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Heute angemessen, morgen eine Qual...


07.06.2011 15:08 - Gestartet von demutnixgut
3x geändert, zuletzt am 07.06.2011 15:12
...das sind die genannten "ausreichenden" Bandbreiten. Das war schon immer so. Deshalb ist LTE etc. als Ersatz für GF ein absolut dämlicher Irrweg.
Nur GF ist wirklich "Internet für die Zukunft" denn GF ist extrem skalierbar. Man kann mit wenigen Mbit anfangen und bis in Gbit hinein hoch skalieren (und zwar pro Nutzer !), allein durch Aufrüsten der jeweiligen Sender und Empfänger.
Das geht weder mit LTE noch mit der Kupfer Koax Baumstruktur.
Momentan ist Deutschland ein peinlicher Flickenteppich was verwendete Techniken zur Datenübertragung angeht. Das ist ineffizient, teuer und am Ende (wenn die Bandbreiten gewisse Grenzwerte übersteigen) nicht mal mehr effektiv.

Nur eine Lösung kann wirklich zukunftssicheres Internet bringen: Jede Telefonleitung muss durch GF ersetzt werden und zwar nicht wie bei VDSL oder Kabelinternet in Point to Multipoint sondern in echter Point to Point Technik, d.h. eine "eigene" GF für jeden Haushalt, der heute eine Telefondoppelader und/oder Kabelanschluss hat, bis zu Anbindung an die Backbones.

Alles Andere fällt Politikern wie auch TK Unternehmen wie auch den Nutzern früher oder später auf die Füße.
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[1] zazzel antwortet auf demutnixgut
07.06.2011 15:59
Benutzer demutnixgut schrieb:
...das sind die genannten "ausreichenden" Bandbreiten. Das war schon immer so. Deshalb ist LTE etc. als Ersatz für GF ein absolut dämlicher Irrweg.

So wie das Fahrrad, das Pferd, das Auto und auch das Flugzeug: nur *beamen* ist wünschenswert. Wir müssen nur genug Geld reinstecken...

Nur eine Lösung kann wirklich zukunftssicheres Internet bringen: Jede Telefonleitung muss durch GF ersetzt werden [...]

Nur EIN Haus ist wirklich zukunftssicher: der BUNKER mit drei Meter dicken Wänden. Nicht ganz billig, aber unsere Enkel werden es uns danken, dass wir solide gebaut haben.


Alles Andere fällt Politikern wie auch TK Unternehmen wie auch den Nutzern früher oder später auf die Füße.

Wenn ich in einer Welt ohne Geld lebe, kann ich solche Forderungen aufstellen. In der realen Welt muss ich darauf achten, wie viel Geld ich für welchen Luxus ausgeben möchte, und wo ich Abstriche machen kann.

Zudem halte ich persönlich es für fraglich, wenn wir die Menschen durch blindes (und teures!) Bereitstellen jeglicher Infrastrukur dazu ermutigen, noch mehr in die Fläche zu zersiedeln. Wer im Wald wohnen will, kann ja schließlich auch nicht verlangen, dass die Autobahn direkt hinterm Haus vorbeigeführt wird, damit der Weg zur Arbeit nicht so lang braucht.

Ich geb zu, ich bin selbst mit VDSL50 versorgt - aber wenn ich auf dem Land wohnen wollte, wäre mir auch HSDPA mit 2MBit genug. Wäre ich ein Unternehmen, würde ich das Thema sowieso bloß in meine Entscheidungsmatrix für die Standortwahl einpflegen.
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[1.1] karoma antwortet auf zazzel
07.06.2011 17:59

4x geändert, zuletzt am 07.06.2011 18:13
Benutzer zazzel schrieb:


Ich geb zu, ich bin selbst mit VDSL50 versorgt - aber wenn ich auf dem Land wohnen wollte, wäre mir auch HSDPA mit 2MBit genug. Wäre ich ein Unternehmen, würde ich das Thema sowieso bloß in meine Entscheidungsmatrix für die Standortwahl einpflegen.

...das dachte ich mir.
Hier ist aber auch kein UMTS/HSPA mit dem man zufrieden sein könnte. Und wenn ja, sind die Zellen gnadenlos überbelegt, weil man sonnst nichts zur Verfügung hat.

Wie kommt z.B. die Post dazu auch in die entlegensten Häuser die Briefe zu bringen? Es kostet auch Geld. Man könnte sich diese bei der Post abholen. Telefon gehört heute auch zum Universaldienst. Wozu eigentlich? Man könnte in eine Telefonzelle gehen....

Das kostete und kostet Geld... Alles kostet Geld.

Dass die Telegeier und Co. das Geld lieber an die Aktionäre und in die eigene Taschen ausschütten würden, ist auch klar.

Deutschland ist ein Industriestandort! Früher bedeutete schon eine Glühbirne den Fortschritt. Wir sind aber weiter. Kommunikation ist wichtiger denn je.

In die Städte ziehen? Sollen wir alle in den Städten wohnen? Dann wird der Wohnraum unbezahlbar.