Diskussionsforum
Menü

Dieses Gesocks...


26.02.2010 12:06 - Gestartet von ippel
Was hat bitte der Bundestag oder gar das nicht demokratisch gewählte EU-Parlament oder die EU-Kommission damit zu schaffen?

Der Kunde kann entscheiden, was er wann zu welchem Preis von welchem Anbieter kauft. Politiker sollen sich endlich aus unserem Leben heraushalten! Wer hat diesem Gesocks eigentlich erlaubt sich ständig in unser Leben einzumischen?

Ippel
Menü
[1] handytim antwortet auf ippel
26.02.2010 12:17
Benutzer ippel schrieb:
Der Kunde kann entscheiden, was er wann zu welchem Preis von welchem Anbieter kauft.

Und wie teilst Du einem Unternehmen mittels bewusster Kaufentscheidung mit, dass alle Ladegeräte identisch sein sollen?

Einheitliche Ladegeräte sind absolut vernünftig und es ist ein Armutszeugnis der Industrie, dass man sie dazu zwingen muss.
Menü
[1.1] bartd antwortet auf handytim
26.02.2010 12:22
Benutzer handytim schrieb:
Einheitliche Ladegeräte sind absolut vernünftig und es ist ein Armutszeugnis der Industrie, dass man sie dazu zwingen muss.

Einheitliche
- Kfz-Reifengrößen
- Gläser-/Flaschenformen (Konserven, Wein, Bier etc.)
- Ladegeräte Digitalkameras, MP3-Player etc.
- etc.
sind absolut vernünftig und es ist ein Armutszeugnis der Industrie, dass man sie dazu zwingen muss.

Gab es übrigens (z.T.) schon mal... Hat sich nicht durchgesetzt...

Haben wir nun MARTKWIRTSCHAFT (= der Verbraucher entscheidet) oder nicht ???

bye bart
Menü
[1.1.1] handytim antwortet auf bartd
26.02.2010 12:29
Benutzer bartd schrieb:
Haben wir nun MARTKWIRTSCHAFT (= der Verbraucher entscheidet) oder nicht ???

Nochmal die Frage: Wie kannst Du als Verbraucher durchsetzen, dass alle Laptop-Hersteller den gleichen Stromstecker und Stromstärke/-spannung verwenden?

Manche (sinnvolle) Sachen kann man als kleiner Verbraucher nicht beeinflußen. Daher geht es hier auch nicht um ein Ende der Marktwirtschaft.
Menü
[1.1.1.1] bartd antwortet auf handytim
26.02.2010 12:50
Benutzer handytim schrieb:
Nochmal die Frage: Wie kannst Du als Verbraucher durchsetzen, dass alle Laptop-Hersteller den gleichen Stromstecker und Stromstärke/-spannung verwenden?
Braucht man das?
Ich habe von 'Anfang an' AUSSCHLIESSLICH mobile Computer gekauft - kann / darf also 'mitreden':

Kostenfaktor?
Immer waren die (kurzlebigen) AKKUS der Knackpunkt / Kostentreiber !!! DORT sollte eine Vereinheitlichung zwecks Kostensenkung getroffen werden!
Dagegen sind Ersatz- oder Universal(!!!)-Netzteile günstig erhältlich und Adapter-Stecker sind geradezu 'peanuts' ...

Nachnutzung?
Die verfügbare Technik entwickelt sich mit der Zeit - da nehme ich lieber das NEUE (etwas kleinere) Netzteil (inkl. GARANTIE!) als das (U & P passende) ALTE.

Manche (sinnvolle) Sachen kann man als kleiner Verbraucher nicht beeinflußen. Daher geht es hier auch nicht um ein Ende der Marktwirtschaft.
Der FREIE Verbraucher IST der Eckpfeiler der Marktwirtschaft.
Sonst könnte man ja auch (wieder) eine Planwirtschaft einführen, die den Verbraucher entmündigt...
Menü
[1.1.1.1.1] Telly antwortet auf bartd
26.02.2010 13:39
Kostenfaktor?

Es geht auch um den Umweltgedanken. Wenn IMMER ein neues Netzteil benötigt wird, werden hierfür unnötig Rohstoffe und Energie für die Herstellung verbraten.

Immer waren die (kurzlebigen) AKKUS der Knackpunkt / Kostentreiber !!! DORT sollte eine Vereinheitlichung zwecks Kostensenkung getroffen werden!

Kurzlebige Akkus? Also ich bin ja immernoch davon überzeugt, dass die Nutzer nicht vernünftig mit Akkus umgehen können. Meine Erfahrung ist, entgegen der Meinung der Industrie und der Fachpresse, dass selbst Lithium-Ionen Akkus einen "Memory"-Effekt haben. Mein Akku im Handy ist fast 3 Jahre alt und wird unterschiedlich oft geladen - je nach Nutzungsgrad des Smartphones. Doch im nur "Stand-By" hält er immer noch 1 Woche durch. Ich lade immer nur, wenn max. noch einen von 7 "Energiebalken" angezeigt wird. Und vor allem wird der Ladevorgang nicht von mir gestoppt, sondern von der Elektronik selbst, wenn der Akku voll ist.
Oder steht etwa von Euch vielleicht einer auf "Coitus interruptus" ;-)

Dagegen sind Ersatz- oder Universal(!!!)-Netzteile günstig erhältlich und Adapter-Stecker sind geradezu 'peanuts' ...

