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Nur 4 Cent mehr


09.03.2011 08:04 - Gestartet von sushiverweigerer
Für nur 4 Cent mehr im Monat = 19,99 € bekommt man bei 1&1 einen NGN-Telefonanschluss + DSL-Flat bis DSL 16.000 + kostenlose Festnetz-Flat (nur bei der 24 M. MVLZ-Variante).

Ab einem Volumenverbrauch von 100 GB im Monat wird die Geschwindigkeit für den jeweiligen Monat auf 1 Mbit gedrosselt.

http://dsl.1und1.de/xml/order/DslTarif;jsessionid=6A830454860D015CF28D0AB920EF9FC0.TCpfix165b?__reuse=1299654047705&__frame=_top&__lf=Einstieg

Ich werde diesen Tarif nach Ablauf meiner MVLZ buchen!

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[1] namorico antwortet auf sushiverweigerer
09.03.2011 09:06
Ob du als Bestandskunde den Tarif buchen kannst, mag ich bezweifeln.
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Ich werde diesen Tarif nach Ablauf meiner MVLZ buchen!

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[1.1] garfield antwortet auf namorico
09.03.2011 09:51
Benutzer namorico schrieb:
Ob du als Bestandskunde den Tarif buchen kannst, mag ich bezweifeln.
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Ich werde diesen Tarif nach Ablauf meiner MVLZ buchen!

Ich habe dort auf die Schnelle nichts gefunden, dass das ausdrücklich eine Neukundenaktion sei. Wenn er rechtzeitig kündigt, kann er dann in diesen Tarif wechseln.
Er sollte bloß nicht vergessen zum Ende der 24 Monate zu kündigen ;-)
Denn danach kostet es 10 Euro mehr!
Außerdem fängt doch 1&1 tatsächlich auch im Festnetz damit an, ab einer bestimmten Datenmenge zu drosseln. Die aktuellen 100 GB mögen noch keinen stören, aber wenn die später reduziert werden?
Nun gut, fragt sich, was fairer ist: Kunden wegen zu hohem Traffic die "Flatrate" von Anbieterseite aus zu kündigen, oder sowas.

Falls er in NRW oder Hessen wohnt und Kabelanschluss hat:
Bei Unitymedia kostet das gleiche bei 12 Monaten Laufzeit
konstant 25 Euro (auch danach) und ohne die Geschwindigkeitsdrosselung.

Und falls er noch mindestens 3 Monate im Altvertrag gebunden ist, gibts (in dieser Variante) 3 Monate kostenlos obendrauf (obendrauf aber im wahrsten Sinne des Wortes, womit die Laufzeit dann 15 Monate beträgt. Heißt praktisch nur, dass er die letzten 3 Monate seines Altvertrages schon parallel kostenlos Unitymedia nutzen kann).
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[1.1.1] namorico antwortet auf garfield
09.03.2011 09:54
Ich habe meinen 1&1 Vertrag zu Ende Juni gekündigt. Ich habe zurzeit DSL 6000 mit Festnetzflat und 2 Rufnummern. Mir wurde folgendes angeboten:
- DSL6000 mit Festnetzflat und 1 Rufnummer für 29,90 + 100 Euro Gutschrift.
Ich werde dann zu Alice wechseln. Da bekomme ich 190 Euro Gutschrift und DSL 16000 + kostenlose Gespräche zu o2.
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[1.1.1.1] myselfme antwortet auf namorico
09.03.2011 10:09
Jo. Und dann bekommst Du einen Router ohne Zugangsdaten, wechselnde Ansprechpartner im Servicefall (Intergration zu TDe) und - vergleichsweise - wenig Inklusivleistungen.
Nein, ich bin kein absoluter Freund von 1&1, stelle jedoch in meiner Arbeit immer wieder fest, dass die immer noch am Meisten bieten für das Geld - mittlerweile sogar eine kostenfreie 24 / 7 Hotline.
Wenn ich sparen müßte würde ich mich bei einem Kabelanbieter erkundigen. Würde ich eine Frau suchen, ja, dann würde ich zu Alice laufen...
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[1.1.1.1.1] namorico antwortet auf myselfme
09.03.2011 10:25

einmal geändert am 09.03.2011 10:26
Hier nochmal im Vergleich:

