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Nur Ausreden.....


26.11.2008 14:31 - Gestartet von Dauerwurst
Liebe Hahausener, ihr tut mir echt leid.

Erst einmal zum“Service“

Wenn ich das schon lese:
sehr komplizierte Messungen und Bauarbeiten nötig

Jeder Messjogi kann ratzfatz mit dem Echometer oder der guten alten Messbrücke (Kabelmesskoffer) den Fehlerort auf 10 Meter innerhalb von Minuten eingrenzen, anhand der gestörten Anschlüsse und Vergleich mit den Planunterlagen kann jeder Löter ungefähr sagen, wo der Fehlerort ist, OHNE Messgeräte, NUR durch Nutzung des Kopfes.

Der wahre Grund ist, dass nirgendwo in Deutschland so genannte Störungslängen, sprich Erdkabel in der erforderlichen Länge. Paarigkeit und Ausführung mehr vorhanden sind. Durch die Geiz ist Geil Mentalität der Terrorkom ist es doch völlig sch...egal, wie lange der popelige Kunde im hintersten Dorf am Ar... der Welt auf Störungsbeseitigung wartet.
Gewinnmaximierung und Serviceminimierung ist das einzige Streben dieses Privatunternehmens.

Oder wurde aus Kostengründen die Druckluftüberwachung des Hauptkabelnetzes ausgeschaltet und somit ein Totalabsuff ermöglicht?

Oder was ist mit der guten alten Netzüberwachung, die bestimmte Leitungslängen auf Isolationswiderstand überprüft und bei Abweichungen Alarm schlägt?

Das kann im übrigen auch die digitale Vermittlungstechnik mit einigen Softwareveränderungen.

Gut, Erdarbeiten brauchen nun mal einige Zeit, aber übergangsweise kann ich das Kabel auch mal auf die Strasse schmeissen, damit wenigstens ein Teilnetz wieder funktionsfähig ist.

Was seit der Privatisierung der Post und somit des Fernmeldedienstes mit den guten alten Kupfer-Anschlussleitungen, die bis ins Haus gehen, passiert ist, da dreht sich mir als altgedienter Kabellöter der Magen um.

Flickschusterei aus Kostengründen bis zum gehtnichtmehr, oder würdet ihr euer Satellitenkoaxialkabel mit Klingeldraht flicken?

Wellenwiderstand, Stosstellen, Impedanzanpassung, seit Privatisierung im Ortsanschlussleitungsnetz ein Fremdwort.
Jeder Nachrichtentechniker weiss, worum es geht.

Ich bin der Meinung, dass die Kabelnetze zurück in Bundesbestand gehen müssen, genau so wie Strassen, Autobahnen und Schienen.

Liebe Hahausener, setzt euch zur Wehr!

Ich kann den betroffenen nur empfehlen, Schadenersatzklagen bis zum gehtnichtmehr anzustrengen.

Ich setze noch einen drauf:
Alles raus mit dem T ausser T-Löffel, T-Beutel und T-Shirt !

Wenn eine Firma keinen Service für ihre Kunden bietet, dann gehe ich woanders hin.

Liebe Gemeinde, zeigt der T-... die Zähne, T-Mobile, T-Home, T-Online uswuswusw raus aus dem Dorf!

Vielleichteventuell wird der Rosa Riese endlich mal wach!


Zugegeben, es ist etwas harsch formuliert, aber sollen wir uns eigentlich alles gefallen lassen von irgendwelchen Quasi-Monopolisten?

Gruß aus dem Wendland
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[1] maci antwortet auf Dauerwurst
26.11.2008 17:37
Hat die Telekom nich so oder so eine Entstörungsfrist von 24 Stunden bei Privatkunden. Also wenn mehrere Tage für die Telekom bis 24 Stunden bedeutet dann mal Mahlzeit...
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[2] mvm antwortet auf Dauerwurst
26.11.2008 17:53
Benutzer Dauerwurst schrieb:
Ich setze noch einen drauf: Alles raus mit dem T ausser T-Löffel, T-Beutel und T-Shirt !

Wenn eine Firma keinen Service für ihre Kunden bietet, dann gehe ich woanders hin.

Liebe Gemeinde, zeigt der T-... die Zähne, T-Mobile, T-Home,
T-Online uswuswusw raus aus dem Dorf!

Vielleichteventuell wird der Rosa Riese endlich mal wach!


Zugegeben, es ist etwas harsch formuliert, aber sollen wir uns eigentlich alles gefallen lassen von irgendwelchen Quasi-Monopolisten?

Gruß aus dem Wendland

Gut Formuliert, aber die Frage ist nur wohin man gehen soll? Bei anderen Anbietern ist es doch noch schlimmer. Die Kundenzahlen steigen, und das Personal wird gleichzeitig abgebaut. Die Kunden wollen es billig, und sie werden es billig bekommen... Eine Entstörung von Freitag bis Mittwoch ist für Kabel Deutschland schon rasendschnell... Und nein... Schuld daran hat NICHT die Telekom, denn Kabel Deutschland hat ein eigenes Netz...
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[2.1] Flo1987 antwortet auf mvm
26.11.2008 21:03
ganz genau!

Die Telekom bietet den Kunden wenigstens Service.

So ein Ausfall kann immer mal vorkommen, bei jedem Anbieter!