Wie gesagt... es geht nicht nur um die direkten Kosten. Sondern auch um die Umwelt und deren Folgekosten.

Nachnutzung? Die verfügbare Technik entwickelt sich mit der Zeit - da nehme ich lieber das NEUE (etwas kleinere) Netzteil (inkl. GARANTIE!) als das (U & P passende) ALTE.

Das U & P gibts mitlerweile auch schon viel "schnuckliger":

http://www.amazon.de/Hama-Universal-Schaltnetzger%C3%A4t-1500-mA-stabilisiert/dp/B00006JAVE/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1267187486&sr=8-2-spell

Wenn jetzt die Geräte noch einheitlich wären und man nicht viele verschiedene Adapter-Stecker bräuchte, dann wäre es perfekt.

Der FREIE Verbraucher IST der Eckpfeiler der Marktwirtschaft. Sonst könnte man ja auch (wieder) eine Planwirtschaft einführen, die den Verbraucher entmündigt...

Richtig. Interessant wäre hierzu eine repräsentative Umfrage, wieviele Leute die Vereinheitlichung der Netzteile befürworten. Meiner Meinung nach wäre das mehr als die Mehrheit. Unterstellen wir mal, dass es so ist - wie sollten sie es schaffen, ihren "Willen" durchzusetzen. Wie macht ein "freier Verbraucher" das?

Telly
Menü
[1.1.1.1.1.1] bartd antwortet auf Telly
26.02.2010 13:47
Benutzer Telly schrieb:
Kurzlebige Akkus? Also ich bin ja immernoch davon überzeugt, dass die Nutzer nicht vernünftig mit Akkus umgehen können.
Hier geht es aber NICHT um Handys mit 1,2,3 (wer bietet mehr?) Wochen STANDBY, sondern um LAPTOPS / NOTEBOKKS, wo die Akkus VIEL stärker belastet werden (da ggf. sogar geringere Anzahl wegen Größe / Gewicht verbaut wurden) - hier geht es um 10 Minuten-Einheiten!

Unterstellen wir mal, dass es so ist - wie sollten sie es schaffen, ihren "Willen" durchzusetzen. Wie macht ein "freier Verbraucher" das?
Markwitschaft = Balance zwischen Angebot & Nachfrage!
Also ganz einfach: via PERSÖNLICHER Kaufentscheidung (über Preis/Leistung/Nutzen)!
Wie sonst?
Menü
[1.1.1.1.1.1.1] Telly antwortet auf bartd
26.02.2010 20:06
Markwirtschaft = Balance zwischen Angebot & Nachfrage! Also ganz einfach: via PERSÖNLICHER Kaufentscheidung (über Preis/Leistung/Nutzen)!
Wie sonst?

Das ist allgemeines Blabla. Ganz konkret. Wie und wo frage ich denn ein Ladegerät für alle Handys an? Ich kann doch nur kaufen oder eben stehen lassen, was es gibt.

Was es nicht gibt, kann ich grundsätzlich auch nicht durch eine persönliche Kaufentscheidung beeinflussen. So "einfach" ist es also nicht!

Telly
Menü
[1.1.1.1.1.2] koelli antwortet auf Telly
26.02.2010 23:46
Benutzer Telly schrieb:
Es geht auch um den Umweltgedanken. Wenn IMMER ein neues Netzteil benötigt wird, werden hierfür unnötig Rohstoffe und Energie für die Herstellung verbraten.

Und genau das wird dann in Zukunft die Ausrede der Handyhersteller sein:
Es wird den Geräten warscheinlich kein Netzteil mehr beigelegt, mit der Begründung, man könne ja sein altes umweltfreundlich weiterverwenden oder bei Bedarf eins kaufen.
Dass es den Herstelleren aber gar nicht um die Umwelt geht, sondern sie dadurch einfach Geld sparen wollen, dürfte klar sein...
Siehe Onlinerechnung: Heute bekommt man fast nirgendwo mehr eine Rechnung per Post. Argument ist aber immer der Umweltschutz. Warum geben die Unternehmen nicht zu, dass sie dadurch ne Menge Geld sparen?
Menü
[1.1.1.1.1.2.1] R32 antwortet auf koelli
27.02.2010 10:01
Benutzer koelli schrieb:
Benutzer Telly schrieb:
Es geht auch um den Umweltgedanken. Wenn IMMER ein neues Netzteil benötigt wird, werden hierfür unnötig Rohstoffe und Energie für die Herstellung verbraten.