- Alice DSL 16000 + ISDN (inkl. Festnetz und o2): 765,60 (31,90x24)-170 Euro Gutschrift= 24,81 Euro/Monat

Das Verlängerungsangebot von 1&1:
- DSL6000 + Festnetzflat: 717,16(29,90x24) -100 Euro Gutschrift=25,73 Euro/Monat
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[1.1.1.2] garfield antwortet auf namorico
09.03.2011 10:11
Benutzer namorico schrieb:
Ich werde dann zu Alice wechseln. Da bekomme ich 190 Euro Gutschrift und DSL 16000 + kostenlose Gespräche zu o2.

Das wäre dann wohl das Alice Fun. Hier kostet es aber auch nach bereits einem Jahr mehr (12 Monate 19,90, dann 29,90).
Die 190 Euro stehen so nicht auf der Produktseite. Da steht nur was von 50 Euro, aber nur bei 24 Monats-Bindung.
Die Zusage der Gutschrift würde ich mir aber vorher schriftlich geben lassen. Ich wette, die rechnen da auf jeden Fall die 120 Euro "Ersparnis" im ersten Jahr mit ein (auf der Rechnung steht dann 12 mal: 29,90 - Gutschrift 10 Euro). Dann noch die 50 Euro, sind sie schon bei 170 Euro und das "Geschenk" wäre bestenfalls 20 Euro.
Deine 2. Rufnummer bist Du dann auch los.
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[1.1.1.2.1] namorico antwortet auf garfield
09.03.2011 10:16

3x geändert, zuletzt am 09.03.2011 10:19
Ich rechne das so: 120 Ersparnis im ersten Jahr + 70 Euro wenn man über die o2 Webseite bestellt.
Außerdem bekomme ich einen echten Analog-Anschluss in Berlin, DSL 16000 und o2- und Festnetzflat. Das ist mir auch nach 2 Jahren 29,90 Wert. Und für 2 Euro mehr im Monat bekomme ich einen echten ISDN-Anschluss.

Wenn ich das Verlängerungsangebot von 1&1 nehme, dann bekomme ich viel weniger.
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[1.1.1.2.1.1] garfield antwortet auf namorico
09.03.2011 11:42
Benutzer namorico schrieb:
Ich rechne das so: 120 Ersparnis im ersten Jahr + 70 Euro wenn man über die o2 Webseite bestellt.
Außerdem bekomme ich einen echten Analog-Anschluss in Berlin, DSL 16000 und o2- und Festnetzflat. Das ist mir auch nach 2 Jahren 29,90 Wert. Und für 2 Euro mehr im Monat bekomme ich einen echten ISDN-Anschluss.

Wenn ich das Verlängerungsangebot von 1&1 nehme, dann bekomme ich viel weniger.

Also ich habe mir das jetzt mal auf der O2-Seite zusammengeklickert. Dort kommt auch nur ein 50 Euro-Bonus und keiner mit 70 Euro. Trotzdem stimmt Deine Rechnung mit den 24,81 Euro/Monat.
Auch besserst Du jetzt die Merkmale (und auch den Preis für das dann notwendige ISDN wegen der 2. Nummer) nach. ;-)
Die Festnetzflat hättest Du doch wohl auch im anderen Angebot. Und die 29,90 müssen es Dir schon nach dem 1. Jahr wert sein (während der Preis bei 1&1 erst nach 24 Monaten steigt).

Mag unterm Strich besser sein als 1&1 (von denen ich eher noch weniger halte), aber vorher gut durchrechnen ;-)
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[1.1.1.2.1.1.1] namorico antwortet auf garfield
09.03.2011 11:45
Das Angebot über 70 Euro wird nur dann angezeigt, wenn man eingeloggt ist.
Benutzer garfield schrieb:
Also ich habe mir das jetzt mal auf der O2-Seite zusammengeklickert. Dort kommt auch nur ein 50 Euro-Bonus und
keiner mit 70 Euro.
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[1.1.1.2.1.1.1.1] garfield antwortet auf namorico
09.03.2011 11:55
Benutzer namorico schrieb:
Das Angebot über 70 Euro wird nur dann angezeigt, wenn man eingeloggt ist.

