32
Benutzer john-vogel schrieb:
Der Preis von 9 Cent in der Minute ist einfach transparenter für den Kunden. Der muss einfach nur auf die Uhr schauen um zu sehen wie viel es kostet. Bei volumenbasierter Berechnung weiß er nicht, wie viel er jetzt schon verbraucht hat.

Gut, kann man so sehen. Und warum dann nicht z.B. 2ct/min?
Dass ein Angbeot transparent gestaltet ist heißt ja nicht, dass es nicht trotzdem einen Wucherpreis haben kann.

Der neue O2o Tarif wird mit viel Aufwand vermarktet und bringt frischen Wind in die O2 Tarife. Ist aber dennoch eine schwache Nummer. Wenn es statt 15ct Minutenpreis zumindest 12ct wären, würde das Angebot schon besser aussehen. Das Gimmick ist die teilweise 60 Euro Deckelung. So viel muss man allerdings erst mal erreichen. Und ob Viel-User diesen Tarif für sich entdecken werden?
Wenn man keine Denkblockade gegen Discountangebote hat, fährt man mit Blau, Fonic, Simyo, Aldi, usw. besser.
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[1.1.1.1.1.2] CGa antwortet auf john-vogel
04.05.2009 20:59
Benutzer john-vogel schrieb:
Der Preis von 9 Cent in der Minute ist einfach transparenter für den Kunden. Der muss einfach nur auf die Uhr schauen um zu sehen wie viel es kostet. Bei volumenbasierter Berechnung weiß er nicht, wie viel er jetzt schon verbraucht hat.

Die HY die ich kenne zeigen bei Daten aber das Volumen an. In Zeiten von DSL-Flats oder Volumenpaketen wo die wenigsten noch analog per Zeittakt unterwegs sind ist es eine Bestrafung für den Kunden per Zeit für Daten abgerechnet zu werden.

Ich finds nur schade das mein Vorposter immer alles beschönigen muss, liegt wohl an seinen guten Kontakten zu O2, wie er ja schon selbst geschrieben hat. Ist ja toll wenn man im Presseverteiler ist.

cu ChrisX
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[1.1.1.1.1.2.1] Telly antwortet auf CGa
04.05.2009 23:39
Die HY die ich kenne zeigen bei Daten aber das Volumen an. In Zeiten von DSL-Flats oder Volumenpaketen wo die wenigsten noch analog per Zeittakt unterwegs sind ist es eine Bestrafung für den Kunden per Zeit für Daten abgerechnet zu werden.

So sehe ich es auch.

Man kann gar nicht davon sprechen, dass solche Tarife "angeboten" werden. Denn von "Angeboten" möchte ich gerade im Falle des mobilen Internets nur sprechen, wenn der Nutzer sich einen angebotenen Tarif bzw. Option aktiv ausgesucht hat.

Doch es dürften die wenigsten sein, die sich heute noch bewusst für einen Tarif mit zeitbasierter Abrechnung entscheiden.

Es sind also die Unbedarften, die hier wiedermal bestraft werden. Sie denken, weil man einen bezahlbaren Tarif für Telefonie und SMS hat, kann das surfen ja auch nicht so wild sein. Dabei irren leider viele und bekommen deshalb hohe Rechnungen.
Gerade wenn man noch mit dem Handy übt, hat man garantiert manchmal noch eine Verbindung zum Internet aufgebaut, obwohl das Handy bereits längst in der Ecke liegt. Das kostet dann weiter Geld.

Die Mobilfunkanbieter zeigen sich schon oft einigermaßen kulant, wenn jemand Rechnungen in vier- oder fünfstelliger Höhe bekommt.

Doch müssen die Anbieter denn es überhaupt drauf ankommen lassen?

Die Bekanntmachungen von solch hohen Rechnungen in Medien sind zu begrüßen. Schrecken aber sicher einige davon ab, das mobile Internet überhaupt mal zu testen und zu üben. Das kann doch nicht im Sinne der Anbieter sein. Wir sind ja gewohnt, dass heute nur noch der Profit zählt und das man nicht mehr über den Tellerrand hinausschaut. Doch das man so kurzsichtig ist - kann ich nun wirklich nicht mehr nachvollziehen. In Zeiten von Marktsättigung kann man sich nun wirklich nur noch durch Seriösität behaupten. Und wenn Anbieter 1 mich (jetzt unterstelle ich bei mir Unwissenheit) so reingelegt hat, dann werde ich bei dem nicht bleiben und mir einen anderen suchen. Auch wenn der selbst vielleicht andere reingelegt hat. Das werde ich dann im Zweifel wieder selbst gar nicht wissen.

Die Mobilfunkanbieter wollen angeblich ihren Service immer weiter verbessern. Dabei könnte man durch wirklich transparente und in jeder Hinsicht faire Preise die Kunden erstens zufriedenstellen und zweitens hätte man weniger Reklamationen. Diese eingesparte Zeit für die Bearbeitung von Reklamationen könnte dann wieder sinnvoll in die Dienstleistung gesteckt werden.

Vielleicht liest es ein Verantwortlicher mal hier... Ich gebe die Hoffnung halt nicht auf.

Telly
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[1.1.1.1.1.2.1.1] Hilfsprofi antwortet auf Telly
05.05.2009 10:40
Laut neuer o2online-Tarifseite ist beim "O2 o" ohne Data-Pack 19 Cent/Minute der Standardtarif. Bei den anderen beiden Tarifen ist es billiger.
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[1.1.1.1.1.3] hafenbkl antwortet auf john-vogel
06.05.2009 10:13
Benutzer john-vogel schrieb:
... sehen wie viel es kostet. Bei volumenbasierter Berechnung weiß er nicht, wie viel er jetzt schon verbraucht hat.

Und wozu hat ein Handy einen Volumenzähler?