Und genau das wird dann in Zukunft die Ausrede der Handyhersteller sein:
Es wird den Geräten warscheinlich kein Netzteil mehr beigelegt, mit der Begründung, man könne ja sein altes umweltfreundlich weiterverwenden oder bei Bedarf eins kaufen.
Dass es den Herstelleren aber gar nicht um die Umwelt geht, sondern sie dadurch einfach Geld sparen wollen, dürfte klar sein...
Siehe Onlinerechnung: Heute bekommt man fast nirgendwo mehr eine Rechnung per Post. Argument ist aber immer der Umweltschutz. Warum geben die Unternehmen nicht zu, dass sie dadurch ne Menge Geld sparen?


Warum siehst DU das immer nur von der Negativen Seite?
Warum unterstellst DU den Unternehmen das sie nur sparen wollen?

Na, merkst du was?

Warum also nicht Praktisches und Nützliches verbinden?
Wenn es nur noch EIN Ladegerät gibt, was auf jedes Phone passt, dann muss auch nicht jedem Handy eines beliegen. Warum das alte also nicht weiter verwenden?
Klar spart der Hersteller dadurch etwas, klar ist aber auch, das es sehr Pratisch und Umweltfreundlich ist. Wo liegt also das Problem.

Falls dir nach 5 Jahren oder mehr dann doch mal eines kaputt gehen sollte, kauft du dir halt für 5 Euro ein neues.
Menü
[1.1.1.1.1.2.1.1] koelli antwortet auf R32
27.02.2010 10:20

einmal geändert am 27.02.2010 10:21
Benutzer R32 schrieb:
Warum siehst DU das immer nur von der Negativen Seite? Warum unterstellst DU den Unternehmen das sie nur sparen wollen?

Weil das leider meine Erfahrung ist.

Wenn es den Unternehmen wirklich um den Umweltschutz gehen würde, gäbe es keine Geräte mehr, die mehr als 2 Watt im Standby verbrauchen. Leider gibt es aber genug Geräte, die deutlich mehr Verbrauchen. Selbst mein Marken-Surroundgerät von LG verbraucht 8 Watt fürs Nichtstun und ist erst 3 Jahre alt.

Weiteres Beispiel:
Fakt ist: Es wird praktisch nur noch Onlinerechnung angeboten. Fakt ist auch, dass dadurch die Unternehmen viel Geld für Porto und Papier sparen. Fakt ist leider aber auch, dass sie von dem eingesparten Geld GARNICHTS an den Kunden abgeben. Wenn man die Wahl hätte, Papierrechnung oder Onlinerechnung zu nehmen und bei der Onlinerechnung z.B. 5% Rabatt auf den Monatsgrundpreis zu bekommen, das wär OK. Aber so wie es jetzt ist, hat der Kunde keinen Vorteil, sondern nur der Anbieter.
Menü
[1.1.1.1.1.2.1.1.1] Telly antwortet auf koelli
27.02.2010 11:42
Benutzer koelli schrieb:
Benutzer R32 schrieb:
Warum siehst DU das immer nur von der Negativen Seite? Warum unterstellst DU den Unternehmen das sie nur sparen wollen?

Weil das leider meine Erfahrung ist.

Ich stimme Dir da zu. Diese Erfahrung lässt aber aus meiner Sicht nicht den Schluss zu, dass daher weiterhin zu jedem Handy ein Ladegerät geliefert werden muss. Wenn erstmal nicht mehr immer ein Ladegerät benötigt wird, dann wird es den Geräten oft wohl auch nicht mehr beiliegen. Richtig. Doch dann entscheidet wieder der Wettbewerb. Dann kann ich als Kunde entscheiden, ob ich Angebote mit oder ohne Ladegerät annehme bzw. ob es mich nicht billiger kommt, wenn ich das Ladegerät extra kaufe.

Wenn es den Unternehmen wirklich um den Umweltschutz gehen würde, gäbe es keine Geräte mehr, die mehr als 2 Watt im Standby verbrauchen. Leider gibt es aber genug Geräte, die deutlich mehr Verbrauchen.

Neue Entwicklungen kosten Geld. Entwicklungen ins Energiesparen also weniger Verbrauch, kostet den Hersteller also Geld. Du kannst auch heute schon Geräte kaufen, die deutlich weniger verbrauchen. Diese kosten dann meist jedoch mehr und für Dich als Kunde rechnet es sich dann oft wirtschaftlich nicht. Aber wenn es Dir - Kunde - ja wirklich um die Umwelt geht, dann wirst Du doch gerne etwas mehr zahlen. Nein? Siehst Du. So wie Du (als Nachfrager) aufs Geld schaust, so muss der Anbieter es auch tun. Hier wird von anderen immer etwas erwartet, was man für sich selbst nicht gelten lässt. Komische Moral.

Weiteres Beispiel: Fakt ist: Es wird praktisch nur noch Onlinerechnung angeboten. Fakt ist auch, dass dadurch die Unternehmen viel Geld für Porto und Papier sparen. Fakt ist leider aber auch, dass sie von dem eingesparten Geld GARNICHTS an den Kunden abgeben.

