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schlechter Artikel


26.07.2014 22:57 - Gestartet von rolf_berg
Selten habe ich von Frau Winter so einen schlechten Artikel gelesen. Offenbar fehlt ihr bei diesem Thema so wie dem dpa-Schreiberling das nötige Wissen. Statt uns hier mit Ausführungen zu USB zu behelligen, hätte Sie besser den wahren Flaschenhals genannt: die Speicherchips. Ein billiger Stick schafft trotz USB3 nur 5 Mbps, obwohl USB3 theoretsch das 800-Fache könnte. Es nämlich Etikettenschwindel. Die verbauten Speicherchips sind grottenlangsam. Ein nützlicher Artikel - und das hier war ein völlig sinnloser - hätte uns Tipps gegeben, wie man langsame von schnellen USB-Speichersticks unterscheidet. Bei manchen garantiert der Hersteller eine Datenrate. Meist aber fehlen sämtliche Angaben dazu: Hier bräuchte man Tests. Schade Teltarif, dass Ihr lieber sinnlose doa-Meldungen publiziert, als selbst zu testen. Mit 100€ in den nächsten MediaMarkt, Testprogramm auf den Rechner und ne Stunde später hättet Ihr einen hilfreichen Artikel schreiben können. Schade.
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[1] MichaZ antwortet auf rolf_berg
26.07.2014 23:13
Dem kann ich mich nur anschließen!!!

Den Rest spare ich mir besser dazu.

Für teltarif war der Beitrag jedenfalls nicht würdig, eher für die DAU-Gruppe der Computer-Bild!

*kopfschüttel*
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[1.1] huso antwortet auf MichaZ
28.07.2014 10:05
Benutzer MichaZ schrieb:

Es wurde nicht die richtige Einheit für Geschwindigkeit verwendet. Statt Megabit muss es richtig Megabyte heissen.
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[2] Stefan1200 antwortet auf rolf_berg
06.10.2014 09:36
Benutzer rolf_berg schrieb:
hätte Sie besser den wahren Flaschenhals genannt: die Speicherchips. Ein billiger Stick schafft trotz USB3 nur 5 Mbps, obwohl USB3 theoretsch das 800-Fache könnte. Es nämlich Etikettenschwindel. Die verbauten Speicherchips sind grottenlangsam.

Da hast du recht. Ich habe mir vor 2 Jahren absichtlich einen USB Stick gekauft, wo der Hersteller selbst explizit angibt, das lesen UND schreiben bei 250 MByte / sek liegen. Selbst getestet und schon problemlos mit über 100 MByte / sek geschrieben (mehr haben meine Quelllaufwerke nicht hergegeben).

Aber Bekannte von mir haben mir auch mal einen Stick in die Hand gedrückt, sollte da größere Dateien drauf kopieren. Auf der Verpackung vom Stick steht groß drauf über 100 MByte / sek wegen USB 3. Pustekuchen, die Geschwindigkeit galt nur beim Lesen. Beim Schreiben gab es lächerliche 10 MByte / sek (bei Dateien je größer als 200 MByte). Es hat ca. eine Stunde gedauert, den 32 GByte Stick voll zu machen. Den Schrott hätte ich dem Händler wieder in die Hand gedrückt und mein Geld zurück verlangt! Aber es war ja zum Glück nicht mein Stick.
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[3] pinkepinke antwortet auf rolf_berg
06.10.2014 09:50
Benutzer rolf_berg schrieb:

Datenrate. Meist aber fehlen sämtliche Angaben dazu: Hier bräuchte man Tests. Schade Teltarif, dass Ihr lieber sinnlose

Hier kann ich mir Sticks mit der gewünschten DAtenrate anzeigen lassen. Tests sind auch verlinkt: http://geizhals.de/?cat=sm_usb&xf=476_100&sort=r

Da mit billigen Komponenten sowieso keine USB-Datenraten erreicht werden, wäre es ja Verschwendung alles mit USB 3.0 auszustatten. Was wird hier von 300MB/s gequatscht? In Wirklichkeit sind doch selbst 100MB/s schon absolut überurchschnittlich, wenn man an externe Festplatten und erst recht an Sticks denkt.

