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Starten.mit-Linux.de


14.05.2009 20:25 - Gestartet von lxer
Es sind Gott sei Dank nicht alle Computer betroffen. Denn PCs mit dem freien Betriebssystem Linux bleiben auch ohne Virenscannerbremse solch einem Ungeziefer verschont.

Höchste Zeit zu wechseln!

Das geht sogar super komfortabel online unter http://starten.mit-linux.de
Dort kann man Linux wie ein normales Windows Programm installieren.
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[1] alexander-kraus antwortet auf lxer
14.08.2009 18:49
Benutzer lxer schrieb:
Es sind Gott sei Dank nicht alle Computer betroffen. Denn PCs mit dem freien Betriebssystem Linux bleiben auch ohne Virenscannerbremse solch einem Ungeziefer verschont.

Höchste Zeit zu wechseln!

Das geht sogar super komfortabel online unter
http://starten.mit-linux.de
Dort kann man Linux wie ein normales Windows Programm installieren.

Stell´ Dir vor, ich habe sogar Linux am Start: - Auf dem Server. - Da auf allen anderen Rechnern auch gespielt wird, und die Gaming-Industrie nunmal eher zu MS tendiert (wird), bleibt einem ja schon gar nichts anderes übrig, als entweder mit einer Dualboot-Lösung zu fahren oder VMWare, oder eben auf dem Client Rechner komplett auf Linux zu verzichten.

Das man mittlerweile jeden Office-PC, der nicht zum spielen gebraucht wird, auch unter Linux einwanfrei betreiben könnte, streiten wohl die wenigsten ab.
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[2] niknuk antwortet auf lxer
05.10.2009 11:53
Benutzer lxer schrieb:

Es sind Gott sei Dank nicht alle Computer betroffen. Denn PCs mit dem freien Betriebssystem Linux bleiben auch ohne Virenscannerbremse solch einem Ungeziefer verschont.

Falsch: Computer mit dem Betriebssystem Linux *blieben diesmal* vom Ungeziefer verschont. Allerdings laufen die Webseiten, die die Schadsoftware verteilen, nicht selten auf Linux-Rechnern. Und die mussten auch erst einmal gehackt werden, um die Malware dort unterzubringen, was ganz offensichtlich auch gelungen ist. Soviel zum Thema Linux und Sicherheit.

Höchste Zeit zu wechseln!

Nein. Höchste Zeit, das verwendete Betriebssystem (welches immer es ist) so sicher wie irgend möglich zu machen. Auch bei Windows lässt sich da einiges drehen, beispielsweise indem man mit eingeschränkten Benutzerrechten arbeitet, das Betriebssystem und *sämtliche* verwendete Software (incl. Browser-Plugins) immer auf dem neuesten Stand hält, unsichere Software durch sichere ersetzt, einen Browser benutzt, der Scripte von nicht vertrauenswürdigen Seiten nicht ausführt (z. B. Firefox mit NoScript) etc.

Das geht sogar super komfortabel online unter http://starten.mit-linux.de
Dort kann man Linux wie ein normales Windows Programm installieren.

Um hinterher festzustellen, dass Linux eben nicht Windows ist und man deshalb u. U. vor Problemen wie diesem steht:
http://www.heise.de/open/artikel/Die-Woche-Television-impossible-221797.html

Gruß

niknuk
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[2.1] lxer antwortet auf niknuk
09.10.2009 09:55
Benutzer niknuk schrieb:
Falsch: Computer mit dem Betriebssystem Linux *blieben diesmal*

Korrigiere: LINUX war noch nie von einem Schädling betroffen! Es waren immer anfällige Dienstprogramme auf schlecht gewarteten Servern, welche aber Betriebssystemunabhängig waren. Das ist der entscheidende Unterschied zu Windows, denn dort hat das System selber deutliche Schwächen.

Für Linux-Desktop-User sind momentan 0 Viren im Umlauf, gegenüber den Millionen Computerviren, welche auf Windows-Anwender lauern.

Ja, Linux ist nicht Windows und das aus gutem Grund, sonst hätten wir ebenfalls die Probleme mit einer unsicheren Systemarchitektur. Zum Beispiel keine saubere Trennung zwischen System und Anwenderdaten, Programmausführung von allen Datenträgern erlaubt etc.

Vorgestern in der Tagesschau: "Microsoft hat sein neues Betriebssystem Windows 7 herausgebracht."

Gestern wieder um 20:07 auf ARD in der Tagesschau: "ALLE Computeranwender sind immer stärker von Trojanern betroffen, welche Phishing oder BOTs ausführen."

Wieso scheren die alle Computeranwender bei schlechten Meldungen über einen Kamm? Was zum Teufel hat Werbung für Microsoft in den Nachrichten der Öffentlich Rechtlichen zu suchen!?

Gestern war zusätzlich noch ein Statement von einem Computerexperten, welcher dringend dazu riet nur noch mit einer aktuellen Viruswall und Firewall den Rechner zu betreiben.

Es gibt Millionen von Linux oder Mac Anwender, welche keinen Virenschutz installiert haben, weil es bei guten Systemen auch nicht nötig ist. Und man muss kein Computerexperte dazu sein!

Wir werden ganz schön manipuliert! Heute wird es als vollkommen selbstverständlich hingenommen, dass ich ein neu erworbenes Produkt (Windows) erst mit einem zusätzlichen Antiviren-Software betreiben darf. Wieso liefert der Softwareriese seine Produkte nicht gleich sicher aus? Das ist natürlich eine Frage, die keiner hören will.