Dem kann ich nur zum Teil zustimmen. Bei meinem T-Home Call Plus Anschluss hast Du recht. Die wollen schon seit Jahren mir einmalig 10 Euro auf die Rechnung gutschreiben, damit ich auf Online-Rechnung umsteige. Das sehe ich aber gar nicht ein. Eben weil das Drucken und Erstellen sowie Versenden von Rechnungen die ganz schön Geld kostet. Meine Rechnung beträgt nur zwischen 20 und 25 Euro monatlich - zieht sich aber durch konsequentes Call by Call auf 5-6 Blätter. Unter einem Euro Ersparnis auf die monatliche Rechnung steige ich da ganz sicher nicht um. Hier gehts mir übrigens auch nicht um die Umwelt... Sondern ums Prinzip.

Wenn man die Wahl hätte, Papierrechnung oder Onlinerechnung zu nehmen und bei der Onlinerechnung z.B. 5% Rabatt auf den Monatsgrundpreis zu bekommen, das wär OK. Aber so wie es jetzt ist, hat der Kunde keinen Vorteil, sondern nur der Anbieter.

Bei den neueren Angeboten mit Onlinerechnung ist es ja so, dass man für die Papierrechnung extra zahlt. Insofern gibt man die Ersparnis schon weiter, indem die eigentlichen Leistungspreise günstig gehalten werden können.

Telly
Menü
[1.1.1.1.1.2.1.1.1.1] koelli antwortet auf Telly
27.02.2010 12:18
Benutzer Telly schrieb:
Wenn erstmal nicht mehr immer ein Ladegerät benötigt wird, dann wird es den Geräten oft wohl auch nicht mehr beiliegen. Richtig. Doch dann entscheidet wieder der Wettbewerb. Dann kann ich als Kunde entscheiden, ob ich Angebote mit oder ohne Ladegerät annehme.

Theoretisch stimmt das. Aber manchmal haben eben Firmen (z.B. die mit dem Apfellogo) mehr Macht als der Kunde. So liegen den iPods ja auch keine Ladegeräte bei, aber man kauft sie halt trotzdem, weil es eben DER MP3-Player schlechthin ist. Dass man dann beim Aufladen am PC mehr Strom verbraucht, als wenn man sich ein Ladegerät kaufen würde, fällt den meisten Leuten dann wohl nicht auf.

Neue Entwicklungen kosten Geld. Entwicklungen ins Energiesparen, also weniger Verbrauch, kostet den Hersteller also Geld. Du kannst auch heute schon Geräte kaufen, die deutlich weniger verbrauchen. Diese kosten dann meist jedoch mehr.

Seltsamerweise ist es bei Flachbildfernsehern heute (zum Glück) Standard, dass diese Geräte unter 1 Watt im Standby verbrauchen. Dann scheint es ja wohl doch nicht so teuer und aufwändig zu sein für die Hersteller. Andere Geräte, z.B. SAT-Empfänger oder Stereoanlagen, verbrauchen leider meist immer noch deutlich mehr (warum auch immer).
Menü
[1.1.1.1.1.2.1.1.1.1.1] Telly antwortet auf koelli
27.02.2010 12:53
Theoretisch stimmt das. Aber manchmal haben eben Firmen (z.B. die mit dem Apfellogo) mehr Macht als der Kunde.

Die einen nennen es Macht. Ich nenne es cleveres Marketing. Die wissen halt, wie sie Ihre Ware an den Mann bringen. Das verdient Respekt.

So liegen den iPods ja auch keine Ladegeräte bei,

Aha. Echt? Sind denn wenigstens die Netzteile unter allen iPhones austauschbar? Können sie auch an jedem iPod verwendet werden? Wenn ja, dann sollte man es so sehen, dass sie Vorreiter im Sinne dieses Threads hier sind.

aber man kauft sie halt trotzdem, weil es eben DER MP3-Player schlechthin ist.

Wie gesagt: Respekt!

Dann scheint es ja wohl doch nicht so teuer und aufwändig zu sein für die Hersteller. Andere Geräte, z.B. SAT-Empfänger oder Stereoanlagen, verbrauchen leider meist immer noch deutlich mehr (warum auch immer).

Ja das schreit doch förmlich nach eine EU-Regelung... (mmh... meine ich das Ernst?... teils, teils; jedenfalls mache ich mal keinen Smiley)

Telly
Menü
[1.1.1.1.1.2.1.1.1.1.1.1] koelli antwortet auf Telly
27.02.2010 13:03
Benutzer Telly schrieb:
So liegen den iPods ja auch keine Ladegeräte bei,

Aha. Echt? Sind denn wenigstens die Netzteile unter allen iPhones austauschbar? Können sie auch an jedem iPod verwendet werden? Wenn ja, dann sollte man es so sehen, dass sie Vorreiter im Sinne dieses Threads hier sind.