Ich stehe hinter der Telekom!
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[2.1.1] berndtschuster antwortet auf Flo1987
26.11.2008 22:34
Kein Beitrag
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[2.1.1.1] Dauerwurst antwortet auf berndtschuster
27.11.2008 09:45
Es ist vom Inhaber des Zugangsnetzes zu erwarten, dass sofort und unverzüglich die betroffenen Kunden über den Umfang des Fehlers und die vorraussichtliche Dauer der Fehlerbeseitigung informiert werden, unabhängig davon, welcher Anbieter den jeweiligen Kunden versorgt.

Wo bleibt denn die Qualitäts- und Serviceoffensive?

In meinen Augen ist es eine bodenlose Frechheit, dass das so genannte Call-Center nichts gewusst haben will!

Wenn ich als Kunde informiert werde, dass es aufgrund des Fehlerumfanges die Reparatur länger dauern kann, dann habe ich dafür auch Verständnis.
Aber das ein Monopolist ein ganzes Dorf im Regen stehen lässt, ist eine Frechheit!

Mit den Verkehrsfunkmeldungen im Rundfunk klappt es doch auch, wieso wurde dieses Medium nicht genutzt?

Auch ein paar Handzettel sind schnell gedruckt und verteilt bzw, im Dorfladen an die Scheibe geklebt.

Das sind die Dinge, mit denen ich Kunden bei Laune halte und somit meine Firma in angenehme Erinnerungen bringe!
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[2.1.1.1.1] marius1977 antwortet auf Dauerwurst
27.11.2008 10:25
Handzettel verteilen? Wow, Du bist aber echt drauf *lol*

Der Artikel ist wieder typisch ala Teltarif. Wenn in einem Kaff mal ein paar hundert Anschlüsse weg sind, gleich ein eigener Artikel. Wenn in einer Stadt mal ein 1000-DA-Kabel vom Bagger durchgetrennt wird, schreit niemand. Und da hängen gewiss mehr bedeutende Geschäftskunden dran

Hier mal ein Auszug aus den AGB der Telekom. Dort steht auch was an WOCHENENDEN bei einer Störmeldung passiert.

4.1.6 Entstörungsfrist
Bei Störungsmeldungen, die werktags (montags 0.00 bis frei-tags 20.00 Uhr) eingehen, beseitigt die Deutsche Telekom die Störung innerhalb von 24 Stunden (Entstörungsfrist) nach Er-halt der Störungsmeldung des Kunden.
Bei Störungsmeldungen, die freitags nach 20.00 Uhr, sams-tags, sonntags oder an gesetzlichen Feiertagen eingehen, be-ginnt die Entstörungsfrist am folgenden Werktag um 0.00 Uhr.
Fällt das Ende der Entstörungsfrist auf einen gesetzlichen Fei-ertag, so wird die Entstörungsfrist ausgesetzt und am folgen-den Werktag fortgesetzt.
Die Frist ist eingehalten, wenn die Störung innerhalb der Ent-störungsfrist zumindest so weit beseitigt wird, dass der An-schluss (ggf. übergangsweise mit Qualitätseinschränkungen) wieder genutzt werden kann und die Rückmeldung gemäß Punkt 4.1.5 erfolgt.
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[2.1.1.1.1.1] Dauerwurst antwortet auf marius1977
27.11.2008 11:07
Die AGB beziehen sich einzig und allein auf das Kundenverhältnis DTAG zum Endkunden.

Hierbei sind der Geschäftskundenbereich inklusive Premium-Serviceverträgen ausgeklammert.

Andere Anbieter haben andere AGB hier ist ja wohl kein direkter Vergleich möglich

Ausserdem geht es im vorliegenden Fall nicht um ein defektes Telefon, sondern um eine massive Kabelstörung, die bereits im Vorfeld hätte erkannt werden müssen.

Du lachst über Handzettel?
Gut ist dein Ding, aber genau solche Leute wie du tragen dazu bei, das sich die Servicewüste Deutschland weiterhin vergrössert.

Und noch was:
Ich war nicht nur Kabellöter, sondern habe auch den Anfang des BK-Netzes miterlebt, inklusive Montage und Fehlerbeseitigung. Ich habe BTX und ISDN in den Anfängen kennen gelernt und war jahrelang als Entstörer bzw. Servicetechniker unterwegs, ich kenne das Geschäft aus dem EffEff.

Da gab es noch die Vorgabe der Kunde ist König.

Und da war es selbstverständlich, dass in diesen Fällen die Kunden informiert wurden.


Und nu is gut zu dem Thema, soll mal jeder in sich gehen und sich selbst fragen, ob er so als Kunde behandelt werden will.


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[3] blubbla antwortet auf Dauerwurst
26.11.2008 23:42
Der wahre Grund ist, dass nirgendwo in Deutschland so genannte Störungslängen, sprich Erdkabel in der erforderlichen Länge. Paarigkeit und Ausführung mehr vorhanden sind. Durch die Geiz ist Geil Mentalität der Terrorkom ist es doch völlig sch...egal, wie lange der popelige Kunde im hintersten Dorf am Ar... der Welt auf Störungsbeseitigung wartet. Gewinnmaximierung und Serviceminimierung ist das einzige Streben dieses Privatunternehmens.

Wer weis, vielleicht ist ja das halbe Dorf zum anderen Anbieter gegangen um zu sparen. Dann kann sich die Telekom ja auch den Service sparen ;)