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[3.1] IMHO antwortet auf pinkepinke
06.10.2014 10:37
Benutzer pinkepinke schrieb:

Da mit billigen Komponenten sowieso keine USB-Datenraten erreicht werden, wäre es ja Verschwendung alles mit USB 3.0 auszustatten. Was wird hier von 300MB/s gequatscht?

Kurzum, um die aller erste Frage des Teltarif-Artikels zu beantworten, warum sich USB 3.0 nicht durchsetzt:
Manche Kunden verzichten vollständig auf USB 3.0, weil sie kein Endgerät haben, das die Vorteile von USB nutzen kann und sie auch noch neue Kabel bräuchten.

Im übrigen ist die nächste Version USB 3.1 verabschiedet (die man wegen ihrer mechanischen Inkompatibilität besser USB 4.0 genannt hätte) bereits verabschiedet.

Wer jetzt noch in USB 3.0-Kabel mehr investiert, als er jetzt umbedingt braucht, ist selbst schuld.
Spannend wird es für User, die die hohen Geschwindigkeiten gar nicht nutzen, erst dann wieder, wenn die Smartphones am C-Stecker schneller geladen werden können als mit USB 2.0
USB 2.0 und USB 3.1 werden erfolg haben bzw. ihren Status lange Zeit behalten. (USB 2.0 für low-Tech-Verbindung, 3.1 für medium-Tech-Verbindung) und USB 3.0 wird aussterben, noch bevor es überall eingebaut wurde.

Und wer was wirklich schnelles braucht nimmt eh' was anderes (LAN, Lightning, Thuderbolt und in der Praxis auch WLAN.ac bei Sichtkontakt)

Ein USB 3.0 Kabel kommt mir nicht mehr ins Haus. Ich habe schon genug andere Kabelsalat-Sorten.
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[3.1.1] pinkepinke antwortet auf IMHO
06.10.2014 13:58
Benutzer IMHO schrieb:
Benutzer pinkepinke schrieb:

Da mit billigen Komponenten sowieso keine USB-Datenraten erreicht werden, wäre es ja Verschwendung alles mit USB 3.0 auszustatten. Was wird hier von 300MB/s gequatscht?

Kurzum, um die aller erste Frage des Teltarif-Artikels zu beantworten, warum sich USB 3.0 nicht durchsetzt:

Ab wann hat sich denn etwas durchgesetzt? Alle Computer, die seit Jahren verkauft werden, haben USB3.0-Anschlüsse. Es gibt fast doppelt so viele externe Festplatten mit USB3.-0 als mit 2.0.
Bei Speichersticks gibt es aus den genannten Gründen weniger USB3.0 Sticks als
2.0, weil die Speicherchips nicht schnell genug sind.

Manche Kunden verzichten vollständig auf USB 3.0, weil sie kein Endgerät haben, das die Vorteile von USB nutzen kann und sie auch noch neue Kabel bräuchten.


Im übrigen ist die nächste Version USB 3.1 verabschiedet (die man wegen ihrer mechanischen Inkompatibilität besser USB 4.0 genannt hätte) bereits verabschiedet.

Wer jetzt noch in USB 3.0-Kabel mehr investiert, als er jetzt umbedingt braucht, ist selbst schuld.
Warum, zum einen habe ich ja schon heute einen Vorteil durch USB 3.0 und zum anderen kann ich für USB3.1 entweder Adapter nutzen, oder einfach deinen USB3.0/2.0-Port, den es ja auch schon heute an Computern mit USB3.0-Anschlüssen gibt. Aktuelle Festplatten haben doch alle USB
Spannend wird es für User, die die hohen Geschwindigkeiten gar nicht nutzen, erst dann wieder, wenn die Smartphones am C-Stecker schneller geladen werden können als mit USB 2.0 USB 2.0 und USB 3.1 werden erfolg haben bzw. ihren Status lange Zeit behalten. (USB 2.0 für low-Tech-Verbindung, 3.1 für medium-Tech-Verbindung) und USB 3.0 wird aussterben, noch bevor es überall eingebaut wurde.
>
Es ist ja überall eingebaut, wo es Sinn macht. So gibt es etwa kaum noch Notebooks ohne USB 3.0.
Ich kann das alles nicht nachvollziehen mit der USB3.0-Verteufelung. Jeder der mit großen Dateien arbeitet profitiert schon lange massiv von USB 3.0, da alle FestPlatten schon lange mehr können als USB2.0. Nur eben nicht jeder billige Baumarktmemorystick.