Jou, stimmt. Wie's der Zufall so will, habe ich ein O2-Konto.
Dann könntest Du von Deinen 24,81 Euro/Monat sogar noch 83,3 Cent abziehen ;-)
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[1.1.1.3] sushiverweigerer antwortet auf namorico
09.03.2011 11:01
Benutzer namorico schrieb:
Ich habe meinen 1&1 Vertrag zu Ende Juni gekündigt. Ich habe zurzeit DSL 6000 mit Festnetzflat und 2 Rufnummern. Mir wurde folgendes angeboten:
- DSL6000 mit Festnetzflat und 1 Rufnummer für 29,90 + 100 Euro Gutschrift.

Das ist aber kein gutes Angebot. Bei der Aktuellen Aktion zahlt man für diesen Tarif nur 24,99 € für 2 Jahre, das sind dann schon 120 € Ersparnis während der Laufzeit.

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[1.1.1.3.1] namorico antwortet auf sushiverweigerer
09.03.2011 11:15

einmal geändert am 09.03.2011 11:16
Die Aktion gilt also nur für Neukunden und das zeigt, dass die Bestandskunden (der 1&1 Anschluss besteht seit 3 Jahren) nicht das Angebot für Neukunden bekommen können, auch wenn sie den Vertrag um 2 Jahre verlängern.
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Das ist aber kein gutes Angebot. Bei der Aktuellen Aktion zahlt man für diesen Tarif nur 24,99 € für 2 Jahre, das sind dann
schon 120 € Ersparnis während der Laufzeit.

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[1.1.1.3.1.1] garfield antwortet auf namorico
09.03.2011 11:46
Benutzer namorico schrieb:
Die Aktion gilt also nur für Neukunden und das zeigt, dass die Bestandskunden (der 1&1 Anschluss besteht seit 3 Jahren) nicht das Angebot für Neukunden bekommen können, auch wenn sie den Vertrag um 2 Jahre verlängern.
Tja, aber wenn sie rechtzeitig kündigen?
Dann steht 1&1 vor der Frage, den Neukundenrabatt zu gewähren, oder einen Kunden zu verlieren - für den dann wieder ein neuer Kunde geworben werden muss, dem sie ja dann auch den Rabatt gewähren und haben zusätzlichen Aufwand.
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[1.1.1.3.1.1.1] namorico antwortet auf garfield
09.03.2011 11:49
Ich habe vor 2 Monaten gekündigt und als Antwort kam dieser Brief mit dem Angebot. Telefonisch konnte ich auch nicht mehr erreichen und werde auch nichts Weiteres versuchen.
Benutzer garfield schrieb:
Benutzer namorico schrieb:
Die Aktion gilt also nur für Neukunden und das zeigt, dass die Bestandskunden (der 1&1 Anschluss besteht seit 3 Jahren) nicht das Angebot für Neukunden bekommen können, auch wenn sie den Vertrag um 2 Jahre verlängern.
Tja, aber wenn sie rechtzeitig kündigen? Dann steht 1&1 vor der Frage, den Neukundenrabatt zu gewähren, oder einen Kunden zu verlieren - für den dann wieder ein neuer Kunde geworben werden muss, dem sie ja dann auch den Rabatt
gewähren und haben zusätzlichen Aufwand.
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[1.1.1.3.1.1.1.1] garfield antwortet auf namorico
09.03.2011 12:00
Benutzer namorico schrieb:
Ich habe vor 2 Monaten gekündigt und als Antwort kam dieser Brief mit dem Angebot. Telefonisch konnte ich auch nicht mehr erreichen und werde auch nichts Weiteres versuchen.
Für einen Kunden, der ja eigentlich nicht wechseln will, wäre das doch auch schon eine schöne Ersparnis. Deswegen sollte man seine Verträge generell rechtzeitig kündigen, ob man sich die Option zu einem Wechsel offenhalten oder nur ein Angebot abgreifen will.
Wer dann wie Du mit einem Wechsel keine Probleme hat, den könnte, wenn überhaupt, nur ein "volles" Neukundenangebote halten.