Ja, das nachträglich für den iPod gekaufte Netzteil passt auch fürs iPhone. Wobei beim iPhone ja netterweise ein Netzteil dabei ist...
Menü
[1.1.1.1.2] handytim antwortet auf bartd
26.02.2010 19:29
Benutzer bartd schrieb:
Braucht man das? Ich habe von 'Anfang an' AUSSCHLIESSLICH mobile Computer gekauft - kann / darf also 'mitreden':

IMO braucht man das. Ich fände es äußerst praktisch, wenn überall, wo ich mein Laptop hinschleppe bereits ein passendes Ladekabel vorfinden könnte. Sei es in der Bibliothek, im Zug oder im Hörsaal.


Kostenfaktor?

Eine Buchse muss man sowieso dranbauen, wird also nicht teurer, wenn man Buchse A statt Buchse B/C/D/E/F dranbaut.


Immer waren die (kurzlebigen) AKKUS der Knackpunkt / Kostentreiber !!! DORT sollte eine Vereinheitlichung zwecks Kostensenkung getroffen werden!

Vollkommen richtig, auch da sollte vereinheitlicht werden.


Dagegen sind Ersatz- oder Universal(!!!)-Netzteile günstig erhältlich und Adapter-Stecker sind geradezu 'peanuts' ...

Meine Erfahrung mit einem Universalnetzteil ist nicht besonders gut. Zumal Universalnetzteile mit unterschiedlichen Spannungen keinen tollen Wirkungsgrad erreichen.


Der FREIE Verbraucher IST der Eckpfeiler der Marktwirtschaft. Sonst könnte man ja auch (wieder) eine Planwirtschaft einführen, die den Verbraucher entmündigt...

Wo zieht man die Grenze? Regulierte Interconnection-Entgelte gibt es auch schon seit einiger Zeit... Von einem vorgeschriebenen standardisierten Stromanschluss auf eine Planwirtschaft zu schließen ist vollkommen übertrieben.
Menü
[1.1.1.1.2.1] Telly antwortet auf handytim
26.02.2010 20:45
Von einem vorgeschriebenen standardisierten Stromanschluss auf eine Planwirtschaft zu schließen ist vollkommen übertrieben.

So sehe ich das auch. Ansonsten müssten wir nämlich auch die DIN-Normen wieder abschaffen. Und das möchte ICH jedenfalls nicht.

Telly
Menü
[1.1.1.1.2.2] zork66 antwortet auf handytim
28.02.2010 19:17
Benutzer handytim schrieb:

Immer waren die (kurzlebigen) AKKUS der Knackpunkt / Kostentreiber !!! DORT sollte eine Vereinheitlichung zwecks Kostensenkung getroffen werden!

Vollkommen richtig, auch da sollte vereinheitlicht werden.

Und wo wird bei der Vereinheitlichung angesetzt? Nehmen wir dem Unternehmen mit der besten Akkutechnologie seinen Innovationsvorteil und sagen ihm "Benutze wieder NiMH-Akkus, weil Hersteller XY noch keine Ahnung von Lithium-Polymer-Akkus hat!"? Oder sagen wir ihm "Spendiere dem Hersteller XY bitte Deine Entwicklungskosten und sag ihm, wie er Lithium-Polymer-Akkus bauen kann!"? Irgendwann haben wir dann alle die gleichen Geräte mit veralteter Technik, weil keiner mehr auf seine Kosten für die anderen mitentwickeln will

Dagegen sind Ersatz- oder Universal(!!!)-Netzteile günstig erhältlich und Adapter-Stecker sind geradezu 'peanuts' ...

Meine Erfahrung mit einem Universalnetzteil ist nicht besonders gut. Zumal Universalnetzteile mit unterschiedlichen Spannungen keinen tollen Wirkungsgrad erreichen.

Womit wir vom Umweltgedanken wieder weg kommen, also doch für jedes Gerät ein Neztteil :-)
Menü
[1.1.1.1.2.2.1] handytim antwortet auf zork66
28.02.2010 19:34
Benutzer zork66 schrieb:
Und wo wird bei der Vereinheitlichung angesetzt? Nehmen wir dem Unternehmen mit der besten Akkutechnologie seinen Innovationsvorteil und sagen ihm "Benutze wieder NiMH-Akkus, weil Hersteller XY noch keine Ahnung von Lithium-Polymer-Akkus hat!"? Oder sagen wir ihm "Spendiere dem Hersteller XY bitte Deine Entwicklungskosten und sag ihm, wie er Lithium-Polymer-Akkus bauen kann!"? Irgendwann haben wir dann alle die gleichen Geräte mit veralteter Technik, weil keiner mehr auf seine Kosten für die anderen mitentwickeln will

Kommt es denn auf die Akkutechnologie an? Eigentlich nicht, Hauptsache an den Schnittstellen kommt die gleiche Spannung raus.