Und wer was wirklich schnelles braucht nimmt eh' was anderes (LAN, Lightning, Thuderbolt und in der Praxis auch WLAN.ac bei Sichtkontakt)

wer sich ernsthaft um die Zukunftssicherheit von USB 3.0 sorgt, wird wohl kaum zu Thunderbolt greifen. Dafür gibts die allerwenigste Hardware.
Lightning ist aktuell lediglich ein proprietärer Verbindungsstecker, der auf USB aufsetzt. Schneller ist da gar nichts. USB3.0 Support gibts noch nicht. Es ging dabei wohl auch eher darum noch mehr Geld mit Ladekabeln und Steckern zu machen.
Ein USB 3.0 Kabel kommt mir nicht mehr ins Haus. Ich habe schon genug andere Kabelsalat-Sorten.
wenn man keine Hardware braucht... Wer heute eine externe Festplatte kauft, wird kaum um USB3.0 herumkommen.
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[3.1.1.1] IMHO antwortet auf pinkepinke
06.10.2014 16:49
Benutzer pinkepinke schrieb:
Benutzer IMHO schrieb:
Benutzer pinkepinke schrieb:

Ab wann hat sich denn etwas durchgesetzt? Alle Computer, die seit Jahren verkauft werden, haben USB3.0-Anschlüsse. Es gibt fast doppelt so viele externe Festplatten mit USB3.-0 als mit 2.0.
Bei Speichersticks gibt es aus den genannten Gründen weniger USB3.0 Sticks als 2.0, weil die Speicherchips nicht schnell genug sind.

Okay, ich bin ein late adopter. Und habe es einfach noch nicht gebraucht. Über meine langsamen USB-Sticks kann ich mich auch ohne USB 3.0 ärgern.
Ich halte die Verbesserung der Stromversorgung über die zusätzlichen Leitungen mit bis zu 100Watt für weitaus wichtiger als die Steigerung von 5Gbit/s auf 10Gbit/s. Ich habe vor Jahren die Wand aufgeklopft und Cat.7-LAN-Kabel verlegt und bei nur wenigen Euro Preisunterschied einen 1Gbit/s-Router genommen. - Nur gebraucht habe ich es nicht

Wer jetzt eine externe Platte braucht ist natürlich mit USB 3.0 spürbar besser dran als mit USB 2.0, da gebe ich Dir gerne Recht.
In dem Moment, da man über 3.1-Kabel / C-Stecker in den Stufen 18Watt oder 36Watt auch wieder die ganze Versorgungsenergie verfügbar machen kann, die die angeschlossene Platte braucht, ist das doch wieder eine ganz anderer Anwendungskomfort, der dem ähnelt, als man in den frühen Anwedungstagen mit USB 2.0 und Y-Kabel 5Watt-Festplatten anschließen konnte.

In wie weit das jetzt schon mit USB 3.0 Hochstrom-Varianten geht, weiß ich nicht. Da kannst Du (können Sie) mir wahrscheinlich besser Auskunft geben. (Und ich bin auch daran interessiert)
Aber sobald es mit dem C-Stecker vereinheitlicht ist, wird sich keiner mehr für die 3.0-Stecker interessieren. Dann wird es IMHO noch einige Zeit lang preiswerte USB 2.0-Peripherie geben, die mit dünnen, fleixiblen Kabeln bei niedrigem Preis punkten kann. Was weiß ich, Anstecklampen zur Beleuchtung der Laptoptastatur etc. Aber diese seltsam pseudo-zweiteiligen USB-3.0-Microstecker ärgern mich schon, bevor ich sie in die Hand nehme.

Ist vielleicht nur es nur eine Frage der Ästhetik. Den C-Stecker als Ladestecker für Smartphones kann ich mir gut vorstellen, bei USB 3.0-Micro-Steckern hab ich bei dieser Phantasie Bauchweh.

Ein verbindliches Kriterium für "hat sich durchesetzt" gibt es natürlich nicht. Und im Bereich Festplatten ist USB3.0 schon längst Standard, da gebe ich gerne nach.