Aber achte mal auf die Portierungskosten des Altanbieters für die Telefonnummer(n), falls Du die behalten willst.
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[1.1.1.3.1.2] sushiverweigerer antwortet auf namorico
09.03.2011 13:08
Benutzer namorico schrieb:
Die Aktion gilt also nur für Neukunden und das zeigt, dass die Bestandskunden (der 1&1 Anschluss besteht seit 3 Jahren) nicht das Angebot für Neukunden bekommen können

Wenn ich fristgerecht zum Ende der MVLZ kündige kann ich dieses Angebot selbstverständlich bekommen.

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[1.1.1.3.1.2.1] namorico antwortet auf sushiverweigerer
09.03.2011 13:11
Du bestimmt. Ich habe es nicht bekommen, auch wenn ich fristgerecht gekündigt habe. Jetzt will ich es auch nicht mehr haben.

Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Wenn ich fristgerecht zum Ende der MVLZ kündige kann ich dieses Angebot selbstverständlich bekommen.

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[1.1.1.3.1.2.1.1] sushiverweigerer antwortet auf namorico
09.03.2011 16:58
Benutzer namorico schrieb:
Du bestimmt. Ich habe es nicht bekommen, auch wenn ich fristgerecht gekündigt habe.

Warum nicht?

Haste mal Marcel angerufen?
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[1.1.1.3.1.2.1.1.1] namorico antwortet auf sushiverweigerer
09.03.2011 17:00
Nein und werde es auch nicht tun. Ich werde wechseln.
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Haste mal Marcel angerufen?
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[1.2] sushiverweigerer antwortet auf namorico
09.03.2011 10:58
Benutzer namorico schrieb:
Ob du als Bestandskunde den Tarif buchen kannst, mag ich bezweifeln.
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Ich werde diesen Tarif nach Ablauf meiner MVLZ buchen!


Nach Ablauf der MVLZ kann man das selbstverständlich! Auch viele andere Anbieter wie Telekom erlauben während einer MVLZ nicht das Wechseln in einen billigeren Tarif.


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[2] rotella antwortet auf sushiverweigerer
09.03.2011 10:09
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

einen NGN-Telefonanschluss

Das ist das Problem dabei...
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[2.1] sushiverweigerer antwortet auf rotella
09.03.2011 11:05
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

einen NGN-Telefonanschluss

Das ist das Problem dabei...

Seit 1,5 Jahren keine Probleme damit. Wenn ich nicht wüßte dass es NGN ist, würde ich es bis heute nicht bemerkt haben. Tun die meisten Leute vermutlich auch nicht, weil sie nicht wissen dass sie gar kein "Festnetz" mehr haben.

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[2.2] CGa antwortet auf rotella
11.03.2011 19:48
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

einen NGN-Telefonanschluss

Das ist das Problem dabei...

Genau, in diesem Thread wird nur versucht aus demselben Preis die größte Leistung rauszuholen. Nur wer zb einen CallTime hat, will ev. kein DSL, braucht keines oder kann keins bekommen.

Also werden hier Äpfel mit Birnen verglichen. Sinnvoll wäre zb ein Verweis auf das Vodafone Angebot gewesen mit 10 Euro im Monat und FN Flat.

cu ChrisX
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[2.2.1] sushiverweigerer antwortet auf CGa
13.03.2011 07:44
Benutzer CGa schrieb:
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

einen NGN-Telefonanschluss

Das ist das Problem dabei...

Also werden hier Äpfel mit Birnen verglichen. Sinnvoll wäre zb ein Verweis auf das Vodafone Angebot gewesen mit 10 Euro im Monat und FN Flat.

Und das ist überall verfügbar? Und "Echtes" analoges Festnetz?

