Diskussionsforum
  • 26.01.2009 14:27
    koelli schreibt

    toller Bericht

    Sehr interessant, mal zu erfahren, was für eine Technik hinter all dem steckt!
    Was mich aber noch interessieren würde: Wenn der Platz für alternative Anbieter in den Telekom-Räumen begrenzt ist, wie werden die Räume dann konkret aufgeteilt? Hat jeder Anbieter dann z.B. 10 Steckplätze reserviert oder wird das je nach Bedarf realisiert? Und was, wenn alle Plätze belegt sind? Muss dann der alternative Anbieter in eine andere Vermittlungsstelle ausweichen und der Kunde hat dann eventuell das Nachsehen durch längere DSL-Leitungswege und dadurch schlechtere Datenraten?
  • 26.01.2009 16:08
    fruli antwortet auf koelli
    Hi

    wenn der Platz ausgeht, müssten die entsprechenden räumlichen Kapazitäten im Kollokationsraum durch einen Aus-/Um-/Anbau erweitert werden - die Kosten hierfür tragen die alternativen Anbieter.

    @Teltarif-Redaktion: guter Bericht, der viel Einblick verschafft; aber eine kleine Unzulänglichkeit ist mir beim Überfliegen trotzdem aufgefallen: auch bei Linesharing muss der Alternativanbieter am HVt. präsent sein und am dortigen ÜVt. die bereits gesplittete Leitung seinen lokalen DSLAMs zuführen.

    So long.
    fruli
  • 26.01.2009 16:27
    maci antwortet auf fruli
    In dem Bericht wird ja berichtet das zb. Hansenet ihre Technik nur auf acht Standorten aufgebau hat, sprich in denn Vermittlungsstellen. Wie ist das bei der Telekom hat sie in jeder Stadt mag sie noch so klein sein eine Vermittlungstelle wo sie auch ihre Technik drin hat?
  • 26.01.2009 17:16
    2x geändert, zuletzt am 26.01.2009 17:18
    fruli antwortet auf maci
    Hi,

    die Telekom hat 7900 Hauptverteiler-Standorte.
    (Liste mittels einfacher Registrierung herunterladbar von www.zukunft-breitband.de)

    Bzgl. herkömmlicher leitungsvermittelter Festnetztechnik muss man unterscheiden zwischen Hauptverteiler-Standorten mit eigenständiger Vermittlungsstelle (DIVO) (ca. 1600 IIRC) und solchen, wo lediglich eine einer DIVO nachgelagerte APE (abgesetzte periphere Einheit) vorhanden ist, die keine eigenständige Vermittlungsintelligenz besitzt.

    Bzgl. herkömmlichem DSL-Breitbandzugangsnetz dagegen kann man die an 74 Standorten vorhandenen Breitbandzugangsserver (AC/BRAS), die auch zugleich als Netzübergabepunkte für Bitstream/T-DSL-Resale/ZISP dienen, als Vermittlungsstellen ansehen.

    So long.
    fruli
  • 28.01.2009 07:34
    Netzwerkservice antwortet auf fruli
    Benutzer fruli schrieb:
    > Hi Kaweh,
    >
    > Wiki hilft da bei vorhandenem Interesse weiter ;)

    Das stimmt, wobei Mediagateways habe ich vermisst. Vielleicht sind das auch die Baugruppen (BG) die mit *piiep* belegt wurden.

    Den MGW hängen überall dort wo Netzübergänge sind : EWSD-IP-POI usw. und spielen ja immer mehr eine Rolle.

    Den wenn so eine MGW BG ausfällt, dann wird es spaßig. Der Hersteller den die Anbieter hier einsetzen sollte bekannt sein, da schon viel über ihn geschumpfen wurde.

    Gruß

    Kaweh Jazayeri
  • 28.01.2009 11:44
    tneuhetzki antwortet auf Netzwerkservice
    Benutzer Netzwerkservice schrieb:
    > Benutzer fruli schrieb:
    > > Hi Kaweh,
    > >
    > > Wiki hilft da bei vorhandenem Interesse weiter ;)
    >
    > Das stimmt, wobei Mediagateways habe ich vermisst. Vielleicht
    > sind das auch die Baugruppen (BG) die mit *piiep* belegt
    > wurden.

    Hallo,

    es fehlen auch noch einige andere Dinge mehr. Aber alle Bauteile und Bestandteile reinzunehmen, wäre schlicht zu viel gewesen. Immerhin soll der Text nicht nur Leute erreichen, die schon in der Materie stecken, sondern auch jene, die sich sonst nie Gedanken drüber machen, was hinter der TAE-Dose passiert. Und ich persönlich finde da schon die PoP-Seite sehr kritisch.

    Thorsten
  • 28.01.2009 12:08
    Netzwerkservice antwortet auf tneuhetzki
    Benutzer tneuhetzki schrieb:
    > Benutzer Netzwerkservice schrieb:
    >
    > Hallo,
    >
    > es fehlen auch noch einige andere Dinge mehr. Aber alle
    > Bauteile und Bestandteile reinzunehmen, wäre schlicht zu viel
    > gewesen. Immerhin soll der Text nicht nur Leute erreichen, die
    > schon in der Materie stecken, sondern auch jene, die sich sonst
    > nie Gedanken drüber machen, was hinter der TAE-Dose passiert.
    > Und ich persönlich finde da schon die PoP-Seite sehr kritisch.

    Das stimmt, wobei meiner Meinung nach wenn man POP so erklärt muss auch der Anschaltepunkte anderer Netzbetreiber (Point of Interconnection, POI) rein.

    Thorsten nichts gegen Dich, wie gesagt wir haben es unter www.Arcor-FAQ.de unter dem Punkt "Die letzte Meile" auch mal vor Jahren zusammengestellt. Es ist schwer wie man es nicht zu technisch macht.

    > Thorsten

    Gruß

    Kaweh Jazayeri
  • 29.01.2009 12:19
    fruli antwortet auf hafenbkl
    Hi,

    Benutzer hafenbkl schrieb:
    > Weisst du, was die Zahlen in der Spalte "ASB" bedeuten?

    Das ist die Nummer des Anschlussbereiches in Ortsnetzen mit mehreren Anschlussbereichen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Anschlussbereich

    So long.
    fruli
  • 29.01.2009 15:33
    hafenbkl antwortet auf fruli
    Benutzer fruli schrieb:
    > Das ist die Nummer des Anschlussbereiches in Ortsnetzen mit
    > mehreren Anschlussbereichen.
    >
    > http://de.wikipedia.org/wiki/Anschlussbereich

    Ah, danke. Dass das Anschlussbereich heißt, war mir schon klar, nur nicht ob das die Nummer oder die Anzahl ist. Das Fehlen der aufgelösten ASBs hat mich verwirrt...