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DSL-Infrastruktur


13.05.2009 22:07 - Gestartet von bholmer
Freier Zugang wäre toll.
Ann meinem Wohnort bekomme ich maximal DSL mit 3000.
Allerdings, wenn ich beim Rosa Riesen Entertain bestelle (was ich nicht brauche, da DVB-T und DVB-S versorgt), dann gibts DSL 16000+ als Zückerchen.

Alternativanbieter können mir nur 3000 anbieten...
Es lebe der Wettbewerb.
Nett ist das!
Bert
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[1] myselfme antwortet auf bholmer
13.05.2009 23:31
Geduld, nur Geduld. Mama Magenta schaut zwar noch in die falsche Richtung und sieht daher den Untergang nicht kommen. Z.B. ihr ach so tolles VDSL-Angebot. Wird es nicht schon heute (teilweise) von den Kabelanbietern übertroffen ? Und haben die auf Grund der technischen Infrastrucktur nicht noch viel eher die Möglichkeit ihr Netzaufzurüsten ?
Oder auch (noch) kleine Anbieter ? Wie z.B. Wilhelm Tel aus Norderstedt (Holstein) ? Knallen heute schon 100 MBit direkt über Glasfaser in die Häuser. Soweit ich weiß, begrenzen die den Upload künstlich auf 5 MBit, technisch wären wohl auch volle 100 MBit möglich ?
Oder auch UMTS (und andere MobFunk-Lösungen) ? Wie lange wird es noch dauern, bis diese Technik ähnliche Reichweiten hat wie das heutige Kupferkabel ? 1 Jahr ? Zwei Jahre ?
Und zu allem Überfluß bauen auch noch Konkurrenz-Carrier ihr Netz recht fix aus. Ich arbeite im technischen Support eines DSL-Providers und wenn meine Kunden Störungen haben, hoffe ich schon heute, dass sie über Telefonica oder QSC geschaltet sind. Dann kann ich nämlich selber den Port reseten, die Bandbreite einjustieren und auch andere Störungen meist blitzartig telefonisch lösen.
Zur DTAG schicken wir noch Faxe u.Ä.....
Und dennoch: Schlecht machen die Jungs von der DTAG ihren Job nicht. Im Gegenteil, die versuchen (meist !) alles was geht. Nur das sie für jede Lösung scheinbar erst einmal durch den Wasserkopf durchschippern müssen. Oder sich für ignorante Aussendienstler (Ausnahmen, die das ganze Team verunglimpfen) entschuldigen müssen, denen nur ein Termin wichtig zu sein scheint - der Zahltag.
Insofern lasset uns den Wecker stellen für die DTAG. Wenn sie stark ist und etwas innovativer, ist sie die ideale Basis für technischen Fortschritt. Heute allerdings bremst sie oft auf einer gut ausgebauten, leeren Autobahn.
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[1.1] mvm antwortet auf myselfme
14.05.2009 08:37
Benutzer myselfme schrieb:
Und zu allem Überfluß bauen auch noch Konkurrenz-Carrier ihr Netz recht fix aus. Ich arbeite im technischen Support eines DSL-Providers und wenn meine Kunden Störungen haben, hoffe ich schon heute, dass sie über Telefonica oder QSC geschaltet sind. Dann kann ich nämlich selber den Port reseten, die Bandbreite einjustieren und auch andere Störungen meist blitzartig telefonisch lösen.
Zur DTAG schicken wir noch Faxe u.Ä.....

Ist es nicht so, das die meisten eingehenden Störungen Linesharing-Produkte sind? Die dann ein Softwareubdate aufspielen, und einige DSL-Ports ausfallen, dann ein Script geschrieben werden muss um sie wieder ans laufen zu bekommen?