Hat Vodafone überall eigene Anschlüsse? Denn die Telekom will rund 15 € TAL-Miete jeden Monat haben...
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[3] telekomflüchtling antwortet auf sushiverweigerer
11.03.2011 18:55
Ich kann nur jedem raten, diesem Verein den Rücken (...) zu zeigen. Ich bin seit mehr als 30 Jahren Kunde bei der Telekom bzw. grauen Post gewesen. Bereits in der Vergangenheit wurde mir mein T-ISDN300 gekündigt. Seinerzeit bin ich mangels Alternative in den Standard-Tarif gewechselt. Vor ca. 1/4 Jahr wurde mir dann auch dieser Tarif gekündigt. Ich bin dann mit meinen MSN nach dus.net umgezogen. Bislang konnte ich nichts feststellen, was auf eine Verschlechterung hindeuten könnte. Von den Kosten mal ganz abgesehen, die haben sich deutlich zu meinen Gunsten verschoben. Mit meinem Internetzugang bin ich schon vor mehr als 2 Jahren aufs Kabel von KDG ausgewichen, da man sich bei der Telekom außerstande sah, mich nahtlos nach einem ausgelaufenen 1&1-Vertrag in einen Call&Surf-Tarif zu übernehmen, da der DSL-Port in der Vermittlungsstelle noch Wochen durch 1&1 blockiert würde. Die vielgescholtene Firma Kabeldeutschland hat mich binnen 1 Woche mit Internet über einen noch aus alten Analogkabelfernsehzeiten im Haus liegenden Anschluß versorgt.
Was die Telekom da eigentlich treibt, habe ich nicht recht ergründen können. Im EDV-Zeitalter dürfte es ja kein Problem darstellen, mehrere Tarife nebeneinander zu verwalten. Aber vielleicht wollen sie sich ja auch nur von ihren alten Kunden trennen. Die altgedienten Mitarbeiter hat man ja schon größtenteils in die Wüste geschickt ...
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[3.1] garfield antwortet auf telekomflüchtling
11.03.2011 19:41
Benutzer telekomflüchtling schrieb:
da man sich bei der Telekom außerstande sah, mich nahtlos nach einem ausgelaufenen 1&1-Vertrag in einen Call&Surf-Tarif zu übernehmen, da der DSL-Port in der Vermittlungsstelle noch Wochen durch 1&1 blockiert würde.
Eben! Prügeln Sie da nicht aufs falsche Pferd ein?

Die vielgescholtene Firma Kabeldeutschland hat mich binnen 1 Woche mit Internet über einen noch aus alten Analogkabelfernsehzeiten im Haus liegenden Anschluß versorgt.
Kunststück, die hat die alleinige Hoheit über das Kabel und muss nicht warten, bis ein anderer Anbieter einen Port räumt.
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[3.1.1] telekomflüchtling antwortet auf garfield
11.03.2011 21:31
Benutzer garfield schrieb:
Prügeln Sie da nicht aufs falsche Pferd ein?