Universalnetzteil
Womit wir vom Umweltgedanken wieder weg kommen, also doch für jedes Gerät ein Neztteil :-)

Eben nicht. Die heutigen Universalnetzteile decken Spannungen zwischen ca 14 und 20 Volt ab. Wenn man nun aber eine standardisierte Spannung hat, kann der Wirkungsgrad wesentlich gesteigert werden.
Menü
[1.1.1.1.2.2.1.1] zork66 antwortet auf handytim
28.02.2010 20:03
Benutzer handytim schrieb:

Kommt es denn auf die Akkutechnologie an? Eigentlich nicht, Hauptsache an den Schnittstellen kommt die gleiche Spannung raus.

Eigentlich doch speziell wenn es um Notbook-Akkus geht, dann macht eine Vereinheitlichung erst dann Sinn, wenn die Akkus alle von der der Größe, Form etc. identisch sind. Und damit ist einfach der Notebook-Konstrukteur eingeschränkt. Ein MacBook Air mit nem Akku eines Asus EeePC geht halt einfach nicht. Wenn man allerdings nur den Stecker vom Akku zum Gerät vereinheitlicht gewinnt nur einer, und das ist der Hersteller, da er über die größere Menge eines Standard-Steckers die Produktionskosten senken kann.

Eben nicht. Die heutigen Universalnetzteile decken Spannungen zwischen ca 14 und 20 Volt ab. Wenn man nun aber eine standardisierte Spannung hat, kann der Wirkungsgrad wesentlich gesteigert werden.

Mit Universalnetzteilen war schon immer das Problem des nicht unbedingt überall guten Wirkungsgrades, das ist wahr. Eine Verbesserung wäre möglich, wenn man sagt jedes Netzteil wirft 20 V raus, als Beispiel, jedoch muss die Wandlung auf die Gerätespannung dann im Gerät erfolgen, auch unpraktisch, da die Geräte dann durch die Abwärme des Trafos belastet werden.
Dann lieber ein Netzteil pro Hersteller oder gar pro Geräteserie, welches angepasst im sauberen Wirkungsgrad läuft.
Menü
[1.2] lss-online antwortet auf handytim
26.02.2010 13:36
Einheitliche Ladegeräte sind absolut vernünftig und es ist ein Armutszeugnis der Industrie, dass man sie dazu zwingen muss.

Ich will aber keinen Standart Netzteilstecker an meinem MacBook.

Denn dann reißen mir meine Kinder das ganze Notebook vom Tisch wenn sie über das Kabel stolpern.

Mit dem magnetischen Apple Stecker passiert nichts!

So gesehen sind spezielle Herstellerspeziefische Standarts auch manschmal gut.
Menü
[1.2.1] R32 antwortet auf lss-online
26.02.2010 14:50
Benutzer lss-online schrieb:
Einheitliche Ladegeräte sind absolut vernünftig und es ist ein Armutszeugnis der Industrie, dass man sie dazu zwingen muss.

Ich will aber keinen Standart Netzteilstecker an meinem MacBook.

Denn dann reißen mir meine Kinder das ganze Notebook vom Tisch wenn sie über das Kabel stolpern.

Mit dem magnetischen Apple Stecker passiert nichts!

So gesehen sind spezielle Herstellerspeziefische Standarts auch manschmal gut.


Vielleicht passen die Kinder einfach mal ein bischen darauf auf, das sowas nicht passiert?
Einfach mal erklären wie teuer sowas ist, und das ein bischen aufgepasst wird.
Lächerliches Argument "gegen" die Standartisierung
Menü
[1.2.2] hafenbkl antwortet auf lss-online
26.02.2010 16:54
Benutzer lss-online schrieb:
Ich will aber keinen Standart Netzteilstecker an meinem MacBook...

Ich auch nicht, obwohl ich kein MacBook besitze:
Mir sind Standar_d_-Netzteilstecker lieber.
Menü
[1.2.3] ippel antwortet auf lss-online
26.02.2010 17:50
Benutzer lss-online schrieb:
Ich will aber keinen Standart Netzteilstecker an meinem MacBook.

Sag mal, was fällt dir eigentlich ein? Deine Politiker-Pfleger im Bundestag und in der EU wissen ja wohl nun deutlich besser, was richtig und wichtig für dich ist, als du selbst.

Wie kommst du auf die Idee, selbst über dein Leben bestimmen zu wollen?
Menü
[1.2.4] handytim antwortet auf lss-online
26.02.2010 19:33
Benutzer lss-online schrieb:
Ich will aber keinen Standart Netzteilstecker an meinem MacBook.

Denn dann reißen mir meine Kinder das ganze Notebook vom Tisch wenn sie über das Kabel stolpern.

Mit dem magnetischen Apple Stecker passiert nichts!

So gesehen sind spezielle Herstellerspeziefische Standarts auch manschmal gut.

Denk' doch einen Schritt weiter. Es würde ausreichen, wenn es am Laptop die Standardbuchse gäbe.

Der magnetische Stecker müsste nur mit dem neuen Ladestecker passen und als "Verlängerung" fundieren. Schon kann man trotz Nutzung der Standardverbindung auch was hersteller-spezifisches zaubern...
Menü
[1.2.5] zork66 antwortet auf lss-online
28.02.2010 19:21
Benutzer lss-online schrieb:

Ich will aber keinen Standart Netzteilstecker an meinem MacBook.

