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Bei uns geblockt


10.12.2010 10:41 - Gestartet von Kaosmaster
Bei uns ist das Internet komplett geblockt: Nur das Intranet und die Seiten des Konzerns können aufgerufen werden.

Werden andere Seiten benötig (z.B. zur Informationsbeschaffung), ist eine gesonderte Freischaltung nötig. Diese muss speziell beantragt werden und wird auch nur zeitbasiert (in der Regel maximal 90 Minuten) gewährt. Außerdem können auch dann nur die enstprechenden Seiten aufgerufen werden.
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[1] GSM-Zapper antwortet auf Kaosmaster
10.12.2010 11:04
Das verhindert das Bestehlen des Arbeitgebers durch Nichtleistung nicht effektiv. Bei der immer billiger werdenden mob. Datenflats und entsprechender Hardware werden Internetjunkies darauf ausweichen, wenn sie es nicht schon getan haben. Angenehmer Zusatzeffekt: Es werden keine Datenspuren beim AG hinterlassen.
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[1.1] Kaosmaster antwortet auf GSM-Zapper
10.12.2010 11:15
Bei uns darf weder ein privater Laptop nocj ein provates Handy auf das Gelände. Wird streng kontrolliert und hat den Grund, daß unsere Prüfstände nicht gestörtwerden sollen.
Besucher müssen ihre Laptops / Handies beim Werkschutz abgeben.
Die Firmeneigenen Laptops / Handies sind soweit runtergesperrt, daß damit kein Inernet geht.

Benutzer GSM-Zapper schrieb:
Das verhindert das Bestehlen des Arbeitgebers durch Nichtleistung nicht effektiv. Bei der immer billiger werdenden mob. Datenflats und entsprechender Hardware werden Internetjunkies darauf ausweichen, wenn sie es nicht schon getan haben. Angenehmer Zusatzeffekt: Es werden keine
Datenspuren beim AG hinterlassen.
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[1.1.1] niknuk antwortet auf Kaosmaster
11.12.2010 01:13
Benutzer Kaosmaster schrieb:

Bei uns darf weder ein privater Laptop nocj ein provates Handy auf das Gelände. Wird streng kontrolliert und hat den Grund, daß unsere Prüfstände nicht gestörtwerden sollen. Besucher müssen ihre Laptops / Handies beim Werkschutz abgeben. Die Firmeneigenen Laptops / Handies sind soweit runtergesperrt, daß damit kein Inernet geht.

Meine Güte. Bei einer derart restriktiven Internetpolitik kann man ja schon fast davon ausgehen, dass jede Kreativität im Keim erstickt wird, und das auch dann, wenn sie der Firma zugute käme. Und dann auch noch ein "Konzern". Man stelle sich derartige Restriktionen bei Apple, Google, Ebay oder Microsoft vor. Die würden heute noch mit einem halben Dutzend Mitarbeitern in irgend einer Garage vor sich hinwerkeln.

Gruß

niknuk
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[1.1.1.1] tgklau antwortet auf niknuk
11.12.2010 12:51
Du verwechselst Kreativität mit Faulenzen.
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[2] mediahead antwortet auf Kaosmaster
16.12.2010 13:09
Benutzer Kaosmaster schrieb:
Bei uns ist das Internet komplett geblockt: Nur das Intranet und die Seiten des Konzerns können aufgerufen werden.

Werden andere Seiten benötig (z.B. zur Informationsbeschaffung), ist eine gesonderte Freischaltung nötig. Diese muss speziell beantragt werden und wird auch nur zeitbasiert (in der Regel maximal 90 Minuten) gewährt. Außerdem können auch dann nur die enstprechenden Seiten aufgerufen werden.

Klingt irgendwie nach schwer gestörtem Vertrauensverhältnis zw. Arbeitgeber und Angestellten. Es ist leider ziemlich deutsch und ziemlich traurig, dass immer alles mit Gesetzen und Verboten geregelt werden muss und dass auch die Gerichte (trotz dem Ermessensspielraum) immer weniger nach Verhältnismäßigkeiten und immer mehr nacht starrer = quasi wörtlicher Gesetzesauslegung entscheiden (siehe fristlose Kündigung wg. 20 Cent Pfandbon und ähnliches)

Die beschriebene "Lösung" wäre in meiner Branche (Telekommunikation, Bereich Marketing) auch total weltfremd, da ich als Marketing- oder Produktmanager (oder auch in ähnlichen anderen Positionen) täglich mehrfach zu Recherchen, zur Informationsbeschaffung oder zur Ansicht von mir beruflich zugesendeten Links auf alle möglichen Seiten (Dienstleister, Wettbewerber etc.) zugreifen muss. Wenn ich da jedesmal einen Antrag stellen müsste, käm ich zu nichts anderem mehr.