Weiß ich nicht: Warum sollte der Port in der Ortsvermittlungsstelle im ureigensten Hoheitsbereich der Telekom noch Wochen blockiert sein? Das konnte mir seinerzeit auch niemand von der Telekom erklären. Deshalb habe ich auch "würde" geschrieben: Glauben konnte ich das nicht.
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[3.1.1.1] garfield antwortet auf telekomflüchtling
11.03.2011 21:51
Benutzer telekomflüchtling schrieb:
Weiß ich nicht: Warum sollte der Port in der Ortsvermittlungsstelle im ureigensten Hoheitsbereich der Telekom noch Wochen blockiert sein? Das konnte mir seinerzeit auch niemand von der Telekom erklären. Deshalb habe ich auch "würde" geschrieben: Glauben konnte ich das nicht.
Soweit ich informiert bin, kann (oder darf) selbst die Telekom kein DSL in ihrer eigenen Technik schalten, wenn ein anderer Anbieter den Port zum Kunden belegt.
Den Vertrag hat der Anbieter mit Ihnen, die Telekom ist da außen vor, kann den Vertrag weder einsehen, noch dessen Fristen überprüfen.
Vermutlich muss der Anbieter bei Vertragsbeginn diesen Vertrag nachweisen, damit die Telekom den Port ihm zuschreibt.
Genauso muss der Anbieter den Port bei Vertragsende "abmelden". Tut er dies nicht, gibt es ein Problem. Denn selbst wenn Sie der Telekom das Vertragsende mitteilen, wartet die Telekom dennoch auf das OK des Anbieters, denn der könnte das Vertragsende oder den Termin ja bestreiten. Es ist nicht Aufgabe der Telekom, die Rechtmäßigkeit der Kündigung und des Vertragsablaufs zu überprüfen.
Es muss auch kein böser Wille des Altanbieters sein, aber dass er nicht postwendend den Port zum Vertragsende abmeldet, kommt sicher schon mal vor.
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[3.1.1.1.1] telekomflüchtling antwortet auf garfield
12.03.2011 09:01
Dass die Telekom nicht einfach während laufender Verträge an den DSL-Ports beliebig hin- und herschalten darf, ist sicher klar und dient ja auch dem Kunden, der sich da für einen anderen Anbieter entschieden hat. Die Vertragsbeendigung kommt aber ja nicht "über Nacht", denn es gibt lange Fristen. Und wenn man diese von Seiten des Fremdanbieters und der Telekom nicht dazu nutzt, den Port zum Stichtag wieder bereit zu stellen, dann ist das ... ja, böser Wille. Der eine straft mich ab, weil ich ihn jetzt verlassen will und der andere, weil ich ihn mal verlassen habe. Alternativ könnte man noch grenzdebiles Verhalten unterstellen aber das will ich gar nicht.

Das Ganze wäre ja noch nachzuvollziehen, wenn ein Breitbandanschluss eine Technik wäre, auf die man nur gelegentlich mal zurückgreifen muss. Dem ist aber nicht so, denn Internet ist seit geraumer Zeit ein elementares Kommunikationsmittel. Da gibt es also auch noch ein Betätigungsfeld für unsere Verbraucherministerin...

Glücklicherweise stellt sich die Situation heute für die meisten ja besser dar, denn in vielen Fällen kann man solch eine DSL-lose Zeit mit einem UMTS-Modem überbrücken, bis sich die lethargischen Anbieter über die Verwendung eines Ports geeinigt haben.
Ach ja, und dann gibt es jetzt bei 1&1 ja auch Marcel: Der hätte mir bestimmt geholfen!
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[3.1.1.1.1.1] garfield antwortet auf telekomflüchtling
12.03.2011 10:45

einmal geändert am 12.03.2011 10:46
Benutzer telekomflüchtling schrieb:
Die Vertragsbeendigung kommt aber ja nicht "über Nacht", denn es gibt lange Fristen.

Aber doch nicht für die Telekom. Wenn Sie bei Ihrem Anbieter fristgerecht - und sei es 3 Monate vorher - kündigen, hat das weder mit der Telekom was zu tun, noch wird der Anbieter die informieren.
Das ist ja auch nicht nötig, weil die Freigabe des Ports eine Sache von Minuten ist. Selbst wenn der Anbieter der Telekom sagt, in 3 Monaten soll dieser Port freigegeben werden, was soll die Telekom machen?
Die würde die Schultern zucken und sagen: "ok, sagt uns 5 Minuten vor der Freigabe noch mal Bescheid."
Denn Sie könnten sich ja innerhalb der Kündigungsfrist z.B. durch ein attraktives Angebot des Anbieters doch zu einer Weiterführung des Vertrages entschließen. Dann müsste der die Telekom erneut informieren und sagen, sie sollen die in 3 Monaten terminierte Portumschaltung wieder vergessen.
Dieses Hin- und Her wäre unsinnig.
Denn es reicht ja, wenn der Anbieter die Telekom informiert, wenn der Vertrag tatsächlich beendet wurde - er darf es DANN nur nicht vergessen oder verschieben - das ist der einzige Knackpunkt.