Ich auch nicht, und gleichzeitig sollten wir froh sein, dass es innovative Hersteller gibt, die sollte man nicht in ihren Entwicklungen bremsen
Menü
[1.2.5.1] handytim antwortet auf zork66
28.02.2010 19:37
Benutzer zork66 schrieb:
Ich auch nicht, und gleichzeitig sollten wir froh sein, dass es innovative Hersteller gibt, die sollte man nicht in ihren Entwicklungen bremsen

Was spricht dagegen zusätzlich die Standard-Buchse am Gerät zu verbauen? Und wer sagt denn, dass man nicht die Magsafe-Idee bei der Standardbuchse aufgreift?
Menü
[2] hafenbkl antwortet auf ippel
26.02.2010 13:18
Benutzer ippel schrieb:
... das nicht demokratisch gewählte EU-Parlament ...

Wieso soll das EU-Parlament nicht demokratisch gewählt sein?
Menü
[2.1] chrisild antwortet auf hafenbkl
26.02.2010 16:37
Benutzer hafenbkl schrieb:

Wieso soll das EU-Parlament nicht demokratisch gewählt sein?

Hat was mit der EU zu tun, muss also für manche Leute per se böse sein. ;) Was natürlich stimmt, ist der Umstand, dass nicht jede Stimme das gleiche Gewicht hat (Stichwort Abgeordnete pro Kopf der Bevölkerung). Doch wenn es danach geht, ist auch der Deutsche Bundestag nicht ganz demokratisch gewählt.

Zu den Ladegeräten: Eine Standardisierung hat schon einiges für sich. Hier liegen zum Beispiel ein Handy, ein Navi und eine FSE herum. Wenn ich für diese Geräte je ein Ladegerät fürs Haus und fürs Auto bräuchte, käme ich auf sechs. So reichen mir zwei.

Aber es stimmt schon: Eine vorgeschriebene Norm würde Neuentwicklungen wie den Magsafe-Stecker von Apple (egal ob man den nun toll findet oder belächelt) verhindern. Außerdem: Selbst wenn es eine einheitliche Vorschrift gäbe, könnte mancher Hersteller versucht sein, die Buchsen so zu bauen, dass nicht jeder MiniUSB-Stecker hineinpasst. So etwas gibt es ja bereits ...
Menü
[2.1.1] Beschder antwortet auf chrisild
26.02.2010 16:45
Benutzer chrisild schrieb:
, käme ich auf sechs. So reichen mir zwei.

Aber es stimmt schon: Eine vorgeschriebene Norm würde Neuentwicklungen wie den Magsafe-Stecker von Apple (egal ob man den nun toll findet oder belächelt) verhindern.

verhindern nicht unbedingt. ich kenne den stecker nicht, könnte mir dennoch vorstellen einen adapter zu verwenden oder zu vertreiben. ist das vorstellbar?

Menü
[2.1.1.1] chrisild antwortet auf Beschder
26.02.2010 18:48
Benutzer Beschder schrieb:
ich kenne den stecker nicht, könnte mir dennoch vorstellen einen adapter zu verwenden oder zu vertreiben. ist das vorstellbar?

Sollte machbar sein. Der Sinn dieses MagSafe-Steckers ist ja, dass es bei einem falschen Tritt aufs Kabel nicht den Laptop "erwischt", sondern sich nur der magnetische Stecker aus der Buchse löst. OK, man hätte dann noch das kleine Problem, dass der Adapter dann im Gerät stecken bliebe. Aber das dürfte eher eine ästhetische als eine technische Frage sein. :)
Menü
[2.1.1.2] zork66 antwortet auf Beschder
28.02.2010 19:24
Benutzer Beschder schrieb:

verhindern nicht unbedingt. ich kenne den stecker nicht, könnte mir dennoch vorstellen einen adapter zu verwenden oder zu vertreiben. ist das vorstellbar?

In speziell diesem Fall nicht, da Apple sich den Stecker hat patentieren lassen, um den Entwicklungsvorsprung dieser wahrlich genialen Geschichte aufrecht zu erhalten ich bin schon so manches mal froh gewesen, keinen "normalen" Stecker zu haben
Menü
[2.1.2] ippel antwortet auf chrisild
26.02.2010 17:55
Benutzer chrisild schrieb:
Hat was mit der EU zu tun, muss also für manche Leute per se böse sein. ;)

Richtig. So ist es. Eine nichtgewählte Schattenregierung, die mehr Macht hat, als der Deutsche Bundestag und deren Parlament ich nicht demokratisch wählen kann, ist per se böse.

Nach dem Deutschen Grundgesetz geht alle Macht vom Volk aus. Das ist die Grundlage einer jeden Demokratie. Die EU ist keine Demokratie.

jede Stimme das gleiche Gewicht hat (Stichwort Abgeordnete pro Kopf der Bevölkerung). Doch wenn es danach geht, ist auch der Deutsche Bundestag nicht ganz demokratisch gewählt.

