Diskussionsforum
  • 18.02.2009 20:45
    mirdochegal schreibt

    Was ist nur mit Microsoft los?

    Mit solchen halbherzigen Produkten wird Microsoft seine Stärke in Zukunft nicht halten können. Eine lauwarme Kopie von etwas Erfolgreichem zieht die Leute nicht mehr so an nur weil "Microsoft" oder "Windows" drraufsteht. Die laufen absolut Gefahr, dass sich dieser Trend verstärkt und sich künftig der Abwärtstrend verfestigt.
  • 25.02.2009 23:04
    einmal geändert am 25.02.2009 23:05
    john-vogel antwortet auf mirdochegal
    Hm was soll kopiert sein? WindowsMobile ist immer noch das erste vollwertige Mobil-Betriebssystem für Smartphones. Und von Apple wird höchstens vielleicht die "Hülle" kopiert (Design etc...). Ist ja auch logisch, denn WinMob kann ja auch funktional einiges mehr als das iPhone-OS.

    Benutzer matthias.maetsch schrieb:
    > und nun soll das iPhone kopiert werden (Windows Handy).

    Außerdem wird es kein von Microsoft hergestelltes Handy geben. WinMob wird weiterhin an andere Hersteller lizensiert.

    Grüße
    John
  • 26.02.2009 16:10
    Mort antwortet auf john-vogel
    Benutzer john-vogel schrieb:
    > Hm was soll kopiert sein? WindowsMobile ist immer noch das
    >
    erste vollwertige Mobil-Betriebssystem für Smartphones.

    Naja, PalmOS, Symbian und WM nehmen sich da wenig... Wenn auch alle mit anderen Macken und anderer Historie...

    > Und von Apple wird höchstens vielleicht die "Hülle" kopiert
    >
    (Design etc...).

    Was denn auch sonst?

    > Ist ja auch logisch, denn WinMob kann ja auch
    >
    funktional einiges mehr als das iPhone-OS.

    Das weiß man nicht wirklich. MacOS X kann sicher um einiges mehr, als das iPhone derzeit zulässt. Multitasking, ein BT-Stack mit mehr als 2 Protokollen, Treiber für andere Hardware (z.B. Speicherkartenleser), usw. wären technisch sicher kein großes Problem.

    > Außerdem wird es kein von Microsoft hergestelltes Handy geben.
    >
    WinMob wird weiterhin an andere Hersteller lizensiert.

    Jepp. Leider auch noch mitsamt großen Teilen vom Quelltext und an die, die damit kräftig rumpfuschen. Dazu kommen noch fehlende APIs für diverse Grundfunktionen, und schon hat man den schönsten Wildwuchs... Ich hoffe, Google achtet bei Android mehr darauf, das die Geräte der Lizenznehmer auch kompatibel bleiben.

    Und ansonsten: "Klauen" gehört zum Geschäft. Apple lebt von abgeschauten Xerox-Konzepten, Microsoft wurde mit einer aufgekauften CP/M-Kopie erfolgreich (da gab's mal was vor Windows - das nebenbei auch größtenteils von diversen Xerox-Kopien kopiert wurde), Linux ist ein nachprogrammierter Unix-Kernel (und das ganze Drumrum wurde im GNU-Projekt schon vorher nachprogrammiert), die modernen Linux-Desktops (KDE, Gnome) lassen sich auch kräftig von den diversen Xerox-Nachfolgern (MacOS, Windows, TOS, AmigaOS, ...) "inspirieren", ...

    Das Hauptproblem von MS ist eher, dass sie ihre Kopien nicht mehr so gut vermarkten können wie früher.
    Ach ja, und so ganz einfallslos ist MS ja auch nicht. Man mag z.B. die Ribbons von Office oder die Hexagon-Darstellung vom Startmenü in WM6.5 nicht sonderlich mögen, originelle Einfälle mit durchaus guten Grundideen sind sie aber.
  • 26.02.2009 20:33
    einmal geändert am 26.02.2009 20:34
    Tom Paris TK antwortet auf Mort
    Im Vergleich zu Apple kann sich Microsoft einiges in Sachen Service nach dem Verkauf von Apple abgucken.

    Ich denke da nur an meinem Windows Mobile PDA welchen ich mit WM 6.0 von T-Mobile bekommen habe für welchen es rein Hardwaretechnisch und für ungebrandete Geräte ein Updae auf WM 6.1 gibt. Wie bei T-Mobile üblich gibt es kein Update und es wird wohl auch aufgrund deren Trägheit nie eins geben.

    Schaut man sich hingegen das iPhone an, da bekommt man neue Softwareversionen von Apple.

    Was ich damit sagen will, solang Mircosoft wenn es um Updates geht der Meinung ist das diese Sache der Hersteller und Mobilfunkanbieter sind brauchen die sich nicht zu wundern wenn die Kunden vermehrt zu Softwarelösungen greifen welche der Hersteller mit Updates versieht anstatt sich zurückzulehen und den Kunden zusehen wie er zu aktuellen Software Versionen kommt während sich Hersteller und Netzbetreiber nach dem Verkauf der Hardware nicht für weiteren Suport zuständig fühlen.