Diskussionsforum
  • 09.10.2009 20:31
    MarcoK schreibt

    Wenig geliebt?

    Wieso wenig geliebt? Ich kenne niemanden bei dem VISTA auch nur einmal in den Jahren abgestürzt ist. Bei mir selbst ebenfalls niemals.

    Klar, wenn man sämtliche Sicherheitswarnfunktionen von VISTA deaktiviert (wie es ja die ganzen Magazine immer fein dem Laien beschreiben) und jeden Schrott der Magazine (auf deren Heft-CDs) installiert ... dass dann der PC abstürzt...
  • 09.10.2009 20:54
    rotella antwortet auf MarcoK
    Benutzer MarcoK schrieb:
    > Wieso wenig geliebt? Ich kenne niemanden bei dem VISTA auch nur
    >
    einmal in den Jahren abgestürzt ist. Bei mir selbst ebenfalls
    >
    niemals.

    Ich kenne auch niemanden. Dies mag daran liegen, dass der Vista-Schrott gleich wieder von der Platte flog und durch XP ersetzt wurde. Der Vista-Start, speziell auf den ersten PCs, die mit Vista kamen, war einfach unerträglich langsam, die Bedienung mühevoll.
    Netbooks werden schon nicht ohne Sinn mit XP statt Vista verkauft.
  • 10.10.2009 02:08
    einmal geändert am 10.10.2009 02:10
    CGa antwortet auf rotella
    Benutzer rotella schrieb:
    > Benutzer MarcoK schrieb:
    > > Wieso wenig geliebt? Ich kenne niemanden bei dem VISTA auch nur
    > >
    einmal in den Jahren abgestürzt ist. Bei mir selbst ebenfalls
    > >
    niemals.
    >
    > Ich kenne auch niemanden. Dies mag daran liegen, dass der
    >
    Vista-Schrott gleich wieder von der Platte flog und durch XP
    >
    ersetzt wurde.

    XP kommt mir auf meinen brandneuen Rechner nicht. Ich habe 2009 einen neuen PC bekommen und mit Hardware die uptodate ist läuft Vista klasse. Läuft idr hier eine Woche durch bis ich aus Spass mal neu starte. Abstürze bis her keine. XP ist acht Jahre alt, ich gehe doch nicht zurück. XP ist sehr häufig abgeschmirt, Vista bei allen meinen drei Rechnern noch nie.

    Der Vista-Start, speziell auf den ersten PCs,
    > die mit Vista kamen, war einfach unerträglich langsam, die
    >
    Bedienung mühevoll.

    Man muss sich an alles neue mal gewöhnen.

    > Netbooks werden schon nicht ohne Sinn mit XP statt Vista
    >
    verkauft.

    Ja weil sie eben nicht die Hardwareanforderungen erfüllen. Ich installiere ja auch kein Photoshop oder Filmschnittsoftware auf einem Netbook.

    cu ChrisX
  • 19.10.2009 19:04
    bholmer antwortet auf CGa
    Benutzer CGa schrieb:

    >
    > > Netbooks werden schon nicht ohne Sinn mit XP statt Vista
    > >
    verkauft.
    >
    > Ja weil sie eben nicht die Hardwareanforderungen erfüllen. Ich
    >
    installiere ja auch kein Photoshop oder Filmschnittsoftware auf
    >
    einem Netbook.
    >
    > cu ChrisX

    Aber Tatsache ist, dass heutige Netbooks z.B. 1,6 GHz haben auf denen Vista nicht läuft aus Ressourcenhunger. Man vergleiche mal die 33 MHz 386er der 90er Jahre, auf denen Windows 3.1 schon einigermaßen flüssig lief. Auch damit konnte man durchaus mit Windowsprogrammen arbeiten.

    Der Ressourcenhunger liegt daran, dass die Programmierer sich keine Mühe mehr geben. Es ist leichter, eine Bibliothek 1000x hintereinander aufzurufen über einen genormten Einsprungpunkt als nur die notwendige Routine zu programmieren. Das mag zwar übersichtlicher sein, verschleudert aber die Prozessorressourcen.
    Als Beispiel:
    Ich habe in den 80er Jahren mal als Student ein Rechenprogramm, (das damals in Turbo-Pascal unter DOS lief) geschrieben. Es musste Messwertdateien mit Hilfe der Fast Fourier Transformation und Korrelation vergleichen. Da das Programm auf nem 8 MHZ 286er PC fast einen Tag lang brauchte, habe ich die zentrale Multiplikationsroutine direkt an den Arithemetikprozessor der CPU geschickt und mir das Ergebnis wieder abgeholt. Danach war die Arbeit des Programmes in knapp 1 1/2 Stunden erledigt. Der Prozessor taktete währenddessen nicht 1 Hertz schneller.

    Will damit sagen, dass Computer zu Höchstleistungen fähig sind, wenn man sie nur vernünftig programmiert. Dazu gehört insbesondere das Betriebssystem.

    Bert
  • 10.10.2009 08:46
    sushiverweigerer antwortet auf rotella
    Benutzer rotella schrieb:

    > Ich kenne auch niemanden. Dies mag daran liegen, dass der
    >
    Vista-Schrott gleich wieder von der Platte flog und durch XP
    >
    ersetzt wurde. Der Vista-Start, speziell auf den ersten PCs,
    >
    die mit Vista kamen, war einfach unerträglich langsam, die
    >
    Bedienung mühevoll.

    Also ich finde Vista ist nicht nur wesentlich schicker als XP, sondern gerade EINFACHER und ÜBERSICHTLICHER zu bedienen und vor allem wesentlich intuitiver als XP, alles findet man dort, wo man es erwartet.

    Mein neues Netbook hatte leider nur XP an Bord, wie fast alle Netbooks, da merkt man deutlich die Nachteile gegenüber Vista.

    Aber ich werde mir trotzdem kein Windows 7 kaufen, die paar technischen und optischen Vorteile sind mir keine 100-130 wert.
  • 10.10.2009 13:27
    motzerator antwortet auf MarcoK
    Hallo

    > Wieso wenig geliebt? Ich kenne niemanden bei dem VISTA auch
    >
    nur einmal in den Jahren abgestürzt ist. Bei mir selbst
    >
    ebenfalls niemals.

    Also wirklich zerschossen habe ich mir Windows Vista auch nie, und das obwohl ich seit anfang an dabei bin. Die Frage ist also, wie Du einen Absturz definierst. Den einen oder anderen bluescreen fabriziert es hier immer wieder, meist in Verbindung mit dem Powermanagement während windows XP und Windows 7 damit keine Probleme haben.

    Aber das ist nicht das Hauptproblem: Das Tempo von Windows Vista ist einfach grottig. Viele Mängel wurden durch Service Packs verbessert, inzwischen kann man sogar Dateien mit Vista kopieren und es funktioniert halbwegs brauchbar, in der ersten Version war das eine Katastrophe, hat Stundenlang gedauert. Der selbe Kopiervorgang auf gleicher Hardware unter Windows XP hat dann nur zehn Minuten gedauert. Auch der Bootvorgang ist deutlich langsamer als unter XP oder Windows 7. Für ungeduldige Menschen wie mich ist Vista einfach zweite wahl.