Ach ja, und dann gibt es jetzt bei 1&1 ja auch Marcel: Der hätte mir bestimmt geholfen!

Ihr Vertrauen in allen Ehren ;-)
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[3.1.1.1.1.1.1] telekomflüchtling antwortet auf garfield
14.03.2011 21:17
Benutzer garfield schrieb:
Benutzer telekomflüchtling schrieb:
Die Vertragsbeendigung kommt aber ja nicht "über Nacht", denn es gibt lange Fristen.

Aber doch nicht für die Telekom. Wenn Sie bei Ihrem Anbieter fristgerecht - und sei es 3 Monate vorher - kündigen, hat das weder mit der Telekom was zu tun, noch wird der Anbieter die informieren.

Ja, das war mir schon klar, deswegen wollte ich ja auch einen Vertrag mit dem Marktführer schließen. Aber: Fehlanzeige. Der belegte Port führte zu einer Handlungsstarre sowohl im T-Laden als auch bei den Händlern: Das System nahm den Vertrag nicht an. Also nicht die Ungewissheit, ob der wankelmütige Kunde sich es doch noch mal anders überlegt, sondern die Halsstarrigkeit des Systems und derer, die so was einrichten.
Auch wenn ma der Telekom gegenüber sehr positiv eingestellt ist, kann man die Fehler und Kundenfeindlichkeit nicht einfach wegreden. Wobei ich dabei am wenigsten die Mitarbeiter mit Kundenkontakt meine. Die geben sich in aller Regel viel Mühe, um das was an höherer Stelle verzapft worden ist wieder gerade zu biegen.


Ach ja, und dann gibt es jetzt bei 1&1 ja auch Marcel: Der hätte mir bestimmt geholfen!

Ihr Vertrauen in allen Ehren ;-)

Ja, das gebe ich zu: Da habe ich mal so vor mich hingeträumt...
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[3.1.1.1.1.1.1.1] garfield antwortet auf telekomflüchtling
14.03.2011 22:09
Benutzer telekomflüchtling schrieb:
Der belegte Port führte zu einer Handlungsstarre sowohl im T-Laden als auch bei den Händlern: Das System nahm den Vertrag nicht an.
Das war doch nun schon geklärt. Deswegen kann auch von einer "Handlungsstarre im T-Laden" kaum die Rede sein. Die KÖNNEN Sie nicht schalten, wenn der Altanbieter auf dem Port sitzt.

Also nicht die Ungewissheit, ob der wankelmütige Kunde sich es doch noch mal anders überlegt, sondern die Halsstarrigkeit des Systems und derer, die so was einrichten.
Auch das sollte schon klar geworden sein. Es kommt ziemlich häufig vor, dass ein Altanbieter dem kündigungswilligen Kunden während der Kündigungszeit ein Angebot unterbreitet und oft genug geht dann der Kunde auch darauf ein - egal, ob das jetzt in Ihrem Fall zutrifft oder nicht.
Was macht es dann für einen Sinn, bei der Telekom 3 Monate vorher die Pferde scheu zu machen, für eine Aktion, die nur Minuten dauert und die ggf. wieder rückgängig gemacht wird.
Kann doch nicht so schwer zu verstehen sein, dass es besser ist, wenn der neue Anbieter erst dann tätig wird, wenn der alte Vertrag auch tatsächlich beendet wurde.

Auch wenn ma der Telekom gegenüber sehr positiv eingestellt ist, kann man die Fehler und Kundenfeindlichkeit nicht einfach wegreden. Wobei ich dabei am wenigsten die Mitarbeiter mit Kundenkontakt meine. Die geben sich in aller Regel viel Mühe, um das was an höherer Stelle verzapft worden ist wieder gerade zu biegen.
Also bisher haben Sie noch von keinem Fehler der Telekom berichtet, der in deren Verantwortungsbereich lag. Im hier besprochenen Fall liegt der offensichtlich ausschließlich beim Altanbieter.
Ich denke, es muss jetzt nicht ein drittes Mal dargelegt werden, warum die Telekom nicht tätig werden KANN.