Die deutschen Wahlkreise wurden und werden auf Druck des BVerfG hin verändert, um dem Grundsatz einer gleiche Wahl gerecht zu werden. Der Mikrozensus (Volkszählung) ist dabei die Grundlage einer ständigen Neuanpassung der Wahlkreise.

In der EU zählt eine maltesische Stimme locker das Zehnfache einer deutschen. Darüber hinaus habe ich als Bürger durch das reine Listenwahlverfahren keinerlei Möglichkeit, die Wiederwahl eines Abgeordneten zu verhindern oder die Zusammensetzung der Listen mitzubestimmen.
Menü
[2.2] ippel antwortet auf hafenbkl
26.02.2010 17:46
Benutzer hafenbkl schrieb:
Wieso soll das EU-Parlament nicht demokratisch gewählt sein?

Es gilt das Prinzip der gleichen Wahl: Jede Stimme hat das gleiche Gewicht. Das gilt aber nicht beim EU-Parlament. Hier zählt eine maltesische Stimme locker das zehnfache gegenüber einer deutschen. Mit Demokratie hat das nicht das geringste zu tun.

Darüber hinaus gibt es ein reines Verhältniswahlrecht. Da gibt es beispielsweise einen Fraktionsvorsitzenden einer großen Fraktion im EU-Parlament. Er ist jemand, der in vergangenen Legislaturperioden fröhlich Spesen abgezockt hat, für Sitzungen, an denen er nachweislich niemals teilgenommen hat. Wir Bürger haben ihm das bezahlt.

Habe ich, hast du eine Möglichkeit, diesem Menschen die Wiederwahl zu verweigern? Nein! Dazu müßte seine Partei unter 5 % bleiben und das theoretisch in allen Mitgliedsstaaten. Das ist praktisch ausgeschlossen. Der Grund: Er sitzt auf Platz eins der Wahlliste, die ich nicht beeinflussen kann. Was hat das mit Demokratie zu tun?
Menü
[2.2.1] chrisild antwortet auf ippel
26.02.2010 18:59
Tja, im Bundesrat hat beispielsweise Niedersachsen die gleiche Sitz- und Stimmenzahl wie das (bezogen auf die Einwohnerzahl) mehr als doppelt so große Nordrhein-Westfalen. Aber auch das ist dann wohl entsetzlich undemokratisch, gell?

Wie dumm, dass in diesem konkreten Fall die Initiative überhaupt nicht vom Europäischen Parlament ausgeht, sondern (wie in dem Artikel heißt) vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags. Ach nee, ich vergass - der BT fällt ja auch die Kategorie "Gesocks".
Menü
[2.2.1.1] ippel antwortet auf chrisild
26.02.2010 19:16
Benutzer chrisild schrieb:
Tja, im Bundesrat hat beispielsweise Niedersachsen die gleiche Sitz- und Stimmenzahl wie das (bezogen auf die Einwohnerzahl) mehr als doppelt so große Nordrhein-Westfalen. Aber auch das ist dann wohl entsetzlich undemokratisch, gell?

Der Bundesrat ist die zweite Kammer der deutschen Legislative. Der Bundesrat kann nur Gesetze aufhalten, die seiner Zustimmung bedürfen, weil sie die wesentlichen interessen der Länder berühren.

Eigene Gesetzesinitiativen bedürfen immer der Verabschiedung durch den Bundestag.

Darüber hinaus dient der Bundesrat der Interessensvertretung der Bundesländer, nicht unbedingt der des einzelnen Bürger. Das unterscheidet den Bundesrat vom Bundestag.

Da aber jedes Land nur einheitlich abstimmen darf, hat jedes Bundesland im Bundesrat dasselbe Stimmengewicht (1/16).


Wie dumm, dass in diesem konkreten Fall die Initiative überhaupt nicht vom Europäischen Parlament ausgeht, sondern (wie in dem Artikel heißt) vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags. Ach nee, ich vergass - der BT fällt ja auch die Kategorie "Gesocks".

Richtig weil sich hier Politiker in Dinge einmischen, die sie nichts angehen und die nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fallen. Der Staat muß die allernotwendigsten Dinge regeln, hat sich aber ansonsten gefälligst aus meinem Leben herauszuhalten!
Menü
[2.2.1.1.1] ezc antwortet auf ippel
27.02.2010 12:09
Benutzer ippel schrieb:

Da aber jedes Land nur einheitlich abstimmen darf, hat jedes Bundesland im Bundesrat dasselbe Stimmengewicht (1/16).

Na, das stimmt aber nicht so ganz, ein großes Bundesland wie z.B. NRW, BW oder Bayern hat so viele Stimmen wie Bremen und das Saarland zusammen ...

Siehe http://www.bundesrat.de/nn_9030/DE/struktur/stimmenverteilung/stimmenverteilung-node.html?__nnn=true